Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser
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Weltweit

Lena sammelt für Afrika

Von 17. Mai 2013 um 10:00 Uhr
Lena bei ihrem Besuch im Waisenhaus St. Moses in Uganda

Lena bei ihrem Besuch im Waisenhaus St. Moses in Uganda

Was mit einem Schulprojekt begann, hat sich zu einer richtig großen Sache gemausert. Die 13-jährige Lena, die in der Nähe von Darmstadt wohnt, hat inzwischen über 6.500 Euro für ein Waisenhaus in Uganda gesammelt. Nun ist ein großes Benefezikonzert im September in der Centralstation in Darmstadt geplant. Weiter…

Kategorien: Kinder, Weltweit

Sag schön Danke!

Von 8. Mai 2013 um 10:21 Uhr
Auch eine Art, Danke zu sagen: Jugendliche im Stadion des HSV/ © Getty Images

Auch eine Art, Danke zu sagen: Jugendliche im Stadion des HSV/ © Getty Images

Diesen Satz hast Du bestimmt schon eine Million Mal gehört. Es gibt sogar eigene Tage fürs Dankesagen – etwa den Muttertag. Aber was ist das eigentlich: Dankbarkeit?

Von Ines Schipperges

Mach mal den Test und zähl einen Tag lang, wie oft Du Danke sagst! Es gibt so viele Momente, in denen wir es tun: wenn uns jemand die Tür aufhält, wenn uns jemand einen schönen Tag wünscht, wenn uns jemand hilft, uns etwas schenkt, gibt, zeigt, bringt, leiht oder erklärt. Erwachsene ermahnen auch gern: »Sei dankbar, dass Du genug zu essen hast!« – »Sei dankbar, dass Du zur Schule gehen darfst!« Oder: »Sei dankbar, jemanden zu haben, der sich darum sorgt, dass Deine Zähne, Ohren und Füße sauber sind.« Weiter…

Kategorien: Aktuell, Weltweit

Syrische Flüchtlinge: Unser neues Leben

Von 18. April 2013 um 11:39 Uhr
Aya, 11 Jahre, und Aiwan, 12 Jahre, in ihrer neuen Schule/ © Isadora Tast

Aya, 11 Jahre, und Aiwan, 12 Jahre, in ihrer neuen Schule/ © Isadora Tast

Aya und Aiwan sind mit ihren Eltern vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflohen. Hier sind sie sicher, gehen wieder zur Schule und haben große Pläne. Für die KinderZEIT sprach Frauke König mit den Geschwistern

KinderZEIT: Vor fünf Monaten seid Ihr aus Syrien nach Deutschland gekommen. Wie habt Ihr davor in Syrien gelebt?

Aya: Vor dem Krieg sind wir jeden Morgen mit dem Bus zur Schule gefahren. Nachdem der Krieg vor zwei Jahren begonnen hat, mussten wir uns in unserem Haus verstecken. Alle hatten seitdem Angst rauszugehen, weil überall gekämpft wurde.

Aiwan: Syrien ist sehr schön, aber der Krieg macht alles kaputt. Weiter…

Hallo, ich bin Dongdong

Von 7. März 2013 um 15:33 Uhr
Der kleine Dongdong wohnt im Norden Pekings ähnlich wie diese Menschen in einer Hochhaussieldung/ © Getty Images

Der kleine Dongdong wohnt im Norden Pekings ähnlich wie diese Menschen in einer Hochhaussieldung/ © Getty Images

In China gibt es riesige Städte und viele Menschen. Wie ist das Leben in der Hauptstadt Peking? Die KinderZEIT hat einen Jungen zu Hause besucht

Von Angela Köckritz

Dongdong ist neun Jahre alt, er hat Ohren, die ein klein wenig abstehen, und große dunkle Augen. Er heißt eigentlich Cai Jinsheng, Dongdong ist nur sein Spitzname. Als er auf die Welt kam, war sein Kopf so rund, dass er seine Mutter an einen Kürbis erinnerte, auf Chinesisch heißt der Donggua. Deshalb heißt Jinsheng jetzt Dongdong, wobei man im Chinesischen das O mehr wie ein U ausspricht. Dann klingt Dongdong so, als würde man eine Glocke anschlagen. Weiter…

