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160. Prozesstag – Der Verdacht gegen den jungen Uwe Böhnhardt

 

Das Gericht nimmt am Dienstag erneut eine Tat unter die Lupe, die Uwe Böhnhardt als jungem Erwachsenen vorgeworfen wurde: Er soll 1996 eine Puppe mit Judenstern und eine Bombenattrappe an einer Autobahnbrücke angebracht haben. Für die Tat wurde er verurteilt, später wurde das Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben. Befragt wurde damals auch Beate Zschäpe. Der Polizist, der sie kurz nach der Tat vernahm, sagt nun als Zeuge im Prozess aus. Die Aussage, die Zschäpe zwei Jahre vor dem Untertauchen des NSU-Trios machte, könnte heute Hinweise zur Ideologie von Böhnhardt liefern, zudem auf den Zusammenhalt der drei.

Zudem sagt ein Beamter des Bundeskriminalamts aus, der Angaben zum Bekennervideo des NSU macht.

ZEIT ONLINE berichtet aus München und fasst den Prozesstag am Abend auf diesem Blog zusammen. Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Weitere Berichte stellen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.