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	<title>ZEIT für die Schule</title>
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	<description>Die besten Texte, Videos und Links für den Unterricht</description>
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		<title>WikiLeaks: Idee und Geschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 13:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Schmidt</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Medienkunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Überblick: Für Nachrichtendienste und Politik war es ein mediales Desaster: Die Veröffentlichung von Hunderttausenden geheimen Dokumenten durch eine Hackergruppe sorgte in den vergangenen Jahren für internationale Aufruhr. Regierungspapiere, interne Schreiben, Geheimdienstberichte gelangten über die Medien an die Öffentlichkeit. WikiLeaks wurde zur ersten unabhängigen Sammelstelle für verratene Staatsgeheimnisse in der Geschichte des Internets. Zur Textsammlung springen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a></p>
<p><strong>Überblick:</strong> Für Nachrichtendienste und Politik war es ein mediales Desaster: Die Veröffentlichung von Hunderttausenden geheimen Dokumenten durch eine Hackergruppe sorgte in den vergangenen Jahren für internationale Aufruhr. Regierungspapiere, interne Schreiben, Geheimdienstberichte gelangten über die Medien an die Öffentlichkeit. <a href="http://www.wikileaks.de/#_blank" target="_blank">WikiLeaks</a> wurde zur ersten unabhängigen Sammelstelle für verratene Staatsgeheimnisse in der Geschichte des Internets.</p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div>
<dl>
<dt><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/12/wikileaks-julian-assange-540x304.jpg"><img title="wikileaks-julian-assange-540x304" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/12/wikileaks-julian-assange-540x304.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></dt>
</dl>
</div>
<pre>Wikileaks-Gründer Julian Assange © REUTERS/Valentin Flauraud</pre>
<pre></pre>
<p>Mit dem Anspruch, die Welt offener und transparenter zu machen, hatte der Hacker Julian Assange 2006 die Enthüllungsplattform WikiLeaks gegründet. Durch sogenannte <a href="http://www.whistleblowerinfo.de/#_blank" target="_blank">Whistleblower</a> gelangte das Unternehmen an geheime Informationen von Regierungsbehörden und Organisationen, die es zu prüfen vorgab und dann medienwirksam veröffentlichte.</p>
<p>Whistleblower werden Menschen genannt, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Zugang zu vertraulichen Informationen haben und sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Allerdings riskieren sie damit eine Anklage wegen Hochverrats. Um das Risiko für sie zu mindern, bot ihnen WikiLeaks eine Plattform an, die die Identität der Informanten schützt.</p>
<p>Wenn geheime Dokumente an die Öffentlichkeit gelangen, entsteht, bildlich gesprochen, ein &#8220;Leak&#8221; – ein Leck in der Hülle eines Tankers etwa, der Informationen birgt. Je größer das Leck, je mehr Informationen also nach außen gelangen, desto schneller sinkt das betroffene Schiff. Oder anders: Wenn die Menschen erfahren, dass sie betrogen werden, fordern sie einen politischen Wandel. So beschreibt Assange <a href="http://le-bohemien.net/2010/12/09/exklusiv-das-wikileaks-manifest/#_blank" target="_blank">die Idee hinter WikiLeaks</a>.</p>
<h4><strong>Die ersten großen Erfolge machen WikiLeaks weltberühmt</strong></h4>
<p>Im Juli 2010 veröffentlichte WikiLeaks <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/geheime-kriegsdokumente" target="_blank">geheime Militärdokumente aus dem Afghanistan-Krieg</a> (die <em>Afghan War Diaries</em>). Noch im Oktober desselben Jahres erschienenen außerdem <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/irak-krieg-wikileaks-veroeffentlicht-geheime-militaerdokumente-11056515.html" target="_blank">Dokumente aus dem Irakkrieg</a> (die <em>Iraq War Logs</em>). Die Publikationen ermöglichten eine Neubewertung der Konflikte und ihrer Tragweite.</p>
<p>Besonderes Aufsehen erregten die Aufnahmen der Bordkamera eines amerikanischen Kampfhubschraubers im Irak, die WikiLeaks unter dem Titel <em>Collateral Murder</em> auf YouTube veröffentlichte. Sie zeigen die Tötung von ungefähr zwölf Personen, darunter zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters.</p>
<p><iframe frameborder="0" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/5rXPrfnU3G0" width="539"></iframe></p>
<p>Der für die Weitergabe der Informationen verantwortliche Whistleblower und Militäranalyst Bradley Manning verriet sich im Chat und wurde kurz darauf festgenommen. Er verantwortet sich derzeit in den USA vor Gericht für den Geheimnisverrat.</p>
<p>Mannings Festnahme führte bei den Hackern zu einem internen Streit über die Ziele und die Verantwortung von WikiLeaks. Auch das Selbstverständnis von Assange spielte dabei eine Rolle. Daniel Domscheit-Berg, damals noch Gründungsmitglied und Pressesprecher des Unternehmens, warf Assange autoritären Führungsstil vor. Er kritisierte die Intransparenz von WikiLeaks und meinte, sie stünde im Widerspruch zu der Absicht, für Transparenz und Demokratie einzutreten. Im Zuge der Auseinandersetzungen suspendierte Assange Domscheit-Berg, der die Gruppe daraufhin im September 2010 verließ.</p>
