Offene Daten – offene Gesellschaft

Das Wachsen der Daten-Netze

Von 2. März 2012 um 10:42 Uhr

Damit Daten um die Welt reisen können, braucht es eine Infrastruktur. Die besteht vor allem aus Kabeln, die am Meeresboden verlegt sind und die Kontinente miteinander verbinden. Eine aktuelle Karte dieser Verbindungen bietet die interaktive Submarine-Cablemap.

Ausschnitt aus der Submarine Cablemap mit Datenkabeln zwischen Amerika, Afrika und Europa Quelle: http://www.submarinecablemap.com/

Das Unternehmen, das die Grafik erstellt, verkauft sie als Poster für 250 Dollar. Die Daten zum Erzeugen der Karte jedoch sind frei zugänglich und können bei Github abgerufen werden.

Jede einzelne der fast 190 Verbindungen kann angeklickt werden. Angezeigt werden dann die Länge des Kabels, der Eigentümer und die “landing points”, also wo sie aufs Festland trifft.

Das Unternehmen TeleGeography erstellt solche Karten seit mehreren Jahren, trotzdem ist ein historischer Vergleich leider nicht möglich. Der wäre sicher interessant, ließe sich doch an der Zahl und der Kapazität der Kabel das Wachsen des Internets beobachten. Beziehungsweise das der Fernkommunikation. Denn schon 1901 verband die Kontinente ein dichtes Netz von Telefonkabeln.

Karte von Untersee-Telefonkabeln aus dem Jahr 1901 Quelle: Wkipedia / A.B.C. Telegraphic Code 5th Edition

Mehr zur Geschichte der Seekabel gibt es hier.

Kategorien: Datenvisualisierung
Leser-Kommentare
  1. 1.

    gibt es einen bildnachweis fuer das headerbild im blog?

    danke

    • 8. März 2012 um 05:36 Uhr
    • Wolfgang
  2. 2.

    Hier kommt die Bildbeschreibung zum Headerbild:

    A Greenpeace activist makes adjustments while hanging from the ceiling inside a giant model of the globe near Konin open mine, 70 km from Poznan, western Poland December 3, 2008. Greenpeace established a camp to protest against the damage it says the Konin mine is doing to the climate, regional tourism and farming, and against the planned opening of new sites.

    Fotograf: Kacper Pempel/Reuters

    • 8. März 2012 um 11:31 Uhr
    • Kai Biermann
  3. Kommentar zum Thema

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