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Tag 9: Arbeiter in Fukushima stark verstrahlt

 

Von Domenika Ahlrichs (dah), Alina Schadwinkel (asc), Tilman Steffen (tst) und Daniel Schlicht (ds)

22.10 Für heute beenden wir das News-Blog. Wenn in den nächsten Stunden etwas Wichtiges passiert, informieren wir Sie hier via Twitter. (ds)

Für weitere Berichte während der Nacht hier der englischsprachige Livestream des japanischen TV-Senders NHK. Alternativ finden Sie den NHK-Livestream auch hier. (ds)

Live TV by Ustream

22:05 Kyodo meldet, dass die Feuerwehr ihren Einsatz, den Fukushima-Reaktor mit Wasser zu kühlen, nach 13 Stunden beendet hat. (ds)

21:49 Russland hat Japan Hilfe bei der Energieversorgung angeboten: Man könne eigentlich für Europa bestimmtes Flüssiggas mit Schiffen nach Japan transportieren. Im Gegenzug soll die über Pipelines nach Europa strömende Erdgas-Menge erhöht werden. Das Vorhaben soll so schnell wie möglich mit der EU besprochen werden. Außerdem hat Regierungschef Putin angeboten, Japan könne sich an zwei sibirischen Ölfeldern beteiligen. (Reuters/ds)

21.37 Die Website Esri.com bietet einen guten geolokalen Service zur Lage in Japan an. Die Experten für Geoinformation haben auch eine Social Media Map zu den Ereignissen erstellt. (ds)

21:10 Am Sonntag will der japanische Betreiber Tepco versuchen, Reaktor 2 des AKW Fukushima wieder an die Stromversorgung anzuschließen. Gelingt dies, könnte das Kühlsystem des Reaktors wieder in Gang gesetzt werden, mit dem die Kernbrennstäbe gekühlt werden. Ob die Pumpen und Leitungen noch funktionieren, ist allerdings völlig unklar. (dpa/ds)

20:24 Die Internationale Atom-Energiebehörde IAEA sieht die Lage in Fukushima unverändert kritisch. „Ich glaube nicht, dass ich jetzt schon sagen könnte, dass sich die Dinge in eine gute Richtung entwickeln oder nicht“, sagte IAEA-Chef Yukiha Amano. (Reuters/ds)

20:10 PR in eigener Sache oder berechtigte Sorge? Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat heute eine russische Nachbarinsel von Japan besucht. Bei dem medienwirksamen Auftritt auf der Insel Sachalin beruhigte er seine Landsleute hinsichtlich einer radioaktiven Gefahr aus Japan: „Ich bin hier, um das persönlich zu prüfen“. Medien hatten zuletzt über Panikkäufe sowie über eine zunehmende Flucht der Bevölkerung ins Landesinnere berichtet. Nach Angaben der Behörden gibt es in der Region Russlands aber noch keine erhöhte Radioaktivität. (dpa/ds)

20:00 Kyodo meldet aktuelle Zahlen zu den Opfern des Tsunamis in Japan. Nach Polizeiangaben wurden inzwischen 7320 Leichen geborgen. 11.370 Menschen werden noch vermisst. (ds)

19:30 Offenbar ist der Verkauf von Lebensmitteln aus der Provinz Fukushima doch noch nicht gestoppt worden (siehe Eintrag von 13:31 Uhr). Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hat ihre Angaben dazu korrigiert. Das japanische Gesundheitsministerium prüfe aber ein solches Verbot. (dpa/ds)

19:10 Angesichts erwarteter Regenfälle mit einer möglichen Belastung durch radioaktive Partikel hat die japanische Atomenergiekommission die Bevölkerung der Krisenregion aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Das Büro des Ministerpräsidenten schrieb gleich mehrere Twitternachrichten und rät darin unter anderem, Haare und Haut so weit wie möglich zu bedecken sowie Kleidung und Haut gründlich zu waschen, falls sie mit Regen in Berührung gekommen sein sollten. (asc)

18:58 Beeindruckende Momentaufnahmen aus Fukushima: Global Voices hat die Twitternachrichten von @kir_imperial, einem japanischen Helfer vor Ort, in einem Blog übersetzt.

