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Wirkung von Medien

WikiLeaks: Idee und Geschichte

Von 10. September 2013 um 13:07 Uhr

Überblick: Für Nachrichtendienste und Politik war es ein mediales Desaster: Die Veröffentlichung von Hunderttausenden geheimen Dokumenten durch eine Hackergruppe sorgte in den vergangenen Jahren für internationale Aufruhr. Regierungspapiere, interne Schreiben, Geheimdienstberichte gelangten über die Medien an die Öffentlichkeit. WikiLeaks wurde zur ersten unabhängigen Sammelstelle für verratene Staatsgeheimnisse in der Geschichte des Internets.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange © REUTERS/Valentin Flauraud

Mit dem Anspruch, die Welt offener und transparenter zu machen, hatte der Hacker Julian Assange 2006 die Enthüllungsplattform WikiLeaks gegründet. Durch sogenannte Whistleblower gelangte das Unternehmen an geheime Informationen von Regierungsbehörden und Organisationen, die es zu prüfen vorgab und dann medienwirksam veröffentlichte.

Whistleblower werden Menschen genannt, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Zugang zu vertraulichen Informationen haben und sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Allerdings riskieren sie damit eine Anklage wegen Hochverrats. Um das Risiko für sie zu mindern, bot ihnen WikiLeaks eine Plattform an, die die Identität der Informanten schützt.

Wenn geheime Dokumente an die Öffentlichkeit gelangen, entsteht, bildlich gesprochen, ein “Leak” – ein Leck in der Hülle eines Tankers etwa, der Informationen birgt. Je größer das Leck, je mehr Informationen also nach außen gelangen, desto schneller sinkt das betroffene Schiff. Oder anders: Wenn die Menschen erfahren, dass sie betrogen werden, fordern sie einen politischen Wandel. So beschreibt Assange die Idee hinter WikiLeaks.

Die ersten großen Erfolge machen WikiLeaks weltberühmt

Im Juli 2010 veröffentlichte WikiLeaks geheime Militärdokumente aus dem Afghanistan-Krieg (die Afghan War Diaries). Noch im Oktober desselben Jahres erschienenen außerdem Dokumente aus dem Irakkrieg (die Iraq War Logs). Die Publikationen ermöglichten eine Neubewertung der Konflikte und ihrer Tragweite.

Besonderes Aufsehen erregten die Aufnahmen der Bordkamera eines amerikanischen Kampfhubschraubers im Irak, die WikiLeaks unter dem Titel Collateral Murder auf YouTube veröffentlichte. Sie zeigen die Tötung von ungefähr zwölf Personen, darunter zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters.

Der für die Weitergabe der Informationen verantwortliche Whistleblower und Militäranalyst Bradley Manning verriet sich im Chat und wurde kurz darauf festgenommen. Er verantwortet sich derzeit in den USA vor Gericht für den Geheimnisverrat.

Mannings Festnahme führte bei den Hackern zu einem internen Streit über die Ziele und die Verantwortung von WikiLeaks. Auch das Selbstverständnis von Assange spielte dabei eine Rolle. Daniel Domscheit-Berg, damals noch Gründungsmitglied und Pressesprecher des Unternehmens, warf Assange autoritären Führungsstil vor. Er kritisierte die Intransparenz von WikiLeaks und meinte, sie stünde im Widerspruch zu der Absicht, für Transparenz und Demokratie einzutreten. Im Zuge der Auseinandersetzungen suspendierte Assange Domscheit-Berg, der die Gruppe daraufhin im September 2010 verließ.

Ihr größter Coup wird WikiLeaks zum Verhängnis

Im November 2010 veröffentlichte WikiLeaks Hunderttausende amerikanischer Botschaftsdepeschen. Die Cablegate genannte Enthüllungsaktion war für die Medien ein Spektakel. Die ganze Welt erfuhr, dass die US-Diplomaten Westerwelle insgeheim für inkompetent und Putin für einen Proleten hielten. Jahrelange diplomatische Bemühungen schienen über Nacht zunichte gemacht.

Die Leaks machten das Unternehmen weltweit berühmt. Um die Bearbeitung der Daten zu beschleunigen und eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, ging WikiLeaks Partnerschaften mit den Redaktionen des Guardian, der New York Times und des SPIEGELs ein.

WikiLeaks wurde für die Veröffentlichung scharf kritisiert. Seine Medienpartner distanzierten sich von Cablegate und von Assange. Befürchtungen wurden laut, die demokratischen Systeme könnten sich infolge solcher Aktionen immer weiter verschließen. WikiLeaks schade der Demokratie, belohne aber ihre Gegner. “Eine Regierung, die sich konsequent verschließt”, fasst der Schriftsteller und Informatiker Jaron Lanier das zusammen, habe “keine Probleme mit der Methode; eine Regierung jedoch, die in hohem Maße transparent ist, wird ihr zur leichten Beute”. Außerdem sei das Unternehmen zu genau dem geworden, was es sich zu bekämpfen einst vornahm: eine undurchsichtige Vereinigung, die niemand mehr kontrolliert.

