Es geht auch ohne Fernsehen

Hochseiltanz im Mondschein

Von 10. Januar 2013 um 09:07 Uhr

Tolles Video von Michael Schaefer, der am Cathedral Peak im Yosemite-Nationalpark den Extremsportler Dean Potter auf dem Hochseil der Highline filmte. Durch die Einstellung und große Entfernung (die Kamera stand über einen Kilometer weit weg) kommt die sogenannte Mondtäuschung besonders stark zum Zuge. Der Clip ist ein Auszug aus einer längeren Arbeit für National Geographic.

Update: Wolfgang weist in den Kommentaren darauf hin, das es sich dabei nicht um ein Hochseil, sondern um eine Highline handelt. Ich dachte immer, das sei das Gleiche in neudeutsch, ist aber nicht so. Mea culpa.

Kategorien: Netzfilm
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Der “Artist” ist die us-amerikanische “Kletterlegende” Dean Potter und das Hochseil eine Highline.

    • 10. Januar 2013 um 21:28 Uhr
    • Wolfgang
  2. 2.

    Und gleich noch eine Korrektur… hier sieht man auch nicht die Mondtäuschung. Wie im verlinkten Wikipedia-Artikel ja auch erklärt, ist die Mondtäuschung ein “wahrnehmungspsychologisches Phänomen”, entsteht also ausschließlich in unserem Kopf. Im Video sieht man aber eine fotografische Aufnahme eines im Verhältnis zu einer Person großen Mondes. Der Grund dafür ist sehr einfach: Stehe ich einen Meter von der Person entfernt und habe den Mond im Hintergrund, so erscheint der Mond klein und die Person groß. Gehe ich nun einen Kilometer von der Person weg (wie im Artikel ja auch beschrieben) und habe den Mond im Hintergrund, so erscheint die Person winzig – da ich aber meine Entfernung zum ohnehin sehr weit entfernten Mond kaum verändert habe, erscheint der Mond praktisch genauso groß wie vorher. Soll heißen: Die Person wird kleiner, der Mond bleibt gleich groß. Nun brauche ich nur noch ein starkes Teleobjektiv um das ganze wieder bildfüllend zu machen und voila: Der Mond erscheint riesig hinter einer normalgroßen Person! Es ist also ein optischer Effekt und nicht wie behauptet die irgendwie in unserer Wahrnehmung entstehende Mondtäuschung!

    • 17. Januar 2013 um 15:21 Uhr
    • Martin
  3. Kommentar zum Thema

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