
Wer und was lebt im Watt? Wie kommen Pflanzen mit dem salzigen Meerwasser klar? Wie beeinflussen Ebbe und Flut den Lebensraum? Fragen über Fragen für angehende Biologen. Wer in den Ferien auch was für die Birne tun möchte, ist bei der Inseluni auf Spiekeroog richtig aufgehoben. Zum zweiten Mal lädt die Hermann Lietz-Schule in Kooperation mit der Universität Oldenburg und dem Nationalpark-Haus Wittbülten im Sommer Schülerinnen und Schüler ein, eine Woche lang das Wattenmeer zu erforschen. Laborversuche und Experimente bieten vom 6. bis 13. Juli 2013 Wissenschaft zum Anfassen. Vorbereitet wird die Insel-Expedition für 10- bis 14-Jährige von der Forschungs-AG der Schule und Studenten der Universität. Basisstation ist das Nationalpark-Haus Wittbülten. Weiter…

Heißt wie eine Frucht, ist aber ein Vogel: Der Kiwi/ © The Rohit
Was ist das: Es ist dunkelbraun, struppig, ziemlich oval und kommt aus Neuseeland? Die Antwort lautet: Kiwi. Damit ist aber nicht nur die Frucht, sondern auch ein Vogel gemeint. Der Kiwi ist das Wappentier Neuseelands. Und als die Neuseeländer vor etwa 50 Jahren begannen, ihre Lieblingsfrucht in die ganze Welt zu verkaufen, nannten sie die einfach auch Kiwi – schließlich ist die Ähnlichkeit zwischen Tier und Obst kaum zu übersehen. Kiwis – also die Vögel – haben kräftige Beine, aber winzige Stummelflügelchen. Weiter…

Dass es in ihrer Stadt Delfine gibt, wissen viele Menschen in Istanbul nicht/ © Luisa Stelling
Mitten in der türkischen Großstadt Istanbul leben Delfine. Eine Biologin erforscht den Lebensraum der Tiere, um sie zu schützen. Luisa Seeling hat sie für die KinderZEIT begleitet
Es fahren immer mehr Schiffe durch den Bosporus«, sagt die türkische Meeresbiologin Aylin. »Das ist das Problem.« Mehr als 50000 Schiffe, zum Teil riesige Frachter, durchqueren die Meerenge jedes Jahr. Viele Einwohner der türkischen Stadt wissen gar nicht, dass direkt vor ihrer Haustür Delfine leben. Aylin will das ändern. Sie nimmt regelmäßig Kinder und Jugendliche mit zu Bootsfahrten, um sie ihnen zu zeigen. Außerdem will sie die türkische Regierung davon überzeugen, strengere Regeln für die Schiffe im Bosporus durchzusetzen. Weiter…

Der Ohrwurm ist wie ein wildes Tier: Er versteckt sich irgendwo in unserem Kopf/ © Mauritius
Manchmal hören wir plötzlich Lieder im Kopf, die nicht mehr verschwinden wollen. Wo kommen die her? Und wie kann man sie loswerden?
Der britische Bergsteiger Joe Simpson hatte 1985 einen schlimmen Unfall: Er brach sich ein Bein und stürzte in eine Gletscherspalte. Ganz alleine. Mit viel Glück konnte er sich befreien, aber er verbrachte drei Tage ohne Essen und Trinken. Und was war das Schlimmste in dieser Zeit? Dass ihm stundenlang ein Lied von einer damals sehr berühmten Popgruppe nicht aus dem Kopf ging: Brown Girl In The Ring von Boney M. Ein Lied, das er überhaupt nicht mochte, aber er wurde es nicht los. Simpson wollte auf keinen Fall zu diesem Song sterben, sagte er nach seiner Rettung. Weiter…

Ihr macht dieses Jahr Ferien auf der Nordseeinsel Juist? Perfekt, dann könnt Ihr Euch die Vorlesungen der Kinderuniversität anhören. Dabei dreht sich alles rund um unser Klima und den Umweltschutz – Themen, die richtig wichtig sind, denn wenn ihr erwachsen seid, wollt ihr auch noch an der Nordsee tolle Urlaube machen. Weiter…

