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Blumenkohl-Maccheroni

 

Blumenkohl-Nudeln-Rezept

Es wird auch auf dem Teller langsam wieder Frühling: der Blumenkohl sprießt!*

 

Zutaten für zwei Personen:
1/2 Kopf Blumenkohl
200 g Maccheroni
5 in Öl eingelegte Tomaten
20 g Parmesan
2 EL Kapern
5 schwarze Oliven
10 Pistazien
3 EL Rosinen
5 Stängel Petersilie
1/2 Knoblauchzehe
Olivenöl
Zitronensaft
Salz
Pfeffer

040314Den Ofen inklusive einem Backblech auf 200 Grad Oberunterhitze vorheizen.
Parallel dazu einen halben Blumenkohlkopf entblättern und entstrunken, und den Rest in kleine bis mittelgroße Röschen schneiden.
Drei EL Rosinen in einem kleinen Schälchen mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen.

Dann fünf in Öl eingelegte Tomaten sehr fein hacken, genau wie zehn Pistazien und die Hälfte der Petersilieblättchen; alles in einen Mörser geben. Dazu kommen 20 Gramm geriebener Parmesan, eine halbe gepresste Zehe Knoblauch und drei bis vier EL Olivenöl. Mit dem Stößel alles zu einem mehr oder weniger glatten Pesto mörsern, man könnte es alternativ auch mit einem Mixstab glatt mixen.

Mittlerweile dürfte der Ofen die Betriebstemperatur erreicht haben. Das heiße Backblech rausnehmen und die Blumenkohlröschen drauf verteilen. Nicht zu wenig Olivenöl drübersprenkeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut vermengen und auf mittlerer Schiene zirka zwanzig Minuten backen, nach 15 Minuten einmal wenden.

In der Zwischenzeit einen großen Topf Nudelwasser aufsetzen und 200 g Maccheroni nach Packungsaufschrift und so zubereiten, dass der Blumenkohl und die Pasta gleichzeitig fertig werden.

Bis dahin noch fünf schwarze Oliven entsteinen und vierteln.

Die fertigen Nudeln abgießen, das Nudelkochwasser aber auffangen.

In den noch heißen Kochtopf kommen nun die Nudeln, die abgetropften Rosinen, das Pesto, die Oliven, zwei EL Kapern und der Blumenkohl. Wenn die Geschichte zu trocken wird, kann esslöffelweise mit dem Kochwasser gegengesteuert werden.

Dann auf vorgewärmte Teller verteilen, mit dem Rest der Petersilieblätter bestreuen und mit Zitronensaft beträufeln.

Wer’s gerne scharf mag, darf auch etwas getrocknete Chilischote mit ins Pesto geben.

* deutschen Blumenkohl gibt’s erst Ende Mai, wir weichen heute ausnahmsweise mal auf Importe der europäischen Nachbarländer aus.

 

Alle unsere Rezepte tabellarisch und von a bis z finden Sie hinter diesem Link.

26 Kommentare

  1.   Peter

    einen halben blumenkohlkopf entblättern und entstrunken
    ah ja … kann man den schon halb kaufen?


  2. @1 – Peter: An Ihnen scheint einiges unbemerkt vorbeigelaufen zu sein. Wie steht in Wikipedia: „Seit der Altsteinzeit benutzt der Mensch scharfe Klingen, zuerst aus Stein, vereinzelt aus Holz, Knochen und anderen harten Materialien.“ Heute nennt man das „Messer“. Willkommen im Leben!

  3.   Sauzahn

    @1: Wenn man einen ganzen Blumenkohl nimmt und die Mengen der anderen Lebensmittel anpasst reicht es auch für eine deutsch Normfamilie.


  4. Ich werde diese Pasta mal gerne ohne Blumenkohl ausprobieren. Der Rest ist ja irgendwie stimmig 🙂

  5.   veganwarrior

    Blumenkohl ist ekelhaft und ungesund !


  6. Kapern und Rosinen gehen gar nicht. Hoffe auf die Pistazien als Geschmacksrichtungsweiser, was für ein Wort 😉

  7.   simulator

    @ Bienlein
    Ich glaube, Nr. 1 meinte eher das Entblättern eines halben Blumenkohls als das (nicht erst dank Ihrer Wiki-Weisheit) lösbare Problem des Halbierens.


  8. Wenn ich die Rosinen weglassen und den Blumenkohl durch Broccoli ersetzen darf, haben wir einen Deal.


  9. Ach so, dann würde ich die übrigen Zutaten auch nicht zu einem Pesto zermatschen, sondern so verarbeiten, dass man noch sieht, was man isst. Dann ist es o.k.