Das kleine Gespenst wird Kinostar

Mit dem Schlüsselbund in der Hand saust das kleine Gespenst nachts durch das Städtchen/ © Universum Film
Mit dem Schlüsselbund in der Hand saust das kleine Gespenst nachts durch das Städtchen/ © Universum Film

Was wünscht sich das kleine, schneeweiße Gespenst, das auf Burg Eulenberg wohnt, am allermeisten? Einmal die Welt bei Tageslicht zu sehen! Und was passiert? Sein Wunsch geht in Erfüllung. Nur wird es leider schwarz. Gruselig ist es trotzdem nicht. Das kleine Gespenst, das sich Otfried Preußler ausgedacht hat, ist keine Schreckensgestalt, sondern ein sehr liebenswertes, niedliches Nachtgespenst. Und das könnt ihr jetzt im Kino erleben! Weiter„Das kleine Gespenst wird Kinostar“

 

Wurm im Ohr

Der Ohrwurm ist wie ein wildes Tier: Er versteckt sich irgendwo in unserem Kopf/ © Mauritius
Der Ohrwurm ist wie ein wildes Tier: Er versteckt sich irgendwo in unserem Kopf/ © Mauritius

Manchmal hören wir plötzlich Lieder im Kopf, die nicht mehr verschwinden wollen. Wo kommen die her? Und wie kann man sie loswerden?

Von Christoph Drösser

Der britische Bergsteiger Joe Simpson hatte 1985 einen schlimmen Unfall: Er brach sich ein Bein und stürzte in eine Gletscherspalte. Ganz alleine. Mit viel Glück konnte er sich befreien, aber er verbrachte drei Tage ohne Essen und Trinken. Und was war das Schlimmste in dieser Zeit? Dass ihm stundenlang ein Lied von einer damals sehr berühmten Popgruppe nicht aus dem Kopf ging: Brown Girl In The Ring von Boney M. Ein Lied, das er überhaupt nicht mochte, aber er wurde es nicht los. Simpson wollte auf keinen Fall zu diesem Song sterben, sagte er nach seiner Rettung. Weiter„Wurm im Ohr“

 

Der Geschichten-Keller

Aus all den Büchern könnte man Burgen bauen. Oder sie lesen. Oder auf ihnen herumklettern/ © Jan von Holleben www.janvonholleben.com;

In der Deutschen Nationalbibliothek werden alle Bücher gesammelt, die es auf Deutsch gibt. Sie lagern tief unter der Erde. Unsere Autorin Susanne Prebitzer ist zu ihnen hinabgestiegen

Von Susanne Prebitzer

Heute gehe ich auf Schatzsuche. Ich steige über eine Treppe hinab in die Tiefe. In einem Keller mit drei Stockwerken gehe ich nach ganz unten. Es ist kühl und mucksmäuschenstill. Ich bin fast allein mit dem Schatz. Er besteht nicht aus Gold und Juwelen – sondern aus vielen Romanen, Kinderbüchern, Kochbüchern, Krimis und Comics. Sie stehen in Regalen, die fast bis an die Decke reichen und die man auf Schienen zusammen- und auseinanderschieben kann, um Platz zu sparen. All dieses bedruckte Papier ist eine Art Gedächtnis von Deutschland. Weiter„Der Geschichten-Keller“

 

Hörtipp: Abenteuer für die Ohren

Den dicken gemütlichen Bär Balu, den Panther Baghira und das kleine Menschenkind Mogli kennst Du vielleicht aus dem Buch oder dem Film Das Dschungelbuch. Die Abenteuer der drei Dschungelhelden gibt es als neues Hörspiel. Anke Engelke hat es gesprochen und für jede Figur eine eigene Stimme gefunden. Auf der Homepage ohrka.de findest Du diese Hör-Geschichte. Du hörst die Schlange Kaa zischen und Colonel Hathi stampfen. Und das Beste: Auf der Internetseite gibt es noch viele andere kostenlose Hörspiele – und es kommen immer neue hinzu.

