Es geht auch ohne Fernsehen
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Kurzfilm

“The Secret of Lucas Arts”

Von 22. Mai 2013 um 11:53 Uhr

Im April erreicht die älteren nicht mehr ganz jungen Videospieler eine Hiobsbotschaft. Disney legt endgültig den Deckel auf Lucas Arts, die legendäre Spieleschmiede, die in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren mit ihren Point-and-Click-Adventures Monkey Island, Indiana Jones und Day of the Tentacle eine ganze Spieler-Generation prägte.

Der Brasilianer Felipe Machado zollt dem scheidenden Studio auf seine Weise Tribut. The Secret of Lucas Arts ist ein Crossover Adventure in Form eines kurzen Films, in dem einige der bekanntesten Figuren der Lucas Arts Geschichte sich plötzlich im gleichen Universum wiederfinden. Eine witzige Idee, die trotz der Kürze eine ganze Menge Erinnerungen hervorruft.

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Kurzfilm über Afrikas verlassene Filmsets

Von 17. Mai 2013 um 16:02 Uhr

Vergangene Woche tauchten wieder einmal die Aufnahmen der New Yorker Fotografin Rä di Martino im Netz auf, die 2010 die ehemaligen Filmsets von Star Wars in Tunesien besuchte. Viele der Requisiten und Kulissen sind nämlich noch in der Wüste zu finden und rotten gemächlich vor sich hin. Grund genug für einige Fans, die Restaurierung selbst in die Hand zu nehmen.

Das Set von Star Wars war aber nicht das einzige verlassene und fast-vergessene Filmset, das di Martino in den vergangenen Jahren besuchte. So war sie auch im marokkanischen Ouarzazate, wo unter anderem Lawrence von Arabien und Babel gefilmt wurden. Auch hier sind noch Überreste zu finden. Die Überbleibsel hat di Martino nicht nur in Bildern festgehalten, sondern auch in einem Kurzfilm. Gemeinsam mit zwei Jugendlichen, die in der Nähe der Filmstudios aufgewachsen sind, spielt sie einige der Szenen aus den Filme nach. Von denen ich, zugegeben, nicht allzu viele kenne.

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David Foster Wallace – “Das hier ist Wasser”

Von 10. Mai 2013 um 15:59 Uhr

Im Jahr 2005 gab David Foster Wallace den Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede (Transkript), die heute unter dem Titel This is Water bekannt ist. Anders als die optimistischen Reden, die bei solchen Anlässen in der Regel fallen, hat Wallace einen anderen Fokus gewählt. Wallace erzählt vom Alltag, der die Studenten nach ihrer Ausbildung erwartet, die immergleiche banale Routine und zunehmende Desillusionierung mit dem Leben, den nervigen, hässlichen Mitmenschen, der stetige Kampf um Geld und Macht.

Für Wallace sind das aber nicht die Zeichen einer allgemeinen Zukunftslosigkeit, sondern vielmehr Auswüchse des Egozentrismus, der Annahme, dass sich alles nur um uns dreht. Deshalb gibt es Hoffnung in den Gedanken eines jeden Einzelnen. In einer fast philosophischen Herleitung kommt Wallace schließlich zu dem Schluss, dass Offenheit, Achtsamkeit und Empathie gegenüber anderen Menschen entscheidend seien, um aus den festgefahrenen Denkmustern auszubrechen. Das sei die wahre Freiheit und die Alternative zum gewöhnlichen Geisteszustand: Nicht die Fähigkeit zu denken, sondern die Entscheidung für das, worüber es sich nachzudenken lohnt:

That is real freedom. That is being educated, and understanding how to think. The alternative is unconsciousness, the default setting, the rat race, the constant gnawing sense of having had, and lost, some infinite thing.

Die Rede gilt, leider auch aufgrund von Wallaces Selbstmord drei Jahre später, inzwischen als Klassiker, für einige sogar als die famous last words des Autors, und es gibt sie auch in einer deutschen Ausgabe (hier ein Auszug). Die Videoproduktionsfirma The Glossary hat sie nun auf zehn Minuten gekürzt und mit einem Video illustriert. Es lohnt sich aber unbedingt, die volle Rede zu lesen. Nicht nur für Studenten.

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Kurzfilm: “A Perfect Day”

Von 11. April 2013 um 15:52 Uhr

Die Geschichte vom plötzlichen Erfolg zum ebenso schnellen Abstieg – es ist wohl eines der ältesten Erzählmuster der Filmgeschichte. Kein Grund für Kerem Soyyilmaz, in A Perfect Day nicht die gleichen Pfade zu betreten. Glücklicherweise schafft der türkische Filmemacher es, trotzdem eigene Akzente zu setzen. Ohne Dialog und ohne Musik stellt er seinen obdachlosen Protagonisten in den Mittelpunkt (buchstäblich: die Kamera ist stets sehr nahe dran) und begleitet ihn auf seinem Weg zum unerhofften gesellschaftlichen Aufstieg hin zur Erkenntnis, dass ihm offenbar mehr im Leben fehlt als bloß Geld. Bis er sich schließlich wieder am Anfang befindet. Ein perfekter Tag? Das muss der Zuschauer entscheiden.

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Stop-Motion-Kurzfilm: “Bottle”

Von 9. April 2013 um 14:24 Uhr

Aus der Reihe “wiederentdeckte Klassiker”: Bottle von Kirsten Lepore, eine kreative Stop-Motion-Arbeit mit schöner Aussage.

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Kurzfilm zu Ostern: “Preferably Blue”

Von 31. März 2013 um 13:15 Uhr

Zum Anlass des Tages empfiehlt sich der animierte Kurzfilm Preferably Blue des neuseeländischen Studios Yukfoo. Ein depressiver, pillenschluckender Osterhase möchte dem Weihnachtsmann eins auswischen, weil der immer schon beliebter bei den Kids war. Doch der Plan geht nicht so wirklich auf, ganz anders als der schwarze Humor des Films. Und nein, das Vorschaubild zeigt nicht das, wonach es aussieht.

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Kurzfilm: “Partner”

Von 25. März 2013 um 16:54 Uhr

Der YouTube-Kanal Stage5TV hat mit The Continuum eine Kurzfilmreihe für junge und aufstrebende Filmemacher im Angebot, die offenbar allesamt einen gewissen futuristischen Touch haben. Für den Eintrag Partner lassen Regisseur David Kellermann und Autor Philipp Sickmann einen namenlosen Herren mit einem, sagen wir, etwas ungewöhnlichen Outfit durch die Straßen Berlins laufen. Und gerade als man sich fragt, was es damit eigentlich auf sich hat, kommt die überraschende Auflösung.

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Kurzfilm: “Painkiller”

Von 14. März 2013 um 17:01 Uhr

Mal wieder etwas Britisches an dieser Stelle: Der Kurzfilm Painkiller von der Autorin Selina Lim und dem Regisseur Mustapha Kseibati handelt von einem Raubüberfall, der etwas aus dem Ruder läuft. Doch was zu Beginn noch nach dunkelschwarzem Humor aussieht, entwickelt sich schnell zu einer dramatischen – und letztlich blutigen – Angelegenheit, in deren Mittelpunkt die Frage nach Gerechtigkeit und der eigenen Willenskraft steht.

(via)

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