Das Blog für alltagstaugliches Kochen

Salat mit Hering, Kassler und Roter Bete

Von 27. Dezember 2012 um 21:07 Uhr

Nach der feinen Festtagsvöllerei heute mal was Deftiges. Und mit Silvester in Sichtweite auch ein schönes Katergericht

 


Für vier Personen:
1 Glas Bismarckheringe (250g)
250 g Kasseler Aufschnitt
250 g Kartoffeln
1 große Rote Bete
125 g Knollensellerie
1 Apfel
2-3 Gewürzgurken
4 EL Mayonnaise
3 EL Joghurt
50 ml Milch
2 EL Kapern
1 TL Senf
Dill
frische Meerrettichwurzel
Salz
Pfeffer

Die Rote Bete eine Stunde und 250 g Kartoffeln 20-25 Minuten in zwei verschiedenen Töpfen und kochendem Salzwasser garen.

In der Zwischenzeit ein Glas Bismarckheringe abgießen und die Fischfilets in zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. 250 g Kasseler Aufschnitt würfeln, ein Zentimeter Seitenlänge. Zwei oder drei Essiggurken längs halbieren und dann in dünne Streifen schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

In einer kleinen Schüssel aus vier EL Mayo, drei EL Joghurt, einem TL Senf, zwei EL Kapern, 50 ml Milch und Salz und Pfeffer ein Dressing rühren.
Den Apfel mit einem Sparschäler schälen, dann längs vierteln, das Kerngehäuse rausschneiden und den Rest in Scheiben schneiden. Diese Apfelstückchen dann sofort unter das Dressing heben, damit der Luftsauerstoff sie nicht dunkel färbt.

125 g Knollensellerie schälen und in dünne Streifen schneiden.

Mittlerweile müssten die Kartoffeln gar sein. Falls ja, alle rausfischen, abkühlen lassen und stattdessen die Selleriestreifen zwei Minuten im heißen Kartoffelkochwasser blanchieren.
Dann abgießen und abtropfen lassen.

Die Kartoffeln schälen, sobald man sie anfassen kann. In gabelgerechte Würfel schneiden und mit dem Sellerie und dem Dressing zusammen in die große Schüssel geben.
Alles gründlich vermischen und mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Die fertig gegarte Rote Bete aus dem Kochwasser fischen und erst mal in der Schale abkühlen lassen.

Kurz vorm Servieren den Salat auf Salz abschmecken. Die rote Bete dann geschält und klein gewürfelt unterheben, alles auf die Teller verteilen und mit etwas geraspelter Meerrettichwurzel und Dill bestreuen.

Dazu passt frisches Brot und kaltes Bier.

Alle unsere Rezepte von a-z gibt’s hier.

Kategorien: Salat-Akademie
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Den find ich gut, gibts dann im neuen Jahr.
    Guten Rutsch.

  2. 2.

    Bevor ich morgen früh Rote Beten schäle und eine Stunde koche, nehm’ ich die gekocht-eingeschweißten vom Laden aussem Kühlschrank. Und die Kartoffeln, die vom gleichnamigen Salat von gestern mittag übergeblieben wurden. Und Kaßler-”Aufschnitt” zu “würfeln” ist ja wohl büschen krümelig, oder? Es sei denn, die Aufschnitt-Scheiben sind gut 5 Millimeter stark ;-)
    Und ‘n büschen praktisch darf auch sein: “Den Apfel mit einem Sparschäler schälen, dann längs vierteln, das Kerngehäuse rausschneiden und den Rest in Scheiben schneiden.” Wie wär’s mit erst das Kerngehäuse ausstechen und dann schälen und zerkleinern?

  3. 3.

    Man kann die Rote Bete gewürfelt dünsten, dann dauerts auch keine Stunde.
    Aus geviertelten Äpfeln das Kerngehäuse händisch ausschneiden ist m.E. sinnvoll, da kann man einfacher steuern die “Spelzen” komplett wegzuhaben. Vom Aufwand her nimmt sich das mit Austechen nichts.

    Aber schälen tu ich die Äpfel nicht, wenn es nicht gerade dickschalige wachsige Lageräpfel sind.

  4. 4.

    @MycroftHolms: eingeschweisste Rote Beete oder in kleinen Würfeln gekochte Rote Beete schmeckt wesentlich weniger intensiv als solche die in möglichst wenig Wasser, in der Schale mehr gedämpft als gekocht wurde …

    • 3. Januar 2013 um 11:05 Uhr
    • Stefan
  5. 5.

    Na so wesentlich für dieses Rezept finde ich den Geschmacksunterschied der Roten Bete zwischen im Ganzen / nicht im Ganzen GEDÜNSTET nicht, dass ich deshalb die Knollen im Ganzen eine kleine Ewigkeit kochen wollte.
    Aber jeder wie er will, meinetwegen kann man die Teile auch am Stück 8 Stunden vakuumgaren …. um den feinen Geschmacksunterschied dann mit Essiggurken, Fisch und Dressing zu überspielen.

  6. 6.

    @ Stefan:
    Einfach auf gewöhliches Salz setzen, Salz darüberkippen, bis die Bete nicht mehr sichtbar ist, das Gefäß in die Röhre schieben und 50 Minuten bei 200°C garen. Salz abklopfen und Bete mit Sparschäler schälen.
    Ohne jegliches Wasser.

  7. 7.

    Genug Theater mit der roten Beete, ich hab auch die vorgedämpfte genommen, die lag da gerade rum. War auch ok. Aaaaber: Wir mögen alle keine Mayo, deswegen haben wir Saure Sahne und Joghurt genommen. Das Kassler hab ich beim Schlachter gleich etwas dicker schneiden lassen. Das ist ein ganz toller Salat, hat allen geschmeckt, am zweiten Tag ist er noch besser. Das gibt’s bestimmt mal wieder!

    • 27. Januar 2013 um 09:43 Uhr
    • cs1111
  8. 8.

    @6 Stefan Stulle: 50 Minuten bei 200 °C … – da steigt doch der Spiegel der Müritz gleich um mindestens, wenn nicht noch mehr ;-)

  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)