Assange und sein Unternehmen verloren einen Großteil ihres öffentlichen Ansehens. Weil es nur noch wenige Spender gibt und WikiLeaks sich ausschließlich über Spenden finanziert, fehlt dem Unternehmen das für seine Arbeit benötigte Geld. Dazu trägt bei, dass eine Reihe großer Finanzdienstleister auf Druck der amerikanischen Regierung WikiLeaks boykottiert.

Derzeit wehrt sich Assange gegen seine durch Großbritannien geplante Auslieferung an Schweden. Dort soll er wegen des Vorwurfs der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung von der Staatsanwaltschaft verhört werden. Dass Assange die Vorwürfe nicht ausräumt, schadet seinem Ansehen enorm. Das Unternehmen hat die Arbeit nach eigenen Angaben vorläufig eingestellt.

 

ZEIT ONLINE Dossier

 

DOSSIER / ANREGUNGEN

Im Anschluss geben wir euch Anregungen zur Diskussion. Sie sollen dabei helfen, euch eine eigene Meinung zum Thema zu bilden. Die Antworten auf die Fragen könnt ihr erarbeiten, indem ihr euch entweder der Artikelsammlung bedient, die ihr weiter unten auf dieser Seite findet, oder indem ihr selbst nach Beiträgen im Netz sucht. Im Kommentarbereich könnt ihr eure Erkenntnisse miteinander teilen und diskutieren. Anmerkungen oder Vorschläge zur Ergänzung des Beitrags, der Aufgabenstellungen und des Dossiers bitte an david.schmidt@zeit.de

 

1. Ziele

a) Welche Ziele hat WikiLeaks?
b) Wie setzt es diese Ziele um?
c) Sind es gute Ziele? Warum? Warum nicht?

 

2. Kritik

a) Woran misst sich der Erfolg von WikiLeaks? Inwiefern lässt sich überhaupt von Erfolgen sprechen?
b) Welches sind die Hauptkritikpunkte an der Arbeit von WikiLeaks? Sind sie berechtigt?

 

3. Medienvergleich

a) Vergleiche die unten stehenden Artikel von Welt Online, tagesschau.de und ZEIT ONLINE miteinander. Worin unterscheiden Sie sich? Zu welchen Schlussfolgerungen führen deine Beobachtungen?

WELT ONLINE: “Zickenkrieg bei WikiLeaks gefährdet Menschenleben
tagesschau.de: “WikiLeaks verliert Kontrolle über US-Depeschen
ZEIT ONLINE: “WikiLeaks ist erledigt, Transparenz nicht

b) Wie die Wikipedia sollte WikiLeaks möglichst vielen Menschen den Zugang zu möglichst vielen Informationen verschaffen. Dennoch könnten die Unternehmen kaum verschiedener sein. Welche strukturellen Kennzeichen unterscheiden WikiLeaks von der Wikipedia? 

c) Vergleiche die Erzählungen der Redakteure in der Dokumentation “WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen” mit den Schilderungen von Julian Assange im Text “Julian Assange – the Rolling Stone Interview“. Wo decken sich die Darstellungen? Wo widersprechen sie sich?




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Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:

 

Hintergründe:
Die Geschichte von WikiLeaks

WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen (Arte, Dokumentarfilm Australien/Deutschland, 2012)

Julian Assange, Daniel Domscheit-Berg und Journalisten vom Guardian, der New York Times und dem Spiegel erzählen ihre verschiedenen Versionen der Geschichte von WikiLeaks.

Julian Assange: The Rolling Stone Interview (Rolling Stone, 18.01.2012)
Assange verrät, was ihn zur Gründung von WikiLeaks inspirierte, erzählt von Mutproben in seiner Kindheit und erörtert seine Situation.  Der Bradley-Manning-Prozess, sagt er, sei auch ein Prozess gegen WikiLeaks – vor allem aber ein Prozess gegen die Pressefreiheit in der USA. (Englisch)

No Secrets (The New Yorker, 07.06.2010)
Raffi Khatchadourian erzählt in einem bemerkenswerten Portrait des Hackers und Aktivisten Assange dessen alles andere als gewöhnliche Lebensgeschichte. Dabei verdeutlicht er anschaulich den Widerspruch, in dem WikiLeaks sich verheddert. (Englisch)

Julian Assange – Why the world needs WikiLeaks (TED, Juli 2010)

Julian Assange spricht über die Beweggründe von WikiLeaks. (Englisch m. Untertitel)

Julian Assange: Das WikiLeaks-Manifest (le Bohémien, 09.12.2010)
Julian Assanges WikiLeaks-Manifest (zuerst auf Englisch erschienen als Conspiracy and Governance) verrät viel über sein Denken, seine Ziele und seine Motivation. Paolo Pedercini hat versucht, das Manifest als Flashgame darzustellen.

