Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser
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Umwelt

Geh Sterne gucken!

Von 9. August 2013 um 11:16 Uhr
Siehst Du die Sterne am Himmel?/ © Getty Images

Siehst Du die Sterne am Himmel?

Jedes Jahr im August fällt ein Regen aus Sternschnuppen auf die Erde. Ein Astrophysiker erklärt, wie man sie am besten beobachten kann

KinderZEIT: Warum sieht man im August so viele Sternschnuppen?
Andreas Müller: Weil die Erde jedes Jahr zu dieser Zeit eine Staubspur kreuzt, die ein Komet im All hinterlassen hat. Sie besteht aus kleinen Bruchstücken des Kometen, die zur Erde fallen. Man nennt sie Perseiden, weil es von der Erde aus so aussieht, als würden sie aus dem Sternbild Perseus herausfliegen. Weiter…

Kategorien: Schlaue Fragen, Umwelt

Werd besser Esser Teil 2: Nun ist Sommer – da ist alles kunterbunt und rund

Von 8. Juli 2013 um 07:04 Uhr
Leckere Blaubeeren!/ © Getty Images

Leckere Blaubeeren!/ © Getty Images

Im Sommer kannst Du auf Bäume klettern und, wenn Du schon mal oben bist, gleich die Früchte pflücken, die an den Ästen hängen. Auch an Sträuchern und auf den Feldern gibt’s jetzt einiges zu holen. Wir zeigen Dir, was in diesen Wochen Saison hat.

Juli

Blaubeere: Findest Du im Wald, hat Zauberkraft zum Zungefärben

Kirsche: Zum Übers-Ohr-Hängen und Kerne-Weitspucken – in süß und sauer

Fenchel: Hat ’ne wilde Frisur und einen sehr eigenen Geschmack. Probier’s!

Möhre: Soll gut fürs Gucken sein. Ob’s stimmt? Jedenfalls hübsch anzusehen

August

Apfel: Der Alleskönner – für Kuchen, Mus und einfach so. Hält bis zum Winter

Pflaume: Die Kuchenkönigin. Aber Vorsicht: Durchfallgefahr

Dicke Bohne: Kommt vom Acker und gern mit Speck. Ziemlich deftig

Zwiebel: Wer sie schält, muss weinen; wer sie roh isst, hat später Mundgeruch

September

Birne: Wird schnell matschig, ist dafür aber ordentlich süß

Kohlrabi: Bitte nur die Knolle unten essen, gern auch roh

Rucola: Heißt auch Rauke und ist ein Salat. Nicht mit Löwenzahn verwechseln

Kürbis: Schmeckt nussig. Viel zu schade zum Schnitzen an Halloween

Kategorien: Ernährung, Rezepte, Umwelt

Tümmler in Sicht!

Von 3. Mai 2013 um 10:16 Uhr
Dass es in ihrer Stadt Delfine gibt, wissen viele Menschen in Istanbul nicht/ © Luisa Stelling

Dass es in ihrer Stadt Delfine gibt, wissen viele Menschen in Istanbul nicht/ © Luisa Stelling

Mitten in der türkischen Großstadt Istanbul leben Delfine. Eine Biologin erforscht den Lebensraum der Tiere, um sie zu schützen. Luisa Seeling hat sie für die KinderZEIT begleitet

Es fahren immer mehr Schiffe durch den Bosporus«, sagt die türkische Meeresbiologin Aylin. »Das ist das Problem.« Mehr als 50000 Schiffe, zum Teil riesige Frachter, durchqueren die Meerenge jedes Jahr. Viele Einwohner der türkischen Stadt wissen gar nicht, dass direkt vor ihrer Haustür Delfine leben. Aylin will das ändern. Sie nimmt regelmäßig Kinder und Jugendliche mit zu Bootsfahrten, um sie ihnen zu zeigen. Außerdem will sie die türkische Regierung davon überzeugen, strengere Regeln für die Schiffe im Bosporus durchzusetzen. Weiter…

Kategorien: Berufe, Erlebnisse, Tiere, Umwelt, Wissen

Auf Juist übers Klima lernen

Von 18. April 2013 um 13:01 Uhr

juist

Ihr macht dieses Jahr Ferien auf der Nordseeinsel Juist? Perfekt, dann könnt Ihr Euch die Vorlesungen der Kinderuniversität anhören. Dabei dreht sich alles rund um unser Klima und den Umweltschutz – Themen, die richtig wichtig sind, denn wenn ihr erwachsen seid, wollt ihr auch noch an der Nordsee tolle Urlaube machen. Weiter…

