Glühbier
Der Sage nach wurde dieses Getränk von verrückten Informatikstudenten erfunden; Dank Internet erobert es die vorweihnachtliche Welt im Sturm!
pro Glühbirne:
0,5 l Bier
1 Biozitrone
frischer Ingwer (Haselnußgröße)
2 EL Honig
1 Messerspitze Zimt
Sparschäler
Haarsieb
optimal: Küchenthermometer
Den Skeptikern sei gesagt: Das Zeug schmeckt wirklich! Und es macht im Gegensatz zu herkömmlichem Glühwein am nächsten Tag kein Kopfweh. Na zumindest nicht so viel davon, schließlich handelt es sich bei deutschem Bier um ein Premiumprodukt.
Mit einem Sparschäler die Biozitrone schälen, es sollen hauchdünne, nur gelbe Zitronenschalenstreifen dabei rauskommen. Der Ingwer schälen und quer zur Faser in dünne Scheibchen schneiden. Beides in einen Kochtopf geben, 2 EL Honig und die Messerspitze Zimt dazu und vorsichtig mit Bier auffüllen. Vorsichtig deshalb, damit die ganze Kohlensäure schon beim Reinleeren flöten geht.
Bei mittlerer Hitze und zugedeckt auf 60 Grad erhitzen – wer kein Küchenthermometer besitzt: wenn man den Finger grade so nicht mehr drinlassen kann sinds ungefähr 70 Grad – dann das fertige Glühbier durch ein Haarsieb wieder vorsichtig in ein Glas umschütten. Aber nicht alles, weil der Zimt sich unten am Schluss sammelt und gerne im Topf bleiben darf.
Ich bleibe bei der Polentheorie. Demnach ist polnisches Bier am besten gegeignet: Lech, Tyskie Zywiec (in den Großstädten in jedem gut sortierten Spätverkauf zu haben). Ich interessiere mich nicht so für die Details, aber ich glaube, das sind alles Lagerbiere.
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REZEPThORsten empfiehlt ein süddeutsches (am besten: Münchner) untergäriges Bier mit hohem Malzgeschmack. Das passt mit seinen Karamell-Aromen sehr gut in die Weihnachtszeit.
Mit Carstens Lagerbier-Empfehlung kann ich leben; Lager, Export und Helles ist eh alles fast dasselbe.
Aber bevor die Norddeutschen gleich wieder Sturm laufen: Die herbe Bitternote eines Premium Pils schlägt sich im Glühbier auf die Ingwerseite und kontrastiert prima mit dem Honig. Auch gut.
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Ich wollt grad sagen …
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[...] jemand Glühbier? Hallo Mickey, hab mal bei Tante Google geguckt und folgendes gefunden: Guck mal hier und hier __________________ Lieben Gruß – Gaby Lass Nahrung deine Medizin sein und Medizin [...]
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Also das Glühbier der Brauerei Liefmans gab es grad bei uns in Dresden auf dem Striezelmarkt und ist einfach der Hammer! Schmeckt super, nicht so süß, einfach lecker… Kann ich nur empfehlen!
http://www.glueh-huette.de.vu
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[...] Deshalb findet man hierzulande überall kalorienreiches Weißbier und auch täuschend echte Bierflaschen aus Schokolade in den Regalen. Auf dem Weihnachtsmarkt gab es dieses Jahr es nun sogar schon Glühbier. [...]
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Habe am Wochenende Glühbier probiert. Bekam ein Infoblatt über Glübier dabei. Darauf steht: Original Glühbier ist eine belgische Winterspezialität. Die Grundlage ist ein nach traditioneller Methde (seit 1697) hergestelltes Kirschbier (Kriek).
Erfinder ist die Huisbrouwerij Liefmans in dem historischen Städtchen Oudenaarde (Ostflandern), die Herstellung dauert 2 Jahre.
Original Liefmans Glübier wird hergestellt aus:
Wasser, Malz, Mais, frische Kirschen,Hefe, Hopfen, Zucker, Kandiszucker, Süßstoff, Zimt, Nelke, Anis. Alc. 6%
Seit Jahrhunderten wird in der Gegend von Oudenaarde das würzige Liefmans Kriek, in den kalten Wintermonaten heiss getrunken. Es duftet nach Weihnachten – ist nicht so süß wie Glühwein – vom Geschmack her sehr ähnlich, jedoch milder und bekömmlicher.
Es schmeckt wirklich sehr gut. Man sollte es probieren.
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So ähnlich ist es. Jedenfalls gibt es das Glühbier schon ewig! Ein Rezept dazu stand bereits in einem handgeschriebenen Kochbuch meiner Urgroßmutter aus Masuren, und die Dame wurde 1869 geboren! Ich bin ziemlich sicher, daß es damals noch keine Informatikstudenten gegeben hat…;)
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