<h4>Ihr größter Coup wird WikiLeaks zum Verhängnis</h4>
<p>Im November 2010 veröffentlichte WikiLeaks Hunderttausende amerikanischer Botschaftsdepeschen. Die <em>Cablegate</em> genannte Enthüllungsaktion war für die Medien ein Spektakel. Die ganze Welt erfuhr, dass die US-Diplomaten Westerwelle insgeheim für inkompetent und Putin für einen Proleten hielten. Jahrelange diplomatische Bemühungen schienen über Nacht zunichte gemacht.</p>
<p>Die Leaks machten das Unternehmen weltweit berühmt. Um die Bearbeitung der Daten zu beschleunigen und eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, ging WikiLeaks Partnerschaften mit den Redaktionen des Guardian, der New York Times und des SPIEGELs ein.</p>
<p>WikiLeaks wurde für die Veröffentlichung scharf kritisiert. Seine Medienpartner distanzierten sich von <em>Cablegate</em> und von Assange. Befürchtungen wurden laut, die demokratischen Systeme könnten sich infolge solcher Aktionen <a href="http://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/das-wikileaks-paradox/41478" target="_blank">immer weiter verschließen</a>. WikiLeaks <a href="http://www.focus.de/magazin/archiv/debatte-digitale-selbstjustiz_aid_583208.html" target="_blank">schade der Demokratie</a>, belohne aber ihre Gegner. &#8220;Eine Regierung, die sich konsequent verschließt&#8221;, fasst der Schriftsteller und Informatiker Jaron Lanier das zusammen, habe &#8220;keine Probleme mit der Methode; eine Regierung jedoch, die in hohem Maße transparent ist, wird ihr zur leichten Beute&#8221;. Außerdem sei das Unternehmen zu genau dem geworden, was es sich zu bekämpfen einst vornahm: eine undurchsichtige Vereinigung, die niemand mehr kontrolliert.</p>
<p>Assange und sein Unternehmen verloren einen Großteil ihres öffentlichen Ansehens. Weil es nur noch wenige Spender gibt und WikiLeaks sich ausschließlich über Spenden finanziert, <a href="http://www.wikileaks.org/IMG/png/Graph-of-Donations-to-WikiLeaks-1.png" target="_blank">fehlt dem Unternehmen das für seine Arbeit benötigte Geld</a>. Dazu trägt bei, dass <a href="http://vimeo.com/31114366#_blank" target="_blank">eine Reihe großer Finanzdienstleister</a> auf Druck der amerikanischen Regierung WikiLeaks boykottiert.</p>
<p>Derzeit wehrt sich Assange gegen seine durch Großbritannien geplante Auslieferung an Schweden. Dort soll er wegen des Vorwurfs der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung von der Staatsanwaltschaft verhört werden. Dass Assange die Vorwürfe nicht ausräumt, schadet seinem Ansehen enorm. Das Unternehmen hat die Arbeit nach eigenen Angaben vorläufig eingestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>ZEIT ONLINE Dossier</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>DOSSIER / ANREGUNGEN</strong></h3>
<p><em>Im Anschluss geben wir euch Anregungen zur Diskussion. Sie sollen dabei helfen, euch eine eigene Meinung zum Thema zu bilden. Die Antworten auf die Fragen könnt ihr erarbeiten, indem ihr euch entweder der Artikelsammlung bedient, die ihr weiter unten auf dieser Seite findet, oder indem ihr selbst nach Beiträgen im Netz sucht. Im Kommentarbereich könnt ihr eure Erkenntnisse miteinander teilen und diskutieren. Anmerkungen oder Vorschläge zur Ergänzung des Beitrags, der Aufgabenstellungen und des Dossiers bitte an david.schmidt@zeit.de</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Ziele</strong></p>
<p><em>a) Welche Ziele hat WikiLeaks?<br />
</em><em>b) Wie setzt es diese Ziele um?<br />
</em><em>c) Sind es gute Ziele? Warum? Warum nicht?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Kritik</strong></p>
<p><em>a) Woran misst sich der Erfolg von WikiLeaks? Inwiefern lässt sich überhaupt von Erfolgen sprechen?<br />
</em><em>b) Welches sind die Hauptkritikpunkte an der Arbeit von WikiLeaks? Sind sie berechtigt?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Medienvergleich</strong></p>
<p><em>a) Vergleiche die unten stehenden Artikel von Welt Online, tagesschau.de und ZEIT ONLINE miteinander. Worin unterscheiden Sie sich? Zu welchen Schlussfolgerungen führen deine Beobachtungen?</em></p>
<p>WELT ONLINE: &#8220;<a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13579135/Zickenkrieg-bei-Wikileaks-gefaehrdet-Menschenleben.html" target="_blank">Zickenkrieg bei WikiLeaks gefährdet Menschenleben</a>&#8221;<br />
tagesschau.de: &#8220;<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks308.html" target="_blank">WikiLeaks verliert Kontrolle über US-Depeschen</a>&#8221;<br />
ZEIT ONLINE: &#8220;<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/wikileaks-openleaks-transparenz" target="_blank">WikiLeaks ist erledigt, Transparenz nicht</a>&#8221;</p>
<p><em>b) Wie die Wikipedia sollte WikiLeaks möglichst vielen Menschen den Zugang zu möglichst vielen Informationen verschaffen. Dennoch könnten die Unternehmen kaum verschiedener sein. Welche strukturellen Kennzeichen unterscheiden WikiLeaks von der Wikipedia? </em></p>
