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Kalte Blumenkohlsuppe

Von 19. Juli 2013 um 11:27 Uhr

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Für die hierzulande leider viel zu seltenen Hochsommertage ist diese kalte Suppe der perfekte Soundtrack.

 


Für vier Personen:
1 kleiner Blumenkohlkopf (500 g)
200 g Kartoffeln
1 große Schalotte
400 ml Gemüsebrühe
300 ml Milch
100 ml Schlagsahne
20 Pistazien
Butter
frische Kräuter
Lorbeerblatt
Olivenöl
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

 

030713Vom Blumenkohl alles Blätterige und Holzige entfernen und den Rest grob zerkleinern. Unter fließendem Wasser abwaschen und in einem Sieb wieder trocknen lassen. In der Zwischenzeit 200 g Kartoffeln und eine große Schalotte schälen und ersteres klein, letzteres fein schneiden.

Einen EL Butter in einem großen Topf auf mittlerer Hitze schmelzen und darin kurz die Schalottenwürfel anschwitzen. Sobald erste glasige Stellen zu erkennen sind, kommt der Blumenkohl und die Kartoffeln dazu. Den Topfinhalt noch mal einige Minuten unter ab-und-zu-Rühren leicht dünsten, und bevor die ersten Bräunungen auftreten, alles mit 400 ml Gemüsebrühe ablöschen.
Wie immer ist an dieser Stelle zu bemerken: Selbst gemachter Fond ist am besten, danach der Flüssige aus dem Glas, und am Schluss die Würfel- oder Pulverfraktion. Was man wann und in welcher Menge davon benutzt, ist wie so oft in der Küche nicht nur Geschmackssache, sondern auch eine Frage von Aufwand und Nutzen.

Jetzt kommen auch noch 300 ml Milch und Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss und ein Lorbeerblatt dazu, dann Deckel drauf und alles bei kleiner Hitze sich selbst überlassen.

Danach ist das Gemüse weichgekocht, und kann mit einem Pürierstab glatt püriert werden. Vorher aber bitte noch das Lorbeerblatt rausfischen.

Die fast fertige Suppe muss nun einmal komplett auf Zimmertemperatur abkühlen, im Sommer schmeckt sie auch sehr gut aus dem Kühlschrank.

Kurz vorm Servieren noch mal auf Salz abschmecken, vielleicht tut ein Spritzer Zitronensaft gut, wenn der Kohl schon etwas älter war. Dann auf Suppenteller verteilen und mit gehackten Pistazien und frischen Gartenkräuterspitzen bestreuen, zwei dünne Kreise Olivenöl drüber leeren, und entspannt servieren.

Alle unsere Rezepte übersichtlich und von a-z gibt’s unter diesem Link.

Kategorien: Suppenküche
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Soundtrack? Ein kalte Suppe braucht man doch gar nicht lautstark zu essen (schlürfen …).

  2. 2.

    @1 Emil Erpel
    Das schlürfen aber nur im Dolby surround suppen XXL Format.

    Etwas weniger Dummtext wäre da wohl besser gewesen, das Rezept selber braucht sowas jedenfalls nicht!

  3. 3.

    Bei so einer leckeren Suppe darf man auch mal herzhaft schlürfen.

    • 24. Juli 2013 um 11:25 Uhr
    • Sauzahn
  4. 4.

    “Sobald erste glasige Stellen zu erkennen sind, kommt der Blumenkohl und die Kartoffeln dazu” – so steht es im Rezept, so kann es aber nicht funktionieren, denn richtig muss es heißen “… kommen der Blumenkohl und die Kartoffeln dazu.” Das ändert zwar nichts an der unbestreitbaren Güte des vorgeschlagenen Gerichtes, ist aber bezeichnend für die Güte der “Schreibe”, die hier angewandt wird.

    • 24. Juli 2013 um 21:26 Uhr
    • Tiroler
  5. 5.

    Die Güte der “Schreibe”, die hier angewandt wird… na du liebe Güte, wenn Sie keine anderen Probleme haben …
    Schauen Sie doch gleich mal Ihre bisherigen Beiträge durch, ob Sie da noch was finden zur “Güte” Ihrer Schreibe.

    Wird “Schreibe” angewandt oder gepflegt oder hat man die (oder auch nicht)?

  6. 6.

    Ich finde es schade, dass ein so delikates Gemüse wie Blumenkohl mit Kartoffeln gestreckt werden muss.
    Stattdessen koche ich jeweils einen säuerlichen Apfel mit. Die Suppe ist dann nicht sandig und der Kohlgeschmack nimmt etwas ab.

    • 25. Juli 2013 um 19:39 Uhr
    • Valerie
  7. 7.

    Für mich als nicht so geübten Koch ergeben sich Fragen:
    Bitte, wann kommt die Schlagsahne dazu? Im bereits kalten Zustand der Suppe und ist die Sahne halb steif geschlagen ?

    • 27. Juli 2013 um 15:01 Uhr
    • Norway
  8. 8.

    @norway: Das hab ich mich auch nach dem Lesen gefragt: Wo bleibt die Sahne? Ich würde auch sagen: Wenn schon Sahne, dann geschlagen und am Schluss. Allerdings finde ich, muss man sich entscheiden: Entweder die Sahne oder das Olivenöl. Beides geht, aber zusammen? Da bin ich eher skeptisch.

  9. Kommentar zum Thema

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