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Netzfilm der Woche: „Lovely Wolf“

 

Eine Werwölfin zu sein ist für Lauri schon schwer genug. Immer wieder wacht sie nackt im Wald auf. Als sie sich in Tom verliebt, gehen die Probleme richtig los. Wie erklärt sie dem überzeugten Vegetarier das viele Fleisch im Kühlschrank? Wie zur Hölle soll er sie bloß seiner Familie vorstellen? Und wo ist eigentlich der Postbote abgeblieben? Probleme, Probleme. Aber von dem bisschen Vollmond lässt sich das frisch verliebte Paar nicht aufhalten. Man tut, was man eben tun muss: Man organisiert sich.

Eine „romantische Gruselkomödie“ nennen die Macher von Lovely Wolf – Regisseur und Drehbuchautor Benjamin Bechtold und Fearling Entertainment – ihren Kurzfilm. Das klingt zunächst nach einer ganz schön, nun ja, gruseligen Mischung. Doch Lovely Wolf ist trotz einiger ungelenker Momente charmant genug, um nicht albern zu sein, und ironisch genug, um sich nicht zu ernst zu nehmen.

Entstanden ist Lovely Wolf an zehn Drehtagen im hessischen Langgöns. Das Budget lag bei gerade einmal 3.000 Euro. Nach einigen Preisen bei kleineren Festivals wie den Shorts at Moonlight war der Film gerade als Bester Kurzfilm für den Hessischen Film- und Kinopreis nominiert. Für einen Sieg reichte es zwar nicht, aber für neue Motivation bei den Machern. Das nächste Projekt ist bereits geplant: Ein Thriller „über eine Frau, die von einem Psychopathen als Hund abgerichtet wird.“

22 Kommentare

  1.   marten

    Gelöscht, da unsachlich. / Die Redaktion


  2. Sehr schön! :-) Daraus läßt sich doch etwas Größeres machen.

  3.   Mlein

    sensationell! vor allem die Lauri und natürlich Odin

  4.   stefan

    Hatte der Typ mal etwas mit seiner Tante? Interpretiere ich da zu viel hinein?
    Woher kommt sonst dieses Interesse – oder ist sie einfach nur sehr neugierig (auf unangenehme Art)?

  5.   frooonk

    ALTER, schon mal nen guten film gesehen? da stimmt mal gar nix – schlechte schauspieler, miese dialoge, lächerliche story, katastrophal präsentiert… bin echt erstaunt, dass irgendwer sowas gut finden kann. Grüße

  6.   Nikolai Will

    Tja mit der Meinung lieber „frooonk“ stehste Gott sei Dank ganz einsam auf weiter Flur! Alleine 6 Preise hat der Film dieses Jahr eingeheimst und das Meiste davon Publikumspreise;-)! Und jetzt wünsche ich Dir noch viel Spass auf RTL.

  7.   Michael

    Bin da ganz bei frooonk, unterste Schublade dieser Film, falls der viele Publikumspreise gesammelt hat… tja, gibt auch viele Bild-Leser und Barth scheint auch sehr populär, verstehe blos nicht warum die Zeit für diesen Film wirb.

  8.   Lumpi

    Ach, geht schon. Ein bisschen zu lang und einige „Gags“ sind grenzwertig, aber für eine No Budget Produktion ist die Qualität und Darsteller schon in ORdnung. Da habe ich auch schon bei Arte schlimmere Kurzfilme gesehen. Wie immer: erstmal besser machen bevor man ins Internet ätzt.

  9.   Shismar

    Ich würde es ja gerne in HD anschauen aber Vimeo meint sie seien zu gut für mich. Bitte demnächst auf einer Videoplattform posten, auf der man sich den Film auch anschauen kann.

  10.   Perdita Durango

    Ist das ernst gemeint? Soll das lustig sein? Konventionelle Ideen, mittelmäßiges Buch, katastrophale Schauspielerleistung, hölzernes Spiel und Sprechen wie bei der Schulaufführung von „Rotkäppchen und der Wolf“. Publikumspreise? Wir reden hier offensichtlich von einem Publikum, das auch das deutsche Fernsehen länger als 15 Sekunden am Stück erträgt. Dann ist das allerdings möglicherweise noch eine Steigerung. Im internationalen Vergleich eher in die Kategorie „putzig“ bis „lächerlich“ einzuordnen.

 

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