Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser
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Allgemein

Krake Paul aus dem Sea Life Aquarium in Oberhausen. Ein Kollege von Lola/ AFP
In riesigen Aquarien kann man Krabben, Clownfische und Haie bestaunen. Was braucht es, damit es den Tieren dort gut geht?
Von Claudia Knieß
Wenn man nur wüsste, was so ein Krake denkt! Lola hängt an der Scheibe ihres Beckens im Münchner Sea Life und schaut die Kinder an, die das Aquarium besuchen. Die schauen Lola an und machen Faxen. Ob Lola das lustig findet oder manchmal von den Besuchern genervt ist? Ob die täglich gleiche Umgebung sie langweilt und sie gern zurück ins Meer möchte? [weiter...]

Diese Dybowskikuh freut sich im Winter über Kastanien/ © Deutscher Wildtierverband
Eine kräftige Böe und viele Kastanien und Eicheln prasseln in Parks und Gärten auf den Boden. Alle überfällt sofort die Sammelleidenschaft. Taschen, Rucksäcke und Körbe werden mit den Früchten gefüllt und die Beute nach Hause geschleppt. Und dann? Kastanienmännchen sind schnell gebaut, Eichelschlangen auch bald fertig. Was tun mit den kiloschweren Säcken? Wir haben da einen Vorschlag: Bringt die Wildfrüchte doch zu den Tieren, damit sie genug Futter für den Winter haben. [weiter...]

Ein Marktstand in Lüneburg/ © Getty Images
Ein kniffliges Rätsel:
Klicke auf das große Foto oder auf den Link am Ende des Textes. Das hinterlegte PDF ist unser beliebtes Eckchen der Woche, das Du vielleicht auch aus der gedruckten ZEIT kennst. Findest Du die Antworten und – in den getönten Feldern – das Lösungswort der Woche? [weiter...]

© Dressler Verlag
Stellt Euch mal vor, Ihr seid in einer richtig lauten, fröhlichen, albernen Klasse. Einer Klasse, die alle Lehrer in den Wahnsinn treibt. Weil keiner zuhört, jeder jeden stört und immer nur Chaos herrscht. Dann ist das genau so eine Klasse wie die von Franz. So eine 4 a. A wie Albtraum. Und dieser Albtraum wird irgendwann so schrecklich, dass die Lehrerin Frau Taube einfach wegrennt. Und auf Nimmerwiedersehen verschwindet. [weiter...]

Mutter Teresa/ © Túrelio
Fast ihr ganzes Leben lang widmete sich Mutter Teresa den Armen und Kranken in Indien. 1979 bekam sie dafür den Friedensnobelpreis. Als Mädchen ging sie auf eine katholische Schule, früh fasste sie den Entschluss, Ordensschwester zu werden. Diese Schwestern leben nicht im Kloster, sondern reisen in arme Länder, um dort den Menschen zu helfen. Mutter Teresa ging nach Indien und kümmerte sich um Leprakranke. [weiter...]

© Igel Genius
Als Luna ihren Onkel, den Privatdetektiv Frank Faust, besucht, erlebt sie eine furchtbare Überraschung: Er liegt, eingewickelt wie eine Mumie, in seinem Keller. Luna kann ihn gerade noch vorm Ersticken retten. Wer hat das getan? Und woher kommt das funkelnde Amulett im Kühlschrank? Onkel Frank kann sich an nichts erinnern. Aber er ist ja Detektiv: Bald wird ihm klar, dass die Spur nach Ägypten führt. Dort wurde während der jüngsten Revolution das Ägyptische Museum geplündert. [weiter...]

Bajazzo Verlag
Falls Du planst, Dir in nächster Zeit einen Hund anzuschaffen (planen kann man ja, selbst wenn die Eltern dagegen sind), brauchst Du dieses Buch. Es beantwortet alle Fragen, die einem zu den Tieren einfallen können: Warum bellen sie? Warum wedeln sie mit dem Schwanz? Warum schnuppern sie anderen Hunden am Po? Die Antworten geben drei fachkundige Katzen: 1. Weil sie nicht miauen können. 2. Um die Luft zu reinigen. 3. Weil sie Pupsgeruch mögen. [weiter...]

© Oetinger
Total altmodisch, aber immer noch schön und lieb gemeint: Postkarten aus dem Urlaub. Das sind Bilder mit ein bisschen Text für alle, die zu Hause geblieben oder in den Ferien ganz woanders sind. Und diese Bilder oder Fotos zeigen, wie es in dem Ort, der Stadt oder an dem Strand aussieht, an dem ihr gerade Urlaub macht. Und wenn ihr nach dem Urlaub neue Freunde in einer anderen Stadt habt, mit denen ihr eine Brieffreundschaft schließen wollt, ist eine Postkarte von Eurem Heimatort auch toll. Schließlich wollen die neuen Freunde aus Rostock auch wissen, wie es zum Beispiel in Düsseldorf aussieht. [weiter...]

Sofia im Eingang ihres Schulgebäudes/ © Sina Gieseke
In vielen Ländern Afrikas herrschen Hunger und Armut. Wer helfen will, kann Geld spenden – oder selbst hinreisen. Sina Giesecke hat in einem Waisenhaus in Ghana unterrichtet.
Von Sina Giesecke
Obroni, Obroni!« Das rief mir Sofia zu, als ich das erste Mal ihren Klassenraum betrat. Obroni bedeutet Weißer – und als Frau mit heller Hautfarbe stand ich in Ghana oft im Mittelpunkt. Die Kinder rannten mir nach, berührten meine Haut oder meine blonden Haare.
Ghana ist ein Land im Westen Afrikas. Es ist sehr heiß dort, und weil nicht alle Straßen asphaltiert sind, wird immer viel Staub aufgewirbelt. Ziegen und Hühner laufen frei am Straßenrand umher. Die Menschen, auch die Kinder, transportieren alles Mögliche auf ihrem Kopf. Die Frauen binden sich ihr Baby mit Tüchern auf den Rücken. So haben sie beide Hände frei, um zum Beispiel Bananen, Nüsse oder Wasser zu verkaufen. Fließendes Wasser gibt es nur in den Städten, und das auch nicht immer. In den Dörfern auf dem Land holen die Menschen das Wasser aus Brunnen. Statt zu duschen, gießt man sich einen Eimer Wasser über den Kopf. [weiter...]

Muammar al-Gadhafi regiert in Libyen seit 42 Jahren/ © Pascal Le Segretain/Getty Images
Selbst mächtige Herrscher müssen mit Bestrafung rechnen, wenn sie sich nicht an bestimmte Regeln halten. Darüber wacht ein Gericht in Den Haag
Von Jochen Bittner
Wenn jemand etwas Böses tut, dann muss er bestraft werden: Ist doch logisch. Dazu haben wir schließlich Gesetze. In diese Gesetze haben wir hineingeschrieben, welches Verhalten wir falsch finden und welche Folgen es haben muss, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält. Wer zum Beispiel zu schnell Auto fährt, muss ein Bußgeld bezahlen. Wer einen anderen verprügelt oder bestiehlt, kann im Gefängnis landen. Das passiert, weil wir, das Volk, dies so wollen. »Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus«, so steht es in unserem Grundgesetz. Das heißt, die Leute, die die Strafgesetze schreiben, tun das im Auftrag von uns allen.
Klingt gut, was? Ist es auch. So kann sich nämlich keiner beschweren, wenn er bestraft wird. Denn immerhin hat die Mehrheit das so gewollt. Es gilt der Merksatz: »Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu!« Deswegen sind Gesetze meist ganz klug. [weiter...]