
hre Tiere sind zwei Köpfe größer als Cora. Angst hat sie nicht
Lamas leben in Südamerika – und in der Pfalz. Für die Kinder ZEIT hat Nicole Diehlmann eine Lama-Familie besucht
Der Garten von Cora und Lena sieht ziemlich normal aus: Es gibt eine Terrasse, eine Rutsche, eine Schaukel. Aber die Tiere, die da zwischen Gartenhäuschen und Blumenbeet grasen, die sind außergewöhnlich: Es sind Lamas.
Cora und Lena sind Schwestern, und sie haben diese besonderen Haustiere – oder eher Hinterm-Haus-Tiere. Denn an den Garten der Familie grenzen das Gehege und die Weiden der Lama-Herde, und manchmal dürfen die Tiere sogar in den Garten der Familie. 14 Lamas hält die Familie in Ungestein, das ist ein Ortsteil von Bad Dürkheim und liegt in einem pfälzischen Weinbaugebiet. Direkt hinterm Haus steht eine Hengst-Bande, die Stuten und ihre Fohlen wohnen in einem Gehege ein paar Hundert Meter weiter. Weiter…

Heißt wie eine Frucht, ist aber ein Vogel: Der Kiwi/ © The Rohit
Was ist das: Es ist dunkelbraun, struppig, ziemlich oval und kommt aus Neuseeland? Die Antwort lautet: Kiwi. Damit ist aber nicht nur die Frucht, sondern auch ein Vogel gemeint. Der Kiwi ist das Wappentier Neuseelands. Und als die Neuseeländer vor etwa 50 Jahren begannen, ihre Lieblingsfrucht in die ganze Welt zu verkaufen, nannten sie die einfach auch Kiwi – schließlich ist die Ähnlichkeit zwischen Tier und Obst kaum zu übersehen. Kiwis – also die Vögel – haben kräftige Beine, aber winzige Stummelflügelchen. Weiter…

Eine Strandschnecke/ © Paul Morris
Fußschleim klingt eklig. Und was soll das überhaupt sein, wer hat schon schleimige Füße? Die Antwort: Schnecken. Streng genommen bestehen diese Tiere nur aus einem Kopf und einem Fuß, so nennt man ihre Unterseite. Und die ist schleimig, damit Schnecken zum Beispiel über raue Felsen kriechen können, ohne sich zu verletzen. Fußschleim herzustellen kostet die Schnecken allerdings auch viel Energie. Deshalb benutzen clevere Schnecken die Schleimspuren von anderen Schnecken, so müssen sie selbst weniger schleimen. Weiter…

Eine Seeottermutter mit zwei Jungen/ © Mike Baird
Zeichne mal ein Kästchen, das einen Zentimeter lang und einen Zentimeter breit ist. Okay, und jetzt stell Dir vor, auf dieser winzigen Fläche würden 100 000 Haare wachsen. Unglaublich, aber genau so ist es bei Seeottern, jeder Quadratzentimeter ihrer ist so dicht bewachsen. Sie haben mehr Haare als alle anderen Tiere auf der Welt. Das liegt daran, dass sie fast ihr ganzes Leben im Meer verbringen: Sie jagen im Wasser, sie schlafen im Wasser, und auch die Babys werden im Wasser geboren. Damit ihnen bei alldem nicht kalt wird, haben sie so ein dichtes Fell. Weiter…

Dass es in ihrer Stadt Delfine gibt, wissen viele Menschen in Istanbul nicht/ © Luisa Stelling
Mitten in der türkischen Großstadt Istanbul leben Delfine. Eine Biologin erforscht den Lebensraum der Tiere, um sie zu schützen. Luisa Seeling hat sie für die KinderZEIT begleitet
Es fahren immer mehr Schiffe durch den Bosporus«, sagt die türkische Meeresbiologin Aylin. »Das ist das Problem.« Mehr als 50000 Schiffe, zum Teil riesige Frachter, durchqueren die Meerenge jedes Jahr. Viele Einwohner der türkischen Stadt wissen gar nicht, dass direkt vor ihrer Haustür Delfine leben. Aylin will das ändern. Sie nimmt regelmäßig Kinder und Jugendliche mit zu Bootsfahrten, um sie ihnen zu zeigen. Außerdem will sie die türkische Regierung davon überzeugen, strengere Regeln für die Schiffe im Bosporus durchzusetzen. Weiter…

