Wikileaks, OpenLeaks und die Folgen

Kurz und klein (Teil 10): Schweizer Leakingportale, WikiLeaks im Museum

Von 30. Juni 2011 um 14:11 Uhr

++++Schweizer Leakingportale++++

Die Liste der WikiLeaks-Klone und der artverwandten Portale wächst weiter. In der Schweiz wurden jetzt gleich mehrere Portale gestartet. Unter Sichermelden.ch initiierte das Onlinemagazin Beobachter.ch eine Whistleblowerplattform für die Schweiz. Besonderen Wert legt die Plattform auf Korruption und Veruntreuung in Behörden und Unternehmen. Bemerkenswert sind auch die eindringlichen Hinweise an potentielle Whistleblower die eigenen Motive vor einem Leak zu überprüfen.

Mehr Transparenz, mehr Durchblick ist dagegen das Motto des ebenfalls gerade gestarteten Portals Oeffentlickeitsgesetz.ch. Die Machern, vorwiegend Medienschaffende, wollen dem Informationsfreiheitsgesetz mit der Plattform mehr Nachdruck verleihen. Es geht dabei unter anderem um den ungehinderten Zugang zu amtlichen Informationen. Eine Problematik, die ja auch aus Deutschland hinlänglich bekannt ist. Trotz eindeutiger Gesetzeslage ist auch hier die Praxis schwierig.

Eine in Kürze zu aktualisierende Liste der zahlreichen Leakingportale gibt es übrigens hier.

++++WikiLeaks im Museum++++

Das Geheinmis als Thema einer Ausstellung. Da kommen zeitgenössische Künstler kaum an dem Themenkomplex WikiLeaks vorbei. So auch in der Ausstellung Geheimgesellschaften – Wissen Wagen Wollen Schweigen. Die vor wenigen Tagen in der Schirn Kunsthalle Frankfurt eröffent wurde und noch bis Ende September 2011 läuft.

Kategorien: Allgemein
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