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One-Pot-Mini-Lammhaxe

 

Herrlich zartes, vom Knochen fallendes Fleisch, und in der leichten Soße spielt die Süße der Tomaten mit der frischen Limettensäure. Dazu kleine Kartoffeln und ganz nebenbei ist es auch noch eins der einfachsten Gerichte der Welt.

Für zwei Personen:
2 kleine Lammhaxen
2 Hände voll kleine Kartoffeln (z.B. „La Ratte“)
2 Hände voll Cocktailtomaten
3 Frühlingszwiebeln
4 Schalotten
4 Zehen Knoblauch
1 Limette
350 ml trockener Weißwein
Frischer Thymian
2 Lorbeerblätter
evtl. etwas dunkler Kalbsfond

Die Vorbereitung dauert nur 15 Minuten, die restlichen zweieinhalb bis drei Stunden kocht sich das  Fleisch dann von ganz alleine. Das einzig Schwierige daran ist während der langen Garzeit und dem leckeren Duft nicht zu all zu viel davon zu naschen 😉

Zuerst den Ofen auf 150 Grad Oberunterhitze vorheizen. Statt den kleinen Haxen kann man auch Lammschultern verwenden. Das Fleisch waschen, wieder abtrocknen, mit viel Salz und grobem Pfeffer einreiben und in eine ofenfeste Form legen, zu der es auch einen Deckel gibt. Dann zwei Hände voll kleiner Kartoffeln schälen, drei Frühlingszwiebeln waschen, wieder trocken schütteln und in grobe Stücke schneiden, vier Schalotten schälen und vierteln. Alles mitsamt zwei Händen voll Cocktailtomaten und vier ganzen Knoblauchzehen zum Fleisch geben. Die Hälfte der Thymianzweige abzupfen und die Blätter zusammen mit der andere Hälfte der Zweige plus zwei Lorbeerblättern ebenfalls in die Ofenform legen.
Das Gemüse mit einer kräftigen Prise Salz und etwas Pfeffer würzen und einmal vorsichtig mit den Händen durchmengen. Jetzt noch den Saft einer Limette dazu und 350 ml Weißwein anleeren – fertig. Wer dunklen Kalbsfond als Eiswürfel im Kühlschrank hat, kann davon noch zwei Stücke dazulegen, es schmeckt aber auch ohne prima.
Dann den Deckel drauf und ab in den Ofen, es dürfen gerne drei Stunden sein.

Sobald das Fleisch vom Knochen fällt: Je ein Häxchen auf einen Teller hieven, mit Gemüse plus etwas Soße umgeben und den Rest vom Weißwein dazu trinken.
Wir empfehlen übrigens einen Chardonnay für Ofenform und Weinglas.

Alle unsere Rezepte von A-Z gibts hier

20 Kommentare

  1.   Markus Kälker

    Fleisch ist Fleisch

  2.   infowars

    Adorno, Theodor W. (1903-1969)
    Soziologe, Philosoph, Musiktheoretiker und Komponist
    “Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.”

  3.   Thomas Paschulke

    Hört sich lecker an!

    und ja: Fleisch ist Fleisch.

    Auschwitz?! Wenns nicht so traurig wäre, müßte man fast lachen, was für ein katastrophaler Vergleich!!!

  4.   knus horlanski

    fleisch ist nicht gleich fleisch.
    und tiere sind nicht “nur” tiere.

    wer lammfleisch aus korrekten und transparenten quellen bezieht, darf sich ja wohl hoffentlich noch dieses rezept zubereiten, ohne von irgendwelchen internetfuzzies gleich implizit als kz-wächter beschimpft zu werden, oder?!

  5.   Pollux

    Gott schütze uns vor diesen militant faschistischen Veganern!

  6.   Pollux

    Sie relativieren damit die Opfer von Auschwitz. Schämen Sie sich nicht?

  7.   6bb6

    Adorno drehte sich im Grabe herum, wüsste er von diesem erstunkenen und erlogenen Zitat.


  8. Ich schäme mich, wie man sich über sprachliche Probleme ereifern kann und dabei der real ablaufenden Barbarei gegenüber gleichgültig bleiben kann.

    Reine Heuchelei, das eine zu tun ohne das andere.
    Adorno hat Recht.
    Ich bin kein Vegetarier, aber ich fühle dass es falsch ist.

  9.   Pollux

    @infowars

    Sie sind bestimmt einer der Gutmenschen, die anderen nicht den Genuss eines zarten Stücks Fleisch gönnen.
    Zu Ihren Äußerungen würde ein Psychologe wohl sagen: Sie versuchen mit Ihren Äußerungen ” die Kompensation und Negation einer kognitiven Dissonanz” das sage ich Ihnen als Ing.
    Guten Appetit an alle anderen!