18:11 Dass die Fukushima-Helfer bis zu einem Grenzwert von 250 Millisievert an dem zerstörten Kraftwerk arbeiten dürfen, hat das japanische Gesundheitsministerium erst kürzlich beschlossen. Zuvor lag das Maximum bei 100 Millisievert. In Deutschland gilt für Menschen, die beruflich, etwa in einem Atomkraftwerk, Strahlung ausgesetzt sind, ein Grenzwert von 20 Millisievert – pro Jahr. (dpa/asc)

17:59 Japan, Südkorea und China streben eine engere Zusammenarbeit beim Katastrophenmanagement und der Nuklearsicherheit an. Mit seinen beiden Amtskollegen habe er sich darauf geeinigt, dass die drei Länder bei ihrem nächsten Dreier-Gipfeltreffen „sichtbare Ergebnisse“ in diesem Bereich erzielen sollten, wurde Südkoreas Außenminister Kim Sung Hwan von der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. Wie er sich die Zusammenarbeit vorstellt, sagte er nicht. (dpa/asc)

17:48 Russische Wissenschaftler empfehlen, die Wolken zu manipulieren, um die Ausbreitung radioaktiver Strahlung zu kontrollieren. Damit das funktioniere, seien genaue Angaben zur Menge des ausgetretenen Strahlenmaterials nötig, sagt der Wetterexperte der Universität Moskau, Alexander Kislow. Tschernobyl habe gezeigt, dass radioaktiver Niederschlag „fleckenartig“ auftrete – einige Stellen seien dann stärker verseucht als andere. „Um den Niederschlag berechnen zu können, muss man die Menge des Austritts aus dem Kraftwerk kennen“, sagte Kislow. Diese Daten würde Japan aber nicht in ausreichendem Maße liefern. (dpa/asc)

17:34 Es war vorherzusehen: Bei den verzweifelten Rettungsarbeiten am schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben sechs Arbeiter zu viel radioaktive Strahlung abbekommen. Bei den Männern wurden mehr als 250 Millisievert gemessen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag mit Verweis auf den Kraftwerksbetreiber Tepco mitteilte. Welche Aufgaben die Arbeiter hatten, teilte Tepco nicht mit. (dpa/asc)

16:03 Die Wassertemperatur im Reaktorblock 5 des AKW Fukushima-1 ist laut Tepco in den letzten Stunden gefallen. Wie die Betreiberfirma mitteilte, sei die Temperatur von 68.5 Grad Celsius um fünf Uhr morgens (Ortszeit) auf 63.8 Grad Celsius um zwei Uhr Mittags gefallen, berichtet der TV-Sender NHK World. (asc)

15:36 Die Fußball-Bundesliga hat am Samstag der Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan gedacht. Vor dem Anstoß zum 27. Spieltag versammelten sich die Spieler am Mittelkreis zu einer Schweigeminute. Die Akteure liefen zu allen Partien des Wochenendes mit Trauerflor auf (dpa/asc):

Der 1. FC Köln während der Schweigeminute für die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan © Reuters

15:00 Die Helfer am AKW Fukushima-1 haben nicht nur mit der externen Kühlung sondern auch mit der Stromversorgung zu kämpfen. Nach tagelangen Arbeiten soll es mittlerweile gelungen sein, ein Stromkabel mit dem Reaktorblock 2 zu verbinden. Das berichtet die japanische Atomaufsicht. Mit der Leitung soll das Kühlsystem des Reaktors wieder gestartet werden. Die Geräte zur Kühlung müssten jedoch erst noch getestet werden, sagte der Kraftwerksbetreiber Tepco. (Reuters/asc)

14:36 Die Regierung der Präfektur Iwate hat auf einem Schulgelände mit dem Bau von 200 provisorischen Häusern begonnen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Pro 30 Quadratmeter-Fertighaus sollen zwei bis drei Leute wohnen. Insgesamt sind 8800 Unterkünfte in der Präfektur geplant. (asc)

