Nordseekrabben in Cidre

Ein typisches Ich-war-grade-auf dem-Markt-lecker-einkaufen-und-muss-jetzt-unbedingt-ganz-schnell-was-essen-Gericht. Oder eine tolle Vorspeise.
pro Person:
1 kleine Dose Nordseekrabben
80 ml Cidre (Herb)
1 EL Butter
Meersalz
Pfeffer
Schnittlauch zum Garnieren
1 Butterbrot
Einen EL Butter und zwei Prisen Meersalz in einer Pfanne auf fast großer Hitze zum Schäumen bringen. Dann die Krabben mit dazu geben und schwenkend etwa 30 Sekunden anbraten. Jetzt 80 ml Cidre anleeren und das Meeresgetier noch mal 30 Sekunden darin ziehen lassen.
Mit einem Schaumlöffel die Krabben rausfischen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Cidre-Butter unter ständiger Beobachtung so lange einreduzieren, bis sie zu einem mittelbrauner Sirup geworden ist, dann sofort vom Herd nehmen.
Auf einem Teller die Krabben mit dem Sirup beträufeln und mit etwas Schnittlauch garnieren. Dazu passt ein lauwarmes Landbrot mit nicht zu wenig frischer Butter bestrichen und natürlich Cidre.
Heute Abend gegessen: Lecker! Allerdings habe ich keine Dosenkrabben genommen, ich halte den Verzehr von Dosenkrabben für einen straf-würdigen Tatbestand. Vor allem wenn-man-gerade-vom-Markt-kommt, hat man doch ein paar frische Tierchen dabei. Während des Einkochens der Cidre-Butter habe ich einen halben TL braunen Rohrzucker und einen geviertelten, säuerlichen, atomisierten Apfel eingestreut. Ich glaube, die Krabben waren’s zufrieden. Ich auch. Dazu gab es keinen Cidre, sondern einen Sauvignon blanc mit deutlichen Apfeltönen. Wie gesagt: Lecker. Rezeptor sei Dank.
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Achtung Missverständnis: Mit “einer Dose” Krabben sind natürlich welche vom Fischhändler gemeint, der die ja dann in einer kleinen Plastikdose verpackt.
Dass es “Dosenkrabben” gibt, daran hab ich gar nicht gedacht
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Genauestens beachten sollte man die Zeitangabe, da Krabben wegen des ihnen innewohnenden Eiweiß’ ziemlich schnell mickrig klein und extrem zäh werden. Mehr als kurzes Erhitzen ist also nicht zu empfehlen…
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