Offene Daten – offene Gesellschaft
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Datenprojekt

Weltkarte deutscher Entwicklungshilfe

Von 2. November 2011 um 14:39 Uhr

Vor einigen Wochen fand in Berlin die Open Aid Data Konferenz statt. Die Möglichkeiten der Optimierung von Geldflüssen und Projektausrichtungen in der Entwicklungshilfe wurden diskutiert. Dass Open Data Entwicklungszusammenarbeit verbessern kann, ist seit Längerem klar. Jetzt hat der Open-Data-Aktivist und Macher des Hyperlocalportals Frankfurt-Gestalten.de, Christian Kreutz, für die Open Knowledge Foundation Germany eine Weltkarte deutscher Geldflüsse im Kontext Entwicklungszusammenarbeit erstellt.

Auf dem ZDF-Blog Hyperland erschien daraufhin ein Making-Of der Karte unter dem Titel “Wie ein Daten-Mashup die deutsche Entwicklungshilfe aufschlüsselt“. Hochspannend erklärt die Autorin Christiane Schulzki-Haddouti im Blogpost, wie die Daten erschlossen wurden, welche eklatanten Defizite es bei der Datenbereitstellung noch gibt und welche überraschenden Erkenntnisse das Mash-Up liefert.

Zum Beispiel fließen die mit Abstand meisten Mittel aus deutschen Fördertöpfen nicht nach Afrika, wie man vielleicht mit Blick auf dortige Hungerkatastrophen erwarten könnte, sondern in die sogenannten BRIC-Länder: Brasilien, Russland, Indien und China.

Datenprojekt macht die versteckten Milliarden der EU sichtbar

Von 13. Oktober 2011 um 17:58 Uhr

Die Europäische Union ist ein Monstrum. Hunderte Behörden hat sie, Tausende Gremien und mindestens zehntausend unterschiedliche Normen für das Gewicht von Bananen, für die Wärmedämmungen von Hausfassaden oder für Schallschutzbestimmungen von Schwerlastzügen. Neben diesen ungezählten Verordnungen und Richtlinien gibt es mindestens ebenso viele Förderprogramme und Subventionstöpfe.

So jedenfalls die allgemeine Wahrnehmung. Die ist nicht ganz falsch, wie der Strukturfonds zeigt, eines der wichtigsten Instrumente europäischer Planungs- und Steuerungspolitik. Allein der Strukturfonds setzt sich aus fünf Unterfonds zusammen, die so attraktive Titel tragen wie Regionalfonds EFRE inklusive Interreg IV oder Landwirtschaftsfonds ELER inklusive Leader. So etwas kann durchaus von der näheren Beschäftigung abschrecken. Doch beträgt das Gesamtbudget des Strukturfonds mehr als 45 Milliarden Euro. Das ist zu gewaltig, als dass Datenjournalisten diesen Fonds ignorieren sollten.

Was sie natürlich auch nicht tun. So arbeitet Celainn Barr an einem Projekt, dass eben jenen Strukturfonds systematisch untersuchbar macht. Barr arbeitet unter anderem für die britische Non-Profit-Organisation Bureau of Investigative Journalism in London. Als Teil eines Teams des Bureau of Investigative Journalism entwickelte sie das Werkzeug in Kooperation mit der Financial Times.

Eine der eher unerfreulicheren Erkenntnisse: Der Missbrauch von EU-Geldern durch die italienische ‘Ndrangheta ist keine Seltenheit. Millionen gingen an sie. Überhaupt gibt es gelegentlich seltsame Empfänger von europäischen Fördergeldern, beispielsweise die Konzerne Coca-Cola, British American Tobacco und IBM. Andere Projekte, die durchaus sinnvoll erscheinen, wurde wie eine spanische Meerwasser-Entsalzungsanlage gefördert und gebaut, aber nie in Betrieb genommen.

