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	<title>Kommentare für Ost-Blog</title>
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	<description>Ostdeutschland ist anders. Wir schreiben drüber.</description>
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		<title>Kommentar zu Weiter im Text &#8230; (und nicht im Blog) von Siegfried Wittenburg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/05/17/weiter-im-text-und-nicht-im-blog/comment-page-1/#comment-1703</link>
		<dc:creator>Siegfried Wittenburg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 11:14:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2225#comment-1703</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Was sagt das nun über den Osten aus?&quot;

Ganz einfach: Die Hausärzte haben einfach mehr Mitgefühl mit ihren im (Spät-)Sozialismus der DDR und im (Früh-)Kapitalismus des Beitrittsgebiets &quot;ausgebeuteten&quot; Mitmenschen. 

Außerdem gehen viele Pendler am Wohnort im Osten zum Arzt und nicht im Westen, wo sie arbeiten, meine ich. 

Ich bedaure sehr, dass dieses (dieser) Blog zu Ende geht. Die Beiträge von Stefan Ruwoldt habe ich gern gelesen und kommentiert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was sagt das nun über den Osten aus?&#8221;</p>
<p>Ganz einfach: Die Hausärzte haben einfach mehr Mitgefühl mit ihren im (Spät-)Sozialismus der DDR und im (Früh-)Kapitalismus des Beitrittsgebiets &#8220;ausgebeuteten&#8221; Mitmenschen. </p>
<p>Außerdem gehen viele Pendler am Wohnort im Osten zum Arzt und nicht im Westen, wo sie arbeiten, meine ich. </p>
<p>Ich bedaure sehr, dass dieses (dieser) Blog zu Ende geht. Die Beiträge von Stefan Ruwoldt habe ich gern gelesen und kommentiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Dieser Zug hält nicht in Weimar&#8221; von Weimarer</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2012/10/11/dieser-zug-halt-nicht-in-weimar/comment-page-4/#comment-1692</link>
		<dc:creator>Weimarer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 13:36:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=471#comment-1692</guid>
		<description><![CDATA[Der Artikel ist wirklich zum Schmunzeln, und als in Weimar Zugezogener finde ich vieles wieder, das mir hier begegnet - und ich gestehe, dass ich mich der nicht ganz ernst gemeinten Lokalkonkurrenz insbesondere zu Erfurt nicht ganz entziehe. Jena übrigens war anders als das preußische Erfurt stets Bestandteil des (Groß)Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, ob deswegen der Riss eher westlich von Weimar verläuft? Ich bin gerne Weimarer, finde Erfurt wunderschön und bin auch gern in Jena. Im übrigen fühle ich mich bezüglich des Themas hier ganz wie zuhause, schließlich bin ich mit der unüberbückbaren Konkurrenz zwischen Braunschweig und West-Peine (vulgo Hannover) aufgewachsen.
Eine Bemerkung noch zum Schluss: Ausgerechnet in der Deutschlandkarte, die sich im ZEIT-Magazin am 2.5.2013 mit &quot;Münsteranern&quot; und anderen &quot;-anern&quot; beschäftigt, ist ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Die Bewohner Weimars sind Weimarer, während Weimaraner elegante Rassehunde (Typ Jagdhund) sind. Der einzige, dem die Weimarer es nicht übelnehmen, dass er sie als Weimaraner bezeichnete, ist - Goethe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel ist wirklich zum Schmunzeln, und als in Weimar Zugezogener finde ich vieles wieder, das mir hier begegnet &#8211; und ich gestehe, dass ich mich der nicht ganz ernst gemeinten Lokalkonkurrenz insbesondere zu Erfurt nicht ganz entziehe. Jena übrigens war anders als das preußische Erfurt stets Bestandteil des (Groß)Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, ob deswegen der Riss eher westlich von Weimar verläuft? Ich bin gerne Weimarer, finde Erfurt wunderschön und bin auch gern in Jena. Im übrigen fühle ich mich bezüglich des Themas hier ganz wie zuhause, schließlich bin ich mit der unüberbückbaren Konkurrenz zwischen Braunschweig und West-Peine (vulgo Hannover) aufgewachsen.<br />