14:34 Sieben Stunden lang hat ein „Super Pumper“ der Feuerwehr kontinuierlich Meerwasser zu einem unbemannten Einsatzwagen Nahe des Reaktors 3 gepumpt. Durch dessen Schlauch seien pro Minute drei Tonnen Wasser geflossen und aus einer Höhe von 22 Metern auf das gefährdete Gebäude getroffen, wie die Japan Times berichtet. (asc)

13:31 Japan stoppt nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde den Verkauf von Lebensmittelprodukten aus der Präfektur Fukushima. Radioaktives Jod in der Nahrung könnte kurzfristig die menschliche Gesundheit gefährden, heißt es. (asc)

13:14 Die Behörden haben im Leitungswasser von Tokyo erhöhte Werte von Radioaktivität nachgewiesen. Es handele sich um Spuren radioaktiven Jods, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Vertreter des Wissenschaftsministeriums. Allerdings lägen die Werte in allen Fällen deutlich unter dem zulässigen Grenzwert. Ungewöhnlich hohe Werte seien zudem im Trinkwasser der zentraljapanischen Präfekturen Gunma, Tochigi, Saitama, Chiba und Niigata festgestellt worden. (asc)

Eine Frau sammelt Wasser aus einem Kanalschacht in der Präfektur Miyagi © Kyodo/Reuters

11.51 Wie der Amerikanische Erdbebendienst USGS meldet, hatte das Beben eine Stärke von 6,1. Das Epizentrum im Meer nahe der Ostküste Japans lag etwa 142 Kilometer nordöstlich von Tokyo und 98 Kilometer südlich der Päfektur Fukushima. (Reuters/asc)

11.09 Tokyo wird von einem Nachbeben erschüttert, Gebäude wanken. Japanische Medien geben die Stärke zunächst mit 6,1 an. Ein Tsunami werde nicht befürchtet. (Reuters/asc)

09.30 Als vor knapp 25 Jahren Tage nach dem Super-GAU in Tschernobyl erste Nachrichten von dem Unglück in alle Welt gelangten, wurde schnell klar: Diese Katastrophe hatte zwar in der Ukraine stattgefunden, wirkte sich jedoch auf den Alltag von Menschen weit entfernt davon aus. In Deutschland etwa hörten viele auf, frische Milch zu trinken und strichen Gemüse und Pilze vom Speiseplan. Nun gilt diese Vorsichtsmaßnahme auch für die Menschen in der Region um Fukushima-1 in Japan. Spinat und Milch aus der Umgebung des defekten Atomkraftwerks seien radioaktiv verstrahlt, teilte Regierungssprecher Yukio Edano am Samstag in Tokyo mit. Die Strahlenwerte für Spinat und Milch aus Fukushima überschritten die zulässigen Höchstgrenzen. Auch in der südlicheren Präfektur Ibaraki sei belasteter Spinat entdeckt worden. Edano wies jedoch darauf hin, dass die Strahlenbelastung noch nicht akut gesundheitsgefährdend sei, selbst wenn jemand ein Jahr lang weiterhin Milch aus der Region trinken würde. Edano rief die Bevölkerung zu Besonnenheit auf. (dah)

08.30 Seit gut einer Woche muss Regierungssprecher Edano bei den täglichen Pressekonferenzen bestätigen, dass die Lage im AKW Fukushima-1 bedrohlich ist. Das hat sich auch am Samstag nicht grundsätzlich geändert. Dennoch klang aus den Sätzen des Sprechers Hoffnung heraus: Am Reaktor 3 sei eine Verbesserung zu beobachten. «Wir glauben derzeit, dass sich die Situation stabilisiert hat», so Yukio Edano. Die Kühlaktionen von außen hätten eine Wirkung gehabt. Immerhin. (dah)

08.00 Ein Gerät, das in Deutschland zum Pumpen von flüssigem Beton gebaut wurde, soll nun in Japan helfen. Das Spezialfahrzeug sei auf dem Weg zum AKW Fukushima-1, hieß es im japanischen TV. Die Maschine soll Wasser aus sehr großer Höhe versprühen. Ein ähnliches Modell sei bereits beim Atomunglück in Tschernobyl eingesetzt worden, so der Sender. (dah)

So groß ist das Katastrophengebiet in Japan.

