Von Kabul bis Kinshasa

Wir gehen jetzt mal Kony jagen – eine Filmrezension

Von 10. März 2012 um 13:39 Uhr

“Kony 2012″ – der neue Hit im Netz. Über 50 Millionen Mal ist der 30 Minuten Film der amerikanischen NGO “Invisible Children” über einen ugandischen Rebellenführer inzwischen angesehen worden. Kony 2012 – so heisst auch ihre Kampagne. Deren Ziel: Die Festnahme Konys noch in diesem Jahr – und damit die Zerschlagung seiner Rebellengruppe, der “Lord’s Resistance Army” (LRA). Kony und die LRA agieren seit über 25 Jahren in Zentralafrika und sind berüchtigt für ihre Praxis,  Kinder zu entführen und sie entweder zu “Ehefrauen” oder zu “Kämpfern” zu machen.

“Inivisible Children” verleiht dem Mann nun eine mediale Prominenz, die in der Kategorie “das Böse dieser Welt” zuletzt Osama Bin Laden zuteil geworden ist. In dem Video tauchen Hollywood Stars wie George Clooney tauchen auf, andere (zum Beispiel Rihanna und Sean ‘P Diddy” Coombs) twittern inzwischen darüber, was das Zeug hält. Und die alten Medien sind sichtlich beeindruckt. “Die Netzwelt jagt den Kriegsverbrecher Joseph Kony”.  Oder: “Virales Video: Das Internet jagt einen Massenmörder”. So und ähnlich lauten die Schlagzeilen. Da ich selbst gerade zwei Wochen im Südsudan in einer von der LRA betroffenen Regionen verbracht habe, hier ein paar persönliche Gedanken zu “Invisible Children”, dem Video und zur LRA.

“Invisible Children” arbeitet seit Jahren in Zentralafrika (Demokratische Republik Kongo, Südsudan, Uganda und Zentralafrikanische Republik) – und zwar mit durchaus effektiven und sinnvollen Projekten: Unter anderem hat die NGO Radiostationen und Funkgeräte finanziert und der lokalen Bevölkerung geholfen, ihr Frühwarnsystem gegen die LRA zu verbessern. Zusammen mit der ebenfalls sehr agilen NGO “Resolve” hat “Invisible Children” den “LRA Crisis Tracker” entwickelt, eine Website, die Angriffe der LRA dokumentiert und auswertet .
Beide NGOs sind in erster Linie Lobbygruppen. Vergangenes Jahr sorgten sie mit anderen dafür, dass die LRA Thema im US-Kongress wurde und Präsident Obama im Oktober schließlich die Entsendung von 100 militärischen Beratern in die Region zustimmte, um Kony zu jagen.

Das Video: Von der Expertise, die die Arbeit von “Invisible Children” vor Ort auszeichnet, ist in dem Film nicht mehr viel zu sehen. Das Video ist vor allem eine Rührstory, die sich ein wenig um Konys Opfer, vor allem aber um den kalifornischen Filmemacher und NGO-Mitbegründer Jason Russell und seinen kleinen Sohn dreht, dem er vom Kampf gegen den “bösen Kony” erzählt. Dazu wird viel veraltetes Bildmaterial beigemischt, das suggeriert, Kony terrorisiere mit 30.000 zwangsrekrutierten Kindersoldaten Uganda. Irgendwann taucht auch noch ein Hitler-Bild auf, damit auch jeder kapiert, dass man es hier mit dem Schurken schlechthin zu tun hat. Den Part der “Guten” übernehmen die ugandische Armee, die Kony seit einem Vierteljahrhundert erfolglos nachstellt, die US-Militärs – und natürlich die Unterstützer der Kampagne, die sich “Kony 2012″-T-Shirts, “Kony 2012″ -Armbänder, “Kony 2012″-Schlüsselanhänger und “Kony 2012″-Poster kaufen, möglichst laut und häufig Konys Verhaftung und mehr militärischen Druck auf die LRA fordern sollen.