<p><em>c) Vergleiche die Erzählungen der Redakteure in der Dokumentation &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Tk0X-2cFLHc&amp;feature=endscreen" target="_blank">WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen</a>&#8221; mit den Schilderungen von Julian Assange im Text &#8220;<a href="http://www.rollingstone.com/politics/news/julian-assange-the-rolling-stone-interview-20120118" target="_blank">Julian Assange – the Rolling Stone Interview</a>&#8220;. Wo decken sich die Darstellungen? Wo widersprechen sie sich?</em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>&nbsp;<br />
<a name="dossier"></a><br />
<a href="#artikel">Zurück zur Einleitung</a></p>
<h2><strong>Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Hintergründe:</strong><strong><br />
</strong><strong>Die Geschichte von WikiLeaks</strong></h3>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OiVsKX9AlGg" target="_blank">WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen</a> (Arte, Dokumentarfilm Australien/Deutschland, 2012)<br />
<iframe frameborder="0" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/OiVsKX9AlGg" width="539"></iframe><br />
<em>Julian Assange, Daniel Domscheit-Berg und Journalisten vom Guardian, der New York Times und dem Spiegel erzählen ihre verschiedenen Versionen der Geschichte von WikiLeaks.</em></p>
<p><a href="http://www.rollingstone.com/politics/news/julian-assange-the-rolling-stone-interview-20120118" target="_blank">Julian Assange: The Rolling Stone Interview</a> (Rolling Stone, 18.01.2012)<br />
<em>Assange verrät, was ihn zur Gründung von WikiLeaks inspirierte, erzählt von Mutproben in seiner Kindheit und erörtert seine Situation.</em>  <em>Der Bradley-Manning-Prozess, sagt er, sei auch ein Prozess gegen WikiLeaks – vor allem aber ein Prozess gegen die Pressefreiheit in der USA. </em>(Englisch)</p>
<p><a href="http://www.newyorker.com/reporting/2010/06/07/100607fa_fact_khatchadourian?currentPage=1%22%20%5Ct%20%22_blank" target="_blank">No Secrets</a> (The New Yorker, 07.06.2010)<br />
<em>Raffi Khatchadourian erzählt in einem bemerkenswerten Portrait des Hackers und Aktivisten Assange dessen alles andere als gewöhnliche Lebensgeschichte. Dabei verdeutlicht er anschaulich den Widerspruch, in dem WikiLeaks sich verheddert. </em>(Englisch)</p>
<p><a href="http://www.ted.com/talks/lang/en/julian_assange_why_the_world_needs_wikileaks.html" target="_blank">Julian Assange – Why the world needs WikiLeaks</a> (TED, Juli 2010)<br />
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<em>Julian Assange spricht über die Beweggründe von WikiLeaks. (Englisch m. Untertitel)</em></p>
<p><a href="http://le-bohemien.net/2010/12/09/exklusiv-das-wikileaks-manifest/" target="_blank">Julian Assange: Das WikiLeaks-Manifest</a> (le Bohémien, 09.12.2010)<br />
<em>Julian Assanges WikiLeaks-Manifest (zuerst auf Englisch erschienen als <a href="http://www.mara-stream.org/think-tank/julian-assange-conspiracy-as-governance/" target="_blank">Conspiracy and Governance</a>) verrät viel über sein Denken, seine Ziele und seine Motivation. Paolo Pedercini hat versucht, das Manifest als <a href="http://www.molleindustria.org/leakyworld/leakyworld.html" target="_blank">Flashgame</a> darzustellen.</em></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-gruender-julian-assange-der-gegenverschwoerer-1.1031477" target="_blank">Der Gegenverschwörer</a> (Sueddeutsche.de, 03.12.2010)<br />
<em>In der Süddeutsche Zeitung zeichnete Niklas Hofmann ein Portrait von Julian Assange, das nach seinen Ideen fragt. Dabei geht Hofmann auch auf den <a href="http://www.activism.net/cypherpunk/crypto-anarchy.html" target="_blank">Krypto-Anarchismus</a> ein, der Assange beeinflusst hat.</em></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-chef-assange-und-die-irak-papiere-mit-messianischem-eifer-1.1015495" target="_blank">Mit messianischem Eifer</a> (Süddeutsche.de, 25.10.2010)<br />
<em>Geht es Julian Assange um die Wahrheit? Oder geht es ihm um Julian Assange? Diese Frage stellte die Süddeutsche Zeitung nach der Veröffentlichung der Irak-Protokolle.</em></p>
<h4><strong>Eine Übersicht über die Veröffentlichungen von WikiLeaks</strong></h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%B6ffentlichungen_von_WikiLeaks" target="_blank">Veröffentlichungen von WikiLeaks</a> (Wikipedia)<br />
<em>Von Korruptionen, Kriegsverbrechen, Dilettanten und privaten Geheimdiensten: Sämtliche Veröffentlichungen auf der Internetplattform Wikileaks in der Übersicht. </em></p>
<h4><strong>Datenpanne bei WikiLeaks:<br />
Die <em>Cablegate</em>-Affaire – Die Veröffentlichung der Depeschen</strong></h4>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=j_-9QCzfz6w" target="_blank">WikiLeaks-Enthüllungen</a> (Tutorial, Vidorial, 02.12.2010)<br />
<iframe frameborder="0" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/j_-9QCzfz6w" width="540"></iframe><br />
<em>Ein schnelles Tutorial für die Nutzung von WikiLeaks Cablegate.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/wikileaks-usa-diplomatische-dokumente" target="_blank">WikiLeaks: Was die geheimen Dokumente verraten</a> (ZEIT ONLINE, 29.11.2010)<br />
