Das Blog der Köche, Gastronomen und Gourmets

Jetzt ist es raus…

Von 14. Mai 2009 um 23:20 Uhr

…ich hab eine Currywurstbude in München eröffnet. Ich habe mich einfach nicht damit abfinden können, dass die Bayern keine Currywurst mögen. Zumindest wurde mir das immerzu eingeredet. Wahrscheinlich aus Angst, dass die Weißwurst Konkurrenz bekommen könnte. Keine Angst liebe Bayern, Weißwurst isst man traditionell nur bis 11 Uhr früh (das weiß sogar ein Zugereister wie ich) und Currywurst erst ab 11.30 Uhr, dafür aber bis früh um 5 Uhr ! Also keine Gefahr für die Weißwurst, die ich übrigens auch sehr gerne esse.

Vor allem, wenn sie hausgemacht, mit besten Zutaten, mit Liebe und exklusiv für Freunde zubereitet ist. 

Nun geht es aber nicht um die Weißwust.

Ehrlich gesagt habe ich mir die Bude als Luxus geleistet. Andere kaufen sich eben einen Sportwagen, ich ne Currywurstbude. 

Allen negativen Prognosen zum trotz, die Bude wird phantastisch angenommen und wir bekommen Lob von allen Seiten.

Es muss halt nicht immer Hummer sein !

Mehr unter: www.curry73.de

Das alte Pförtnerhäuschen hat eine neue Seele bekommen. Dreh- und Angelkreuz ist es dennoch. Gegessen wird draußen, unter freiem Himmel oder unter dem gewärmten Vordach. Alles warm beleuchtet.

Ich habe den Anspruch, Qualitäts-Marktführer in diesem Bereich zu sein. Doch “Qualität”, wie ich sie verstehe bedeutet nicht, dass es genügt, besser als andere zu sein. Es bedeutet vielmehr, dass ich versuche, meinem eigenen Anspruch an Qualität gerecht zu werden. Dieser, mein Anspruch nährt sich täglich neu.
Ihr

Holger Stromberg


Kategorien: Allgemein, Sonstiges
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Eigentlich möchte man ja was dazu schreiben…

    …aber es lohnt sich einfach nicht!

    Antworten

    • 15. Mai 2009 um 07:22 Uhr
    • BlauBär
  2. 2.

    Heul! Warum kommt hier im Rheinland keiner auf so eine Idee. Ich habe grade feist zu abend gegessen und danach die Internetseite von Curry73 besucht. Fazit: Wieder Hunger!

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    • 15. Mai 2009 um 19:26 Uhr
    • t.siebendrei
  3. 3.

    Viel Glück – habe mir auch die Website angeschaut. Da keine Email-Möglichkeit dort, wollte ich nur mondieren, dass die Druckfunktion optimiert werden sollte. Man kann nämlich gar nihcts leserliches ausdrucken!

    Antworten

    • 16. Mai 2009 um 12:39 Uhr
    • PC Schmid
  4. 4.

    Positiv fällt mir das Herrmannsdorfer Landschwein, die selbstgemachte Mayonnaise, Steinofenbrot und der Sekt (brut) von Franz Keller auf, das geht qualitätsmäßig sicher über das übliche Angebot hinaus.

    Grüße aus Südbaden

    Dirk

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    • 16. Mai 2009 um 15:01 Uhr
    • Dirk Esser
  5. 5.

    Ergänzend zu Dirk: Wenn jetzt noch die Kartoffelsorte bei den Pommes genannt würde, oder gar Pommes aus verschiedenen Kartoffelsorten angeboten würden – wie in mancher belgischen Frittenbude -, dazu eine Fertigung aus frischen Knollen, ja, dann wäre auch für Schwaben mal ein Ausflug nach M überlegenswert!

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    • 17. Mai 2009 um 00:14 Uhr
    • Matthias
  6. 6.

    …und die Gemarkungsnummer des Kartoffelfeldes mit angegeben wäre und die Futterlieferanten des Herrmannsdorfer Landschweins….zusammen mit einem Faksimile der Konzession des Münchner Kreisverwaltungsreferats…..

    Antworten

    • 17. Mai 2009 um 08:53 Uhr
    • bruddler
  7. 7.

    Ach Bruddler! Sie sind mittlerweile die Personalunion von Statler und Waldorf in dieser kulinarischen Muppet Show.

    Aber hier wie dort kommt man mitunter nicht umhin zu seufzen: Ha, wenn’s doch wohr isch!

    Antworten

    • 17. Mai 2009 um 14:53 Uhr
    • Ulrike H. aus V.
  8. 8.

    Lieber Herr Stromberg,

    DANKE!!

    endlich ist ein (in regelmässigen Abständen doch notwendiger) CWP-rot/weiss -Genuss nicht immer zwangsweise mit Sodbrennen und einem offenen Gaumen verbunden. Man bemerkt zweifelsfrei die Qualität der Zutaten – tatsächlich eine Wurst ohne Reue

    GRATULATION!

    Reinhard Fehrer

    Antworten

    • 17. Mai 2009 um 19:52 Uhr
    • reinhard fehrer
  9. Kommentar zum Thema

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