Es ist ja durchaus sinnvoll, jetzt, da sich westliche Regierungen wieder verstärkt engagieren, den öffentlichen Druck aufrecht zu erhalten. Und natürlich muss man für mediale Massenkampagnen komplexe Probleme vereinfachen. Doch was “Invisible Children” da fabriziert hat, ist eine Zumutung – nicht zuletzt für die unzähligen afrikanischen AktivistInnen in der Region, die seit Jahrzehnten gegen die LRA ankämpfen, aber auch gegen die politischen Ursachen, die ihr Entstehen erst möglich gemacht haben. Deren Arbeit und Argumente kommen nicht vor. “Kony 2012″, der Film, verfährt (wieder einmal) nach dem Motto: Die Afrikaner kriegen es allein nicht gebacken, jetzt muss der weiße Mann die schwarzen Kinder retten. Ich behaupte nicht, dass dies Russells Absicht war. Im Gegenteil: er will weltweit Solidarität mit einer vernachlässigten Region herstellen. Doch er ist sich offenbar überhaupt nicht seiner paternalistischen Bildsprache bewusst.
(Kleiner Lesetipp am Rande: wer wirklich Fundiertes über Joseph Kony lesen will, dem seien die Reportage und andere Publikationen von Mareike Schomerus, einer der international renommiertesten Kennerinnen der LRA empfohlen. Schomerus ist eine der wenigen JournalistInnen, die Kony getroffen haben.)

Zurück zum Video: Ich kann absolut verstehen, dass man vor Wut und Hilflosigkeit kocht und SOFORT etwas tun will, wenn man Bilder von Konys Opfern gesehen hat: Männer, Frauen, Kinder mit verstümmelten Gesichtern; Kindersoldaten, die er gezwungen hat, zu töten (manchmal Mitglieder der eigenen Familie); Mädchen, die sexuell versklavt worden sind. ABER: je größer die Wut im Bauch, desto kühler der Kopf. Was hilft im Kampf gegen die LRA? Was schadet in diesem Kampf?

Die LRA: Anders als Russells Film suggeriert, operiert die LRA schon lange nicht mehr in Uganda. Sie besteht Schätzungen zu Folge aus wenigen hundert Kämpfern, samt (Zwangs) Familien, die sich in kleinen Trupps über das Dreiländereck Südsudan, Zentralafrikanische Republik und Kongo verteilt haben und dort immer wieder durch Plünderungen und Entführungen die Bevölkerung terrorisieren. Mit weitreichenden Folgen, denn ein halbes Dutzend Bewaffneter reicht aus, um ein halbes Dutzend Dörfer in Panik und Flucht zu versetzen und so zum Beispiel Landwirtschaft und Ernten für ein ganzes Jahr zu verhindern.

Die LRA hat schon lange keine politische Legitimation mehr. Ihr Überleben verdankt sie ihrer straffen, halb militärischen, halb sektenmäßigen Organisation und Konys strategischem Geschick, sich in den größeren Kriegen der vergangenen Jahren immer wieder mächtige Bündnispartner zu suchen (während des sudanesischen Bürgerkriegs verdingte er sich und seine LRA quasi als Söldnertruppe für das Regime in Khartum). Aber die Gruppe ging in den achtziger Jahren aus einem immer noch schwelenden Konflikt in Uganda hervor, der auf der massiven Unterdrückung der Volksgruppe der Acholis im Norden des Landes beruht. In dieser Zeit hat auch die ugandische Armee schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, die allerdings nie Gegenstand einer juristischen Ermittlung geworden sind. Gegen Kony und vier weitere LRA-Kämpfer sind hingegen seit 2005 Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs in Kraft. Wie ernst es Ugandas Militär (UPDF) und seinem Staatschef Yoweri Museveni mit der Jagd auf Kony ist, wird kontrovers diskutiert. Die Existenz der LRA war immer auch willkommener Vorwand, die Repression im Norden zu verschärfen. Bis heute halten sich Spekulationen, dass Kony vor einem (von den USA unterstützten) Luftangriff im Jahr 2008 aus den Reihen der UPDF gewarnt worden ist. Aus Rache für diesen gescheiterten Militärschläg verübte die LRA in den folgenden Monaten Massaker mit mehreren hundert Toten in der kongolesischen Zivilbevölkerung.
Militärisches Vorgehen gegen Kony (wie auch gegen andere Rebelengruppen) hat also im Zweifelsfall einen verheerenden Preis. Es ist deswegen naiv bis gefährlich, zu suggerieren (und das tut “Kony 2012), man müsse nur genügend Elite-Soldaten losschicken, um Kony aus dem Busch zu “pflücken”. Für solche Operationen braucht es aufwendige und teure Begleitmaßnahmen: UN-Soldaten und halbwegs disziplinierte einheimische Militärs zum Schutz der Zivilbevölkerung; erfahrene Demobilisierungsexperten, die Rang niedere LRA-Kämpfer aus dem Busch locken können;  ständige Kommunikation mit den lokalen Gemeinden, etc….) Dafür benötigt man smarte Lobbyarbeit und einen verdammt langen Atem, keine Kony-Posterkampagne. Die bringt im Zweifelsfall vor allem eines: Genugtuung für Kony. Denn nichts ist ihm so wichtig, wie das Gefühl internationaler politischer Bedeutsamkeit. Und genau das stellt die Kampagne “Kony 2012″ her.

