Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser
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Erlebnisse

Leisetreter unterwegs

Von 16. Mai 2013 um 10:00 Uhr
hre Tiere sind zwei Köpfe größer als Cora. Angst hat sie nicht

hre Tiere sind zwei Köpfe größer als Cora. Angst hat sie nicht

Lamas leben in Südamerika – und in der Pfalz. Für die Kinder ZEIT hat Nicole Diehlmann eine Lama-Familie besucht

Der Garten von Cora und Lena sieht ziemlich normal aus: Es gibt eine Terrasse, eine Rutsche, eine Schaukel. Aber die Tiere, die da zwischen Gartenhäuschen und Blumenbeet grasen, die sind außergewöhnlich: Es sind Lamas.

Cora und Lena sind Schwestern, und sie haben diese besonderen Haustiere – oder eher Hinterm-Haus-Tiere. Denn an den Garten der Familie grenzen das Gehege und die Weiden der Lama-Herde, und manchmal dürfen die Tiere sogar in den Garten der Familie. 14 Lamas hält die Familie in Ungestein, das ist ein Ortsteil von Bad Dürkheim und liegt in einem pfälzischen Weinbaugebiet. Direkt hinterm Haus steht eine Hengst-Bande, die Stuten und ihre Fohlen wohnen in einem Gehege ein paar Hundert Meter weiter. Weiter…

Tümmler in Sicht!

Von 3. Mai 2013 um 10:16 Uhr
Dass es in ihrer Stadt Delfine gibt, wissen viele Menschen in Istanbul nicht/ © Luisa Stelling

Dass es in ihrer Stadt Delfine gibt, wissen viele Menschen in Istanbul nicht/ © Luisa Stelling

Mitten in der türkischen Großstadt Istanbul leben Delfine. Eine Biologin erforscht den Lebensraum der Tiere, um sie zu schützen. Luisa Seeling hat sie für die KinderZEIT begleitet

Es fahren immer mehr Schiffe durch den Bosporus«, sagt die türkische Meeresbiologin Aylin. »Das ist das Problem.« Mehr als 50000 Schiffe, zum Teil riesige Frachter, durchqueren die Meerenge jedes Jahr. Viele Einwohner der türkischen Stadt wissen gar nicht, dass direkt vor ihrer Haustür Delfine leben. Aylin will das ändern. Sie nimmt regelmäßig Kinder und Jugendliche mit zu Bootsfahrten, um sie ihnen zu zeigen. Außerdem will sie die türkische Regierung davon überzeugen, strengere Regeln für die Schiffe im Bosporus durchzusetzen. Weiter…

Kategorien: Berufe, Erlebnisse, Tiere, Umwelt, Wissen

Syrische Flüchtlinge: Unser neues Leben

Von 18. April 2013 um 11:39 Uhr
Aya, 11 Jahre, und Aiwan, 12 Jahre, in ihrer neuen Schule/ © Isadora Tast

Aya, 11 Jahre, und Aiwan, 12 Jahre, in ihrer neuen Schule/ © Isadora Tast

Aya und Aiwan sind mit ihren Eltern vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflohen. Hier sind sie sicher, gehen wieder zur Schule und haben große Pläne. Für die KinderZEIT sprach Frauke König mit den Geschwistern

KinderZEIT: Vor fünf Monaten seid Ihr aus Syrien nach Deutschland gekommen. Wie habt Ihr davor in Syrien gelebt?

Aya: Vor dem Krieg sind wir jeden Morgen mit dem Bus zur Schule gefahren. Nachdem der Krieg vor zwei Jahren begonnen hat, mussten wir uns in unserem Haus verstecken. Alle hatten seitdem Angst rauszugehen, weil überall gekämpft wurde.

Aiwan: Syrien ist sehr schön, aber der Krieg macht alles kaputt. Weiter…

Der Überflieger

Von 4. April 2013 um 11:27 Uhr
Wenn Tom springt, scheint das Skateboard an seinen Füßen zu kleben/ © Mike Blabac; Red Bull Content Pool

Wenn Tom springt, scheint das Skateboard an seinen Füßen zu kleben/ © Mike Blabac; Red Bull Content Pool

-Tom Schaar ist 13 Jahre alt und Profi-Skater: Er hat als Erster einen “1080″, einen der schwierigsten Skateboard-Tricks überhaupt, geschafft

Von Alex Westhoff

Tom Schaar zieht seinen Helm unter dem Kinn fest und zupft noch mal sein T-Shirt zurecht. Dann lässt er sich die steile, fast senkrechte Rampe hinunterrollen. Es ist eine sogenannte Mega-Rampe, ein riesiger, 15 Meter hoher Bau aus Stahl und Holz. Am anderen Ende fliegt Tom meterhoch in die Luft – und stürzt. Sein Skateboard schlägt krachend auf dem Holz auf, und Tom rutscht auf seinen Knieschonern die Rampe hinunter. Nichts passiert. Er versucht es ein zweites Mal, und ein drittes und ein viertes Mal. Und dann, beim fünften Versuch, gelingt Tom, was bisher niemand geschafft hat: Er wird aus der Rampe hoch hinauskatapultiert, schraubt sich ein, zwei, drei Mal durch die Luft, und das Skateboard scheint dabei unter seinen Füßen zu kleben. Denn Tom landet nach den drei Drehungen in der Luft wieder auf seinem Brett – und im Guinness Buch der Rekorde. Weiter…

Hallo, ich bin Dongdong

Von 7. März 2013 um 15:33 Uhr
Der kleine Dongdong wohnt im Norden Pekings ähnlich wie diese Menschen in einer Hochhaussieldung/ © Getty Images

Der kleine Dongdong wohnt im Norden Pekings ähnlich wie diese Menschen in einer Hochhaussieldung/ © Getty Images