Kategorien: Erlebnisse, Kinder, Weltweit

Das Mädchen mit dem Wal

Von 21. Februar 2013 um 11:41 Uhr

Lara ist zehn Jahre alt, lebt in Feuerland und weiß fast alles über Meeressäugetiere. Sie arbeitet nämlich in einem besonderen Museum, und sie hat einen Brillenschweinswal

Von Ruth Helmling

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira

Am südlichen Ende der Welt, dort, wo das Feuerland aufs Wasser trifft und die Wale auf ihrer Reise in die Antarktis vorbeikommen, steht ein Mädchen auf einem Steg und schaut ins Wasser. »Hier, das ist mein Wal«, sagt Lara und zeigt auf eine Drahtkiste, die im Wasser schaukelt. »Als ich ihn gefunden habe, sah er ein bisschen aus wie ein Luftballon, aus dem die Luft entwichen war.« Sie verzieht das Gesicht. »Und er war voller Würmer und Sand, er stinkt noch immer!« Weiter…

Der Fluch des Pharao: Der TUT doch nichts!

Von 14. Februar 2013 um 10:56 Uhr
Gibt es einen Fluch des Pharao?/ Illustration: Marta Slawinska

Gibt es einen Fluch des Pharao?/ Illustration: Marta Slawinska

Vor 90 Jahren öffneten zwei Männer in Ägypten das Grab von Pharao Tutanchamun. Kurze Zeit später war einer von ihnen tot. Hatte die Mumie ihn verflucht?

Von Magdalena Hamm

Wer aus einer Mücke einen Elefanten macht, der übertreibt maßlos. Vor 90 Jahren haben Zeitungen aus einem Mückenstich sogar einen Fluch gemacht: den »Fluch des Pharao«.

Und das kam so: In Kairo stach eine Mücke einem Mann aus England in die Backe. Der schnitt sich beim Rasieren aus Versehen den Stich auf, die Wunde entzündete sich, und kurze Zeit später starb der Mann an einer Blutvergiftung. Das war im Jahr 1923 keine ungewöhnliche Todesursache. Aber der Mann war nicht irgendjemand, sondern der reiche Lord Carnarvon, Geldgeber des Ägyptenforschers Howard Carter. Zusammen hatten die beiden einen Monat zuvor das Grab von Pharao Tutanchamun geöffnet. Dieser ägyptische König ist heute weltberühmt, weil man in seinem Grab unzählige Schätze fand – unter anderem eine Maske aus purem Gold, die das Gesicht des gut aussehenden Pharaos zeigt. Weiter…

Kategorien: Berufe, Geschichte, Weltweit, Wissen

Von Kindern für Kinder: Das Schicksal des Thunfisches

Von 11. Februar 2013 um 11:28 Uhr
Das "Save the tuna team" in Kapstadt

Das “Save the tuna team” in Kapstadt

Unser Leser Julian ist 12 Jahre alt und lebt sehr weit weg von uns in Kapstadt, das ist eine sehr große Stadt in Südafrika. Dort besucht er die Deutsche Internationale Schule und hat sich in den letzten Monaten und Wochen sehr intensiv mit der Überfischung der Meere und dem schleichenden Aussterben des Thunfisches beschäftigt. Inzwischen hat er mit seinen Freunden Lennart, Marcel und Martin sogar eine Gruppe zum Schutz des beliebten Speisefisches gegründet. Für die KinderZEIT hat er einbenb sehr informativen Artikel über das Schicksal des Thunfisches geschrieben. Weiter…

Hilfe zu verleihen

Von 18. Januar 2013 um 11:34 Uhr
Die Weltbank ist für alle da. Auch Deutschland gehört ein Teil der Bank/ Illustration Lisa Schweizer