07:50 Die Lage kurz im Überblick:

– Die Arbeiter im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-1 konzentrieren sich auf den Versuch, die Kühlung mit Hilfe neu verlegter Stromkabel wiederherzustellen. Reaktor 2 könnte im Laufe des Tages an die Stromversorgung angeschlossen werden, heißt es. Danach braucht es laut der Betreiberfirma Tepco allerdings noch etwas Zeit, um die Geräte zur Kühlung des Reaktors wieder hochzufahren.

– Feuerwehrleute und Militär haben damit begonnen, Wasser auf den Block 3 zu sprühen. Wegen der hohen Strahlung dauert der erste Einsatz jedoch wohl nur rund 30 Minuten.

– Am Samstagmorgen japanischer Zeit flog laut der Nachrichtenagentur Kyodo ein Armeehubschrauber über das Unglücks-AKW. Das Verteidigungsministerium habe mitgeteilt, dass aus der Luft mit Wärmebildkameras die Temperatur gemessen werden sollte. Die Besatzung des Hubschraubers werde außerdem schauen, ob das Wasser im Abklingbecken des Blocks 4 ankam – dort liegen alte Brennstäbe und es wird befürchtet, dass sie trockengefallen sind. Das könnte eine weitere nukleare Kettenreaktion auslösen. Die Folge wäre im schlimmsten Fall das massenhafte Auftreten radioaktiver Verstrahlung. (dah)

07:45 Da die Reaktoren 1, 2 und 3 des havarierten AKW Fukushima-1 durch Wasserstoffexplosionen stark beschädigt wurden, hat AKW-Betreiber Tepco nun veranlasst, dass in die Dächer der Blöcke 5 und 6 Löcher gebohrt werden. Obwohl sie zum Zeitpunkt des Erdbebens abgestellt waren, stieg der Druck im Inneren der Reaktoren zuletzt stetig. Die wenige Zentimeter großen Löcher sollen die Ansammlung von Wasserstoff verhindern. (dah)

07:40 Ein Mann sei acht Tage nach dem Beben unter Trümmern lebend gefunden worden, meldeten die Nachrichtenagenturen in der Nacht. Sie nannten das Ereignis einen „Hoffnungsschimmer in einer Zeit voll düsterer Nachrichten“ (dpa), mussten dann aber wenig später ihre Angaben korrigieren. Tatsächlich war der Mann nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami wohl in einem Notlager untergekommen und am Freitag nach Hause zurückgekehrt, «um dort sauberzumachen», meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Das Missverständnis habe sich ergeben, weil der Mann zunächst kein Wort gesagt habe. Er stehe unter Schock und sei in eine Decke gewickelt im zweiten Stockwerk seines Hauses fest. (dah)

07:37 Gut eine Woche nach der Naturkatastrophe wird die offizielle Zahl der Toten mit 7197 angegeben. Damit hat die Katastrophe mehr Menschen das Leben gekostet als das verheerende Erdbeben, das am 17. Januar 1995 die japanische Hafenstadt Kobe verwüstete. Damals starben etwas mehr als 6400 Menschen. (dah)

07:35 Für Berichte direkt aus Japan ist hier der englischsprachige Livestream des TV-Senders NHK. Alternativ finden Sie den NHK-Livestream auch hier. (asc)
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07:30 Auf einer wiederhergestellten Stromversorgung des AKW Fukushima-1 liegt die Hoffnung vieler im Kampf gegen die drohende radioaktive Verseuchung der Region. Strom ist nötig, um die Pumpen wieder in Gang zu bringen, die die Kühlung der Brennstäbe gewährleisten. Doch die zu den Reaktoren 1 und 2 gelegte Leitung ist laut einem Bericht der L.A. Times womöglich wenig nutzbringend: Die Kühlpumpen seien durch die Wasserstoffexplosion im AKW und das zur Kühlung herangeschaffte Meerwasser extrem beschädigt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Ingenieure. (dah)

17 Kommentare

  1.   Wolfgang Jellinghaus

    In Fukushima schneit es und es herrschen minus Temperaturen.
    Wie kann es sein, das dort Spinat wächst?

