Der Rührer
Das hier, ist ziemlich gut. Es kommt aus Österreich – und man muss sich dafür natürlich genieren.
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Das hier, ist ziemlich gut. Es kommt aus Österreich – und man muss sich dafür natürlich genieren.
ich möchte gerne eine naive frage stellen:
wieso ist das gut?
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antwort an nungee:
mit dieser (und anderen, ähnlichen) nummern nehmen Dorfer co die methode von politikern am extrem rechten rand auf die schaufel, permanent auf nazi-jargon anzuspielen, aber so, dass es grade noch nicht den tatbestand der wiederbetätigung erfüllt. Das stammtischpublikum weiß, wie’s gemeint ist und feixt.
Wird in Ö besonders gern von vertretern der fpö, fallweise auch des bzö, praktiziert.
darum ist das gut.
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Ich hab mich halbtot gelacht!
Und wie in jeder Satire steckt ein Körnchen Wahrheit dahinter. Es stimmt, leider gibt es wirklich noch Leute, die im Ernst solche Ausdrücke gebrauchen, die an der Wiederbetätigung grenzen.
Hier habe ich noch einen genialen Trialog mit Gudenus sen., Gudenus jun. und Hitler von Maschek aus Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=jVxdUk0r97s
Lg
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Herr Klenk,
> Das hier, ist ziemlich gut
finden Sie das wirklich gut? Ich halte diese Art von politischer Satire für ziemlich überholt, verstaubt, recht deftig und plump. Stermann und Grissemann fand ich noch nie gut; möglicherweise bin ich für ihre Art des Humors einfach zu dumm oder zu alt.
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nein, nein, man ist nie zu dumm oder zu alt. wir haben manchmal einfach einen anderen humor. das doch halb so wild!
herzlichst
fk
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natürlich kann man zu dumm für etwas sein; wie zu alt. ich etwa bin zu alt, skaterhosen zu tragen. meine mutter ist zu alt, den elbrus zu besteigen (- ich wahrscheinlich auch, um gleich die problematik der unschärfen aufzuzeigen). und es wird dinge geben, für die ich zu dumm bin; so sehr mich das überraschen mag.
die hier erklärte selbstverständlichkeit unterschiedlichen humors findet im übrigen gerade im alter eine – wenn nicht die – wesentliche ingredienz.
natürlich ist es entscheidend, wann und in welcher lebenssituation einem S&Gs werk erstmals begegnete. alleine die wunderbaren wie hoffnungslos verklärten radionachtstunden mit “blech oder blume” (nie wirklich erreicht von “gott oder gockel” – vielleicht bin ich zu alt für hermes; aber vielleicht auch bloss noch zu jung) – von songcontesten nicht zu reden – lassen in mir natürlich bald jeder flatulenz der beiden humoreske züge entnehmen.
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