Der Gegenverschwörer (Sueddeutsche.de, 03.12.2010)
In der Süddeutsche Zeitung zeichnete Niklas Hofmann ein Portrait von Julian Assange, das nach seinen Ideen fragt. Dabei geht Hofmann auch auf den Krypto-Anarchismus ein, der Assange beeinflusst hat.

Mit messianischem Eifer (Süddeutsche.de, 25.10.2010)
Geht es Julian Assange um die Wahrheit? Oder geht es ihm um Julian Assange? Diese Frage stellte die Süddeutsche Zeitung nach der Veröffentlichung der Irak-Protokolle.

Eine Übersicht über die Veröffentlichungen von WikiLeaks

Veröffentlichungen von WikiLeaks (Wikipedia)
Von Korruptionen, Kriegsverbrechen, Dilettanten und privaten Geheimdiensten: Sämtliche Veröffentlichungen auf der Internetplattform Wikileaks in der Übersicht. 

Datenpanne bei WikiLeaks:
Die Cablegate-Affaire – Die Veröffentlichung der Depeschen

WikiLeaks-Enthüllungen (Tutorial, Vidorial, 02.12.2010)

Ein schnelles Tutorial für die Nutzung von WikiLeaks Cablegate.

WikiLeaks: Was die geheimen Dokumente verraten (ZEIT ONLINE, 29.11.2010)
Der Inhalt der geheimen Depeschen könnte die USA in diplomatische Schwierigkeiten bringen. Was bergen sie, wie sind die Reaktionen? ZEIT ONLINE hat die Veröffentlichung der Dokumente begleitet.

WikiLeaks: Hybris statt Wahrheitssuche (ZEIT ONLINE, 29.11.2010)
WikiLeaks will die “Wahrheit offenlegen”. Doch welche Wahrheit offenbaren die bekannt gewordenen diplomatischen US-Dokumente eigentlich?

Warum Diplomatie Vertrauen braucht (Der Tagesspiegel, 10.12.2010)
Volker Perthers, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, über den Schaden, den die Diplomatie durch die Cablegate-Veröffentlichungen erlitten hat. Die Diplomatie, glaubt er, wird sich davon nicht wieder erholen.

WikiLeaks: Wenig Anlass für Entrüstung (ZEIT ONLINE, 2.12.2010)
Sicheres Urteilsvermögen, gesunder Realitätssinn: Nach allem was bekannt ist, müssen sich Amerikas Diplomaten nur für wenige Aussagen entschuldigen, kommentiert ZEIT-Redakteurin Andrea Böhm.

Das WikiLeaks-Paradox (Cicero Online, 21.12.2010)
Die Veröffentlichung der Diplomatie-Depeschen werde langfristig zu immer weniger Transparenz führen, glaubt Wolfgang Ischinger.

Die Welt läuft aus (ZEIT ONLINE, 02.12.2010)
Was bringen die Enthüllungen von WikiLeaks? Nicht die Wahrheit, sondern eine neue Ideologie. Und ein paar kleine Gefahren für den Frieden.

Assange’s appeal to Ecuador is no surprise (Al Jazeera English, 21.06.2012)
Cablegate gewinnt WikiLeaks neue Verbündete. Für Julian Assange zahlt sich das aus.

WikiLeaks in der Krise:
Vom Boykott gegen WikiLeaks

Julian Assange, der Geheimnisträger (ZEIT ONLINE, 9.10.2010 )
Anmaßung und Paranoia: Julian Assange stürzt seine Enthüllungsplattform WikiLeaks in die Krise.

WikiLeaks trotz Botschaftsdepeschen tief in der Krise (ZEIT ONLINE, 30.11.2010)
2010 wird für WikiLeaks zunächst zum Erfolgsjahr – dann aber folgen Probleme und es hagelt Kritik. Bis heute hat das Unternehmen sich davon nicht wieder erholt.

WikiLeaks suspends publishing (The Daily Conversation/YouTube, 24.10.2011)

Die gemeinsame Finanzblockade von MasterCard, Visa, PayPal, Western Union und der Bank of America zeigt Wirkung: WikiLeaks stellt legt Aktivitäten auf Eis. (Englisch)

WikiLeaks und die Medien

“Wir halten kritische Distanz” (faz.net, 01.12.2010)
Der Spiegel hat die Depeschen amerikanischer Diplomaten zur großen Geschichte gemacht. Wikileaks lieferte das Material. Im Gespräch verraten die Chefredakteure Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron mehr über die Hintergründe der Aktion.