Eine Bemerkung noch zum Schluss: Ausgerechnet in der Deutschlandkarte, die sich im ZEIT-Magazin am 2.5.2013 mit &#8220;Münsteranern&#8221; und anderen &#8220;-anern&#8221; beschäftigt, ist ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Die Bewohner Weimars sind Weimarer, während Weimaraner elegante Rassehunde (Typ Jagdhund) sind. Der einzige, dem die Weimarer es nicht übelnehmen, dass er sie als Weimaraner bezeichnete, ist &#8211; Goethe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Weiter im Text &#8230; (und nicht im Blog) von Mopps</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/05/17/weiter-im-text-und-nicht-im-blog/comment-page-1/#comment-1269</link>
		<dc:creator>Mopps</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 10:05:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2225#comment-1269</guid>
		<description><![CDATA[Das einzige wirklich schlimme Problem des &quot;OSTENS&quot; ,wie diese Region so liebevoll abwertend genannt wird ist ja wohl dieser meist laut.arrogannt,überheblich und meistens auch leicht dümmliche Typus Mensch,welcher ohne jede Rücksicht auf geltende Moralvorstellungen oder gesellschaftliche Konventionen seine eigenen Interessen verfolgt.
Das Hauptansiedlungsgebiet dieses Menschenschlages ist in Richtung der untergehenden Sonne zu finden.
Also zumindest wenn man sich im &quot;OSTEN&quot;befindet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das einzige wirklich schlimme Problem des &#8220;OSTENS&#8221; ,wie diese Region so liebevoll abwertend genannt wird ist ja wohl dieser meist laut.arrogannt,überheblich und meistens auch leicht dümmliche Typus Mensch,welcher ohne jede Rücksicht auf geltende Moralvorstellungen oder gesellschaftliche Konventionen seine eigenen Interessen verfolgt.<br />
Das Hauptansiedlungsgebiet dieses Menschenschlages ist in Richtung der untergehenden Sonne zu finden.<br />
Also zumindest wenn man sich im &#8220;OSTEN&#8221;befindet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Weiter im Text &#8230; (und nicht im Blog) von martinius</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/05/17/weiter-im-text-und-nicht-im-blog/comment-page-1/#comment-1263</link>
		<dc:creator>martinius</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 08:55:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die einen haben einen Krankenschein und die anderen haben es einfach am Kopf. Hauptsache es nützt!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen haben einen Krankenschein und die anderen haben es einfach am Kopf. Hauptsache es nützt!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Dieser Zug hält nicht in Weimar&#8221; von LOG LOG</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2012/10/11/dieser-zug-halt-nicht-in-weimar/comment-page-4/#comment-1114</link>
		<dc:creator>LOG LOG</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 22:34:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=471#comment-1114</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin Jenenser und bin in Erfurt hängengeblieben. Erfurt ist im Gegensatz zu Jena attraktiver. Man hat mehr Auswahl an allen möglichen dingen. Wenn man in Erfurt sagt, dass man in die Stadt geht, dann kann man einige Zeit etwas erleben. 
In Jena bedeutet das, dass man  in gefühlten 3 Minuten das Stadtzentrum durchquert hat, um vom Holzmarkt in die Wagnergasse und anschließend vielleicht noch ins Grünowskie oder Theatercaffe zu gehen. Das war´s dann auch schon. 

Andererseits sind im allgemeinen die Leute von Erfurt, gerade EF Nord, von einem ganz anderen Schlag, der für Leute aus Jena oder Weimar alles andere als gebildet ist. Außerdem gibt es in Erfurt, explizit EF Nord viel zu viele Hund. 
Jeder Assi, von denen es da gefühlt sehr viele gibt, hält sich einen oder mehrere Drecksköter, die all Wege zuscheißen.