<em>Der Inhalt der geheimen Depeschen könnte die USA in diplomatische Schwierigkeiten bringen. Was bergen sie, wie sind die Reaktionen? ZEIT ONLINE hat die Veröffentlichung der Dokumente begleitet.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/wikileaks-usa-suche-wahrheit" target="_blank">WikiLeaks: Hybris statt Wahrheitssuche</a> (ZEIT ONLINE, 29.11.2010)<br />
<em>WikiLeaks will die &#8220;Wahrheit offenlegen&#8221;. Doch welche Wahrheit offenbaren die bekannt gewordenen diplomatischen US-Dokumente eigentlich?</em></p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gastkommentar-zu-wikileaks-warum-diplomatie-vertrauen-braucht/3598060.html" target="_blank">Warum Diplomatie Vertrauen braucht</a> (Der Tagesspiegel, 10.12.2010)<br />
<em>Volker Perthers, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, über den Schaden, den die Diplomatie durch die Cablegate-Veröffentlichungen erlitten hat. Die Diplomatie, glaubt er, wird sich davon nicht wieder erholen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/wikileaks-realistisch" target="_blank">WikiLeaks: Wenig Anlass für Entrüstung</a> (ZEIT ONLINE, 2.12.2010)<br />
<em>Sicheres Urteilsvermögen, gesunder Realitätssinn: Nach allem was bekannt ist, müssen sich Amerikas Diplomaten nur für wenige Aussagen entschuldigen, kommentiert ZEIT-Redakteurin Andrea Böhm.</em></p>
<p><a href="http://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/das-wikileaks-paradox/41478" target="_blank">Das WikiLeaks-Paradox</a> (Cicero Online, 21.12.2010)<br />
<em>Die Veröffentlichung der Diplomatie-Depeschen werde langfristig zu immer weniger Transparenz führen, glaubt Wolfgang Ischinger.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/49/WikiLeaks-Enthuellungen" target="_blank">Die Welt läuft aus</a> (ZEIT ONLINE, 02.12.2010)<br />
<em>Was bringen die Enthüllungen von WikiLeaks? Nicht die Wahrheit, sondern eine neue Ideologie. Und ein paar kleine Gefahren für den Frieden.</em></p>
<p><a href="http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2012/06/2012620183512807718.html" target="_blank">Assange&#8217;s appeal to Ecuador is no surprise</a> (Al Jazeera English, 21.06.2012)<br />
<em>Cablegate gewinnt WikiLeaks neue Verbündete. Für Julian Assange zahlt sich das aus.</em></p>
<h4><strong>WikiLeaks in der Krise:<br />
Vom Boykott gegen WikiLeaks</strong></h4>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/41/Wikileaks" target="_blank">Julian Assange, der Geheimnisträger</a> (ZEIT ONLINE, 9.10.2010 )<br />
<em>Anmaßung und Paranoia: Julian Assange stürzt seine Enthüllungsplattform WikiLeaks in die Krise.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/2010-11/dokumente-des-zorns" target="_blank">WikiLeaks trotz Botschaftsdepeschen tief in der Krise</a> (ZEIT ONLINE, 30.11.2010)<br />
<em>2010 wird für WikiLeaks zunächst zum Erfolgsjahr – dann aber folgen Probleme und es hagelt Kritik. Bis heute hat das Unternehmen sich davon nicht wieder erholt.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gc3ClrxKPfI" target="_blank">WikiLeaks suspends publishing</a> (The Daily Conversation/YouTube, 24.10.2011)<br />
<iframe frameborder="0" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/Gc3ClrxKPfI" width="540"></iframe><br />
<em>Die gemeinsame Finanzblockade von MasterCard, Visa, PayPal, Western Union und der Bank of America zeigt Wirkung: WikiLeaks stellt legt Aktivitäten auf Eis. (Englisch)</em></p>
<h4><strong>WikiLeaks und die Medien</strong></h4>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-spiegel-und-wikileaks-wir-halten-kritische-distanz-1591555.html" target="_blank">&#8220;Wir halten kritische Distanz&#8221;</a> (faz.net, 01.12.2010)<br />
<em>Der Spiegel hat die Depeschen amerikanischer Diplomaten zur großen Geschichte gemacht. Wikileaks lieferte das Material. Im Gespräch verraten die Chefredakteure Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron mehr über die Hintergründe der Aktion.</em></p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2011/jan/31/wikileaks-data-journalism" target="_blank">WikiLeaks data journalism: How we handled the data</a> (the Guardian, 31.01.2011)<br />
<em>Guardian-Redakteuer Simon Rogers über den Umgang des Guardian mit den Daten von WikiLeaks. </em>(Englisch)</p>
<h4><strong>Texte über das Wirken von WikiLeaks</strong></h4>
<p><a href="http://www.focus.de/magazin/archiv/debatte-digitale-selbstjustiz_aid_583208.html" target="_blank">Digitale Selbstjustiz</a> (Focus.de, 20.12.2010)<br />
<em>Wäre eine Welt ohne Geheimnisse eine gerechtere Welt? Und welche Geheimnisse brauchen wir? Jaron Lanier findet Antworten. WikiLeaks, kritisiert er, schade vor allem demokratischen Staaten.</em></p>
<p><a href="http://www.eurozine.com/articles/2010-12-07-lovinkriemens-en.html" target="_blank">Twelve theses on WikiLeaks</a> (Eurozine, 07.12.2010)<br />
<em>In zwölf Thesen entwerfen Geert Lovink und Patrice Riemens eine Perspektive auf eine offenere Gesellschaft und beschreiben die Rolle von WikiLeaks im Zusammenspiel mit den Medien.</em> (Englisch)</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e2cgGao_tdA&amp;feature=related" target="_blank">WikiLeaks – Assange &amp; Philosopher Slavoj Žižek</a> (YouTube, 2011)<br />