Kategorien: Umwelt, Wissen

Das Mädchen mit dem Wal

Von 21. Februar 2013 um 11:41 Uhr

Lara ist zehn Jahre alt, lebt in Feuerland und weiß fast alles über Meeressäugetiere. Sie arbeitet nämlich in einem besonderen Museum, und sie hat einen Brillenschweinswal

Von Ruth Helmling

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira

Am südlichen Ende der Welt, dort, wo das Feuerland aufs Wasser trifft und die Wale auf ihrer Reise in die Antarktis vorbeikommen, steht ein Mädchen auf einem Steg und schaut ins Wasser. »Hier, das ist mein Wal«, sagt Lara und zeigt auf eine Drahtkiste, die im Wasser schaukelt. »Als ich ihn gefunden habe, sah er ein bisschen aus wie ein Luftballon, aus dem die Luft entwichen war.« Sie verzieht das Gesicht. »Und er war voller Würmer und Sand, er stinkt noch immer!« Weiter…

Sind Menschen wie Bären?

Von 22. November 2012 um 20:42 Uhr

Dieser Bär tut nur so, als ob er ein Bär ist und schläft/ © Silke Weinsheimer

Viele Tiere ziehen sich in der kalten Jahreszeit zurück. Können Menschen auch Winterschlaf halten? Und kann man eigentlich vorschlafen? Für die KinderZEIT hat Hauke Friederichs einen Schlafforscher gefragt

KinderZEIT: Der Winter kommt, es wird abends früher dunkel und morgens später hell. Viele Menschen klagen nun über Müdigkeit. Woher kommt das?

Jürgen Zulley: Im Winter brauchen wir tatsächlich mehr Schlaf als im Sommer. Das hängt damit zusammen, dass es weniger Tageslicht gibt. Im Winter früher ins Bett zu gehen hat eine lange Tradition: Als die Menschen ohne elektrisches Licht lebten, gingen sie in der dunklen Jahreszeit einige Stunden früher schlafen als im Sommer und schliefen länger. Was soll man ohne Licht schon machen? Weiter…

Erdnusspaste als Rettung

Von 6. September 2012 um 10:04 Uhr

In Westafrika droht eine große Hungersnot. Ein Arzt organisiert Hilfe – bis ins abgelegenste Dorf

Text und Fotos von Andrea Böhm

Kann man Hunger schmecken? Ich meine nicht das kleine Magenknurren, wenn man mal das Mittagessen ausgelassen hat. Sondern bitterbösen Hunger, der einen schwindelig macht und wehtut. Dieser Hunger schmeckt – nach Gras und Baumrinde. Denn das essen Menschen, wenn sie wochenlang keine richtige Nahrung mehr bekommen haben. Albert kennt solche Menschen. Weiter…

Kategorien: Aktuell, Kinder, Umwelt, Weltweit

Ein Heim für kleine Riesen

Von 6. Januar 2012 um 12:52 Uhr

Junge Elefanten brauchen viel Milch und Bewegung/ © Nazan Sahan

Niemand weiß, wo Naipokis Eltern sind. Deshalb wird das Elefantenkind von Tierpflegern mit der Flasche aufgezogen. Zu Besuch in einem besonderen Waisenhaus in Kenia

Von Nazan Sahan

Um sechs Uhr früh schläft Julius Shivengha noch tief und fest, als ein kleiner Elefantenrüssel ihn sanft an der Nase kitzelt. Der Tierpfleger hat auf einer Pritsche im Stall bei dem Elefantenmädchen Naipoki übernachtet. Und jetzt, früh am Morgen, verlangt Naipoki nach ihrer Flasche. Weiter…

Rettet Euch!

Von 24. November 2011 um 12:11 Uhr

Ein Kind vor einer überfluteten Tankstelle/ Getty Images

Von Montag an beraten Fachleute aus aller Welt, was wir gegen den Klimawandel tun können. Dessen Folgen spüren die Menschen auf den Philippinen schon heute

Von Magdalena Hamm

Wie stark werden die Stürme diesmal sein? Wen werden sie treffen? Solche Fragen gehen Baltz Tribunalo durch den Kopf, wenn er in diesen Tagen und Wochen auf das Meer blickt. Der Mann lebt auf den Philippinen, einem Land im Südosten Asiens. Es besteht aus mehr als 7000 einzelnen Inseln, die im Pazifischen Ozean liegen. Weiße Strände, türkisfarbenes Wasser – die Philippinen wirken wie ein kleines Paradies. Doch sie sind bedroht: Zwischen September und Dezember fegen Stürme, sogenannte Taifune, über die Inseln hinweg und sorgen für heftigen Regen und unberechenbare Fluten. Immer wieder sterben Menschen. Weiter…