Einhörner der Meere: Narwale/ © Glenn Williams
Dieses Tier wird gern »Einhorn des Meeres« genannt, dabei ist das, was aus dem Kopf des Narwals ragt, gar kein Horn, sondern ein sehr langer Zahn. Wenn sie etwa ein Jahr alt sind, beginnt bei den Männchen der linke, obere Eckzahn zu wachsen, er wächst und wächst, bis er die Oberlippe des Wals durchbricht. Dann wächst er weiter. Wenn die Tiere erwachsen sind, kann der Zahn drei Meter lang sein. Weiter…

Samtpfote mit Vorliebe für Wasser/ © OpenCage
Katzen sind wasserscheue Tiere. Obwohl sie alle schwimmen können, machen die meisten Hauskatzen einen großen Bogen um Badewanne oder Gartenteich. Vielleicht sind sie vor allem arbeitsscheu: Denn wenn sich ihr Fell mit Wasser vollsaugt, dauert es Stunden, bis es wieder getrocknet ist und die Katze es mit ihrer Zunge in Form gebracht hat. Die Fischkatze dagegen, die in Südasien lebt, hat ein besonderes Fell, das sehr dicht und wasserabweisend ist. Weiter…

Klein, aber ein kompletter Staat: Der Vatikan/ Illustration: Anton Hallmann sepia-online.com
Wenn der Papst zurücktritt, ist er auch nicht mehr Chef des Vatikans. Der Ministaat liegt mitten in Rom, und kaum jemand darf hinein. Was ist dort so geheimnisvoll?
Von Birgit Schönau
An diesem Donnerstag hat Papst Benedikt XVI. seinen letzten Arbeitstag als Chef der katholischen Kirche. Um 17 Uhr verlässt er seine Gemächer im Apostolischen Palast gleich neben der Peterskirche mitten in Rom. Er steigt in ein weißes Auto mit dem Kennzeichen SCV1. SCV ist die lateinische Abkürzung für Vatikanstadt. Der Papst war hier bislang die Nummer eins. Das ist er nur noch wenige Stunden. Weiter…
Lara ist zehn Jahre alt, lebt in Feuerland und weiß fast alles über Meeressäugetiere. Sie arbeitet nämlich in einem besonderen Museum, und sie hat einen Brillenschweinswal
Von Ruth Helmling

Der tote Wal stinkt. Lara hält sich die Nase zu/ © Clicia Bouma-Lima Oliveira
Am südlichen Ende der Welt, dort, wo das Feuerland aufs Wasser trifft und die Wale auf ihrer Reise in die Antarktis vorbeikommen, steht ein Mädchen auf einem Steg und schaut ins Wasser. »Hier, das ist mein Wal«, sagt Lara und zeigt auf eine Drahtkiste, die im Wasser schaukelt. »Als ich ihn gefunden habe, sah er ein bisschen aus wie ein Luftballon, aus dem die Luft entwichen war.« Sie verzieht das Gesicht. »Und er war voller Würmer und Sand, er stinkt noch immer!« Weiter…

Gibt es einen Fluch des Pharao?/ Illustration: Marta Slawinska
Vor 90 Jahren öffneten zwei Männer in Ägypten das Grab von Pharao Tutanchamun. Kurze Zeit später war einer von ihnen tot. Hatte die Mumie ihn verflucht?
Von Magdalena Hamm
Wer aus einer Mücke einen Elefanten macht, der übertreibt maßlos. Vor 90 Jahren haben Zeitungen aus einem Mückenstich sogar einen Fluch gemacht: den »Fluch des Pharao«.
Und das kam so: In Kairo stach eine Mücke einem Mann aus England in die Backe. Der schnitt sich beim Rasieren aus Versehen den Stich auf, die Wunde entzündete sich, und kurze Zeit später starb der Mann an einer Blutvergiftung. Das war im Jahr 1923 keine ungewöhnliche Todesursache. Aber der Mann war nicht irgendjemand, sondern der reiche Lord Carnarvon, Geldgeber des Ägyptenforschers Howard Carter. Zusammen hatten die beiden einen Monat zuvor das Grab von Pharao Tutanchamun geöffnet. Dieser ägyptische König ist heute weltberühmt, weil man in seinem Grab unzählige Schätze fand – unter anderem eine Maske aus purem Gold, die das Gesicht des gut aussehenden Pharaos zeigt. Weiter…