Offene Daten – offene Gesellschaft

Daten und Orte. Die Berliner Ausgabe des internationalen Open Hackday beschäftigt sich mit Geodaten

Von 2. Dezember 2011 um 16:03 Uhr

“Die Koalition wird die Open-Data-Initiative des Landes fortsetzen und ausbauen. Dazu setzt sie sich für eine Prüfung der weitgehenden Offenlegung von öffentlichen Daten (z. B. Geoinformationsdaten) unter Wahrung des persönlichen Datenschutzes ein.”

Mit diesem Zitat aus dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU in Berlin lädt ein Artikel im Blog der Open Knowledge Foundation Deutschland zum morgigen Berliner Open Data Hackday ein. (Hier gibt es den Koalitionsvertrag übrigens als PDF). Der Berliner Hackday ist die deutsche Ausgabe des International Open Data Hackathon, der am 3. und 4. Dezember weltweit stattfindet.

Zentren des internationalen Hackathon sind unter anderem in Kanada und Brasilien, weil der Hackathon maßgeblich von dem im kanadischen Vancouver tätigen Open Data Aktivisten David Eaves und der brasilianischen Transparência Hacker Bewegung ins Leben gerufen wurde, sagt Daniel Dietrich. Er ist einer der führenden Köpfe der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Nach dem es zuletzt vielfach Kritik an einem Erlahmen der Open Data Bewegung gegeben hatte, wird der weltweite Open Data Hackday zeigen, wie vital die Open-Data-Initiativen in vielen Ländern sind, so Dietrich weiter. Vorbilder des internationalen Open-Data-Events waren die erfolgreichen Music Hackdays der letzten Jahre.

Der Berliner Open-Data-Hackday soll vor allem Akteure der Szene versammeln. Denn aktuell ist nichts wichtiger, als die Kreativen immer wieder zu neuen Teams zusammenzuführen, um möglichst rasch weitere Anwendungen zu entwickeln, die die Relevanz und alltägliche Anwendbarkeit von Open Data zeigen (Der www.opendata-showroom.org liefert übrigens zahlreiche Beispiele bereits vorhandener Applikationen). Um dem Community-Building-Ereignis, so Dietrich, endlich auch eine klare Kontur zu geben, wird der Berliner Open Hackday in diesem Jahr auch ein Leitthema haben. Es geht um Open Data Anwendungen, die mit Geodaten arbeiten. Deshalb lädt die Open Knowledge Foundation auch wie folgt ein:

... zum Open Data Hackday am 03. und 04. Dezember 2011 in Berlin. Wir wollen jeweils den ganzen Tag von 10 Uhr – bis 19 Uhr hacken und uns dabei vor allem die Daten des FIS-Brokers anschauen. Diese können natürlich nach belieben mit anderen Datensätzen z.B. aus dem Berliner Datenportal daten.berlin.de oder dem Katalog für offene Daten www.offenedaten.de oder anderen Fundstellen kombiniert werden….

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg wird ab morgen und am Sonntag ab 10 Uhr gehackt, was das Zeug hält. Wer Hackern schon immer mal bei der Arbeit zu sehen wollte oder eigene Fähigkeiten mit denen anderer verbinden möchte, sollte sich in den Hallen von Co-Up einfinden.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    [...] Data Blog: Berliner Hacker experimentieren mit Geodaten Das konnte Sie auch [...]

  2. 2.

    [...] Data Hackathon, der am Wochenende stattfindet. Die Open-Data-Szene will hier mit Geodaten arbeiten. ZEIT ONLINE: Alles digital 0 [...]

  3. Kommentar zum Thema

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