Es geht auch ohne Fernsehen
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Musik

Musik am Montag: Ödland

Von 21. Mai 2012 um 08:46 Uhr

Schönes Stop-motion Video zum nicht minder schönen Song Østersøen der französischen Band Ödland. Das Video ist nicht das Einzige, auf der Band-Website gibt es zu jedem Track des aktuellen Albums Sankta Lucia einen kurzen Clip.

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Musik am Montag: Modeselektor & Thom Yorke

Von 14. Mai 2012 um 09:37 Uhr

Düster-mystisches Video zum Song This von Radiohead-Sänger Thom Yorke und dem Berliner Elektronika-Duo Modeselektor.

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Tenacious D – “To Be the Best”

Von 3. April 2012 um 17:39 Uhr

Kennt noch jemand Tenacious D, das satirische Rock-Duo von Teilzeit-Blödelbarde Jack Black und Kyle Gass? Stimmt, es ist einige Jahre her, als die Beiden in Tribute den vermeintlich “best song in the world” besangen. Dieses Jahr aber kommen sie zurück. Mit einem Album, das im Mai erscheint und einem Kurzfilm voller Stars, der eben dieses ankündigt und erklärt, wieso das nun sechs Jahre gedauert hat.

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B*tches in Bookshops

Von 21. März 2012 um 10:49 Uhr

Und gleich noch eine zweite Rap-Parodie hinterher: Die beiden jungen Damen La Shea Delaney und Annabelle Quezada nehmen sich Jay-Z und Kanye Wests N*ggas in Paris vor und liefern damit eine nur klitzeklein nerdige Hommage auf die Literatur und großen Schriftsteller ab. Ich sage: Besser als das Original.

Read so hard, I memorize,
The Illiad, I know lines.
Watch me spit, classic lit, epic poems that don’t rhyme.
War and Peace, piece of cake, read Tolstoy in 3 days.
Straight through, no delays.
Didn’t miss a word, not one phrase.

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Musikvideo: Wilco – “Dawned on Me”

Von 30. Januar 2012 um 11:01 Uhr

Die amerikanischen Alternative-Rocker von Wilco haben sich mit den Machern von Popeye zusammengetan und ihnen für den Song Dawned on Me tatsächlich den ersten handgezeichneten Cartoon seit fast 30 Jahren entlockt. Auf der Website gibt es noch ein paar Infos. Offenbar soll der “Wilco Spinat” demnächst folgen.

(via)

Kategorien: Musik

David Wilsons “Alternative Advent”

Von 13. Dezember 2011 um 11:32 Uhr

David Wilson ist ein Videokünstler aus London, der vor allem im Musikbereich tätig ist. Seine Kontakte hat er sich nun für sein kleines Projekt Alternative Advent zunutze gemacht: In 25 kurzen Clips stellt er bis Weihnachten einige seiner Arbeiten vor und versieht das alles mit Liedern von Künstlern und Bands wie Caribou, Battles, Little Boots und den Crystal Antlers, die ihm dafür eigens exklusive Stücke haben zukommen lassen.

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Das Deviation String Quartet im Riesenrad

Von 3. Dezember 2011 um 17:00 Uhr

Im Oktober fand das Festival Revolutions in Sound im Londoner Millenium Wheel statt. In jeder der 32 Kabinen spielte eine andere Band oder legte ein anderer DJ auf. Mit dabei war auch der BBC-Moderator Benji B. Gemeinsam mit den vier jungen Damen des Deviation String Quartets spielte er sich 70 Minuten lang durch eine illustre Mischung aus Hip Hop, R’n'B-Klassikern und aktuellen Dubstep-Produktionen. Der komplette Mitschnitt des Auftritts ist inzwischen auf Vimeo gelandet und der Spaß, den die Künstler dabei hatten, ist offensichtlich. Verständlich, schließlich bekommen auch sie nicht jeden Tag die Gelegenheit, in einem Riesenrad zu spielen.

In diesem Sinne: Einen schönen Samstagabend!

Alle einzelnen Songs gibt es im Vimeo-Channel.

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Girl Walk/All Day: Tanzend durch New York

Von 2. Dezember 2011 um 13:24 Uhr

Unser Leser Marc Weber hat uns kürzlich auf das Projekt Girl Walk/All Day hingewiesen, dessen erste Episode soeben erschienen ist. Dabei handelt es sich um ein 70-minütiges, größtenteils improvisiertes Musical, in dem zwei Protagonisten und zahlreiche Freiwillige durch New York tanzen und die Stadt zu ihrer Bühne machen. Das ist abwechselnd absurd und mitreißend, größtenteils aber sehr unterhaltsam.