Die Weltbank ist für alle da. Auch Deutschland gehört ein Teil der Bank/ Illustration Lisa Schweizer

Viele Länder der Erde arbeiten zusammen. Ihr Ziel: Die Welt besser und sicherer zu machen. Die KinderZEIT stellt die drei wichtigsten Weltclubs vor. Heute: Die Weltbank. Die Bank soll arme Staaten dabei unterstützen, so reich zu werden, dass die Menschen dort sich selbst versorgen können. Ein kleiner Teil dieser Bank gehört uns Deutschen


Von Petra Pinzler

Wie kann man hungrige Menschen satt machen? Diese Frage stellen sich die Menschen schon lange. Und auf die einfachste Antwort sind sie natürlich auch schon gekommen: Man gibt ihnen etwas zu essen. Schwieriger wird es aber danach: Wie schafft man es, dass die Menschen sich irgendwann selbst versorgen können? Oder anders gefragt: Wie macht man Länder so reich, dass es ihren Bewohnern gut geht? Weiter…

Wir halten zusammen!

Von 10. Januar 2013 um 11:42 Uhr
Schutz für den NATO-Partner Türkei: Das deutsche Raketen-Abwehrsystem wird ausgeladen/ © Getty Images

Schutz für den NATO-Partner Türkei: Das deutsche Raketen-Abwehrsystem wird ausgeladen/ © Getty Images

Viele Länder der Erde arbeiten zusammen. Ihr Ziel: Die Welt besser und sicherer zu machen. Die KinderZEIT stellt die drei wichtigsten Weltclubs vor. Heute: Die Nato. Staaten, die zur Nato gehören, verteidigen sich gegenseitig. Das Bündnis stammt aus einer Zeit, in der die Welt geteilt war

Von Jochen Bittner

Ich weiß noch, als ich ein Kind war, da hat mir der Name »Nato« manchmal ein bisschen Angst eingejagt. Nato, das stand für eine graue, irgendwie übermächtige Organisation, die mich daran erinnerte, dass es womöglich Krieg geben könnte, einen schlimmen Krieg. Damals verlief noch eine Grenze durch Deutschland. Wir wohnten nicht weit von ihr entfernt. Unser Städtchen lag zwar im Westen, also im freien Teil Deutschlands, aber es lag genau an dem Punkt, an dem man erwartete, dass die Armeen aus dem kommunistischen Osten nach Westeuropa einfallen würden, sollten die Machthaber auf diese Idee kommen. Dann, hieß es, würde man Atombomben über der Gegend abwerfen, um die Armeen zu stoppen. Weiter…

Reden statt kämpfen

Von 3. Januar 2013 um 14:44 Uhr

Bei der UN-Generalversammlung kommen Vertreter aus 193 Ländern zusammen/ © Getty Images

Viele Länder der Erde arbeiten zusammen. Ihr Ziel: Die Welt besser und sicherer zu machen.
Die KinderZEIT stellt die drei wichtigsten Weltclubs vor. Heute: Die UN. Bei den UN, den »Vereinten Nationen«, können Staaten sich aussprechen, wenn sie Probleme miteinander haben. Das ist wichtig, damit es nie wieder einen Weltkrieg gibt

Von Matthias Naß

Man kann sich die vielen Länder unserer Erde als eine große Familie vorstellen. Politiker und Journalisten sprechen auch gern von einer »Staatengemeinschaft«, also einer Art Familienclan. Eine spezielle Familie ist das schon. Einmal wegen der vielen Mitglieder, im Augenblick sind es 193. Dann, weil es riesige Länder gibt und winzige, weil die Menschen viele verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedlich aussehen; weil die einen reich sind und die anderen arm; weil man bei den einen sagen darf, was man will, bei den anderen nicht. In manchen Ländern wird man gleich ins Gefängnis gesteckt, nur weil man sich über den Präsidenten oder den König lustig gemacht hat. Schon eine merkwürdige Familie. Weiter…