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Polenta-Frittata

Von 17. Dezember 2009 um 15:13 Uhr

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Streng genommen ist eine Frittata ja ein Omelett, also aus Eiern hergestellt. Diese interessante Variante aus Maisgries kommt als Vorspeise oder  – mit einem knackigen Salat – als vegetarisches Hauptgericht auf den Tisch.

Für zwei Personen:
250 g Polenta-Gries
1 Liter Gemüsebrühe
100 g eingelegte getrocknete Tomaten
50 g geriebener Parmesan
4-5 eingelegte Artischockenherzen
2 EL Butter
eine Hand voll schwarze Oliven
frischer Oregano

051209Zu Beginn alle mediterranen Zutaten in Ein-Zentimeter-Kleine Stücke schneiden: Die Artischockenherzen, ebenso die getrockneten Tomaten und die Oliven, bei denen natürlich vorher der Kern entfernt wird. Vom frischen Oregano zwei EL Blättchen abzupfen, und gegebenenfalls – je nach Blattgröße – klein hacken.
Alles in einer Schüssel vermengen, den Parmesan dann noch reiben und griffbereit beiseite stellen.

Beim Polenta-Gries noch mal auf der Packung nachlesen, wie viel Flüssigkeit für die 250 g empfohlen wird. Falls nichts draufsteht: Ein Liter ist eine gute Faustregel.
Die Brühe (Instant oder besser selbst gemacht) in einem großen Topf zum Kochen bringen und dann langsam das Maisgries einrieseln lassen. Drei bis vier Minuten schön feste mit einem Holzlöffel rühren, die Masse verfestigt sich danzügig. Wenn der Löffel von alleine in der Polenta stehen bleibt, den Topf vom Feuer nehmen, zwei Esslöffel Butter unterrühren und mutig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt einfach den Käse und die anderen Zutaten unterheben und alles in eine mit Olivenöl gefettete Springform gießen. Die Polenta dann mit einem Gummischaber bzw. großen Löffel schön flach verstreichen und erstmal abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 Grad Oberunterhitze vorheizen.

Dann etwas Olivenöl auf die Polenta pinseln und solange auf mittlerer Schiene backen, bis sie oben drauf schön knusprig ist. Das dauert in etwa 30 – 45 Minuten, je nach Durchmesser der Backform und Höhe des Fladens.

Mit Oreganoblättchen garniert ofenwarm oder im Sommer kühlschrankkalt servieren.

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Leser-Kommentare
  1. 1.

    hach, wie lecker! Ich lass nur die Artischocken weg und brate mir ´nen Rotbarsch im Ofen dazu.

  2. 2.

    Das war lecker, wir habens ausprobiert, allerdings fehlt mir bei der Polentavariante etwas die Leichtigkeit einer klassischen Frittata. Ich fände es eine gute Idee, demnächst einfach eine klassische zum Vergleich zu posten, z.B mit frischen Kräutern oder Gemüse. Ansonsten vielen Dank für die Rezepte und schöne Weihnachten den Rezeptoren sowie Kochbegeisterten!

    • 21. Dezember 2009 um 10:58 Uhr
    • kedira
  3. 3.

    Für 2 Personen geht dieses leckere Gericht aber nur wenn die Essenden vorher einige Festmeter Holz für eine wohlig warme Winterwohnung geschlagen und eingebracht haben.

    • 25. Dezember 2009 um 10:36 Uhr
    • Sauzahn
  4. 4.

    Ich bin wirklich ein großer “Rezeptor”-Fan, finde allerdings allgemein die Rechtschreibfehler auf Zeit Online immer wieder erstaunlich (Obama ist ein Prakmatiker…) Nur als kleine Anmerkung hier: So schreibt sich Grieß. Rechtschreibprogramm schadet auch fürs Kochblog nicht ;)

    • 28. Dezember 2009 um 00:28 Uhr
    • grieß123
  5. 5.

    ..maja, also das mit dem griess; “die Masse verfestigt sich danzügig.” ist doch viel cooler.. ;)

    • 2. März 2011 um 18:32 Uhr
    • Dan Zügig
  6. Kommentar zum Thema

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