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Wie sich die deutsche Sprache verändert

Von 22. Juni 2012 um 16:38 Uhr

Unsere Sprache hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark gewandelt. Deutsch gehört zur Familie der indogermanischen Sprachen und hat sich im Mittelalter von den anderen germanischen Sprachen getrennt. Neuhochdeutsch wird aber erst seit etwa 1650 gesprochen. Seitdem gab es natürlich noch weitere Änderungen, allerdings weniger in der Aussprache und Grammatik, sondern vor allem durch neue Wörter (etwa aus Fremdsprachen entlehnte), oder solche, die aus dem Wortschatz verschwanden.

Auch in der aktuellen Debatte spielt die Veränderung der Sprache eine große Rolle. Kritiker sind besorgt über den Sprachverfall, während andere diese Entwicklung für nicht besorgniserregend halten – nur weil die Sprache sich verändere, werde sie nicht ärmer.

© misterQM / photocase.com

Das Deutsche verändert sich Verfall oder Weiterentwicklung?

Deutsch – Die verkaufte Sprache (DIE ZEIT Nr. 31/2007)
Aus dem Kreis der Weltsprachen ist das Deutsche schon verschwunden. Nun wird es auch in seiner Heimat zum Sanierungsfall, schreibt ZEIT-Feuilletonchef Jens Jessen.

Sprachkritik – An die Wand geworfen (DIE ZEIT Nr. 31/2007)
Warum PowerPoint-Präsentationen und Marketing-Jargon Sprache und Geist beschädigen.

Verroht die deutsche Sprache? (ZDF heute journal, 13.11.2009)
Anglizismen finden immer mehr Einzug in die deutsche Sprache. Im Computerzeitalter gibt es sogar spezielle Wörterbücher, die helfen sollen, sich im Sprachgewirr zurechtzufinden.

Deutsche Sprache Ist Deutsch noch zu retten? (DIE ZEIT Nr. 27/2010)
Englisch ist die Weltsprache. Aber wir können verhindern, dass unsere Muttersprache weiter erodiert.

Sprachwissenschaften Fehler machen Worte (DIE ZEIT Nr. 19/2009)
Die Sprache wandelt sich ständig – und wir alle sind daran beteiligt. Was treibt uns an?

Sprache Do you play English?
Wissenschaftler debattieren darüber, wann das kindliche Gehirn reif für eine Fremdsprache ist. Interview mit zwei Sprachwissenschaftlern

Dialekte und Soziolekte

Sprache “Ich geh Schule” (DIE ZEIT Nr. 27/2006)
Nicht nur für Lehrer ist Kiezdeutsch ein Problem. Linguisten empfehlen, den Jugendslang zum Thema des Grammatikunterrichts zu machen, damit die Schüler korrektes Hochdeutsch lernen.

Sprachkultur Unser täglich Deutsch (ZEIT ONLINE, 16.10.2009)
Politiker von der CDU und FDP wollen unsere Sprache im Grundgesetz verankern. Welches Deutsch meinen sie eigentlich?

Berufseinstieg Alles außer Hochdeutsch (ZEIT CAMPUS Nr. 01/2010)
Um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, lassen sich Absolventen in Hochdeutschkursen ihren Dialekt abtrainieren.

Sprache Die neue Dialektik (ZEITmagazin Nr. 26/2008)
Warum sich die Deutschen heute nicht mehr für ihre Mundarten schämen.

Kiezdeutsch “Wir sind Görlitzer Park”
Von wegen fehlerhaft: Kiezdeutsch – das gebrochene Deutsch, das junge Menschen aus sozialen Brennpunkten oft sprechen – ist ein Dialekt mit eigenen Regeln.

Kiezdeutsch ein neuer Dialekt (Aus Politik und Zeitgeschichte 8/2010)
Etwa seit Mitte der 1990er Jahre ist mit Kiezdeutsch eine Jugendsprache in den Blick der Öffentlichkeit getreten, die sich in Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil ausgebildet hat. Es begründet einen neuen, urbanen Dialekt des Deutschen, der ebenso wie andere deutsche Dialekte auch systematische sprachliche Besonderheiten in Bereichen wie Aussprache, Wortwahl und Grammatik aufweist.

Ursprünge der deutschen Sprache

Sächsische Hochsprache (Deutsche Welle)
Der sächsische Dialekt wird gerne imitiert, vor allem von Leuten aus dem Westen. Manche glauben, alle “Ossis” sprächen Sächsisch. Dabei reden eigentlich alle Deutschen Sächsisch. Sie sprechen es nur falsch aus!

“Das Deutsche ist nie ein reines Deutsch gewesen” (Deutschlandfunk, 07.03.2006)
Sprache, könnte man sagen, ist ein Fußabdruck menschlichen Denkens und Handelns; und so wie Paläontologen aus den versteinerten Fußspuren das Bild der ersten Menschen zu rekonstruieren suchen, so zeichnet der Sprachkritiker, der den Wortgebrauch in der Gegenwart untersucht, ein Bild vom kulturellen Zustand seiner Zeitgenossen.

Deutsche Wörter im Ausland – Auf der Otoban durchs hinterland (ZEIT ONLINE, 23.6.2009)
Auch Wörter gehen auf Reisen. Wie andere Länder deutsche Begriffe in ihren Alltag integriert haben, ist im soeben erschienenen Lexikon ausgewanderter deutscher Wörter nachzulesen.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    ich versteh den artikel nicht ganz aber ich sorge mich um meine muttersprache (deutsch ) weil sie immer englischer wird irgendwan stirb sie wie retroromanisch (ein sprach) fast aus weil nur die die sie von geburt können sie noch sprechen und man deswegen gleich auch eine andere Sprache angelernt bekommt

    • 14. März 2014 um 09:35 Uhr
    • maja
  2. Kommentar zum Thema

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