Ich fahre jeden Tag von Erfurt nach Jena ins Büro. Dort arbeite ich mit mit Leuten aus Weimar zusammen. 
Ein oder zwei mal habe ich die Weimarer schon daran erinnern müssen, dass sie nicht kulturelle Mittelpunkt der Welt sind. Im allgemeinen begreift der Weimarer nur schwer, dass Weimar im Vergleich zu Städten wie Rom, Paris, London, ...... trotz allem, kulturell sehr sehr bedeutungslos ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Jenenser und bin in Erfurt hängengeblieben. Erfurt ist im Gegensatz zu Jena attraktiver. Man hat mehr Auswahl an allen möglichen dingen. Wenn man in Erfurt sagt, dass man in die Stadt geht, dann kann man einige Zeit etwas erleben.<br />
In Jena bedeutet das, dass man  in gefühlten 3 Minuten das Stadtzentrum durchquert hat, um vom Holzmarkt in die Wagnergasse und anschließend vielleicht noch ins Grünowskie oder Theatercaffe zu gehen. Das war´s dann auch schon. </p>
<p>Andererseits sind im allgemeinen die Leute von Erfurt, gerade EF Nord, von einem ganz anderen Schlag, der für Leute aus Jena oder Weimar alles andere als gebildet ist. Außerdem gibt es in Erfurt, explizit EF Nord viel zu viele Hund.<br />
Jeder Assi, von denen es da gefühlt sehr viele gibt, hält sich einen oder mehrere Drecksköter, die all Wege zuscheißen.</p>
<p>Ich fahre jeden Tag von Erfurt nach Jena ins Büro. Dort arbeite ich mit mit Leuten aus Weimar zusammen.<br />
Ein oder zwei mal habe ich die Weimarer schon daran erinnern müssen, dass sie nicht kulturelle Mittelpunkt der Welt sind. Im allgemeinen begreift der Weimarer nur schwer, dass Weimar im Vergleich zu Städten wie Rom, Paris, London, &#8230;&#8230; trotz allem, kulturell sehr sehr bedeutungslos ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wo sind die ostdeutschen Eliten? von Siegfried Wittenburg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/04/30/wo-sind-die-ostdeutschen-eliten/comment-page-4/#comment-1113</link>
		<dc:creator>Siegfried Wittenburg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 16:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2193#comment-1113</guid>
		<description><![CDATA[@ Melanie Müller

&quot;Na nur gut, dass wir in Deutschland gerade aktuell Kindergärten und -krippen aufbauen...&quot;  

Übrigens: Kindergärten sind weder eine sowjetische noch eine DDR-Erfindung, sondern der einer Dame des Adels aus Ungarn. Der erste &quot;Engelsgarten&quot; wurde von ihr 1828 gegründet, während der industriellen Revolution.

Die westlichen Länder Deutschlands haben andere Wege für die Kinderbetreuung gefunden wie z. B. Timesharing, Teilzeitarbeit usw. Und die türkischstämmigen Familien haben mit Kindergärten ohnehin nichts am Hut. Dort funktionieren die Familienstrukturen völlig anders. 

Die Tagesbetreuung für die Kinder der zum größten Teil vollbeschäftigten Mütter in der DDR, oftmals im Dreischichtsystem hat eine andere Geschichte.

