
© Klett Kinderbuch
Was zum Teufel ist ein Stromsch? Weißt Du nicht? Geh mal los und frag die Erwachsenen danach. Wetten, dass sie es auch nicht wissen? Denn das Wort gibt es nicht, aber es macht echt Spaß, herauszufinden, was es bedeuten würde, wenn es es gäbe. Oder probier mal aus, für eine Weile das Wort cool gegen das Wort Alabaster auszutauschen. Es ist verwirrend für Deine Freunde, wenn sie Dich plötzlich nicht mehr richtig verstehen… Solche und viele andere lustige Wort-Spiele findest Du in diesem Buch. Zum Ausprobieren und um zu merken, wie viel Spaß Sprache machen kann. Weiter…

© Gerstenberg Verlag
Auch Königskinder haben normale Wünsche, einen Hund zum Beispiel. Die Prinzessin in dieser Geschichte kann sich ziemlich sicher sein, dass sie irgendwann ein Hündchen bekommt, schließlich hat der König seiner Tochter am Ende noch jeden Wunsch erfüllt. Als jedoch eine Baronesse ins Schloss zieht und den König heiraten will, ändert sich alles. Das Schloss wird gestrichen, das Silber geputzt, und ginge es nach dem Willen der Baronesse, sollte die Prinzessin von nun an immer still und ordentlich dasitzen. Wie es kommt, dass am Ende ein Elefant vorm Schloss steht und die Prinzessin von der Baronesse befreit, ist in dieser Hinter-den-Kulissen-Märchengeschichte nachzulesen. Weiter…

© Oetinger Verlag
Cornelius ist elf Jahre alt und wohnt mit seinem Vater zusammen. Seine Mutter trifft Cornelius, wenn sie gerade mal nicht um die Welt reist. So lässt es sich ganz gut aushalten, dass die Eltern sich getrennt ha- ben, findet Cornelius. Doch dann taucht eine pummelige Frau auf, die seinen Vater heiraten will – und der will das offenbar auch! Nun darf Cornelius sich mit dieser Frau Lachs und ihrer Tochter Anna herumärgern. Einig sind sich beide nur darin, dass die Heirat verhindert werden muss … Geschichten zu diesem Thema gibt es viele, Christine Nöstlinger hat ihre mit einem überraschenden Schluss versehen. Weiter…
Von zweien, die ausziehen, das Land ihrer Träume zu finden – und zu Hause ankommen
Panama duftet von oben bis unten ganz wunderbar nach Bananen. Dieser Geruch ist es, der Bär und
Tiger auf eine große Reise lockt. Alles beginnt mit einer Kiste, die der kleine Bär eines Tages beim Angeln aus dem Fluss fischt. »Die Kiste kommt aus Panama und Panama riecht nach Bananen. Oh, Panama ist das Land meiner Träume«, sagt sich der kleine Bär. So einfach ist das. Und deswegen geht es schon am nächsten Tag los. Weiter…

Illustration: Gusti/ © Fischer Verlag
Ein Junge und die schwierige Frage nach dem Wert der Freiheit
Schwermütig ist die Natur, sagten die Romantiker. Sie trauert, aber wir wissen nicht, warum. Nur bei den Tieren im Zirkus wissen wir es, bei den Löwen, Tigern und Elefanten. Die großen und mächtigen Tiere leiden, weil sie ihre Freiheit verloren haben. Es merkt nur niemand, jedenfalls die Erwachsenen merken nichts, sie haben keinen Sinn für die tierische Seele und die Schwermut der Kreatur. Nicht weil sie abgestumpft wären; sondern weil Erwachsene selbst Häftlinge sind, eingesperrt ins Freiluftgefängnis der Gesellschaft. Weiter…

© Gerstenberg Verlag
Alles deutet darauf hin, dass dieser Sommer großartig wird: Owen hat einen Frosch gefangen, mit dem er den Erwachsenen wunderbar Streiche spielen kann. Zum Beispiel, indem er ihn im Suppentopf versteckt. Nervig ist nur das Nachbarsmädchen Viola, das alles besser weiß und Owen und seine Freunde am liebsten überallhin begleiten würde. Als Owen neben der Bahnstrecke eine aufregende Entdeckung macht, will sich Viola schon wieder in seine Pläne einmischen… Ein Buch über Freundschaft zwischen Menschen und Tieren und darüber, was es bedeutet, sich umeinander zu kümmern. Weiter…

Peggy Rathmann/ © Moritz Verlag
Eine hintersinnige Gutenachtgeschichte um einen trickreichen Affen
Psssst! Geheim! Gleich auf der Titelseite von Peggy Rathmanns “Gute Nacht, Gorilla” werden wir zu Verschwörern des Affen: Er zeigt uns hinter dem Rücken des Zoowärters einen Schlüssel und hält sich den Zeigefinger vor den Mund. Was mag er aushecken? Im ersten Bild werden wir aufgeklärt: Der Zoowärter in grüner Uniform macht seinen Abendrundgang durch den Zoo, um jedem Tier »Gute Nacht« zu sagen. Weiter…

Illustration: Hildegard Müller/ Carlsen Verlag
In »Cowboy« erzählt und zeichnet Hildegard Müller einen Italowestern für ganz Kleine
Oh Mann, wer macht denn so was? Sitzt mit ’nem Cowboyhut auf dem Kopf im Liegestuhl am Strand. Das ist doch ganz blöd und altmodisch – wer will heute schon noch ein Cowboy sein? Findet jedenfalls Anna. Sie macht mit ihren Eltern Ferien am Meer. Das Wichtigste hat sie mitgenommen, ihren Hund Toto, weiß mit schwarzen Punkten. So lieb haben sie sich, dass beide sogar die gleichen Sachen tragen: ein rotes Halstuch mit weißen Tupfen. Weiter…

Gecko ist das Vorlesemagazin für Kinder mit Geschichten, Sprachspielen und Mitmachseiten. Seit vielen Jahren lest Ihr hier bei der KinderZEIT immer eine Geschichte aus dem aktuellen Heft. Dieses Mal haben wir für Euch eine Erzählung ausgewählt, bei der es um die drei Kumpel Ja, Nein und Vielleicht geht. Kennst Du die auch? Weiter…

© Carl Hanser Verlag
Rafik Schami und Wolf Erlbruch erzählen von einem Papagei, der gar kein Papagei ist
Benedikt Erenz
Oho, ein neuer Erlbruch!, ruft man gleich. Doch dann schaut man sich das neue Buch, das der Postbote da gebracht hat, genauer an – und siehe da: Es ist gar kein Buch von Wolf Erlbruch. Leider nicht. Aber verdammt gut imitiert!
Es gibt wohl keinen lebenden deutschen Bilderbuch-Künstler, den andere, meist jüngere Zeichner so offen und frech und begeistert nachahmen wie ihn, den großen Erlbruch. Was man natürlich als dickes Kompliment nehmen muss. Denn nur ein wahrer Meister wird fleißig kopiert, nur echte Klassiker werden plagiiert (und karikiert). Und das ist Wolf Erlbruch, dessen fantastische Werke – zum Beispiel das Neue ABC-Buch von Karl Philipp Moritz oder Ente, Tod und Tulpe – auch die Erwachsenen lieben und dem schon etliche, ja, wenn man’s recht bedenkt, eigentlich alle fraglichen Buchpreise verliehen wurden. Weiter…