In China gibt es riesige Städte und viele Menschen. Wie ist das Leben in der Hauptstadt Peking? Die KinderZEIT hat einen Jungen zu Hause besucht

Von Angela Köckritz

Dongdong ist neun Jahre alt, er hat Ohren, die ein klein wenig abstehen, und große dunkle Augen. Er heißt eigentlich Cai Jinsheng, Dongdong ist nur sein Spitzname. Als er auf die Welt kam, war sein Kopf so rund, dass er seine Mutter an einen Kürbis erinnerte, auf Chinesisch heißt der Donggua. Deshalb heißt Jinsheng jetzt Dongdong, wobei man im Chinesischen das O mehr wie ein U ausspricht. Dann klingt Dongdong so, als würde man eine Glocke anschlagen. Weiter…

Kategorien: Erlebnisse, Kinder, Weltweit

Das Mädchen mit dem Wal

Von 21. Februar 2013 um 11:41 Uhr

Lara ist zehn Jahre alt, lebt in Feuerland und weiß fast alles über Meeressäugetiere. Sie arbeitet nämlich in einem besonderen Museum, und sie hat einen Brillenschweinswal

Von Ruth Helmling

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira

Am südlichen Ende der Welt, dort, wo das Feuerland aufs Wasser trifft und die Wale auf ihrer Reise in die Antarktis vorbeikommen, steht ein Mädchen auf einem Steg und schaut ins Wasser. »Hier, das ist mein Wal«, sagt Lara und zeigt auf eine Drahtkiste, die im Wasser schaukelt. »Als ich ihn gefunden habe, sah er ein bisschen aus wie ein Luftballon, aus dem die Luft entwichen war.« Sie verzieht das Gesicht. »Und er war voller Würmer und Sand, er stinkt noch immer!« Weiter…

Gibt’s hier was zu fressen?

Von 29. November 2012 um 12:59 Uhr

Bei der Tiertafel in Herten können sich Menschen, die wenig Geld haben, Futter für ihre Hunde, Katzen oder Vögel abholen. Ein Besuch

Von Frauke König

Auch in Berlin gibt es eine Tafel für Tiere

Hier sieht es aus wie in einer Zoohandlung: Hinter einer Theke stehen Regale, die bis oben hin voll sind mit Dosenfutter für Hunde und Katzen. Neun Helfer legen Knabberstangen für Vögel in Körbe und verstauen Tüten mit Leckerlis, Katzenstreu und Trockenfutter in Pappkartons. Im kleinen Lager stapeln sie schwere Futtersäcke in mehreren Schichten übereinander. Um die Stapel herum stehen Hundekörbe, Kratzbäume für Katzen und Kisten mit quietschendem Spielzeug. Also alles wie in einer Zoohandlung? Nein, denn im Gegensatz zu einem Geschäft werden die Sachen hier, bei der Tiertafel in Herten in der Nähe von Dortmund im Ruhrgebiet, nicht verkauft – sondern verschenkt. Weiter…

Kategorien: Berufe, Erlebnisse, Tiere

Auf der Piste

Von 20. September 2012 um 13:06 Uhr

Früher waren Seifenkisten eckig, heute sind sie windschnittig

Seifenkisten schaffen 60 Kilometer in der Stunde – ohne Motor. Ein Besuch bei zwei Piloten vor dem wichtigsten Rennen der Saison

Von Hauke Friederichs mit Fotos von Inge Schrüfer

Vorsichtig klettert Simon in das Cockpit seines silbern lackierten Mini-Rennwagens. Er streckt beide Beine durch den schmalen Einstieg und schiebt dann den Oberkörper hinterher. Als er endlich im Rennwagen liegt, ist nur noch sein Kopf im schwarzen Helm hinter dem Visier zu sehen. Geschafft. Der Seifenkistenpilot ist bereit für die Testfahrt vor dem wichtigsten Rennen der Saison. Weiter…

Allein mit vielen Viechern

Von 13. September 2012 um 10:13 Uhr

Stall und Wohnraum sind nur durch eine Tür getrennt

Quirin verbringt jeden Sommer hoch oben in den Bergen. Auf der Jägerbauernalm gibt es ein Plumpsklo, eine kalte Dusche und tolle Tiere

Von Mischa Drautz mit Fotos von Basti Arlt

Die Milch spritzt aus dem Kuheuter wie Wasser aus einem Gartenschlauch. »Melken ist nicht schwierig«, sagt Quirin. Er umfasst eine Zitze mit Zeigefinger und Daumen und drückt die Finger zusammen. Quirin melkt die Kühe Atti und Sterndl immer vor dem Frühstück – es ist sechs Uhr morgens. Weiter…

»Ich studiere Tiere«

Von 17. August 2012 um 10:43 Uhr

Heute stehen Elefanten auf Jakobs Stundenplan/ © Eileen Rahn für DIE ZEIT/www.eileenrahn.de

Jakob lernt alles über Kragenbären, Wasserbüffel und Schlangen. Denn er geht jeden Samstag zur Zoo-Uni

Von Catalina Schröder

Als Jakob zum Elefantengehege kommt, duschen die Tiere sich gerade mit Sand. Komisch, schließlich macht Sand doch gar nicht sauber, sondern dreckig. Bei uns Menschen stimmt das zwar, doch für die großen grauen Tiere ist die Sanddusche genau das Richtige. Jakob lernt heute, warum: Sie vertreibt das Ungeziefer von ihrem Körper, und die Elefanten brauchen den Sand als Schutz vor der Sonne. So wie wir uns mit Sonnencreme einreiben, bevor wir an den Strand gehen. Weiter…

Kategorien: Erlebnisse, Kinder, Tiere