Die EU-Kommission begrüßte das Projekt. Kommissar Johannes Hahn erklärte, die Untersuchung sei ein Beitrag zur öffentlichen Debatte über die europäische Förderpolitik. Zum Thema ungewollte Förderung der Mafia äußerte er sich nicht.

Das Ende der Theorie: Data Driven History

Von 5. Oktober 2011 um 17:14 Uhr

Unter dem großspurigen Titel The End of Theory erklärte Wired-Herausgeber Chris Anderson vor einigen Jahren theoretische Konzepte kurzerhand für überflüssig. Die neuen, nun verfügbaren Datenmengen würden induktive Data-Mining-Verfahren ermöglichen, die nichts anderes wären als die Zukunft wissenschaftlicher Methodologie. Und zwar die einzige. Big Data, das Finden von Mustern in großen Datenbeständen, sei der “direkte Weg zur Wahrheit”.

Bislang ist Andersons Prognose nicht eingetreten, da auch große Datenmengen Modelle brauchen, mit deren Hilfe sie durchsucht werden können. Und da auch bei ihnen bewährte statistische Konstrukte nicht vernachlässigt werden dürfen. So schrieb beispielsweise die Ethnologin Danah Boyd, große Datensätze führten zu falschen Beobachtungen, würden Qualitätskriterien wie die Repräsentativität der Daten missachtet. Zitat: “Bigger Data are Not Always Better Data.”

Trotzdem blieb “Big Data” in den Naturwissenschaften nicht ohne Wirkung, die Möglichkeiten sind zu faszinierend. Nun hat dieser Gedanke auch die Geisteswissenschaften erreicht. Die rechnerbasierte Verarbeitung großer Datensätze könne revolutionäres Potenzial besitzen, glauben erste Wissenschaftler. Auf der Tagung .hist 2011 – Geschichte im digitalen Wandel hielt der Medienwissenschaftler Theo Röhle von der Universität Paderborn dazu einen anschaulichen Vortrag.

Das Erstaunliche daran: Die Debatte ist alt. In den USA gab es bereits in den 1950er Jahren eine lebhafte Diskussion darum, wie wichtig die Quantifizierung auch in der Geschichtswissenschaft ist. Das Internet nun scheint die klassische Theoriebildung der Historiker auf eine neue Grundlage zu stellen. Beispielsweise durch die Analyse von Worthäufigkeiten in Tageszeitungen. “Data Driven History” nennt es Röhler und hofft, damit nicht nur über die Moderne mehr zu erfahren, sondern beispielsweise auch über das Mittelalter. Immerhin sind viele Quellen inzwischen in digitaler Form vorhanden.

Die schlaue Parkuhr

Von 15. August 2011 um 10:48 Uhr
parking situation sfpark

Sensoren-Parkplätze: Monatlich wird der Preis für das Parken angehoben oder gesenkt

Parkplätze sind in San Francisco rar und dementsprechend teuer. Ein Tag im Parkhaus kann 30 Dollar und mehr kosten, Parkplätze von Hotels sogar leicht das Doppelte dessen. Das Projekt SFpark will daher die begrenzte Ressource nahezu in Echtzeit organisieren. In sechs Vierteln von San Francisco befinden sich nun im Teer von rund 7.000 Parkplätzen Sensoren. Das sind etwa ein Viertel aller mit Parkuhren ausgestatteten Parkplätze in der Stadt. Diese Sensoren sind mit der Parkuhr gekoppelt, die via Internet bekannt gibt, ob der Platz besetzt oder frei ist.

Die Idee: Gemeldet wird nicht nur ein freier Parkplatz. Je nach registrierter Nachfrage schwankt auch der Preis, der an der Parkuhr zu entrichten ist. “Nachfrage-orientierte Preise ermutigen Fahrer, in weniger genutzten Gegenden sowie Parkhäusern zu parken und somit viel genutzte Gegenden zu entlasten”, heißt es in der Selbstdarstellung. Einmal im Monat wird die Nachfrage in den vorherigen 30 Tagen ermittelt und der Stundenparkpreis dementsprechend angepasst. Die Obergrenze liegt derzeit bei 3,50 Dollar pro Stunde. Er kann allerdings bis auf 6 Dollar steigen und zu besonderer Veranstaltungen, etwa Straßenfesten, kurzfristig bis auf 18 Dollar pro Stunde angehoben werden.