<iframe frameborder="0" height="405" src="http://www.youtube.com/embed/e2cgGao_tdA" width="540"></iframe><br />
<em>Philosoph Slavoj <em>Žižek</em> im Gespräch mit Julian Assange.</em> (Englisch)</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/2010-10/wikileaks-irak-snorasson" target="_blank">Irak-Akten: &#8220;WikiLeaks sollte das Rampenlicht meiden&#8221;</a> (ZEIT ONLINE, 25.10.2010)<br />
<em>Die Irak-Akten verschaffen WikiLeaks große Aufmerksamkeit. Ihr Ex-Aktivist Herbert Snorasson findet das falsch. Im Interview erklärt er den Streit mit Gründer Assange.</em></p>
<p><a href="http://berlinergazette.de/mercedes-bunz-wikileaks-wahrheit-hannah-arendt/" target="_blank">Datenjournalismus: Wie digitalisiertes Wissen unser Verhältnis zur Wahrheit verändert</a> (Berliner Gazette, 24.05.2011)<br />
<em>Was bedeutet die Digitalisierung von Wissen, was bedeutet sie für den Journalismus und damit die politische Macht? Diese Fragen stellt sich Mercedes Bunz in der Berliner Gazette. </em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-12/transparenz-kommentar" target="_blank">WikiLeaks: Transparenz, und dann?</a> (ZEIT ONLINE, 10.12.2010)<br />
<em>Sollte die Politik transparenter werden, wäre damit allein nicht viel gewonnen: Auch der Bürger muss dann mehr Verantwortung tragen. Ein Kommentar.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/2011-02/interview-eva-horn" target="_blank">WikiLeaks: &#8220;Totale Transparenz ist auch totale Überwachung&#8221;</a> (ZEIT ONLINE, 3.2.2011)<br />
<em>Das Geheimnis in Zeiten von Wikileaks: Die Kulturwissenschaftlerin Eva Horn spricht im Interview über die Macht des Leakings und über das Phänomen Julian Assange.</em></p>
<h4><strong>Wie geht es weiter? OpenLeaks und Daniel Domscheit-Berg</strong></h4>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-12/openleaks-wikileaks-domscheit-berg" target="_blank">Whistleblower: WikiLeaks-Aussteiger gründen eigene Plattform</a> (ZEIT ONLINE, 10.12.2010)<br />
<em>Unter Führung von Ex-Wikileaks-Sprecher Domscheit-Berg wächst eine neue Enthüllungsplattform. OpenLeaks will Informationen in den Vordergrund stellen, nicht Personen.</em></p>
<p><a href="http://www.dctp.tv/filme/openleaks/" target="_blank">OpenLeaks: Warum WikiLeaks mit seiner Strategie gescheitert ist</a> (dctp.tv, 2011)<br />
<iframe frameborder="0" height="303" marginheight="0" marginwidth="0" name="dctp-embed" scrolling="no" src="http://www.dctp.tv/filme/openleaks/embed/" width="539"></iframe><br />
<em>Daniel Domscheit-Berg spricht mit Philipp Banse über die Probleme von WikiLeaks und das Projekt OpenLeaks, das es besser machen soll.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-02/domscheit-berg-inside-wikileaks-interview" target="_blank">Daniel Domscheit-Berg: &#8220;WikiLeaks ist derzeit nicht existent&#8221;</a> (ZEIT ONLINE, 10.2.2011)<br />
Daniel Domscheit-Berg, einst Mitstreiter von Julian Assange, deckt auf: Ein Interview über Freundschaft, Missgunst und die Frage, ob WikiLeaks technisch am Ende ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Auf <a href="https://twitter.com/#!/search/users/wikileaks" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://www.facebook.com/wikileaks" target="_blank">Facebook</a> finden sich eine Reihe von Seiten, die sich mit WikiLeaks befassen. Hier könnt ihr mit Menschen überall auf der Welt diskutieren, die sich mit dem Thema befassen. </em></p>
<p><em>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index" target="_blank">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a>.</em></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/medienkunde/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Literatur der Aufklärung</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/04/27/thema-literatur-der-aufklarung/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Schmidt</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Kant]]></category>
		<category><![CDATA[referat]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Überblick: In der Epoche der Aufklärung durchbricht das Bürgertum die restriktive Herrschaft des Adels. Zur Textsammlung springen Die Literatur der Aufklärung kann datiert werden auf die Zeit zwischen 1720 und 1800, sie folgt also auf den Barock, wird begleitet von den Autoren der Empfindsamkeit und liegt noch vor der Epoche der Klassik. Als ihre Gegenbewegung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> In der Epoche der Aufklärung durchbricht das Bürgertum die restriktive Herrschaft des Adels.</p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div id="attachment_4373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2012/04/8209250-540xVar1.jpg"><img class="size-full wp-image-4373" title="Ephraim Gotthold Lessing" alt="Ephraim Gotthold Lessing" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2012/04/8209250-540xVar1.jpg" width="540" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Ephraim Gotthold Lessing. © Matthias Hiekel/dpa</p></div>
