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Danke Tonino!

Von 23. November 2012 um 21:32 Uhr

Tonino Verro und Pascal Boesch

Tonino Verro vom Restaurant La Contea und dem gleichnamigen Weingut aus Neive hat uns besucht. Pascal Boesch von Victoria Weine hat alles vermittelt, übersetzt und organisiert

Tonino hatte ordentlich Salumi, Grissini, Castelmagno di Montagna, Murazzano und Bra eingepackt.

Antipasti (von unten im Uhrzeigersinn): Rauchaal, Safranfenchel, geschmorte Artischocken, Pimentos, hausgebackenes Rucolabrot, Coppa und Entenlebertartufo mit Quittensenf und Zucchini

Francesco

Und weil noch Platz im Auto war, wurde sein Koch Francesco gleich mitverfrachtet, damit die Tajarin bei uns vor Ort frisch gemacht werden konnten!

Tajarin Tartufati: Piemonteser Eiernudeln, eigentlich Eigelbnudeln, da davon 30 Stk pro Kilo Mehl gebraucht werden.

Von den Nudelresten kochte Francesco noch „Maltagliati“ (“schlecht geschnitten”), das sind sozusagen die Nudelreste vom Ausrollen, die gesammelt werden und ohne Rücksicht auf Form oder Gleichmäßigkeit gekocht werden. Dazu gab es ein flottes Sugo aus Huhn, Kalb und Schwein nur mit Olivenöl, Rosmarin und Knoblauch gesotten.

"Maltagliati“

Wir waren begeistert. Bravo Francesco!

Alba-Trüffel

Gott sei Dank waren für die 482 g weiße Alba-Trüffel auch noch Platz im Auto. So hatten meine Gäste, mein Team und ich viel Spaß. Asti Spumante, Arneis Roero, ein klarer kräftiger 2007er Barbaresco “Serragrilli” Riserva und ein  beeriger, ausgereifter 1996er Barbaresco “Ripa Sorita” aus der Magnum sorgte für Stimmung und angemessene Weinbegleitung.
Tonino weihte mich in die wahre Kunst des Trüffelhobelns (Großzügigkeit) ein.
Als der Duft den Raum erfüllte, bemerkte man das Wohlbehagen, das die Gäste ergriff.
Mein Restaurant ist sonst kein „Trüffelrestaurant“ und ich bin auch kein Koch, der überall was teures drauf tun muss. Aber gemäß dem Motto: „Lieber einmal gescheit, als zweimal halblebig“ haben wir uns die weißen Trüffel mal richtig gegönnt.
Alba-Trüffel gibt es bei mir erst wieder in 2 Jahren, wenn Tonino vorbeikommt, aber dann wieder richtig! Garantiert!

Spessart-Gans: Piemontesisch auf unsere Art. Geschmort mit Rotwein, dazu Ragout von Kastanien, Chicorée und Rosenkohl, Polenta mit Pilzen

 

 

 

 

 

Kategorien: Allgemein
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Hm, was soll das Geschwaller darüber, dass man sich ein Pfund Trüffel gönnte?
    Früher gings hier mal um Kochthemen, jetzt um “ich” und Selbstdarstellung und die Aufzählung von Namen und Sachen.

  2. 2.

    Daß das “Nachgesalzen” etwas hängt, das ist, selbst bei bestem Willen, nicht zu übersehen. Aber dies an einer Trüffelorgie festmachen zu wollen, zeugt nicht gerade von innigem Zugang zur kulinarischen Lust. Und dann noch Unworte wie “Geschwaller” zu benutzen … widerwärtig!

    • 30. November 2012 um 23:09 Uhr
    • schneckenschleim
  3. 3.

    Die einen sprechen halt lieber Klartext wo andere lustvoll schleimen.
    Die Widerwärtigkeit liegt im Auge des Betrachters.

  4. Kommentar zum Thema

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