Wikileaks, OpenLeaks und die Folgen

Anonymous – bewaffneter Arm von WikiLeaks?

Von 13. März 2011 um 12:32 Uhr

Das manche das Hackerkollektiv Anonymous mittlerweile als den bewaffneten Arm von WikiLeaks bezeichnen, ist vermutlich ziemlicher Unsinn. Zunehmend sichtbar aber wird, dass Anonymous weltpolitisch mitmischen will.

Erst vor wenigen Tagen wurde ein Manifest mit dem Titel Open Letter to the World veröffentlicht. Kurz darauf folgte der Aufruf zur Operation Bradical. Mit den Mitteln des Crwodsourcings sollen belastende Informationen gegen die Ankläger des vermeintlichen Whistleblowers Bradley Mannings gesammelt werden. Auch scheint es bereits mehrere Cyberangriffe auf das Gefängnis gegeben zu haben, in dem Manning inhaftiert ist. Währenddessen wurden die umstrittenen Haftbedigungen Mannings weiter verschärft, wie Christiane Schulzki-Haddouti auf Futurzone.at berichtet. Daniel Ellsberg schämt sich im Guardian für den Umgang der US-Regierung mit Bradley Manning.

Nun folgt die nächste offensive des Hackerkollektivs. Wie Adrian Chen auf Gawker.com berichtet, behauptet Anonymous jetzt über belastende Dokumente und E-Mails der amerikanischen Großbank Bank of America zu verfügen. Am morgigen Montag sollen diese Dokumente im Rahmen des Projekts OperationLeaks auf der Seite AnonLeaks.ch veröffentlicht werden.

Kategorien: Allgemein
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Nicht Daniell Ellsberg braucht sich zu schämen sondern die Verantwortlichen der Regierung und des Militärs die die Folterungen gegen Bradley Mannings angeordnet oder nicht verhindert haben sollten vor Scham im Erdboden verschwinden .Doch sollten sie sich nicht nur schämen sondern endlich vor Gericht angeklagt werden,als das, was sie sind:Folterer die die Menschenwürde mit Füßen treten und Menschenrechte mißachten.Und da alle Versuche von Seiten der Menschenrechtler und Anwälte augenscheinlich recht erfolglos waren um BM vor weiteren Folterungen zu schützen kann ich die Angriffe von Anonymus nur Unterstützen.

  2. 2.

    ++

    • 13. März 2011 um 22:49 Uhr
    • anonymus
  3. 3.

    Seit Obama ist der Friedensnobelpreis eine Lachnummer.

    • 13. März 2011 um 23:04 Uhr
    • Peter Kick
  4. 4.

    [...] der Leaks-Blog berichtet, will Anonleaks morgen “belastende Dokumente und E-Mails der amerikanischen Großbank Bank of [...]

  5. 5.

    new are bad, old new are at least news… die dinge stehen etwas andere und die mediale kampagne ist einfach nur bodenlos beschämend!
    eine differnzierte sichtweise der dingem, direkt von der vordersten Frontlinie des Cyberwars. stepstone mediafire!

    am besten, man informiert und bildet sich seine eigene meinung.

    http://www.whywefight.net/2011/03/13/alle-wollen-ein-stuck-vom-kuchen/

    • 14. März 2011 um 00:43 Uhr
    • Freedom
  6. 6.

    Ist das das von Assange als wertlos bezeichnete Paket, dessen Veröffentlichung er ursprünglich im November letzten Jahres angekündigt hatte?

    • 14. März 2011 um 13:37 Uhr
    • SusiR
  7. 7.

    Die Bank of America Mails sind veröffentlicht. Wurden leider direkt wieder von den Leakseiten gelöscht, sind aber über Twitter (#blackmonday) noch auf verschiedenen Mirrorseiten auffindbar. Sehr interessante Lektüre. Nur aufpassen, mit Folgschaft der Veröffentlicher. Könnte euch direkt auf die Liste der Terrorverdächtigen *hust* befördern.

    • 14. März 2011 um 22:32 Uhr
    • Gebinsel
  8. 8.

    very interesting!

    • 14. März 2011 um 22:33 Uhr
    • gode
  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)