Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser
Kategorie:

Wirtschaft

Pssst …

Von 1. August 2013 um 11:20 Uhr
Wer hört mit? Was ist Spionage?/ Getty Images

Wer hört mit? Was ist Spionage?/ © Getty Images

Seit Wochen regen viele sich darüber auf, dass Geheimdienste ohne Erlaubnis Menschen ausspionieren. Was macht Geheimnisse überhaupt so faszinierend?

Von Katrin Hörnlein und Christian Staas

Mit Geheimnissen ist das so eine Sache: Man darf sie nicht verraten, sonst sind sie ja nicht mehr geheim… Na prima, dann könnte dieser Text hier eigentlich auch schon wieder enden. Denn Geheimnisse sind scheue und schreckhafte Wesen. Weiter…

Leisetreter unterwegs

Von 16. Mai 2013 um 10:00 Uhr
hre Tiere sind zwei Köpfe größer als Cora. Angst hat sie nicht

hre Tiere sind zwei Köpfe größer als Cora. Angst hat sie nicht

Lamas leben in Südamerika – und in der Pfalz. Für die Kinder ZEIT hat Nicole Diehlmann eine Lama-Familie besucht

Der Garten von Cora und Lena sieht ziemlich normal aus: Es gibt eine Terrasse, eine Rutsche, eine Schaukel. Aber die Tiere, die da zwischen Gartenhäuschen und Blumenbeet grasen, die sind außergewöhnlich: Es sind Lamas.

Cora und Lena sind Schwestern, und sie haben diese besonderen Haustiere – oder eher Hinterm-Haus-Tiere. Denn an den Garten der Familie grenzen das Gehege und die Weiden der Lama-Herde, und manchmal dürfen die Tiere sogar in den Garten der Familie. 14 Lamas hält die Familie in Ungestein, das ist ein Ortsteil von Bad Dürkheim und liegt in einem pfälzischen Weinbaugebiet. Direkt hinterm Haus steht eine Hengst-Bande, die Stuten und ihre Fohlen wohnen in einem Gehege ein paar Hundert Meter weiter. Weiter…

Hilfe zu verleihen

Von 18. Januar 2013 um 11:34 Uhr
Die Weltbank ist für alle da. Auch Deutschland gehört ein Teil der Bank/ Illustration Lisa Schweizer

Die Weltbank ist für alle da. Auch Deutschland gehört ein Teil der Bank/ Illustration Lisa Schweizer

Viele Länder der Erde arbeiten zusammen. Ihr Ziel: Die Welt besser und sicherer zu machen. Die KinderZEIT stellt die drei wichtigsten Weltclubs vor. Heute: Die Weltbank. Die Bank soll arme Staaten dabei unterstützen, so reich zu werden, dass die Menschen dort sich selbst versorgen können. Ein kleiner Teil dieser Bank gehört uns Deutschen


Von Petra Pinzler

Wie kann man hungrige Menschen satt machen? Diese Frage stellen sich die Menschen schon lange. Und auf die einfachste Antwort sind sie natürlich auch schon gekommen: Man gibt ihnen etwas zu essen. Schwieriger wird es aber danach: Wie schafft man es, dass die Menschen sich irgendwann selbst versorgen können? Oder anders gefragt: Wie macht man Länder so reich, dass es ihren Bewohnern gut geht? Weiter…

Reden statt kämpfen

Von 3. Januar 2013 um 14:44 Uhr

Bei der UN-Generalversammlung kommen Vertreter aus 193 Ländern zusammen/ © Getty Images

Viele Länder der Erde arbeiten zusammen. Ihr Ziel: Die Welt besser und sicherer zu machen.
Die KinderZEIT stellt die drei wichtigsten Weltclubs vor. Heute: Die UN. Bei den UN, den »Vereinten Nationen«, können Staaten sich aussprechen, wenn sie Probleme miteinander haben. Das ist wichtig, damit es nie wieder einen Weltkrieg gibt

Von Matthias Naß

Man kann sich die vielen Länder unserer Erde als eine große Familie vorstellen. Politiker und Journalisten sprechen auch gern von einer »Staatengemeinschaft«, also einer Art Familienclan. Eine spezielle Familie ist das schon. Einmal wegen der vielen Mitglieder, im Augenblick sind es 193. Dann, weil es riesige Länder gibt und winzige, weil die Menschen viele verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedlich aussehen; weil die einen reich sind und die anderen arm; weil man bei den einen sagen darf, was man will, bei den anderen nicht. In manchen Ländern wird man gleich ins Gefängnis gesteckt, nur weil man sich über den Präsidenten oder den König lustig gemacht hat. Schon eine merkwürdige Familie. Weiter…

Sparen? Tolle Idee!

Von 8. November 2012 um 11:00 Uhr

Lisette, 13 Jahre alt, bewahrt in ihrem Kästchen das Geld ihrer Mitschüler auf

In Peru haben Schüler eine Bank gegründet. Sie legen ihr Taschengeld zusammen und versuchen, es zu vermehren – für die Zeit nach der Schule

Von Magdalena Hamm mit Fotos von Sandra Gätke

Wenn Lisette über den Schulhof läuft, klimpert es bei jedem Schritt in ihrer Umhängetasche. Die 13-Jährige trägt darin ein blaues Kästchen mit sich herum, in dem sie Münzen aufbewahrt. Täglich werden es mehr, denn ständig kommen ihre Mitschüler auf sie zu und wollen Lisette Geld geben. Das Geld gehört aber nicht Lisette, sie bewahrt es für die anderen auf. Denn sie ist die Schatzmeisterin der Schülerbank an ihrer Schule. Die anderen Kinder vertrauen Lisette ihr Taschengeld an, weil sie es sparen wollen. Jedes hat ein kleines Notizheft, in das Lisette einträgt, wie viel Geld ihr die Mitschüler gegeben haben. Sie hat viel zu tun. Denn seit Kurzem haben ihre Mitschüler eine Leidenschaft fürs Sparen entdeckt. Weiter…

Krise für Anfänger

Von 5. Juli 2012 um 11:00 Uhr

Scheitert der Euro? Ist Europa in Gefahr? Seit Monaten sind viele Menschen besorgt. Unser Autor Matthias Krupa erklärt, was da los ist. Die Illustrationen sind von Jochen Schievink für DIE ZEIT/www.jochenworld.de

Was ist Europa eigentlich?