WikiLeaks data journalism: How we handled the data (the Guardian, 31.01.2011)
Guardian-Redakteuer Simon Rogers über den Umgang des Guardian mit den Daten von WikiLeaks. (Englisch)

Texte über das Wirken von WikiLeaks

Digitale Selbstjustiz (Focus.de, 20.12.2010)
Wäre eine Welt ohne Geheimnisse eine gerechtere Welt? Und welche Geheimnisse brauchen wir? Jaron Lanier findet Antworten. WikiLeaks, kritisiert er, schade vor allem demokratischen Staaten.

Twelve theses on WikiLeaks (Eurozine, 07.12.2010)
In zwölf Thesen entwerfen Geert Lovink und Patrice Riemens eine Perspektive auf eine offenere Gesellschaft und beschreiben die Rolle von WikiLeaks im Zusammenspiel mit den Medien. (Englisch)

WikiLeaks – Assange & Philosopher Slavoj Žižek (YouTube, 2011)

Philosoph Slavoj Žižek im Gespräch mit Julian Assange. (Englisch)

Irak-Akten: “WikiLeaks sollte das Rampenlicht meiden” (ZEIT ONLINE, 25.10.2010)
Die Irak-Akten verschaffen WikiLeaks große Aufmerksamkeit. Ihr Ex-Aktivist Herbert Snorasson findet das falsch. Im Interview erklärt er den Streit mit Gründer Assange.

Datenjournalismus: Wie digitalisiertes Wissen unser Verhältnis zur Wahrheit verändert (Berliner Gazette, 24.05.2011)
Was bedeutet die Digitalisierung von Wissen, was bedeutet sie für den Journalismus und damit die politische Macht? Diese Fragen stellt sich Mercedes Bunz in der Berliner Gazette. 

WikiLeaks: Transparenz, und dann? (ZEIT ONLINE, 10.12.2010)
Sollte die Politik transparenter werden, wäre damit allein nicht viel gewonnen: Auch der Bürger muss dann mehr Verantwortung tragen. Ein Kommentar.

WikiLeaks: “Totale Transparenz ist auch totale Überwachung” (ZEIT ONLINE, 3.2.2011)
Das Geheimnis in Zeiten von Wikileaks: Die Kulturwissenschaftlerin Eva Horn spricht im Interview über die Macht des Leakings und über das Phänomen Julian Assange.

Wie geht es weiter? OpenLeaks und Daniel Domscheit-Berg

Whistleblower: WikiLeaks-Aussteiger gründen eigene Plattform (ZEIT ONLINE, 10.12.2010)
Unter Führung von Ex-Wikileaks-Sprecher Domscheit-Berg wächst eine neue Enthüllungsplattform. OpenLeaks will Informationen in den Vordergrund stellen, nicht Personen.

OpenLeaks: Warum WikiLeaks mit seiner Strategie gescheitert ist (dctp.tv, 2011)

Daniel Domscheit-Berg spricht mit Philipp Banse über die Probleme von WikiLeaks und das Projekt OpenLeaks, das es besser machen soll.

Daniel Domscheit-Berg: “WikiLeaks ist derzeit nicht existent” (ZEIT ONLINE, 10.2.2011)
Daniel Domscheit-Berg, einst Mitstreiter von Julian Assange, deckt auf: Ein Interview über Freundschaft, Missgunst und die Frage, ob WikiLeaks technisch am Ende ist.

 

Auf Twitter und Facebook finden sich eine Reihe von Seiten, die sich mit WikiLeaks befassen. Hier könnt ihr mit Menschen überall auf der Welt diskutieren, die sich mit dem Thema befassen. 

Sie möchten noch mehr Lesestoff? Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen.

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Wirkung, Einfluss und Aufgabe von Medien

Von 4. September 2012 um 17:49 Uhr

Die Massenmedien haben in Deutschland den rechtlichen Auftrag, eine Kritik- und Kontrollfunktion in der Gesellschaft wahrzunehmen: also Missstände aufzudecken, Geschehnisse zu hinterfragen und Kritik zu üben. Außerdem sollen sie zur Meinungsbildung beitragen und natürlich den Leser umfassend informieren. Dass die Medien dabei unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Berichterstattung setzen und Geschehnisse oder Entscheidungen in der Politik nicht auf gleiche Weise beurteilen, ist ein wichtiger Faktor für die Meinungsbildung in einer Demokratie. Weiter…

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