<p>Die Literatur der Aufklärung kann datiert werden auf die Zeit zwischen 1720 und 1800, sie folgt also auf den <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/16/thema-literatur-des-barock-1600-1720/" target="_blank">Barock</a>, wird begleitet von den Autoren der <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/15/thema-literatur-der-empfindsamkeit-1740-1790/" target="_blank">Empfindsamkeit</a> und liegt noch vor der Epoche der <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/18/thema-literatur-der-klassik-1786-1832/" target="_blank">Klassik</a>. Als ihre Gegenbewegung wird die Epoche des <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/15/thema-literatur-des-sturm-und-drang-1767-1790/" target="_blank">Sturm und Drangs</a> eingestuft. Die Aufklärung begründet ein neues, naturwissenschaftliches Weltbild, das die Vernunft (den <a href="http://www.textlog.de/4978.html" target="_blank">Rationalismus</a>), die Wahrnehmung durch unsere Sinne (<a href="http://www.textlog.de/cgi-bin/search/proxy.cgi?terms=Sensualismus&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.textlog.de%2F5091.html" target="_blank">Sensualismus</a>) und die Erfahrung (<a href="http://www.textlog.de/3914.html" target="_blank">Empirismus</a>) zu den Quellen aller Erkenntnis erhebt. Erkenntnis bedeutet die Erschließung wahrheitsgemäßer, überprüfbarer Aussagen über alle Bereiche der Welt.</p>
<p>Vor allem ist die Aufklärung gekennzeichnet vom Aufstieg des Bürgertums sowie vom Niedergang des Adels. Dessen von Willkür geprägte Herrschaft wird beendet. Der Adel des 18. Jahrhunderts stand im Ruf, rücksichtslos und gleichgültig gegenüber den Konsequenzen seiner Handlungen zu sein. Das Bürgertum wird in der Aufklärung gebildeter und vermögender und entwickelt eine Moralauffassung, die sich der Haltung des Adels entgegenstellt. Es stellt das Wohl der Gesellschaft über das Wohl der Privilegierten und erklärt die Bildung des Individuums zu seinem wichtigsten Ideal.</p>
<p>Viele Aufklärer kritisieren außerdem den Dogmatismus der Kirchen und deren Deutungshoheit im Diskurs. Überhaupt geht es der Aufklärung vor allem darum, herrschende Machtstrukturen zu durchbrechen und ein System herzustellen, das die Interessen jedes Einzelnen wahrt. Die <a href="http://www.textlog.de/6235.html" target="_blank">Philosophie der Aufklärung</a> kann als grundlegend gelten für die heute weitgehend säkulare Gesellschaft Europas und ihr Verständnis von individueller Freiheit, Gleichheit und Gerichtbarkeit.</p>
<p><strong>&#8220;Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!&#8221;</strong></p>
<p>Erste aufklärerische Gedanken stoßen Philosophen vor allem in Frankreich und Großbritannien an. 1641 veröffentlicht der Franzose <a href="http://www.textlog.de/descartes.html" target="_blank">René Descartes</a> die <em>Meditationes de prima philosophia</em> und legt damit einen Grundstein für radikale Skepsis. <a href="http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/hermeneutik/spinoza.htm" target="_blank">Baruch de Spinoza</a> und <a href="http://www.philolex.de/bayle.htm" target="_blank">Pierre Bayle</a> fordern die <a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/Saekularisierung">Säkularisierung</a> von Staat und Gesellschaft und kritisieren die strenge Herrschaft der Kirche. <a href="http://www.gwlb.de/Leibniz/Leibnizarchiv/Leben_und_Werk/" target="_blank">Gottfried Wilhelm Leibniz</a> erklärt, jeder Mensch sei prinzipiell zur Vernunft begabt. <a href="http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/rousseau.htm" target="_blank">Jean-Jacques Rousseau</a> appelliert an das Herz und an die &#8220;Empfindsamkeit&#8221; und begeistert sich in seinem <em>Gesellschaftsvertrag</em> für die Demokratie. 1687 begründet <a href="http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/cafe/newton.html" target="_blank">Isaac Newton</a> mit der Veröffentlichung der <em>Philosophiae Naturalis Principia Mathematica</em> die moderne Physik.</p>
<p>Während Descartes, Spinoza und Leibniz mit ihren Schriften den philosophischen Rationalismus vertreten, wenden sich ihre Fachkollegen in Großbritannien dem britischen Empirismus zu: <a href="http://www.philosophieverstaendlich.de/freiheit/klassiker/locke.html" target="_blank">John Locke</a> veröffentlicht Abhandlungen über den Staat und behauptet die Freiheit des Willens, <a href="http://www.textlog.de/hume.html" target="_blank">David Hume</a> stellt die Sinneseindrücke vor den Verstand und eine gesicherte Welterkenntnis damit grundlegend infrage. Unter dem Einfluss des englischen Bürgerkriegs schreibt <a href="http://www.philosophie-woerterbuch.de/online-woerterbuch/?tx_gbwbphilosophie_main%5Bentry%5D=23&amp;tx_gbwbphilosophie_main%5Baction%5D=show&amp;tx_gbwbphilosophie_main%5Bcontroller%5D=Lexicon&amp;no_cache=1" target="_blank">Thomas Hobbes</a> schon 1651 sein Hauptwerk <em>Leviathan</em> und versucht darin, Grundlagen für eine kritische Staatsphilosophie zu finden.</p>