Zunächst einmal ist Europa natürlich ein Kontinent, allerdings einer ohne klare Grenzen. Die Türkei und Russland etwa gehören mit einem Teil ihres Landes zu Europa und mit dem anderen Teil zu Asien. Wenn im Moment ständig von Europa die Rede ist, dann ist eigentlich die Europäische Union gemeint, kurz: die EU. Die EU ist eine Art politischer Verein, in dem sich 27 europäische Länder zusammengeschlossen haben. Weiter…

Die Gold-Kicker

Von 11. Juni 2012 um 10:50 Uhr

Ist jetzt schlagartig mehr wert: Mario Gomez nach dem 1:0 gegen Portugal/ © Getty Images

Fußball ist ein Riesengeschäft. Für Spieler und Vereine geht es um Millionen. Für ZEIT Leo hat Alex Westhoff erklärt, warum Buffer so viel wert sind

Bei diesen Zahlen kann einem schwindlig werden: Nationalspieler Marco Reus wechselt für 17,5 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund, Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona soll 2011 rund 33 Millionen Euro verdient haben, Thomas Müller vom FC Bayern München hat einen Marktwert von etwa 35 Millionen Euro. Im Profifußball ist so viel Geld im Spiel, dass man es sich kaum vorstellen kann. Und die Europameisterschaft in diesem Sommer in Polen und der Ukraine wird wieder viel Bewegung in den Spielermarkt bringen. Die Fans sehen die Spiele der EM, weil sie tollen Fußball erleben und ihr Land siegen sehen
wollen. Für die Spieler geht es um mehr. Weiter…

Alle müssen sparen

Von 19. April 2012 um 10:15 Uhr

Diese Kinder aus Griechenland fotografierte Claudia Wiens für DIE ZEIT/ www.claudiawiens.com

Griechenland hat hohe Schulden, das spüren auch Kinder und ihre Familien

Von Angelika Dietrich

Jahrelang hat Griechenland mehr Geld ausgegeben, als es eingenommen hat. Ende 2011 hatte der Staat 375 Milliarden Euro Schulden – als Zahl aufgeschrieben: 375000000000! Es fehlte so viel Geld, dass Griechenland Hilfe von anderen Staaten brauchte, auch von Deutschland.

Die griechische Regierung versucht, zu sparen und Geld einzunehmen. Seit Kurzem müssen Griechen, die eine Wohnung oder ein Haus besitzen, zum Beispiel eine Steuer an den Staat bezahlen. Und auch Menschen, die nur wenig verdienen, müssen einen Teil ihres Gehalts nun abgeben. Außerdem ist vieles, was man zum Leben braucht, teurer geworden, zum Beispiel Lebensmittel und Strom. Um zu sparen, fahren viele nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit. So müssen sie kein Geld für Benzin ausgeben. Weiter…

Ein Hurra für den Euro!

Von 15. Dezember 2011 um 10:59 Uhr

Ein 1-Euro Stück auf einer Europakarte/ © Getty Images

Vor zehn Jahren hieß unser Geld noch anders: D-Mark. Heute teilen wir eine gemeinsame Währung mit 22 Nachbarländern

Von Irene Berres

Es ist noch nicht lange her, da hatte jedes Land in Europa sein eigenes Geld. Wenn man in Österreich Urlaub machte, musste man seinen Kaiserschmarren oder seinen Apfelstrudel mit österreichischen Schillingen bezahlen. In Italien blätterte man viele Lire für ein Stück Pizza hin und in Spanien Peseten, wenn man Oma einen Strohesel mitbringen wollte. Dass man sein deutsches Geld vor jedem Urlaub umtauschen musste, war nicht besonders praktisch – aber für viele Menschen gehörte es eben zu den Ferien dazu. Ausland, das war fremdes Essen, fremde Sprache – und fremde Währung. Der berühmte deutsche Schriftsteller Martin Walser hat vor Kurzem erzählt, dass er sich nicht vorstellen konnte, einen tollen französischen Rotwein nicht mehr mit Francs, sondern mit dem neuen Geld zu bezahlen: dem Euro. Das erschien ihm ganz falsch. Weiter…

Was tun Journalisten?

Von 8. September 2011 um 10:09 Uhr

Illustration: Beck/ www.schneeschnee.de

Sie haben einen tollen Beruf: Sie dürfen so neugierig sein, wie sie wollen. Sie dürfen jeden Menschen treffen, der sie interessiert. Und dafür werden sie sogar noch bezahlt

Von Bernd Ulrich

Also, ich möchte ja hier wirklich keine Werbung machen für den Beruf des Journalisten, aber: Die Gelegenheit, mit fast jedem Menschen auf der Erde reden zu können, den man interessant findet, die Möglichkeit, sich ganz lange in eine verzwickte Sache zu vertiefen, die Chance, einfach etwas aufschreiben zu können, das dann Tausende oder Hunderttausende Menschen lesen – das ist schon alles ganz große Klasse. Und das Erstaunlichste daran ist: Man wird für das, was man total gerne macht, auch noch bezahlt! Weiter…

Kategorien: Berufe, Wirtschaft, Wissen