Außerdem muss eine qualifizierte Kinderbetreuung auch finanziert werden. Und an einer übermäßigen und billigen Sozialfürsorge ist die DDR bekannterweise zu Grunde gegangen, eben weil sie nichts hatte, was sie exportieren konnte. Kinderbetreuung erfordert mit Sicherheit Know How, ist aber keine Produktionsstätte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Melanie Müller</p>
<p>&#8220;Na nur gut, dass wir in Deutschland gerade aktuell Kindergärten und -krippen aufbauen&#8230;&#8221;  </p>
<p>Übrigens: Kindergärten sind weder eine sowjetische noch eine DDR-Erfindung, sondern der einer Dame des Adels aus Ungarn. Der erste &#8220;Engelsgarten&#8221; wurde von ihr 1828 gegründet, während der industriellen Revolution.</p>
<p>Die westlichen Länder Deutschlands haben andere Wege für die Kinderbetreuung gefunden wie z. B. Timesharing, Teilzeitarbeit usw. Und die türkischstämmigen Familien haben mit Kindergärten ohnehin nichts am Hut. Dort funktionieren die Familienstrukturen völlig anders. </p>
<p>Die Tagesbetreuung für die Kinder der zum größten Teil vollbeschäftigten Mütter in der DDR, oftmals im Dreischichtsystem hat eine andere Geschichte.</p>
<p>Außerdem muss eine qualifizierte Kinderbetreuung auch finanziert werden. Und an einer übermäßigen und billigen Sozialfürsorge ist die DDR bekannterweise zu Grunde gegangen, eben weil sie nichts hatte, was sie exportieren konnte. Kinderbetreuung erfordert mit Sicherheit Know How, ist aber keine Produktionsstätte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wo sind die ostdeutschen Eliten? von Melanie Müller</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/04/30/wo-sind-die-ostdeutschen-eliten/comment-page-4/#comment-1111</link>
		<dc:creator>Melanie Müller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:53:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2193#comment-1111</guid>
		<description><![CDATA[Na nur gut, dass wir in Deutschland gerade aktuell Kindergärten und -krippen aufbauen, die es in der &quot;von der Sowjetunion gelenkten Hemisphäre&quot; gab und die 1990 und danach zunichte gemacht wurden. 
Das sehe ich als nur ein Beispiel dafür, wie vorhandenes Know-How und durchaus sinnvolle, funktionierende Konzepte zerstört wurden um das westliche Know-How überzustülpen.

Know-How spiegelt sich doch nicht nur in den Exportzahlen eines Landes wieder.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na nur gut, dass wir in Deutschland gerade aktuell Kindergärten und -krippen aufbauen, die es in der &#8220;von der Sowjetunion gelenkten Hemisphäre&#8221; gab und die 1990 und danach zunichte gemacht wurden.<br />
Das sehe ich als nur ein Beispiel dafür, wie vorhandenes Know-How und durchaus sinnvolle, funktionierende Konzepte zerstört wurden um das westliche Know-How überzustülpen.</p>
<p>Know-How spiegelt sich doch nicht nur in den Exportzahlen eines Landes wieder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wo sind die ostdeutschen Eliten? von Siegfried Wittenburg</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/04/30/wo-sind-die-ostdeutschen-eliten/comment-page-3/#comment-1109</link>
		<dc:creator>Siegfried Wittenburg</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 15:05:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2193#comment-1109</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Aber wie begründen Sie Ihre – in meinen Augen anmaßende – Aussage, dass die Deutschen aus dem Westen mehr Know How haben?&quot;

Ganz einfach aus der Tatsache heraus, dass der Osten (damit meine ich die von der Sowjetunion gelenkte Hemisphäre), um 1990 pleite gegangen und von der Bühne der Welt verschwunden ist. Die gehemmte, staatlich bevormundete wirtschaftliche Entwicklung, von Nicht-Eliten befohlen, hing beträchtliche Jahre zurück. Sicher gab es Menschen, die trotz des Systems über ein hohes Maß an Know How verfügten. Ein Beispiel: Der Professor, in dessen Team ich seinerzeit arbeitete, reiste in die USA, um sich zu qualifizieren, nicht umekehrt. Auch die nötige Technik wurde in den USA gekauft. 