Gleichzeitig steigt die mögliche Parkdauer. Normalerweise darf an Parkuhren in der Stadt zwei Stunden lang ein Auto abgestellt werden. Bei Sensor-Parkplätzen sind es vier Stunden, an einigen ist gar eine unbegrenzte Parkzeit erlaubt. Nicht über die Zeit also soll die Fluktuation geregelt werden, sondern über das Geld.

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Kategorien: Datenmessung, Datenprojekt

Open Data Wettbewerb in Russland

Von 18. Juli 2011 um 14:46 Uhr
Fix My Street Variante auf Russisch

Anliegenmanagment: Die russische Variante von FixMyStreet

“Wir sind bereit für solche Aktivitäten in unserem Land”, stellen die russischen Aktivisten fest, die eben den ersten Apps4Russia Wettbewerb gestartet haben. Es geht um mehr oder minder offene Datensätze, die sie selbst zusammengetragen haben. Daraus sollen nützliche Anwendungen entstehen, etwa zum Staatshaushalt, zu Umweltinformationen oder zur städtischen Infrastruktur. Vorbilder sind ähnliche Wettbewerbe aus den USA und diversen europäischen Ländern. Es winken 155.000 Rubel, rund 3.800 Euro Preisgeld.

Es gebe keine Verbindung zur Regierung und es gehe nicht um kommerzielle Interessen, betont Ivan Begtin, einer der Initiatoren. Er erklärt: “Wir haben keine Gesetze wie die Open Government Directive in den USA oder ähnliche Regelungen in der EU. Nur einige wenige Beamte verstehen die Bedeutung des Begriffs ‘Open Data’”.

Das solle sich nun ändern. Gut 300 Datensätzen seien bereits identifiziert, sagt Begtin, die jeder, der teilnehmen möchte, als Grundlage für seine Arbeit nutzen kann. Bis Ende Oktober läuft der Wettbewerb.

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Mehr Engagement dank Open Government

Von 7. Juli 2011 um 15:58 Uhr
Fix My Transport mySociety

Ende Juli soll das neue mySociety-Projekt starten: FixMyTransport

Ende Juli soll in Großbritannien ein neues Bürgeportal starten. FixMyTransport will helfen, Schäden und Probleme im öffentlichen Nahverkehr unkompliziert an die richtigen Adressaten zu senden, daher direkt an das zuständige Verkehrsunternehmen.

Die Idee dazu stammt von dem gemeinnützigen Unternehmen mySociety aus Großbritannien. Das steckt hinter zahlreichen Bürgerbeteiligungsprojekten, die längst ähnlichen Vorhaben in anderen Ländern als Vorbild dienen. Getrost kann mySociety daher als eine der Triebfedern im Bereich Open Government gelten.

So inspirierte das mySociety-Projekt FixMyStreet beispielsweise den Maerker Brandenburg oder auch die Seite SeeClickFix in den USA. Sämtlich Angebote, die es Bürgern erlauben, ihrer zuständigen Verwaltung Mängel im öffentlichen Raum zu melden, seien es nun kaputte Parkbänke oder gefährliche Straßenschäden. Für Behörden sind solche Seiten ein Kanal, über den sie gelöste Probleme an die Bürger zurückmelden können.

