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405. Prozesstag – Endphase der Nebenklage-Plädoyers

 

Nach knapp zwei Monaten gehen die Plädoyers der Nebenklage auf ihr Ende zu. Nur noch wenige Vorträge sind offen. Zuletzt hatten sie pausieren müssen, weil der Mitangeklagte Ralf Wohlleben unter gesundheitlichen Problemen litt. Diese könnten sich weiter lähmend auf das Verfahren auswirken.

Insgesamt 55 Vertreter der Angehörigen von Mordopfern und der Geschädigten von Bombenanschlägen und Rauben äußern sich. Viele von ihnen haben die Gelegenheit genutzt, um den Opfern eine Stimme zu geben und insbesondere die Ermittlungsbehörden, den Verfassungsschutz und die Bundesanwaltschaft zu kritisieren. Deren Festlegung auf den NSU als Gruppe aus drei Mitgliedern stößt bei vielen Anwälten auf heftigen Protest.

Informationen aus der Verhandlung gibt es via Twitter hier. Die Berichte darüber fassen wir morgen im NSU-Medienlog zusammen.

1 Kommentar

  1.   D.Wundrack

    Was ist der Weisheit ´s Schluss das die Selbstachtung der Täter und der Hintermänner gleich Null ist . Das den Informanten nur um dem schnöden Mamon
    geht und das sie die Menschen versuchen ihre Daseinsberechtigung aberkennen nach ihrer Meinung und wenn man da hinter schaut müssten Sie selbst tot sein.