Das soll aber nicht heißen, dass das westliche Know How in der damaligen BRD für ewig und alle Zeiten fest verankert war. Besonders Japan hatte alsbald in vielen Technologien die Nase vorn. Die DDR kaufte von dort sogar Bildröhren, damit die Bevölkerung in Farbe Westfernsehen gucken konnte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Aber wie begründen Sie Ihre – in meinen Augen anmaßende – Aussage, dass die Deutschen aus dem Westen mehr Know How haben?&#8221;</p>
<p>Ganz einfach aus der Tatsache heraus, dass der Osten (damit meine ich die von der Sowjetunion gelenkte Hemisphäre), um 1990 pleite gegangen und von der Bühne der Welt verschwunden ist. Die gehemmte, staatlich bevormundete wirtschaftliche Entwicklung, von Nicht-Eliten befohlen, hing beträchtliche Jahre zurück. Sicher gab es Menschen, die trotz des Systems über ein hohes Maß an Know How verfügten. Ein Beispiel: Der Professor, in dessen Team ich seinerzeit arbeitete, reiste in die USA, um sich zu qualifizieren, nicht umekehrt. Auch die nötige Technik wurde in den USA gekauft. </p>
<p>Das soll aber nicht heißen, dass das westliche Know How in der damaligen BRD für ewig und alle Zeiten fest verankert war. Besonders Japan hatte alsbald in vielen Technologien die Nase vorn. Die DDR kaufte von dort sogar Bildröhren, damit die Bevölkerung in Farbe Westfernsehen gucken konnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wo sind die ostdeutschen Eliten? von Herbstmensch</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/04/30/wo-sind-die-ostdeutschen-eliten/comment-page-3/#comment-1102</link>
		<dc:creator>Herbstmensch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 09:29:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2193#comment-1102</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin kurz vor der Wiedervereinigung in Hessen geboren, in Niedersachsen aufgewachsen, meine Familie hat Berliner Wurzeln. Ich finde es wirklich traurig, dass immer noch in den alten Kategorien gedacht wird. Warum sollte jemand aus Leipzig oder Weimar schlechtere Chancen im Leben haben als ein Nordfriese oder ein Ostwestfale? Es gibt ein historisch bedingtes Ungleichgewicht in den Eliten, aber das liegt doch nicht an einer &quot;gläsernen Decke&quot; für Ostdeutsche, sondern eher an einer gläsernen Decke für jeden, der nicht familiär bedingt die richtigen Verbindungen hat (und die liegen historisch bedingt nun mal - statistisch gesehen - eher im &quot;Westen&quot;). Daraus jetzt zu folgern, Ostdeutsche müssten Netzwerke unter &quot;ihresgleichen&quot; bilden finde ich armselig, das zementiert eine Mauer in den Köpfen, die kein Mensch braucht. Das ist genauso sinnvoll wie Netzwerke für Rothaarige.  Sollte ein Thüringer einen Mecklenburger beruflich eher unterstützen als einen Hessen, und sollte umgekehrt ein Oberfranke einem Ostfriesen den Vorzug vor einem Sachsen geben? So ein Blödsinn.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kurz vor der Wiedervereinigung in Hessen geboren, in Niedersachsen aufgewachsen, meine Familie hat Berliner Wurzeln. Ich finde es wirklich traurig, dass immer noch in den alten Kategorien gedacht wird. Warum sollte jemand aus Leipzig oder Weimar schlechtere Chancen im Leben haben als ein Nordfriese oder ein Ostwestfale? Es gibt ein historisch bedingtes Ungleichgewicht in den Eliten, aber das liegt doch nicht an einer &#8220;gläsernen Decke&#8221; für Ostdeutsche, sondern eher an einer gläsernen Decke für jeden, der nicht familiär bedingt die richtigen Verbindungen hat (und die liegen historisch bedingt nun mal &#8211; statistisch gesehen &#8211; eher im &#8220;Westen&#8221;). Daraus jetzt zu folgern, Ostdeutsche müssten Netzwerke unter &#8220;ihresgleichen&#8221; bilden finde ich armselig, das zementiert eine Mauer in den Köpfen, die kein Mensch braucht. Das ist genauso sinnvoll wie Netzwerke für Rothaarige.  Sollte ein Thüringer einen Mecklenburger beruflich eher unterstützen als einen Hessen, und sollte umgekehrt ein Oberfranke einem Ostfriesen den Vorzug vor einem Sachsen geben? So ein Blödsinn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wo sind die ostdeutschen Eliten? von ahlibaba2</title>
		<link>http://blog.zeit.de/ost/2013/04/30/wo-sind-die-ostdeutschen-eliten/comment-page-3/#comment-1101</link>
		<dc:creator>ahlibaba2</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 09:19:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/ost/?p=2193#comment-1101</guid>
		<description><![CDATA[Die Frage nach den Gründen der Unterrepräsentanz Ostdeutscher in bundesdeutschen Institutionen ist häufig gestellt und häufig beantwortet worden. Für gewöhnlich tut man dieses Problem des Einflussverlusts ganzer Landesteile und entstehender Benachteiligungen bei der Ressourcenallokation dann mit Phrasen wie &quot;Vielschichtigkeit der Ursachen&quot;, &quot;Kompromittierung der Eliten&quot;, &quot;Unfähigkeit der Ostdeutschen&quot;, &quot;der Osten muss vom Westen erst lernen&quot; etc. ab und verfällt dann in den naheligendsten und unkreativsten Lösungsvorschlag, der soziologisch messbaren Elitensegregation in Westdeutschland nach 1990 solle der Osten mit einer Gegenelitesegregation begegnen.