Transparenz herstellen und Beteiligung möglich machen – das sind die Grundsätze von mySociety. Dabei wollen die Initiatoren auch vor sich selbst nicht halt machen. Gerade erschienen zwei Studien über das Projekt. Fast ein Jahr lang wurden tausende von Nutzern befragt. Es gehe darum, eine Skala zu entwickeln, um Einfluss und Auswirkungen aller mySociety-Angebote miteinander vergleichen zu können, sagte Tobias Escher, Kommunikationswissenschaftler und Doktorand in Oxford.

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Finanzspritze für Datenjournalismus

Von 28. Juni 2011 um 15:52 Uhr
Scraper Wiki Frontpage

ScraperWiki erhält 280.000 Dollar Förderung durch die Knight Foundation

Vergangenen Mittwoch sind in den USA die Gewinner der Knight News Challenge bekanntgegeben worden. Der Wettbewerb der amerikanischen Knight Foundation fand zum fünften und letzten Mal statt. Unter den Preisträgern sind einige Datenprojekte, die sowohl unter dem Aspekt Open Data als auch unter dem des Datenjournalismus vielversprechend sind. Ein Überblick über fünf der insgeamt 16 Gewinner, auf die sich 4,7 Millionen Dollar Fördergelder aufteilen.

DocumentCloud, das bereits 2009 die Knight News Challenge gewann, erhält ein weiteres Mal Geld. Zahlreiche amerikanische Zeitungen nutzen das System bereits, das einerseits Dokumente automatisch nach bereits im Netz vorhanden Informationen durchsucht. Und andererseits das Organisieren von Dokumenten innerhalb einer Redaktion ermöglicht und deren Veröffentlichung erlaubt (hier z.B. das Geburtszertifikat von Barack Obama). Mit der zweiten Förderung in Höhe von 320.000 Dollar will das Projekt aus dem Umfeld der New York Times ermöglichen, dass Leser einer Zeitung an Dokumenten mitarbeiten können. Das System also als Plattform für Crowdsourcing dienen kann.

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Die Gewinner des ersten paneuropäischen Open-Data-Wettbewerbs

Von 20. Juni 2011 um 16:54 Uhr
Daten, Ideen und Anwendungen Open Data EU

Das Portal publicdata.eu wurde in der vergangenen Woche gestartet.

Gleich zwei Preisverleihung gab es Ende vergangener Woche in Brüssel. Dort tagte Donnerstag und Freitag die erste “Digital Agenda Assembly” der EU. Die Vizepräsidentin der EU-Komission, Neelie Kroes, stellte zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung ihren “Statusbericht zur digitalen Union” vor (ihre Rede auf Englisch als Video). Anhand eines Digital Scoreboard wurde der Stand der Dinge dokumentiert: Beispielsweise wie gut die Breitbandversorgung in den Mitgliedstaaten ist. Oder wieviele Geschäfte online abgewickelt werden.

Vor einem Jahr hatte Kroes ein Maßnahmenpaket präsentiert, um die Grundlagen für einen “digitalen Binnemarkt” zu schaffen.

Auf sieben Säulen ruht die europäische digitale Agenda. Die siebte namens “ICT-enabled benefits for EU society” steht auch für Open Data. Im offiziellen Sprachgebrauch auch als “Public Sector Information” (PSI) verstanden. So war es nur folgerichtig, dass die Gewinner des ersten paneuropäischen Open-Data-Wettbewerbs, den auch ZEIT ONLINE als Medienpartner unterstützte, in Brüssel gekürt wurden. Der jeweils erste Preis dieser Open Data Challenge ging an:

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Kategorien: Datenpolitik, Datenprojekt

“Öffentlich meint heutzutage Open Data”

Von 21. April 2011 um 09:56 Uhr

chris taggart

Chris Taggart begann vor zwei Jahren, das Projekt Openly Local aufzubauen. Es sammelt Gemeinderatsinformationen in Großbritannien. Die Hälfte aller knapp 400 Räte hat das Open-Data-Projekt mittlerweile erfasst. Im Interview erläutert der britische Journalist, wie diese Arbeit dazu führte, ein weiteres Vorhaben anzugehen, eins namens OpenCorporates.

