Das Blog für alltagstaugliches Kochen

Tortiglioni mit Chorizo und Fenchel

Von 3. Januar 2013 um 08:22 Uhr

Zum Jahresbeginn eine neue Idee zum Thema Nudelsauce – wobei “Sauce” es nicht ganz genau trifft …

Für zwei Personen:
200 g Tortiglioni
2 kleine Fenchelknollen
100 g Chorizo am Stück
1 Chilischote
1 Bund Koriander
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Parmesan

Einen großen Topf sehr salziges Nudelwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit von 100 g Chorizo die Plastikhaut abziehen und den Rest erst in halbzentimeter dicke Scheiben, und diese dann quer gabelgerecht in nicht zu kleine Stücke schneiden.
Zwei Fenchelknollen waschen, wieder trocken schütteln und oben das Grün und unschöne Stellen entfernen. Unten dann mit einem kleinen Messer am Strunk einen Keil rausschneiden, sodass die dünnen Scheiben, in die man die Knollen jetzt schneidet, nicht auseinander fallen.

Eine Knoblauchzehe schälen, eine Chilischote waschen, längs halbieren und die Kerne rauskratzen. Beides dann ebenfalls in sehr dünne Scheibchen schneiden.

Mittlerweile dürfte das Wasser kochen: Darin 200 g Tortiglioni nach Packungsaufschrift al dente garen.

Eine Pfanne mit einem EL Olivenöl auf mittelheiße Temperatur bringen und die Chorizostücke darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Dann alle Wurststücke mit einer Gabel rausfischen und in einer kleinen Schüssel parken; es sollte so viel aromatisiertes Bratöl wie möglich in der Pfanne bleiben.
Stattdessen dürfen die Knoblauch- und Chilischeibchen kurz darin rösten, aber bitte nur ganz kurz. Diese dann ebenfalls wieder rausnehmen und zum Schluss für einige Minuten den Fenchel ins Chorizo-Chili-Knoblauchöl geben. Er wird dabei schön braun, darf aber gerne noch knackig bleiben. Salzen, ab und zu umrühren und beim gewünschtem Gargrad die Pfanne vom Feuer ziehen.

Die al dentösen Tortiglioni dann mit einer Schöpfkelle direkt aus dem Kochtopf in die Pfanne hieven. Jetzt noch die geparkte Wurst, Chili und den Knoblauch mit dazu geben und alles gut schwenken. Sollte die Sache zu trocken sein, kann mit Nudelwasser dagegen gesteuert werden.

Auf vorgewärmte Teller verteilen und mit viel Korianderblättchen bestreuen. Manche mögen auch noch frisch geriebenen Parmesan drüber.

Alle unsere Rezepte in der A-Z Übersicht gibt’s hier.

Kategorien: Nudelsaucen deluxe
Leser-Kommentare
  1. 9.

    @1 Na wenn man gegen irgenetwas ist, dann hat man doch schon mal einen Lebnsinhalt. Im übrigen klingt die Fenchel-Chorizo Kombination ausgesprochen verlockend, Chili und Knoblauch sowieso. Wird ausprobiert, danke.

    • 4. Januar 2013 um 09:37 Uhr
    • dymphna
  2. 10.

    Interessantes Rezept, klingt wunderbar, weiter so.

  3. 11.

    @1: Was bliebe dann vom allseits beliebten SchniPoSa? Richtig: Sa.

    • 4. Januar 2013 um 16:26 Uhr
    • 6bb6
  4. 12.

    An alle Meckerer:
    Geht’s noch ?

    • 5. Januar 2013 um 17:24 Uhr
    • Stefan B
  5. 13.

    Auf den Kanaren beginnt soeben die Zeit des wilden Fenchels und da kommt das Rezept gerade recht.
    Nur: Chorizo in der Plastikpelle geht gar nicht. Man sollte wissen, Chorizo gibt es in den unterschiedlichsten Qualitätsstufen, von in Plastikhaut gestopften Schlachtabfällen aus der Massentierhaltung bis zur erlesenen Naturdarmvariante mit Füllung vom Iberico-Schwein der Bellota-Güte. Sicherlich ist in Deutschland die Auswahl geringer als in Spanien aber wer Wurstwaren von Bellota (Eichel) gemästeten Schweine kennt, wird niemals auf die tranige und völlig überwürzte Billigware zurückgreifen. Auch Bioware ist leider oft überwürzt aber der konventionellen vorzuziehen.
    Sonnige Grüße und guten Appetit!

    • 5. Januar 2013 um 17:35 Uhr
    • lanzarote-ferienhaus
  6. 14.

    Das Rezept klingt lecker und wird ausprobiert.

    Wie arm wäre die Welt wohl an Rezepten, wenn jedes neue Gericht auf die geographisch “korrekte” Herkunft seiner Zutaten abgeklopft worden wäre… ;-)

  7. 15.

    Kontaminationen: Kein Pfeffer auf deutsche Schweinebraten!

    • 5. Januar 2013 um 20:40 Uhr
    • Logeg
  8. 16.

    Herr Franzot, so als alter Biologe gefragt: woher wissen Sie eigentlich, dass der Atlantische Lachs nicht im Mittelmeer vorkommt?

    • 7. Januar 2013 um 21:16 Uhr
    • Peter Kunze
  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)