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Spitzkohl mit Spätzle

Von 12. Juli 2013 um 12:11 Uhr

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In Süddeutschland ein Sommerklassiker, für den Rest der Nation ein heißer Tipp zum Nachkochen

Für zwei Personen:
250 g Spitzkohl
200 g Mehl
2 Eier
4 Frühlingszwiebeln
1-2 EL Honig
Kümmel
Majoran
Zitronensaft
neutrales Öl
Salz

020713Von einem kleinen Spitzkohlkopf zirka 300 g Blätter abschälen, diese entstrunken und grobe Blattrippen entfernen, den Rest in briefmarkengroße Quadrate schneiden. Vier Frühlingszwiebeln putzen, ebenfalls entstrunken und in Ringe schneiden.

Für die Spätzle einen großen Topf Salzwasser aufsetzen. 200 g Mehl in eine Schüssel geben, zwei Eier und zwei Prisen Salz dazu, und mit einem Kochlöffel alles zu einem homogenen Spätzleteig schlagen. Das dauert gar nicht so lange wie man denkt, der fertige Teig sollte recht klebrig und zähflüssig sein; Anfänger und nicht-Schwaben gucken sich am besten mal ein entsprechendes Online-Filmchen dazu an.

Sobald das Spätzlewasser kocht, wird der Teig portionsweise mit einem dafür vorgesehen Gerät (Spätzledrücker, -hobel, -presse, – sieb, -brett, etc.) hineinbefördert und zirka eine Minute lange gar gekocht, das Kochwasser sollte einmal richtig aufschäumen. Dann die fertigen Spätzle mit einer Schaumkelle aus dem Kochwasser hieven und in einem zweiten Topf zugedeckt parken.

Danach eine große Pfanne und zwei EL neutrales Öl auf mittelheiße Temperatur erhitzen und die Frühlingszwiebelringe darin kurz und glasig anschwitzen, dann mit einer Gabel wieder rausfischen und beiseite stellen. Stattderen die Spitzkohlquadrate ins heiße Öl geben und immer mal wieder rührend anbraten, es dürfen hellbraune Stellen entstehen. Nach zirka fünf Minuten die Pfanne mit einem Schuss Wasser ablöschen und zwei Prisen grob gehackten Kümmel dazugeben. Deckel oder ähnliches drauf und bis zum gewünschten Gargrad schmoren lassen: Manche mögen das Kraut richtig weich, die anderen lieber schön knackig.

Das gare Kraut dann mit ungefähr einem EL Zitronensaft, einem EL Honig, Majoran und Salz würzen.

Zum Schluss die geparkten Spätzle zum Kraut geben, alles gut umrühren und dann servieren.

Alle unsere Rezepte gibt’s übersichtlich und von a bis z unter diesem Link.

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Leser-Kommentare
  1. 1.

    Spitzkohl ist tatsächlich der Hammer.
    Glaubt man gar nicht, wenn man ihn nicht mal jung und frisch von den Fildern kauft.
    Das obige Rezept kann man allerdings auch mit zartem Weißkohl machen, junger Spitzkohl hat eigentlich besseres (z.B. ein Ableben als leichter Krautsalat) verdient, da kommt sein nicht so “kohliger” Geschmack gut heraus.

  2. 2.

    hört sich “krautig” an !

    • 13. Juli 2013 um 17:27 Uhr
    • mark polo
  3. 3.

    Werde ich gleich mal ausprobieren, Hört sich lecker an.

  4. 4.

    Gerade nachgekocht, war sehr gut, danke.

    • 14. Juli 2013 um 23:11 Uhr
    • Koch21
  5. Kommentar zum Thema

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