Worum geht es bei Openly Local?

Chris Taggart: Auf vielen britischen Gemeinderats-Websites fällt es schwer, sich zu orientieren. Manche sind komplett unzugänglich. Keine Spur von Barrierefreiheit. Oft werden sie von Suchmaschinen wie Google nicht erfasst, weil sie falsch aufgesetzt sind. Es gibt beispielsweise so gut wie keine Ratswebsite, die eine Liste aller Ratsmitglieder herausgibt oder eine Übersicht über die Ratssitzungen.

OpenlyLocal ist also ein Angebot, die Informationen zugänglich zu machen. Die Datensätze können von anderen Leuten weiterverarbeitet werden. Lokale Blogs, die über eine ganz spezifischen Ort, etwa einen Kiez oder ein Dorf berichten, nutzen Daten von OpenlyLocal.

Welche Informationen erhält man?

Taggart: Bei uns kann man beispielsweise eine Liste der kommenden Sitzungen abonnieren. Wir wissen sogar von Ratsmitgliedern, die unser Angebot nutzen, um die Tagesordnung zu bekommen. Weil die Website ihres eigenen Rats das nicht kann.

Ihnen geht es aber um mehr als eine reine Dienstleistung, oder?

Taggart: Mit OpenLocaly habe ich ein Fundament gelegt. Jetzt werden auch Bevölkerungsstatistiken eingebaut oder Informationen über das örtliche Polizeipersonal. Und was ganz wichtig ist: Es  werden nun auch Finanzinformationen eingelesen. Wir hatten in Großbritannien die umfassendste Veröffentlichung von Finanzdaten weltweit, was den lokalen Bereich angeht. Jeder Gemeinderat muss seit diesem Januar alle Ausgaben über 500 Pfund dokumentieren. Über dreihundert Räte veröffentlichen jetzt jeden Monat was sie ausgeben. OpenlyLocal dokumentiert derzeit Ausgaben in Höhe von insgesamt 40 Milliarden Euro in 1,8 Millionen Transaktionen. Weiter…

Europaweiter Open-Data-Wettbewerb

Von 11. April 2011 um 15:53 Uhr

logo opendata wettbewerbKnapp 10 Wochen lang besteht die Möglichkeit, sich mit einer Idee oder Anwendung rund um Datensätze der öffentlichen Hand an einem europaweiten Wettbewerb zu beteiligen.

Die Open Data Challenge mit ihrem landesübergreifenden Charakter ist eine der ersten ihrer Art. Vergleichbar nur mit dem Datenwettbewerb der Weltbank, dessen Gewinner diesen Donnerstag gekürt werden.

Bei der Open Data Challenge kann jeder in vier Kategorien mit Datensätzen eines EU-Landes oder der EU selbst teilnehmen:

  • Ideen
  • Anwendungen
  • Visualisierungen
  • Datensätze

Wettbewerbe dieser Art finden seit einigen Jahren statt. Als Prototyp gilt Apps4Democracy in Washington D.C. im Jahr 2008. Diese Veranstaltung zum Vorbild hat auch der Open-Data-Wettbewerb in München namens Apps4Cities, der derzeit ebenfalls läuft.

Den nun gestarteten pan-europäischen Wettbewerb hat die Open Knowledge Foundation ins Leben gerufen – mit Unterstützung zahlreicher Organisationen in den einzelnen EU-Ländern. ZEIT ONLINE ist neben dem britischen Guardian einer der Medienpartner. Unter den Sponsoren finden sich – kaum überraschend – Google, Microsoft und IBM.

Die Open Data Challenge wird von der europäischen Komission unterstützt. Teilgenommen werden kann bis zum 5. Juni 2011. Die Gewinner werden auf der 1. Digitalen Agenda Versammlung der EU-Komission am 16. und 17. Juni in Brüssel ausgezeichnet. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 20.000 Euro vergeben.

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