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Kräutersuppe

Von 28. September 2012 um 18:25 Uhr

 
Bald endet die Balkonkräutersaison. Und bevor der Frost alles dahinrafft, verkocht man die letzten Gewürze des Sommers lieber zu dieser überraschenden Suppe.

Für zwei Personen:
2 Hand voll frische Kräuter
(z.B.: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Thymian, Majoran, Basilikum, Rosmarin, Estragon)
1 Schalotte
1 kleine Kartoffel
250 ml leichte Hühnerbrühe
100 ml Sahne
1 EL Butter
1 Hauch Knoblauch
weißer Pfeffer
Curry
Muskatnuss
Zitronensaft

 

 

Die Kartoffel gar kochen, optimalerweise hat man in den letzten Tagen schon Kartoffeln gekocht und dran gedacht, dass man heute noch eine Kleine für die Suppe braucht.

Zwei Hand voll Kräuter waschen, in der Salatschleuder wieder trocken schleudern und dann alles Grobe und Holzige entfernen. Den Rest grob zerkleinern.

Eine Schalotte schälen und in feine Scheibchen schneiden.

Einen EL Butter in einer Pfanne schmelzen und auf mittelheiße Temperatur bringen. Darin dann die Schalottenscheiben glasig dünsten, sie dürfen ausnahmsweise auch ganz leicht goldgelb werden. Anschließend die Kräuter in die Pfanne geben und kurz zusammenfallen lassen. Dann alles mit 250 ml leichter Hühnerbrühe ablöschen.

Wie immer kann man je nach Lust und Anlass selbstgemachtem Fond, gekaufte Brühe aus dem Glas oder Brühwürfel benutzen, ersterer ist natürlich immer vorzuziehen.

Dann noch die 100 ml Sahne und die klein geschnittene Kartoffel mit dazu geben und auf die kleinste Flamme zurückschalten: Die Suppe sollte jetzt nicht mehr kochen.

Nach fünf Minuten die Suppe mit einem Mixer oder Pürierstab pürieren. Wenn die Kräutersuppe Teil eines feines Menu ist, kann man sie noch durch ein feines Sieb passieren.

Mit Salz, weißem Pfeffer aus der Mühle, einer Spur Curry und Muskatnuss sowie ganz wenig zerdrücktem Knoblauchmus würzen.

Ganz kurz vorm Servieren noch tröpfchenweise mit Zitronensaft abschmecken.

In vorgewärmtem Geschirr servieren.

 

 

Kategorien: Suppenküche
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Für das Rezept sollte man/Frau nicht bis zum Herbst warten.
    .
    So’n Kräutersüppchen zwischendurch ist auch ganz lecker:-)
    .
    Grundlage Kartoffel, Hühnerbrühe… mit kleinen Einlagen (Phantasie lässt gruessen) kommt immer ganz gut.
    .
    Kartoffelsuppe mit Gambas/Krabben, Muscheln, Brokolie,…..
    mit roten (geschälten) Linsen und kleiner, geschnittener roh/Räucherfleischeinlage….
    .
    Die Möglichkeiten sind Legion
    .
    Meint
    Sikasuu

    • 28. September 2012 um 20:35 Uhr
    • Sikasuu
  2. 2.

    Och schade! Diesmal nix für den Veganertroll…

    Ach doch, Moment! Die Hühnerbrühe!

    • 28. September 2012 um 20:38 Uhr
    • Pressword
  3. 3.

    Lieber Thorsten, sehr lecker, machen wir immer mal zwischendurch. Unsere Kräuter wachsen vor der Terassentür in vier, fünf 60-Liter-Mörtelwannen aus dem Baumarkt in einer Mischung aus 4/5 Erde und 1/5 feinstem Quarzsand. Die halten meistens bis Weihnachten durch. Mal sehen, wie’s diesen Witner wird: Terrassenfenster und -tür sind seit dem Sommer megawärmedämmend …

    Noch was: Wie wollen Sie soeben durchnässte Kräuter “trocken schleudern”. Das geht nicht. Sie können sie höchstens “trockenschleudern”, damit sie’s hinterher auch sind ;-)

  4. 4.

    aach – Rene…trenn´ dich doch mal von der Tastatur…

    • 29. September 2012 um 12:00 Uhr
    • hugox
  5. 5.

    es gibt bei den Kräutern, wie auch bei Rebsorten, Harmonien, Kerbel und Estragon, Thymian und Rosmarien, aber so eine all-in-Suppe ist schon vergleichbar mit einer Cuvée aus Merlot, Blauburgunder, Syrah, Lagrein und Trollinger

    • 30. September 2012 um 22:37 Uhr
    • schneckenschliem
  6. 6.

    @schneckenschliem …: Woher wissen Sie das denn so genau? Ist Ihr Lieblingswein etwa eine “Cuvée aus Merlot, Blauburgunder, Syrah, Lagrein und Trollinger”? ;-)

  7. 7.

    @ 1
    Tatsächlich, die Möglichkeiten für die Zubereitung einer Suppe sind Legion.
    Gut dass Sie darauf hinweisen, falls hier einer liest, der bislang ohne diesen Tip nicht in der Lage war, irgendeine Suppe zu kochen.

    @ hugox Welcher Rene?

    @ Rezeptor Wie man liest, haben Sie nun eine politisch vollkorrekte Beschreibung für die Suppengrundlage (Brühe) gefunden. Schade.

  8. Kommentar zum Thema

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