Online und Offline – über das Leben in zwei Welten

Kopierschutz?

Von 17. Mai 2010 um 11:34 Uhr

Wo Daten gesammelt werden, gibt es Lecks. Nichts Neues. Manchmal allerdings tun sie sich an Orten auf, die uns gar nicht bewusst sind. In Kopierern beispielsweise. Hier ein Bericht des amerikanischen Senders CBS über die Festplatten in Kopiergeräten und was sie alles enthalten können:

Ermittlunglisten der Polizei beispielsweise, oder Baupläne oder Krankenakten. Urks.

Quelle.

Ähnliche Ergebnisse hier.

Kategorien: Surveillance Studies
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Autsch…

    Vielen Dank für das Video :) ich finde das recht interessant.
    WesternDigital Festplatten so ganz nebenbei 😀

    Was mich wundert ist – wozu braucht ein Kopierer eine Festplatte – wenn es um das mehrfache ausdrucken einer Kopie geht – da würde RAM reichen, ein Kopierer funktioniert ja nur mit Strom, und RAM würde sich bei einem Stromausfall selbst löschen.

    Insofern würde mich die Begründung für eine Festplatte interessieren.

    Ein Hinweis:
    Wer einen Ad-Blocker hat kann das Video eventuell nicht sehen da es einen Werbeclip am Anfang gibt.

  2. 2.

    Viele digitale Kopierer arbeiten mit einem PIN-System mit dem die einzelnen Kopien bestimmten Anwendern zuzuordnen sind um einen Überblick über die Kosten zu behalten etc. Und diese Zuordnungen müssen ja irgendwo hinterlegt sein, genauso wie die ganzen Hintergrundinfos wie bereits gedruckte Seiten, „digitale“ Toner und Papierüberwachung etc.

    • 17. Mai 2010 um 13:02 Uhr
    • Elorie
  3. 3.

    AdBlocker: Ohne Werbung gibt es das leider nicht, daher ist auch noch extra die Quelle verlinkt.

    Beste Grüße

    • 17. Mai 2010 um 13:09 Uhr
    • Kai Biermann
  4. 4.

    Kopien und Anwender – da braucht es aber keine Kopie des Blattes – ein bloßes Zählen würde reichen, vor allem weil ein Laserkopierer die gleiche Menge an Toner für ein schwarzes Blatt wie für ein fast weißes braucht – oder hat sich mittlerweile etwas verbessert?
    Aber dann ein Blatt Text oder ein schwarzes Blatt – diese nutzen die gleiche Menge Toner.
    Soweit ich weiß wird bei einem Laserdrucker (ist ja ein Kopierer, nur mit einem Scanner oben drauf) der Toner auf eine Walze aufgetragen, dort „schreibt“ ein Laser dann den „Inhalt“ – ich weiß nicht mehr ob es nach dem Laser klar oder schwarz ist – das dann entstehende „Bild“ wird auf das Endmedium Papier aufgetragen und fertig ist der Druck.

    Und zum zählen braucht man keine Festplatte – ein kleiner Flash Speicher würde reichen.

    Und an Herrn Biermann:
    Danke für den Link :) – ist aber das gleiche Szenario :( mit Ad-Blocker geht es nicht.

  5. 5.

    Tja, dank dieses Beitrags werden alle Kopiererreseller jetzt Großaufträge aus China bekommen xD Na ja, ab und an ist es lustig gebrauchte Festplatten über Ebay zu kaufen aber jetzt am Besten auch noch gebrauchte Kopierer =)

  6. 6.

    Tja, wenn man sich solche Geräte anschafft, und nicht weis was sie können, selbe schuld. Am Ende des Videos läuft CBS live, ist das ein Fehler oder war dass so gedacht?

    • 17. Mai 2010 um 16:44 Uhr
    • Mejan
  7. 7.

    @Mejan – Leider keinen Einfluss darauf, genau wie auf die Werbung am Anfang, werden immer andere Spots dazu gesampelt…

    • 17. Mai 2010 um 17:57 Uhr
    • Kai Biermann
  8. 8.

    Mit meinem AdBlocker hats funktioniert – da ich ja das Video selbst abspielen muss. Zum Thema: Ich finde es auch höchst bedenklich Festplatten zu nutzen. Vom Elektrotechnischen Standpunkt her ist es garantiert nicht erforderlich, man könnte die Zugangsdaten (PINs etc.) problemlos löschen. Und da es mittlerweile recht große RAM-Speichermöglichkeiten gibt sehe ich zumindest kein technisches Problem dabei auf Festplatten zu verzichten.
    MfG,
    Golch

    • 21. Mai 2010 um 17:52 Uhr
    • Golch
  9. 9.

    Kein Wunder, dass dieses „Sicherheitspaket“ keiner kauft.

    500$? Für eine Funktion, die eigentlich umsonst und serienmässig sein müsste, weil sie sich kostenlos in Software realisieren lässt? Absolut bizarr.

    Ich verstehe auch nicht, warum dafür noch Festplatten benutzt werden. Groß können die Dateien ja nicht sein, warum wird nicht RAM benutzt?

    • 21. Mai 2010 um 23:36 Uhr
    • sdsfsdfsdfsd
  10. 10.

    Hier sind „richtige“ Kopierer gemeint, nicht solche kleinen, die Sie zu Hause haben.

    Kopierer für den professionellen Einsatz im Firmennetzwerk, können drucken, faxen, scannen, emailen und auch noch kopieren.

    Einfach mal die Homepages entsprechender Hersteller besuchen.

  11. 11.

    Es ist gut vorstellbar, dass Fax- und Emailgeräte eine Festplatte erfordern, um die zum Faxen und Mailen nötige Software unterbringen zu können.
    Dennoch muss keine moderne Software der Welt die Bilddateien ständig verfügbar haben. Ob die Tatsache, dass die Bilder dauerhaft gespeichert werden und nicht temporär in einem RAM-Speicher stehen auf eine Vermeidung von komplizierten System zurückzuführen ist oder nicht, sei dahingestellt. Fraglich ist auch, ob die Hersteller die Intention des Datenklaus haben.
    Fakt ist, dass diese Vorgänge gegen geltendes Recht verstoßen. Ob der in dem Video vorgestellte Sachverhalt Einzelfall ist oder nicht – das darf nicht sein.

    • 25. Mai 2010 um 16:44 Uhr
    • Herr Al D. Hyd
  12. 12.

    Ich bin sprachlos wie leichtsinnig Vertrauliche Daten behandelt werden.

    Leuten mit kriminellen Absichten wird es statt schwerer einfacherer gemacht.

    Wie sorglos sind auch die Hersteller. Dort entwickeln doch Fachleute solche Geräte. Sind die nie auf die Idee gekommen das dass Datenklau mit Einladung ist?
    Es ist einfach nur erschreckend.

    Da fragt man sich wo wohl die gebrauchten Kopierer des Bundestages, der Bundespolizei, der Bundeswehr und anderen Organen landen!

    ohhhhh SHREK!

  13. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)