 

Kategorien: LRA
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Damit “smarte Lobbyarbeit” aber stattfinden kann, muss Druck auf die Politiker ausgeübt werden, und dies kann nur geschehen, wenn genug Menschen Bescheid wissen. Und so traurig es klingen mag, Menschen schauen sich lieber berührende Aufnahmen als sterile, faktisch präzise Videos an, denn so werden für die Menschen aus Morden ganz schnell “nur” Statistiken.

    Und das ist doch das Ziel der Kampagne, den Namen und die Taten Konys aufzuzeigen und ihn dadurch stoppen zu können.

    Eine Frage an die Kritiker: Finden Sie, man hätte es besser machen können (im Sinne von: bessere Ansätze, die zur Fassung Konys führen können, weil dies kann man nun wirklich nicht kritisieren oder?) und wenn ja, warum haben Sie es nicht bereits so getan? Denn ich bin der Überzeugung: Invisible Children tut etwas, Kritiker schreiben/sagen nur.

    • 10. März 2012 um 16:17 Uhr
    • Benjamin Bergner
  2. 2.

    Im letzten Drittel des Videos wird ganz deutlich gesagt und sogar anhand einer animierten Landkarte gezeigt, dass sich die LRA nicht mehr in Uganda aufhält sondern sich Richtung Nordwesten bewegt hat aber dazu hätten sich die Kritiker eben das Video eben aufmerksamer ansehen müssen. So eine Recherche ist blamabel.

    • 10. März 2012 um 19:22 Uhr
    • M. Märkl
  3. 3.

    Jemand, der eine Bewegung gegen Massenmörder/Schwerverbrecher kritisiert, hat Langeweile. Schreibt nicht darüber, wie man es besser machen kann, sondern macht es besser, oder lasst eure Ideen mit ins Projekt fließen, damit es besser wird! Am Schreibtisch sitzen und nichts tun zeigt die Einstellung: Die Anderen machen lassen und sich am Ende beschweren, wenn es nichts geworden ist. Und dabei bringt KONY 2012 viel in Bewegung. Wie in einem der vorherigen Kommentare schon erwähnt, kommt erst die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und dann erst tun Politiker und andere bedeutende Personen etwas. So ist das nunmal. Und ein herzzerreißendes Video berührt die Menschen mehr als ein trockenes Wiedergeben der Fakten, was dazu führen würde, dass die Leute es als gefühlslos abstempeln würden, nicht viele verstehen etwas von Zahlen. Außerdem ist dieses Projekt keine Posterkampagne. Wer dieses Video aufmerksam geschaut hat und sich noch näher darüber informiert hat weiß, dass diese Organisation mit allen Mitteln versucht auf sich aufmerksam zu machen und nicht nur das, etwas zu tun! Sie haben Schulen gebaut und sind schließlich sogar soweit gekommen, dass Barack Obama sich höchstpersönlich dafür einsetzt, dass Kony hinter Gitter kommt! Und zum Thema Geduld: acht ganze Jahre wird schon daran gearbeitet. Es wird Zeit, dass etwas passiert! Er wird immer weiter machen und die LRA wird nicht aufhören, wenn er tot ist. Jetzt, oder es werden immer mehr Kinder missbraucht.
    Zu dem Sohn von Jason Russell: Er ist ein Äquivalent zu den Kindern, die von ihren Familien getrennt werden. Er ist ein unschuldiger Bursche, er ist süß und man würde ihn am liebsten knuddeln. Ist das nicht die beste Methode, Menschen zu zeigen, WER da misshandelt wird und WER da in Angst und Schrecken lebt? Klar, er wird etwas benutzt, aber für einen guten Zweck. Er macht das Ganze vorstellbar für die Menschen. Sein Synonym sorgt dafür, dass die Menschen diesen Horror verstehen, er ist faktisch ausgedrückt ein künstlerisches Mittel.