<p>Von Hume inspiriert betritt schließlich der deutsche Philosoph <a href="http://www.textlog.de/kant.html" target="_blank">Immanuel Kant</a> die historische Bühne. Kants <a href="http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2004/0626/" target="_blank">Kritik der reinen Vernunft</a> erschüttert das europäische Weltbild nachhaltig. In seinem berühmten Essay <em>Was ist Aufklärung</em> (1784) <a href="http://www.textlog.de/cgi-bin/search/proxy.cgi?terms=Aufkl%E4rung&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.textlog.de%2F2335.html" target="_blank">definiert er die Aufklärung</a>: &#8220;Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.&#8221;</p>
<p><strong>Die Literatur wird zum Mittler zwischen Bürgertum und Philosophie</strong></p>
<p>Die Literatur der Aufklärung begleitet diese Entwicklung und begünstigt sie. Sie bildet das Bindeglied zwischen einer Philosophie, die sich nur wenigen Gelehrten erschließt, und dem zunehmend wohlhabenden und gebildeten Bürgertum, das sich politisch behaupten will. Ihre Schriftsteller fordern die Vermeidung des Fantastischen, sie wollen Klarheit und Deutlichkeit in Aufbau und Stil und wünschen sich feste Gattungen. Das führt zu einer besonderen Vielzahl an neuen literarischen Gattungen. Die meisten haben gemeinsam, dass sie sich um die Bildung und die Erziehung ihrer Leser zur Moral bemühen, also <a href="http://www.duden.de/rechtschreibung/didaktisch" target="_blank">didaktisch</a> sind. Beispiele sind das <a href="http://de.academic.ru/dic.nsf/meyers/81336/Lehrgedicht" target="_blank">Lehrgedicht</a>, die moralisiserende <a href="http://de.academic.ru/dic.nsf/meyers/40875" target="_blank">Fabel</a>, der <a href="http://www.enzyklo.de/Begriff/Erziehungsroman" target="_blank">Erziehungsroman</a> und der <a href="http://www.litde.com/jugendlexikon-literatur/staatsroman.php" target="_blank">Staatsroman</a> sowie die didaktische <a href="http://de.academic.ru/dic.nsf/meyers/122693" target="_blank">Satire</a>. Auch das <a href="http://www.literaturwelt.com/epochen/aufklaerung.html#drama" target="_blank">Drama</a> zählt zu den Gattungen, die die Aufklärung bestimmen. Viele Schriftsteller vertreten die moralischen Ideale der griechischen Antike, nach denen sich, so die gängige Überzeugung, das Zusammenleben der Menschen besser gestalten ließe. So sind die meisten Aufklärer überzeugte Anhänger des <a href="http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/epik/humanismus.htm" target="_blank">Humanismus</a> und der <a href="http://www.unesco.de/erklaerung_toleranz.html" target="_blank">Toleranz</a> auch in Glaubensfragen. Wieder modern geworden war diese Geisteshaltung während der <a href="http://www.literaturwelt.com/epochen/renaissance.html" target="_blank">Renaissance</a>. Die ersten wichtigen deutschsprachigen Aufklärer heißen Albrecht von Haller und Johann Christoph Gottsched, es folgen Christian Ludwig von Hagedorn und Christian Fürchtegott Gellert, die sich der <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/15/thema-literatur-der-empfindsamkeit-1740-1790/" target="_blank">Empfindsamkeit</a> öffnen, und schließlich Gotthold Ephraim Lessing, Christoph Martin Wieland und Johann Heinrich Pestalozzi.</p>
<p>Lessings letztes Werk <em>Nathan der Weise </em>ist heute auch sein berühmtestes. Darin behandelt er die zentralen Ideen der Aufklärung, den Humanismus und den Toleranzgedanken. Lessing begründet außerdem das <a href="http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/dramatik/trauerspiel.htm" target="_blank">bürgerliche Trauerspiel</a>, das neben der <a href="http://www.didaktikdeutsch.de/lehre/ws1011/Lessing%20Funktion2.pdf" target="_blank">Fabel</a> zur literarischen Hauptgattung der Aufklärung wird. Zuvor war es üblich, bürgerliche Themen in <a href="http://www.textlog.de/5863.html" target="_blank">Komödien</a> zu behandeln, während Trauerspiele, also <a href="http://www.textlog.de/cgi-bin/search/proxy.cgi?terms=Trag%F6die&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.textlog.de%2F2134.html" target="_blank">Tragödien</a>, dem Adel vorbehalten waren. Nun aber publiziert Lessing mit seinem Trauerspiel <em><a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/1174/1" target="_blank">Emilia Galotti</a></em> (1772) ein politisches Stück, das eine Bürgerliche in den Mittelpunkt seiner Handlung stellt. Ein politisch hochbrisantes Unternehmen, denn Lessing thematisiert darin den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emilia_Galotti#Themen" target="_blank">Konflikt zwischen Adel und Bürgertum</a>.</p>
<p><strong>Die Epoche der Aufklärung gipfelt in der Französischen Revolution</strong></p>
<p>In der Kunst beginnt eine angeregte Diskussion über die Theorie der Schönheit. Ergebnis ist in der Philosophie die Disziplin der <a href="http://www.textlog.de/cgi-bin/search/proxy.cgi?terms=%C4sthetik&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.textlog.de%2F1069.html" target="_blank">Ästhetik</a>, die sich mit der sinnlichen Wahrnehmung befasst. Als ihr Begründer in Deutschland gilt Alexander Gottlieb Baumgarten mit seiner 1735 erschienenen Dissertation <em><a href="http://www.uni-due.de/lyriktheorie/texte/1735_baumgarten.html" target="_blank">Meditationes philosophicae de nonnullis ad poema pertinentibus</a></em>.</p>