Mir scheinen sowohl Prämissen als auch Schluss falsch zu sein. Erstens sind die Ostdeutschen nicht mehr in Institutionen unterrepräsentiert, amn muss nur andere Institutionen in die Betrachtung aufnehmen. So ist der Einfluss mitteldeutscher (Sachsen, Thüringen, Anahlt) und Berliner kultureller Eliten und vor allem des dortigen Bürgertums zumindest der Wahrnehmung nach gewachsen. So viel oder wenig man beispielsweise von Dresdens Naziexzessen halten mag - die Tatsache, dass es jährlich einen belebten Widerstand gegen diese Auswüchse gibt, zeugt von einem zunehmend selbstbewussten bürgerlichen Milieu. Oder betrachte man Leipzig - die Stadt wird ja seit Jahren als heimliches Kleinberlin bezeichnet, die sich ehrausbildenden urbanen hyperindividualistisch-neomaterialistischen Milieus sind hegemonial und haben Strahlkraft weit über Ostdeutschland hinaus. Dies kann belegt werden an der sich wiederbelebenden Verlagswirtschaft oder an der vitalen Musik- und Theaterszene vor Ort. Es mag stimmen, dass nur wenige Generäle oder Dax-Vorstände aus der Region Halle-Leipzig stammen. Aber ist dies ein Maß für die Schwäche der örtlichen Wirtschaft oder eher ein Indikator dafür, dass man die lokalen und überregional wirkenden Hierarchien gar nicht an den Dax-Vorständen messen kann?

Eine letzte Anmerkung zum Trugschluss, Elitenklüngelei sei eine Stärke Westdeutschlands, die Ostdeutschland im Kampf um Einfluss kopieren müsste: Das ist wirklich das schrägste Argument, dass man vorbringen kann um Ostdeutschland stärken zu wollen. Die Stärke und Strahlkraft einer Wirtschaftsregion ergibt sich nicht aus der Undurchlässigkeit seiner Institutionen, sondern einem Versprechen, dass es jedem Menschen gelingen kann an der Gesellschaft zu partizipieren. Die dysfunktionale westdeutsche Öffentlichkeit auf eine wirtschaftlich sich noch entwickelnde Region zu übertragen hieße die Dynamik der Institutionenbildung zu drosseln. Das wäre kontraproduktiv.