    Ich glaube fest daran, dass Kony gefasst wird. Ob jetzt, oder in Jahren/Monaten. Aber am besten wäre das JETZT!!!

    • 10. März 2012 um 21:39 Uhr
    • D.?
  4. 4.

    Jesus Christus! Ob Kony gefasst wird oder nicht, wird an den humanitären Katastrophen in der Gegend NICHTS ändern. Und nochmal: Es macht keinen Unterschied ob Kony lebt oder stirbt, oder sogar vor Gericht gestellt wird. Im Gegenteil, ich denke es wäre ein Nachteil, da das uninformierte Gros dann denkt alles sei wieder in Ordnung. Kony ist eine kleine Schachfigur und die Verbrechen an den Acholi und vor allem an der Bevölkerung der Demokratischen Republik Congo sind viele.
    Darum denke ich ein Video wie Kony 2012 sollte eher eine Anregung sein sich mit politischen und humanitären Problemen in Ost- bzw. Zentralafrika zu beschäftigen und nicht irgendein Gefühl der Rache zu befeuern.

    • 11. März 2012 um 00:17 Uhr
    • Sam
  5. 5.

    Dem Kommentar von Sam kann ich nur zustimmen! Auch ich habe diesen Film mit großem Bauchgrimmen verfolgt. Obwohl sein Ziel, auf Missstände hinzuweisen und nebenbei auch Geld für die betroffenen Kinder und andere Entwicklungsprojekte zu sammeln durchaus lobenswert ist, kommt mir die Aussage einfach zu platt und vereinfacht daher. Natürlich wird er viel gesehen und das Thema “Kony” publik gemacht. Aber die Problematik wird eben viel zu sehr auf diesen “bösen Buben” Kony begrenzt und damit angeboten, dass alles wieder gut ist, wenn er gefasst und am besten getötet wird. Dabei wird ganz nebenbei auch die Rolle des Militärs ordentlich verherrlicht. Die Probleme in diesem Gebiet sind aber viel komplexer und es wäre tatsächlich wichtig, hier ein bißchen Aufklärungsarbeit zu leisten über die Ursachen dieser Probleme. Indem der Film aber diese einfache Lösung anbietet – Kony jagen und fangen, alles wieder gut – verhindert er genau diese Auseinandersetzung und das hinterfragen der Situation in diesem Gebiet. Eine bequeme Lösung für Alle, die “ihre USA” gern als die große Friedensmacht begreifen und gar nicht hinter die Kulissen blicken möchten.

    • 11. März 2012 um 10:05 Uhr
    • sonja
  6. 6.

    D?: Zu ihrem Kommentar möchte ich nur anmerken, dass ich es einfach traurig finde, wenn die Menschen einen dermaßen schmalztriefenden Film brauchen, um ein bißchen Mitgefühl zu entwickeln. Und übrigens gibt es schon länger dieses Engagement der USA gegen die LRA. Auch in der Demokratischen Republik Kongo gab es und gibt es amerikanische Militärberater, die Einheiten ausbilden speziell zur Jagd auf diese Rebellengruppe. Das hat aber wohl eher was zu tun mit Unterstützung für die herrschende Regierung, ich bezweifle, das wirklich diese Kampagne das bewirkt hat.

    • 11. März 2012 um 10:31 Uhr
    • sonja
  7. 7.

    ” Für solche Operationen braucht es aufwendige und teure Begleitmaßnahmen: UN-Soldaten und halbwegs disziplinierte einheimische Militärs zum Schutz der Zivilbevölkerung; erfahrene Demobilisierungsexperten…”

