Das Blog für alltagstaugliches Kochen

Penne mit grünem Spargel und zitronigem Pesto

Von 6. Juni 2013 um 13:44 Uhr

010613

Diese schnelle und einfache Sommerpasta ist leicht aber trotzdem überraschend lecker!

Für zwei Personen:
350 – 400 g grüner Spargel (dünne Stangen)
200 g Penne
30 g Parmesan
20 g Pinienkerne
1 Biozitrone
etwas frischer Majoran
Olivenöl
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

010613Einen großen Topf sehr salziges Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit 350 bis 400 g grünen Spargel abwaschen, wieder trockenschütteln und mit einem Sparschäler die unteren Stangendrittel abschälen.
Sollte der Spargel nicht sehr frisch – quasi direkt vom Feld – sein, kann man unten am unschönen Ende auch noch einen Zentimeter abknipsen.

Die fertig gerüsteten Spargelstangen dann in Stücke schneiden, die genauso lang wie die Nudeln sind. Im kochenden Wasser zirka fünf Minuten lang garen, je nach Spargeldicke und -alter variiert die Kochzeit. Man muss halt immer mal wieder probieren und dann das Gemüse mit noch schönem Biss und einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser hieven und in einer Schüssel mit Deckel drauf warm stellen. Vorher aber noch salzen.

Ins Spargelkochwasser kommen dann 200 g Penne, die nach Packungsaufschrift gargekocht werden. Wahrscheinlich so um die 12 Minuten.
Von der gewaschenen Biozitrone mit einer Zestenreibe oder dem Sparschäler von eben hauchdünne Streifen ohne Weiss dran abschälen und irgendwo parken.

Jetzt noch schnell das Pesto zusammenrühren: 30 g Parmesan fein reiben und mit 20 g Pinienkernen, einer Prise Salz, einem TL Zitronensaft, 4 TL Olivenöl, ein paar Blättchen Majoran und etwas Muskatnuss in einem Mörser zur gewünschten Konsistenz mörsern. Manche mögen das Pesto total homogen, die anderen eher stückig.
Kurz bevor die Nudeln fertig sind, noch esslöffelweise Kochwasser unterrühren, das Pesto sollte schön cremig sein.

Die Nudeln dann abgießen, Kochwasser aber auffangen, und zum Spargel in die Schüssel geben. Pesto dazu, alles gut umrühren und eventuell noch mal mit wenig Kochwasser die Feuchtigkeit aussteuern.

Auf vorgewärmte Teller verteilen und mit einem leichten Rotwein servieren.

Alle unsere Rezepte von a-z und schön übersichtlich gibt’s hier.

Kategorien: Bella Italia
Leser-Kommentare
  1. 1.

    1. Kommen die im Irgendwo geparkten Zitronenzesten auch wieder irgendwohin zurück?
    2. Warum soll man das Nudelkochwasser zum Spargel in die Schüssel gießen, das wird doch dann alles eine ziemlich dünne Suppe?
    3. Sicher eine Geschmackssache, aber warum Rotwein, das Gericht ruft bei mir eher nach Weißwein?

    • 6. Juni 2013 um 15:03 Uhr
    • Grau
  2. 2.

    Entschuldigung, aber das ist LANGWEILIG!!!

    Was ist los, keine Ideen im Sommer und vor allem mit Spargel. Da kann man doch soviel machen, aber hier ist anscheinend Sommerloch. Ich bin dann auch mal weg.

    • 7. Juni 2013 um 11:42 Uhr
    • Dr. Huppertz
  3. 3.

    Kein Kommentar

    • 8. Juni 2013 um 16:36 Uhr
    • Anke Meilicke
  4. 4.

    Lieber Dr. Huppertz,

    eigentlich war das gar kein geplantes Rezept für den REZEPTOR, sondern nur für mich und ganz privat allein zu Haus. Es war dann aber so überraschend lecker, dass ich mich entschied, es doch zu posten.

    Geben Sie den Gericht doch mal ne Chance, auf meiner Top 10 Alltagsküche ist es bereits, aber natürlich nur in der Spargelsaison …

    zu den Fragen von Grau:
    1. Als Garnitur oben drauf und wers noch zitroniger mag, klein gehackt mit ins Pesto.
    2. Vertrauen Sie doch einfach dem Rezept.
    Oder Sie nehmen es nur als Idee und wandeln es nach Ihren Wünschen ab.
    3. Mein önologischer Vorschlag: Sie mischen Rot- und Weiß- = Roséwein.

    kulinarische Grüße
    von REZEPThORsten

    • 9. Juni 2013 um 17:18 Uhr
    • REZEPThORsten
  5. 5.

    @ #4 – “Sie mischen Rot- und Weiß- = Roséwein” – AUAAA!

  6. 6.

    Klingt sehr salzig und wässerig. Warum den Spargel nach dem Kochen im sehr salzigen Kochwasser nochmal salzen? Warum das Kochwasser an den Spargel, das weicht doch die Nudeln total auf. Und wann kommen die Nudeln ans Gericht??

  7. 7.

    Danke für die Antworten
    Mit dem Vertrauen hab ich es nicht so, wenn mir was so ins Auge sticht.
    “Das Kochwasser an den Spargel gießen” das meint ja nicht einen kleinen Schwupps davon. Ich hab es doch lieber bleiben lassen, dieser Anweisung zu vertrauen, mir ist ja schon die sichbare dünne Brühe auf dem gezeigten Teller zu viel für Pestopasta.
    Das Pesto (mit geriebener Zitronenschale) jedenfalls ist getestetermaßen ok.
    Zum “önologischen Roséweinrezept” sag ich nichts ;-)

    • 10. Juni 2013 um 12:35 Uhr
    • Grau
  8. 8.

    Mir ist nicht klar, warum man die Spargel trockenschütteln muss, bevor man sie in das kochende Wasser gibt.

    • 11. Juni 2013 um 12:51 Uhr
    • Tiroler
  9. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)