Der Film hat eine nicht minder spannende Entstehungsgeschichte, die im Sommer 2009 beginnt. Jacob Krupnick, ein junger Fotograf, sucht über die Anzeigenseite Craigslist Tänzer für ein Modevideo. Zum Casting kommt auch die junge Tänzerin Anne Marsen, damals 20 Jahre alt und ziemlich gelangweilt von den traditionellen Tanzkursen, die sie tagsüber besucht. Sie packt eine Kassette aus und tanzt fünf Minuten drauf los – ohne Choreografie und System, aber mit viel Kreativität und Ausstrahlung. Krupnick ist begeistert.

Im November 2010 treffen sich Krupnick und Marsen erneut. Diesmal ist das geplante Projekt größer: Es geht um einen Tanzfilm in Spielfilmlänge. Der passende Soundtrack ist bereits gefunden: Der Mash-Up Künstler Girl Talk hat gerade sein Album All Day veröffentlicht – eine wahnwitzige Collage aus 372 Schnipseln anderer Lieder. Was könnte besser zu Marsens Ausdruckstanz passen als ein ähnlich improvisiertes Remix-Album, denkt sich das Team. Wenig später beginnen in New York die Dreharbeiten für einen Trailer.

Anfang Januar diesen Jahres stellt Krupnick den Trailer zu Girl Walk/All Day online. Am ersten Tag schauen sich ganze elf Menschen das Video an, am zweiten sind es weniger. Als Krupnick den Film schon für gescheitert erklären möchte, entdecken sowohl das New Yorker Blog Gothamist als auch die Huffington Post das Projekt. Was folgt, ist der Traum jedes unabhängigen Filmemachers: In nur drei Monaten sammeln Krupnick und sein Team fast 25.000 US-Dollar über Kickstarter – genug für Equipment, Kostüme und jeder Menge Ideen. An ingesamt 45 Drehtagen tanzen sich Marsen und ihre Kollegen zwischen April und Oktober durch New York: Über Straßen, durch Bahnhöfe, Einkaufszentren und U-Bahnen führt es sie schließlich mit mehr als 90 Freiwilligen und zahlreichen spontanen Gästen zur abschließenden Party in den Central Park.

Am 1. Dezember kehrt Girl Walk/All Day, knapp ein Jahr nach den ersten Aufnahmen, dorthin zurück, wo alles begann: ins Netz. Bis zum 6. Januar werden in regelmäßigen Abständen alle zwölf Episoden auf der Website des Projekts veröffentlicht. Hier ist die erste Folge:

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Kichwateli: Berlin trifft Nairobi

Von 16. November 2011 um 18:10 Uhr

Kichwateli (“Fernsehkopf”) ist ein Beitrag für das BLNRB-Projekt des Goethe-Instituts – einer Kooperation zwischen deutschen und kenianischen Musikern. Der Soundtrack kommt vom Berliner Elektronik-Duo Modeselektor in Zusammenarbeit mit der kenianischen House-Band Just A Band und dem Künstlerkollektiv Maasai Mbili aus Nairobi. Die passenden Bilder stammen von Bobb Muchiri alias Studio Ang.

Kategorien: Musik

Arte Webdoku über Gangster Rap

Von 31. Oktober 2011 um 08:59 Uhr

Gangsta Rap ist eine Webdoku der französischen Autorin und Regisseurin Sandy Lakdar über die amerikanische Rap-Szene. Bereits im Jahr 2006 war sie zwischen Los Angeles und New York, den Geburtsstätten amerikanischer Rap-Kultur, unterwegs, um bewusst einmal nicht die bekannten Namen und Stars der Szene vorzustellen. Stattdessen kommen talentierte Musiker und MCs auf den Straßen Comptons und Queensbridge zu Wort, für die Rap nicht bloß Unterhaltung, sondern vor allem eine Zukunft jenseits des tristen Alltags verspricht.

Die Protagonisten der sechs Folgen erzählen von ihrer Jugend, von Begegnungen mit Kriminalität und Staatsgewalt, aber auch von ihrer Einstellung und Hoffnung an Musik und Texte. Durch seine direkte Herangehensweise gibt Gangsta Rap damit einen überraschend ehrlichen und unverfrorenen Einblick in die Rap-Szene, die auf ihre Weise immer schon ein Gradmesser der amerikanischen Gesellschaft war.

Alle sechs Folgen gibt es auf arte.tv (mit deutschen Untertiteln)

(via MC Winkels Blog)

Kategorien: Dokumentation, Musik