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Leben in der Geisterstadt: „Pablo’s Villa“

 

Ab den Zwanziger Jahren zog es sie an, die Reichen und Schönen Argentiniens: Villa Epecuén, ein kleines Städtchen am salzhaltigen Lago Epecuén war ein Heil- und Baderessort, und gleichzeitig ein gefragter Touristenort. Jedenfalls bis zum 10. November 1985, als die Deiche brachen und Villa Epecuén überflutet wurde. Das Wasser blieb, die Einwohner und die Touristen gingen.

Nur einer verharrte in der Nähe seines Geburtsortes: Pablo Novak. Seit fast 30 Jahren ist er der einzige Bewohner von Villa Epecuén. Und nachdem sich seit 2008 das Wasser zurückzieht, lebt er wieder direkt in der Geisterstadt. Alleine mit einer Handvoll Hunden, aber immer noch mit der Erinnerung an die Vergangenheit; an die Musik und die Menschen aus den weitentfernten Städten Argentiniens.

Die beiden australischen Filmemacher Matthew Salleh und Rose Tucker haben Pablo für die Kurzdoku Pablo’s Villa porträtiert.

(via)