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Gegrillter Schweinenacken mit extremer Thai-Sauce

Von 10. Mai 2013 um 12:57 Uhr

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Der braune Zucker in der Marinade macht das Fleisch angenehm süß und karamellig. Als Kontrast dazu eine höllisch scharfe, säuerliche und salzige Sauce.
Nur für Fortgeschrittene.


Für zwei Personen:
2 Scheiben Schweinenacken ohne Knochen à 250 g
1 Schalotte
1 Limette
1 Bund Koriander
1 frische Chilischote
getrocknete Chilischoten
brauner Zucker
Austernsauce
Rum
Basmatireis

020513Für die Marinade in einer Schüssel 1,5 TL braunen Zucker, 1 TL Austernsauce, 0,5 TL Fischsauce und – wenn möglich – 1 TL Rum so lange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann zusammen mit den beiden Schweinenackenscheiben in einen Gefrierbeutel geben und gut einmassieren. Dieses Paket luftdicht verschlossen zwischen zwei und sechs Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Für die Sauce einen EL Basmatireis in einer leeren Pfanne auf mittlerer Hitze zirka fünf bis zehn Minuten hellbraun rösten. Den Reis immer mal wieder rühren oder schwenken, dann in einem anderen Gefäß abkühlen lassen und mit einem Mörser oder Mixer zu feinem Mehl mahlen.

Die Schalotte schälen und dann längs in sehr feine Scheibchen schneiden. Die getrockneten Chilischoten von den Kernen befreien und das rote Fruchtfleisch in kleine, aber nicht zu kleine Flöckchen schneiden.

Beides zusammen mit einer halben Hand voll Korianderblätter, einem EL braunem Zucker, einem EL Fischsauce, dem Saft einer halben Limette und einem TL geröstetem Reismehl in einer kleinen Schüssel zu einer Sauce rühren.

Mit den Chilis und der Fischsauce aber erst mal vorsichtig hantieren, insgesamt soll der Geschmack aber so scharf sein wie es geht, und zugleich sehr sauer und sehr salzig sein.

Die zimmertemperierten Schweinenacken dann grillen und entweder mit der Sauce beträufelt servieren oder diese separat reichen. Man wird als Beilage viel Reis oder Brot brauchen, um die extreme Schärfe zu neutralisieren. Mit frischem Koriander und frischen Chilischotenstückchen garnieren.

Alle unsere Rezepte von A-Z und schön übersichtlich gibt’s hier.

Kategorien: Born to Grill
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Klingt schmackhaft, wird demnchst probiert. Erlaube mir die Anmerkung, daß es einfacher sein dürfte, frischen Chilischoten die Kerne zu entktratzen, sie dann zu schnibbeln und dann die Schnipsel zu trocknen ;-)

  2. 2.

    Rezept klingt ausgezeichnet. Ich werde es ausprobieren, wahrscheinlich mit Entenbrust, nicht mit Schweinenacken.

    Fragen: Warum ist die Fischsauce nicht unter den Zutaten angegeben? Soll Fischsauce mit mehr Austernsauce ersetzt werden? Und welche Art von frischen Chilischoten? Thai bird chili? Jalapeno? Die Schaerfe des Rezepts wird doch hauptsaechlich von der Art der frischen Chilischotten bestimmt, oder?

    Linguistischer Kommentar: Anstatt “Austernsauce” wuerde ich lieber “oyster sauce” oder “Austernsosse” lesen :0

    • 13. Mai 2013 um 20:44 Uhr
    • Lesende Arbeiterin
  3. 3.

    @arbeiterin bezüglich der schärfe hast du Recht – ich würde ‘fatalii’ empfehlen. Diese besitzen ein herrliches zitrusaroma, sind aber nix für Mädchen. Im Zweifelsfall die schote nehmen die einem schmeckt, wobei ich finde das jalapenos eher ‘so lala’ zu Schwein passen.

  4. 4.

    @2
    Ich schlage Austerntunke vor.

    • 14. Mai 2013 um 07:54 Uhr
    • Valerie
  5. 5.

    Liebe Kommentatoren,

    ich hab in der Zutatenliste die Fischsauce vergessen. Also bitte nicht mit Austernsauce ersetzen, gerade die starke Salzigkeit der Fischsauce ist erwünscht.

    Zu den Chilis: Die frische Chilischote ist nur zur Deko, da kann man seine Lieblingssorte nehmen, ich präferiere Habaneros, extrem scharf und erhältlich bei (meinem) EDK.
    Für die hier vorliegende Sauce bitte nur getrocknete Chilis nehmen, sonst ist es ein anderes Rezept.

    scharfe Grüße
    von REZEPThORsten

    • 14. Mai 2013 um 17:04 Uhr
    • REZEPThORsten
  6. Kommentar zum Thema

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