  2.   geri67

    Hört den das nie auf? Die tun einen so Leid.


  3. Die Lage hat sich stabiliesiert. Ja? Aber auf welchem Niveau?

  4.   Nico

    @Wolfgang; Und wie kann es dann außerdem sein, dass die Kühe noch Milch geben und nicht Eiswürfel? Mysteriöse Fragen, auf die die moderne Land- und Viehwirtschaftswissenschaft dringlichst Antworten finden muss. o_O

  5.   Atan

    Also, die radioaktive Dosis, die nach deutschen Richtlinien ein Feuerwehrmann im Katastropheneinsatz abbekommen darf, beträgt ebenfalls 250 mS/einmal im Leben. D.h. ab dieser Dosis dürfen die Mitarbeiter nur noch bei TEPCO in der Zentrale arbeiten, nie mehr am Reaktor. Ich hoffe allerdings wirklich, dass man diesen Leuten ihre Verdienste wirklich anerkennt und vergütet, viele Staaten habenja die schlechte Angewohnheit, ihre Helden und Veteranen mit einer Medaille abzuspeisen und dann irgendwo betteln zu schicken.

  6.   RagtaWagta

    Nun, viele fatale Meldungen gibt es über Fukushima, doch was ist eigentlich mit dem havarierten Kraftwerk Tokai.
    Bis auf eine Meldung, das Kühlsystem sei dort ebenfalls ausgefallen, hörte man weiter nichts mehr?

    Nichtmal ne Entwarnung gab es.

  7.   Karl Henning

    Gewächshäuser?

  8.   Pionier

    Die alten Römer hätten schon mehr einfallen lassen als diese schlappe Scheintuerai in Japan. Man war nicht vorbereitet – wie es natürlich immer ist wenn irgendwas neues und unvorstellbares(?) passiert. Japan hat ..zig AKW:s und trotzdem keine Quick Action Forces ausgerüstet mit Hubschrauber, Ersatz-Dieselgeneratoren, Pumpen, Schläuche, Schutzanzüge usw. Was sagte Sun Tzu: Sondertruppen für Spezialaufgaben.

  9.   yohak

    Es stimmt nicht, dass 6 Arbeiter mehr als 250 mSv Strahlungbelastung
    ausgesetzt wurden. In der Kyodo-meldung, die ja immerhin verlinkt
    ist, heisst es:

    They are continuing to work on different tasks because they have not shown any abnormal signs since being exposed to over 100 millisieverts of radiation, the utility said. The limit has been raised to 250 millisieverts for the ongoing crisis, the worst in Japan’s history, by the Health, Labor and Welfare Ministry.

    Also beträgt ihre Belastung über 100, aber unter 250 mSv.

    Auch die Meldung zur radioaktiven Belastung des Trinkwassers in Tokyo
    ist mehr als nur etwas fragwürdig:

    Gemessen wurden 1,5 Bq/l. Um das einzuordnen, muss man wissen:
    das gesetzliche Limit ist 300 Bq/l in Japan und das ist bereits
    strenger als in Europa. Nach Tschernobyl wurde in Deutschland
    Milch mit bis zu 500 Bq/l legal verkauft – das ist immerhin
    ungefähr das 300-fache des jetzt in Tokyo gemessenen !

  10.   Rudolf Rall

    „Das war absehbar“ bzw. „Es war vorherzusehen“ … war heute „bring your kid to work“-day oder warum wird hier mit naiv-infantiler Sprache Stimmung gemacht?