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Zschäpe bei Gefangenentransport leicht verletzt – Das Medienlog vom Freitag, 23. Juni 2017

 

Beate Zschäpe hat sich bei einem Unfall ihres Gefangenentransports auf dem Weg vom Gefängnis zum Gericht leicht verletzt. Sie erlitt eine Gehirnerschütterung, als der Transporter auf das voraus fahrende Polizeiauto auffuhr, berichten Münchner Medien wie die Süddeutsche Zeitung.

Das Polizeiauto musste eine Vollbremsung machen, weil vor ihm eine Fußgängerin auf die Straße gegangen war. Leicht verletzt wurde dabei auch ein Polizist. Zschäpe wurde ambulant behandelt und nahm danach regulär an der Verhandlung teil.

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Das nächste Medienlog erscheint am Montag, 26. Juni 2017.

2 Kommentare

  1.   PLA-Sachsen

    „Sie erlitt eine Gehirnerschütterung, als der Transporter auf das voraus fahrende Polizeiauto auffuhr (…) Der Transporter musste eine Vollbremsung machen, weil vor ihm eine Fußgängerin auf die Straße gegangen war. Leicht verletzt wurde dabei auch ein Polizist. Zschäpe wurde ambulant behandelt und nahm danach regulär an der Verhandlung teil.“

    Der Transporter mußte also eine Vollbremsung machen, weil vor ihm eine Frau auf die Straße gegangen war. Wo war dann das Polizeiauto? Logischerweise wohl auf der anderen Seite von der Frau, vom Transporter aus gesehen! Wie konnte dieser dann auf das Polizeiauto auffahren?

    Dafür dürfte die Wahrscheinlichkeit in der Tat gleich null sein. Aber auch wenn es das Polizeiauto war, das vor der Frau bremste, schätze ich die Wahrscheinlichkeit dafür, daß dies ausgerechnet beim Transport von Frau Zschäpe rein zufällig passiert, als sehr niedrig ein. Im hochproblematischen, staatspolitisch äußerst relevanten „NSU“-Prozeß halte ich jeden, noch so nebensächlich erscheinenden Vorfall für potentiell bedeutungsvoll.

  2.   Tom Sundermann

    Es war in der Tat das Polizeiauto, das bremste – ein Redigierfehler. Die Fußgängerin überquerte an einer grünen Ampel die Straße.