    aha aufwendigere OPREARTIONEN und UN-Soldaten, erfahrene DemobilisierungsEXPERTEN.
    Was für ein aus meine sich schon fanatische Propagandarethorik hier, wiedereinmal heuchlerisch etwas anzuprangern, was sich doch die letzten Jahrzehnte unter den Augen der achso humanistischen westlichen Wertegemeinschaft überhaupt erstmal derart ENTWICKELN konnte, mit Millionen an Dollars Entwicklungshilfe für genau diese Schergen die hier jetzt populistisch angeprangert werden.
    Ein klassisches Demnk- und Schreibstil von den unabhängigen Hofberichterstattern, der mit solchen Artikeln ebenda die illegale Selbstlegitimierung der US-Terroreinheiten, in den Kongo einzumarschieren. Für den Frieden und die Freiheit der armen Kinder. Wieder einmal ein perfider PR Propagandafeldzug gegen den gesunden Menschenverstand. Keine Zweifel darüber, dass die Klickraten für diesen von laaaanger Hand vorbereiteter Globalkinohit, eventuell gefakt worden sind, über die geheimdienste, welche nunmal auch in den Kellern des Googleimperiums sitzen und ihren Auftrag für die “nationale Sicherheit” konsequent ausführen. Wer da glaubt, scheinbar glauben das noch alle Systemkompatiblen Journalisten, dass google, facebook, twitter und co. eben nicht für eine “Demokratie und Meinungsfreiheit” auf uns losgelassen wurden, hat immer noch nicht den Knall gehört, noch nicht verstanden, was diese “Unternehmen” wirklch sind und wieso diese globalplayer überhaupt so global agieren uns und unsere Meinungen doch schonb so offensichtlich beherrschen können.
    Von wegen Meinungsfreiheit und unabhängigen Journalismus.. Klar, man ist so lange persönlich Unabhängig von der Armut und gesellschaftlichem Abgründen, solange wie man heuchlerisch und widerwärtig am “gesicherten” Wohlstandssystems hängt. Denn sobald DU,eine wahrhaft unabhängige Meinung hast und diese selbst mit der hohen Kunst journalistischen Könnens äußerst, welche zu kritisch, zu neutral und zu unabhängig ist, genau dann wirst verstehen, was wahre, ehrliche unabhängiger Journalismus ist. Aber dieses Opfer sind nur wenige bereit auf sich zu nehmen…. Menschlich gesehen und tief im Herzen ist man aber gerade deswegen ein Opfer seiner selbst, ein Opfer des globalen Terrors made in USA, ein Opfer eigenen Wohlstabnds, ein selbst gekrönter Preisträger seiner verkauften Seele zum Zwecke des Missbrauchs gegen sich selbst und gegen jene die derartige Rezensionen lesen müssen. Aber.
    Es HERRSCHT ja die Meinungs- und Pressefreiheit, sie herrscht und beherrscht uns, so wie wir es zulassen… Immer in der fundamentalistischen Gutgläubigkeit gegenüber der HERRSCHENDEN Experten-Meinungen….
    Da kommt mir gerade eine Rezension unter den Mauszeiger, die mir – wie unheimlich – irgendwie meiner inneren Stimme ein auditives Déjà-vu beschert

    Hör mal http://youtu.be/7aaH6fX3XT8

    Da ist er, wahre UNABHÄNGIGE Journalist, er wurde jüngst zum Opfer des globalen MainstreamSystems, weil er zu abhängig gegenüber seinem Herzen, zu abhängig gegenüber der Unabhängigkeit…
    Hiermit sollte sich auch einmal die treue Leserschaft der Zeit-ON-und Offline einmal einen “Frischekick” für die Gehirnzellen holen. Einmal seinen persönlichen Anspruch aufwerten…
    ..

    • 13. März 2012 um 12:40 Uhr
    • Hauptstadtkritiker
  8. 8.

    Ich vergaß den Namen des unabhängigen Rebellen zu benennen. Der Güte und Rücksicht gegenüber denjenigen geschuldete, welche sich so vorab gegen das plötziche Wachwerden schützen wollen.
    Es ist ein Herr Ken Jebsen, welcher 20 Jahre in den privaten und öffentlich rechtlichen Rundfunkmedien tätig war. Zuletzt hatte er 10 Jahre lang eine vierstündige Live Radiosendung im RBB/ Radio Fritz produziert und moderiert, bis er über das Medium Internet zunehmend bekannter wurde und wegen seinem außergewöhnlichen Moderations- und Sprechstils immer mehr Zuhörer und bekam, welche nicht nur aus dem Sende- und Empfangsbereichs des RBB Berlin/Brandenburg kamen, sondern durch seine Liveübertragung der Radiosendung im Internet über livestream sowohl über seinen Youtubekanal von FritzFM und KenFM. Seine scharfsinnigen und offenen “Rezensionen” zu weltpolitischen Themen, in einer so klaren und plausiblen Reflexion der Geschehnisse und Veränderungen unserer Zeit, die so offen und ehrlich dargestellt wurden, wie sie eben von den Mainstreammedien und etablierten Zeitungen, gemäß Ihrer journalistischen Selbstverpflichtung und beruflichen Ehrenkodex NICHT erfüllt worden sind.

    • 13. März 2012 um 13:04 Uhr
    • Hauptstadtkritiker
  9. Kommentar zum Thema

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