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324. Prozesstag – Gericht prüft Ausspähung von Berliner Synagoge

 

Es ist ein Hinweis auf weitere mögliche Anschläge des NSU: Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe soll im Mai 2000 eine Synagoge in Berlin ausgespäht haben. Vor dem Gebäude will sie ein Polizist erkannt haben, der das Gotteshaus damals bewachte – Ende Oktober hatte er im NSU-Prozess ausgesagt.

Heute ist ein Beamter des Berliner Landeskriminalamts in den Prozess geladen, der den Polizisten damals als Zeugen vernommen hatte. In seiner Aussage vor Gericht widersprach der Wachmann nämlich teilweise den Erinnerungen, die er 2000 zu Protokoll gegeben hatte.

ZEIT ONLINE berichtet aus München und fasst den Prozesstag am Abend auf diesem Blog zusammen. Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Weitere Berichte stellen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.