 

Coole Mucke bringt uns alle aus dem Häuschen

Musik für Kinder…boah, langweilig, denken da viele. Warum soll ich mir auch noch anhören, was ich alles lernen muss? Warum muss einer ein Lied darüber machen, wie viele Farben es gibt? Und warum Zähneputzen wichtig ist? Besser ist da doch Musik in der darüber gerappt wird, was wichtig ist im Kinderleben. Quatsch machen. Süßkram naschen. Chaos machen. Zimmer unaufgeräumt lassen. All die Dinge, die Erwachsene, die ollen Spaßbremsen, nicht so toll finden. Weiter„Coole Mucke bringt uns alle aus dem Häuschen“

 

Wer braucht hier wen?

Die zehn Kandidaten auf der Bühne/ © Stefan Gregorowius/RTL

»DSDS Kids« soll die Träume von Kindern erfüllen: Endlich stehen sie mal auf der ganz großen Bühne. Schade nur, dass die Show eigentlich für Erwachsene gemacht ist

Von Judith Scholter

Viele Menschen träumen davon, einmal auf einer großen Bühne zu stehen, bejubelt von Fans an ein Mikrofon zu treten und zu singen. Einen Song von Adele zum Beispiel, so wie Besnik es in der ersten Folge von DSDS Kids getan hat. Someone like you, das war das Lied, mit dem der Zwölfjährige aufgetreten ist. Besnik schaffte es ins Finale, weil er toll gesungen hat, weil viele Menschen von seiner Stimme begeistert waren und weil sie schließlich per Telefon für ihn abgestimmt haben. Weiter„Wer braucht hier wen?“

 

Die ZEIT Edition „Kinderfilme aus aller Welt“ – Teil 8: In einer anderen Welt

Die Kinder vor den Hütten des Slum/ © X Verleih

Zwei Kinder zeigen auf beeindruckende Weise, dass der Alltag im Slum nicht hoffnungslos sein muss

Weltweit leben mehr als 300 Millionen Kinder in Slums. Zwei dieser Kinder lernen wir in Soul Boy kennen. Es sind Kinder aus einem Elendsviertel, die in einer Geschichte über Elendsviertel spielen – und den Zuschauer damit in eine doppelt fremde Welt führen: ins ferne Kenia. Und in die Hütten der Ärmsten. Weiter„Die ZEIT Edition „Kinderfilme aus aller Welt“ – Teil 8: In einer anderen Welt“

 

Gr-Gr-Gr-Grüffelo!

Jetzt muss sich die kleine Maus schnell etwas ausdenken, damit der Grüffelo nicht Maus mit Butterbrot genießt!/ © Oetinger Media

Er hat schreckliche Hauer und schreckliche Klauen und schreckliche Zähne um Tiere zu kauen – der Grüffelo! Dazu knotige Knie, eine gräßliche Tatze und vorn im Gesicht eine giftige Warze. Feurige Augen, eine Zunge so lang und Stacheln am Rücken da wirds einem bang! Dieses Untier ist der Grüffelo – wie, den kennt Ihr nicht?
Der Bilderbuchstar nach der Geschichte von Julia Donaldson und Zeichnungen von Axel Scheffler ist wirklich furchterregend. Alle Tiere des Waldes müssten sich vor ihm ängstigen und um ihr Leben fürchten. Doch das riesige Vieh ist fast lammfromm und seine knotigen Knie schlottern vor Angst, als es die listige kleine Maus kennen lernt. Denn die behauptet ganz keck, am liebsten Grüffelogrütze zu essen! Weiter„Gr-Gr-Gr-Grüffelo!“

 

Verrückt nach Büchern

Die Olivianer, ein Leseclub nur für Jungen

Für Mädchen verboten! In Cuxhaven gibt es einen Leseclub nur für Jungen: Die Olivianer. Sie treffen sich, um die besten Geschichten aufzuspüren

Von Julia Nolte

Es wird schon dunkel, als sich die Olivianer ihrem Treffpunkt nähern: einer Buchhandlung in Cuxhaven. Die Bäume vor dem Geschäft sind kahl, der Wind weht heftig von der Nordsee herüber und fegt das letzte Laub über den Platz. Einer nach dem anderen schlüpfen sie hinein in den hell erleuchteten, warmen Ladenraum. Weiter„Verrückt nach Büchern“