Das Blog der Köche, Gastronomen und Gourmets

Kartoffelsalat

Von 31. Mai 2007 um 12:10 Uhr

das ist ja ein richtig netter Diskussionsverlauf, was man mit einem Wurstsalat so alles anrichten kann…

aber jetzt meine Variante, wieder einmal Badisch – Klassisch – Gut!

Kartoffelsorte: Sieglinde, da gibt es nun mal keine bessere!

Schneidegerät: Kartoffelharfe, nicht durchdrücken, sondern die gekochten, gepellten, ausgekühlten Kartoffeln sehr fein “hobeln”.

Kartoffelharfe: sogenannter Kartoffelschneider, ein Metallrahmen mit mehreren Schneiddrähten, ähnlich einem Eierschneider, nur größer (Haushaltswarengeschäft)

Zutatenliste: Schäufelebrühe von der gesalzenen, geräucherten Schweineschulter – mit gespickter Zwiebel gekocht

Zwiebeln fein gewürfelt, Peterle und Schnittlauch, wenig scharfen Senf, Sonnenblumenöl, Weißweinessig und ein Schuss Melfor Würzessig, Salz & Pfeffer

Und jetzt kommt das Wichtigste!!! Alle Zutaten untereinander anmachen – bis auf das Öl, das kommt unmittelbar vor dem Servieren dazu! Und es muss “schlunzig” sein…(Danke Marion für deine Dialektbeschreibungen, die stimmen alle!)

Nie, nie, nie esse ich Kartoffelsalat mit Mayonnaise!!!

potato.jpg
©Lumbar/wikimedia.org

Kategorien: Rezepte
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Genauso ist es!!!

    Antworten

    • 31. Mai 2007 um 13:31 Uhr
    • Klaus
  2. 2.

    Da hat mir ja einer was vorweggenommen…
    Als Purist stimme ich prinzipiell zu, was die Mayonnaise anbelangt, aber ein schönes Essen mit Kartoffeln drin ist auch der spanische Ensaladilla (rusa). Aber das ist ein anderes Kapitel
    Übrigens bekommt man bei hiesigen Metzgern nur schwer ein geräuchertes Schäufele, da muss man dann über die Metro auf die von Adler zurückgreifen.
    Herrliche Diskussion.

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    • 31. Mai 2007 um 14:35 Uhr
    • fressack
  3. 3.

    Tja, den Dogmatikern entgeht hat so einiges…..

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    • 31. Mai 2007 um 15:26 Uhr
    • Aber_bitte_Mayo
  4. 4.

    Lieber “Aber_bitte_Mayo,”

    mit Dogmatik hat das alles nichts zu tun. Ich schnipple mir ja auch kein Matjesfilet ins Müsli.

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    • 31. Mai 2007 um 18:44 Uhr
    • Klaus
  5. 5.

    Schon gesehen?
    Bei “Mc D….” gibts “Los Wochos”, mit “Los Beilagos” und “Los Spassos.”
    Leute, über was diskutieren wir hier eigentlich, wenn wir uns dort systematisch einlullen und verdummen lassen können. Her mit der Mayo!!
    Wie lange ist diese Kolonialisierung noch zu ertragen?

    Übrigens: In Kreuzberg formiert sich Bürger-Widerstand gegen den Neubau einer “Mc D…..”-Filiale!!

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    • 1. Juni 2007 um 16:01 Uhr
    • Klaus
  6. 6.

    Herr Fuchs,

    bei allem Respekt, schrieben sie Badischer Kartoffelsalat ueber ihr Rezept, wuerde ich das NIEMALSNI Mayonaise sofort akzeptieren, aber im allgemeinen – der Kartoffelsalat meiner Grossmutter enthaelt wie jeder saechsische Kartoffelsalat Mayonaise (Eigelb, Sonnenblumenoel, scharfer Senf). Die wurde zuvor frisch gemacht. Das restliche Rezept: Sprewaelder Gewuerzgurken (nein es gehn keine anderen ;-) , Zwiebel, Karotte, saurer Apfel, Schnittlauch und natuerlich Kartoffeln.

    Nun gehts los: Kartoffeln nicht zu weich Kochen. Die Karotte un kleinste Wuerfel schneiden und ganz leicht angaren. Den Apfel und die Gurken in eben solche Wuerfel schneiden, die Zwiebel fein hacken. Zusammen mit der Mayo, Pfeffer und Salz zu einer Salatsauce verruehren. Die noch warmen Kartoffeln in 5mm dicke scheiben schneiden und vorsichtig mit der Sauce verruehren.

    Warm is er am besten aber etwas Zeit sollte man ihm geben damit die Sauce weitestgend von den Kartoffeln aufgenommen ist.

    S

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    • 1. Juni 2007 um 17:50 Uhr
    • Stefan
  7. 7.

    @Stefan – wenn ich in Sachsen (wenn ich Glück habe, darf ich nächstens nach Dresden) einen Kartoffelsalat bestellen würde, erwarte ich auch keinen schwäbisch / badischen Kartoffelsalat, sondern einen sächsischen. Und das ist völlig in Ordnung so.

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    • 2. Juni 2007 um 12:50 Uhr
    • Marion
  8. 8.

    Lieber “Klaus”, Ihre Antwort ist das schönste Beispiel für ein Dogma….

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    • 2. Juni 2007 um 13:31 Uhr
    • Aber_bitte_Mayo
  9. Kommentar zum Thema

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