Sollen die Westdeutschen doch im Militär glücklich werden oder in Dax-Unternehmen. Im Schatten der alternden Riesen wächst die neue Generation heran, bereit deren Plätze einzunehmen, wenn sie sich überlebt haben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach den Gründen der Unterrepräsentanz Ostdeutscher in bundesdeutschen Institutionen ist häufig gestellt und häufig beantwortet worden. Für gewöhnlich tut man dieses Problem des Einflussverlusts ganzer Landesteile und entstehender Benachteiligungen bei der Ressourcenallokation dann mit Phrasen wie &#8220;Vielschichtigkeit der Ursachen&#8221;, &#8220;Kompromittierung der Eliten&#8221;, &#8220;Unfähigkeit der Ostdeutschen&#8221;, &#8220;der Osten muss vom Westen erst lernen&#8221; etc. ab und verfällt dann in den naheligendsten und unkreativsten Lösungsvorschlag, der soziologisch messbaren Elitensegregation in Westdeutschland nach 1990 solle der Osten mit einer Gegenelitesegregation begegnen.</p>
<p>Mir scheinen sowohl Prämissen als auch Schluss falsch zu sein. Erstens sind die Ostdeutschen nicht mehr in Institutionen unterrepräsentiert, amn muss nur andere Institutionen in die Betrachtung aufnehmen. So ist der Einfluss mitteldeutscher (Sachsen, Thüringen, Anahlt) und Berliner kultureller Eliten und vor allem des dortigen Bürgertums zumindest der Wahrnehmung nach gewachsen. So viel oder wenig man beispielsweise von Dresdens Naziexzessen halten mag &#8211; die Tatsache, dass es jährlich einen belebten Widerstand gegen diese Auswüchse gibt, zeugt von einem zunehmend selbstbewussten bürgerlichen Milieu. Oder betrachte man Leipzig &#8211; die Stadt wird ja seit Jahren als heimliches Kleinberlin bezeichnet, die sich ehrausbildenden urbanen hyperindividualistisch-neomaterialistischen Milieus sind hegemonial und haben Strahlkraft weit über Ostdeutschland hinaus. Dies kann belegt werden an der sich wiederbelebenden Verlagswirtschaft oder an der vitalen Musik- und Theaterszene vor Ort. Es mag stimmen, dass nur wenige Generäle oder Dax-Vorstände aus der Region Halle-Leipzig stammen. Aber ist dies ein Maß für die Schwäche der örtlichen Wirtschaft oder eher ein Indikator dafür, dass man die lokalen und überregional wirkenden Hierarchien gar nicht an den Dax-Vorständen messen kann?</p>
<p>Eine letzte Anmerkung zum Trugschluss, Elitenklüngelei sei eine Stärke Westdeutschlands, die Ostdeutschland im Kampf um Einfluss kopieren müsste: Das ist wirklich das schrägste Argument, dass man vorbringen kann um Ostdeutschland stärken zu wollen. Die Stärke und Strahlkraft einer Wirtschaftsregion ergibt sich nicht aus der Undurchlässigkeit seiner Institutionen, sondern einem Versprechen, dass es jedem Menschen gelingen kann an der Gesellschaft zu partizipieren. Die dysfunktionale westdeutsche Öffentlichkeit auf eine wirtschaftlich sich noch entwickelnde Region zu übertragen hieße die Dynamik der Institutionenbildung zu drosseln. Das wäre kontraproduktiv.</p>
<p>Sollen die Westdeutschen doch im Militär glücklich werden oder in Dax-Unternehmen. Im Schatten der alternden Riesen wächst die neue Generation heran, bereit deren Plätze einzunehmen, wenn sie sich überlebt haben.</p>
]]></content:encoded>
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