Zwei markante Farben: Der Pitohui/ © Berichard
Auf Neuguinea, einer großen Insel im Pazifischen Ozean, gibt es unzählige Vogelarten. Manche, wie die Paradiesvögel, sind wunderschön. Manche sind lecker und werden von den Einheimischen gegessen. Und einer ist ungenießbar. Um den Zweifarben-Pitohui machen die Feinschmecker einen großen Bogen, sein Fleisch sei schrecklich bitter, sagen sie, und es brenne im Mund, schlimmer noch als Chili. Der Pitohui ist aber nicht nur nicht lecker, er ist sogar giftig. Das hat ein Biologe entdeckt, der vor mehr als 20 Jahren von einem Pitohui gebissen wurde. Weiter…

Einhörner der Meere: Narwale/ © Glenn Williams
Dieses Tier wird gern »Einhorn des Meeres« genannt, dabei ist das, was aus dem Kopf des Narwals ragt, gar kein Horn, sondern ein sehr langer Zahn. Wenn sie etwa ein Jahr alt sind, beginnt bei den Männchen der linke, obere Eckzahn zu wachsen, er wächst und wächst, bis er die Oberlippe des Wals durchbricht. Dann wächst er weiter. Wenn die Tiere erwachsen sind, kann der Zahn drei Meter lang sein. Weiter…

Das ist er, der Kurzkopffrosch/ © Abu Shawka
Frösche quaken, das ist bekannt. Die meisten Froscharten haben aber noch mehr Rufe auf Lager. Wenn sie sich bedroht fühlen, können sie zum Beispiel herzzerreißende Klagelaute ausstoßen, die klingen, als würde ein Menschenbaby weinen. Die Frösche hoffen damit Vögel oder Katzen zu vertreiben, die ihnen zu nahe kommen. Besonders beeindruckend ist das Geräusch, das ein winziger südafrikanischer Kurzkopffrosch von sich gibt, wenn er sich erschrickt: ein hohes, kurzes Fiepen, als würde man auf ein Quietscheentchen drücken. Noch dazu plustert sich das kleine Kerlchen auf wie ein Kugelfisch – das sieht ganz schön lustig aus! Weiter…

Die Wetagrille/ © Tony Wills
Wetapunga sagen die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, zu diesem Tier. Auf Deutsch übersetzt, bedeutet das: »Gott der hässlichen Dinge«. Besonders hübsch ist die Wetagrille vielleicht nicht, aber gewaltig: Bis zu 70 Gramm bringt sie auf die Waage, so viel wie ein Hühnerei. Und das bei einer Körperlänge von höchstens zehn Zentimetern. Damit ist die Wetagrille das mit Abstand schwerste Insekt der Welt. Zum Vergleich: Ein Käfer von der gleichen Größe wiegt etwa fünf Gramm. Die Grille kann weder hüpfen noch fliegen, sondern nur auf dem Boden herumkrabbeln oder an Bäumen hochklettern, um Blätter zu fressen. Weiter…

Samtpfote mit Vorliebe für Wasser/ © OpenCage
Katzen sind wasserscheue Tiere. Obwohl sie alle schwimmen können, machen die meisten Hauskatzen einen großen Bogen um Badewanne oder Gartenteich. Vielleicht sind sie vor allem arbeitsscheu: Denn wenn sich ihr Fell mit Wasser vollsaugt, dauert es Stunden, bis es wieder getrocknet ist und die Katze es mit ihrer Zunge in Form gebracht hat. Die Fischkatze dagegen, die in Südasien lebt, hat ein besonderes Fell, das sehr dicht und wasserabweisend ist. Weiter…