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Metzgede 2010

 

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Es ist wieder einmal Metzgede dieses Wochenende, unser etwas anderes Schlachtfest mit Blut-und Leberwürstle im Hauptgang, in der Vorspeise Schwartenmagen, Hirschleberpaté und Wintersalat und ein „neues“ Zwischengericht:
Wildschweinfleischküchle mit pochiertem Ei auf geräucherten Bouillonkartoffeln
Die Kartoffeln werden roh gewürfelt und im Räucherofen leicht angeräuchert, schön goldgelb sollen sie sein, dann mit Wurzelgemüse, Schalotten und Rinderbrühe aufgesetzt.
Etwas Grünes dran, geriebenen Meerrettich und einen Löffel geschlagene Sahne – schön schlunzig – fertig!


11 Kommentare


  1. Das sieht aber mal wirklich gut aus, ich kann es fast schmecken. Tolle Kombination, aber für ein „Zwischengericht“ vielleicht etwas schwer?

  2.   René Artois

    Nur gut, daß jeder ZEIT-Leser einen Räucherofen im Nobel-Appartement stehen hat, den man selbstverständlich, mir nichts, dir nichts schnell mal wegen ein paar Kartoffelwürfelchen anheizt. Mein Gott, wo leben eigentlich Autoren beziehungsweise Redakteure, die so etwas unkommentiert auf Leser loslassen?


  3. lebt denn deftone noch???

  4.   grizma

    Lecker!!! Ist der Koch noch single?

  5.   Kochkuss

    Monsieur Artois,

    dies ist ein Kochblog, bei dem Spitzenköche Einblick in ihr tägliches Schaffen geben, und dies auf eine wie ich finde, sehr erfrischende, inspirierende und persönliche Art und Weise. Dass dabei auch ungewöhnliche Zubereitungsarten zum Zuge kommen, die vielleicht nicht jeder Privathaushalt so einfach durchführen kann, ist logisch. Kein Grund, sich gleich so zu echauffieren.

    Mehr Entspanntheit wünscht,

    Kochkuss

  6.   René Artois

    Lieber Kochkuss, meine Kritik betraf, wie Sie sich unschwer überzeugen können, die Tatsache, daß hier unreflektiert die Nutzung eines „Räucherofens“ empfohlen bzw. vorausgesetzt wurde. Es hätte weder den Autor noch die Redaktion unzumutbare Mühe gekostet, die nachgeschobene „Bräter“-Lösung hic et nunc darzustellen, vielmehr wäre das eigentlich nur die erfüllung der journalistischen Pflicht gewesen. Stattdessen ist hier von einem „Räucherofen“ die Rede, und jeder, der Forellen aus dem eigenen Teich zum Nebenerwerb räuchert oder regelmäßig solche bei einem Teichwirt frisch aus dem Rauch erwirdt, assoziiert mit dem Begriff „Räucherofen“ ein zwei Meter hohes „Monstrum“ mit entsprechendem Bedien-Aufwand und erheblicher Rauch-Emission, den bestimmt niemand für eine Handvoll Kartoffelwürfel anheizen wird Insofern war meine Kritik mehr als berechtigt, denn HIER haben es sich Autor und Redaktion nicht nur etwas zu leicht gemacht.

  7.   Soeren

    @ René Artois
    Ich besitze ebenfalls einen Räucherofen, professionell hergestellt aus Edelstahl in den Maßen Breite45 Tiefe30 Höhe15 cm und zu kaufen in Angler-Fachgeschäften. Ich halte so etwas nicht für ein Monstrum mit Bedien-Aufwand und erheblicher Rauchentwicklung. Und ob Kritik berechtigt ist oder nicht entscheidet der Leser. Weniger Überheblichkeit wäre mehr.


  8. @René Artois
    „die erfüllung der journalistischen Pflicht gewesen“

    Dies ist ein Blog. Das heisst: Meinungen werden geäußert. du Held

  9.   Badnerin in Berlin

    @Monsieur Artois: Ich habe die Größe des „Räucherofens“ einfach im mich umgebenden Wohnrahmen assoziiert, und auch ich kann räuchern. Sage vorher allerdings meinem im Vorderhaus wohnenden Vermieter Bescheid, damit ihn nicht die Feuerschutzpanik packt. Und seien Sie doch bitte nicht so schmallippig…

  10.   Soeren

    @ kommtpost1
    Das kann eigentlich nicht deftone sein. Der konnte nämlich kaum zwei Zeichen richtig hintereinandertippen. Oder aber er hat jemanden gefunden, der seinen Quatsch liest bevor er ihn absendet. Und wenn der normal wäre, würde er ihn löschen.