<p>Realpolitisch gipfelt die Aufklärung in der <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/07/16/thema-aufklarung/" target="_blank">Französischen Revolution</a> 1789, die den Absolutismus beendet und die Entwicklung der modernen Demokratien einleitet. Nur Wochen nach dem <a href="http://uni-protokolle.de/Lexikon/Sturm_auf_die_Bastille.html" target="_blank">Sturm der Bastille</a> verabschiedet die erste französische Nationalversammlung eine <a href="http://archiv.jura.uni-saarland.de/BIJUS/constitution58/decl1789.htm" target="_blank">Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte</a>, die zur <a href="http://www.duden.de/suchen/dudenonline/pr%C3%A4ambel" target="_blank">Präambel</a> einer neuen Verfassung wurde.<br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zurück zum Artikelanfang springen</a></p>
<h2><strong>ZEIT ONLINE-Dossier:<br />
Die Literatur der Aufklärung</strong></h2>
<p><strong>Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:</strong></p>
<h3><strong>Grundlagentexte</strong></h3>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em>LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)</em><em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<h3><strong>Was ist Aufklärung? Einführungen</strong></h3>
<p><em><em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHB8RWM9utQ" target="_blank">Immanuel Kant </a>(Was ist Aufklärung, Teil 1 von 2, YouTube)</em><br />
</em><em>Immanuel Kant definierte die Aufklärung in seinem Aufsatz &#8220;Was ist Aufklärung?&#8221;, hier gelesen von Hans Paets.</em></p>
<p><em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0ielATuCaRk&amp;feature=relmfu" target="_blank">Immanuel Kant </a>(Was ist Aufklärung, Teil 2 von 2, YouTube)</em></p>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em>LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)</em><em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2010/02/Chronik">Chronik der Aufklärung</a> (ZEIT Geschichte Nr. 2/2010) <em>Die wichtigen Etappen der Aufklärungsepoche im Überblick.</em></p>
<p><a href="http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/vorlesungen/literatur18jhdt.asp" target="_blank">Die Literatur des 18. Jahrhunderts </a>(Universität Kiel, Vorlesungen)<br />
<em>Die Vorlesungen stellen verschiedene Strömungen und Textgattungen der Aufklärung vor: </em><em>Frühaufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang, bürgerliches Trauerspiel, Weimarer Ästhetik und Bildungsromane. Die Merkmale der Strömungen erläutert der Dozent anhand bekannter Werke. </em><em>Zu jeder der vierzehn Sitzungen gibt es die Folien, ein Protokoll und sogar eine Videoaufzeichnung.</em></p>
<p><em><em><a href="http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/e-learning/aufklaerung.asp" target="_blank">E-Learning Quiz zur Aufklärung</a> (Universität Kiel)<br />
<em>In dem Quiz können Schüler überprüfen, wie viel sie schon über die Aufklärung in der Literatur wissen. Aber keine Sorgen, die Fragen könnt ihr so oft wiederholen, bis ihr auf die richtige Antwort gekommen seid.</em></em></em></p>
<h3><strong>Immanuel Kant</strong></h3>
<p><a href="http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/kant-fuer-anfaenger/index.html" target="_blank">Kant für Anfänger</a> (BR alpha)<br />
<em>Immanuel Kant steht auf der ewigen Bestenliste der Philosophen ganz oben. Er war der einflussreiche Vordenker der Aufklärung in Deutschland und hat zahlreiche Schriften verfasst. In mehreren Filmen führt die Philosophiestudentin Sophie fiktive Gespräche mit dem großen Denker und erfährt, was Kant mit seinen Gedanken und Ideen gemeint hat.</em></p>
<p><a href="http://www.korpora.org/Kant/" target="_blank">Gesammelte Werke Immanuel Kants </a>(Bonner Kant-Korpus)<br />
<em>Kant hat wegweisende Texte über Ethik, Religions- und Geschichtsphilosophie und Erkenntnistheorie verfasst und so die moderne Philosophie erfunden. Das Bonner Kant Korpus hat die Texte digitalisiert, so dass</em><em> Schüler sie online lesen können.</em></p>
<h3><strong>Gotthold Ephraim Lessing</strong></h3>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/47/Vorbilder-Lessing">Wege der Freiheit: Gotthold Ephraim Lessing</a> (DIE ZEIT Nr. 47/2009)<br />
<em>Er träumte von einem humanen Christentum und einer Toleranz ohne Gleichgültigkeit. Er wusste, wie begrenzt die Vernunft, wie zerbrechlich das Leben ist, und lehrte uns die Freiheit. Ein Lessing-Porträt.</em></p>
<p><a href="http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/vorlesungen/lessing.asp" target="_blank">Gotthold Ephraim Lessing</a> (Universität Kiel, Vorlesungen)<br />
<em>Die Vorlesungen stellen Gotthold Ephraim Lessings Werke vor: Gedichte, Fabeln, Dramen, ästhetische und philosophische Schriften. Zu den </em><em> vierzehn Vorlesungen</em><em> finden Schüler jeweils die Folien, ein Protokoll und eine Videoaufzeichnung.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2001/50/Von_brennend_scharfem_Geiste">Von brennend scharfem Geiste</a> (DIE ZEIT Nr. 50/2001)<br />
<em>Die Nachwelt erinnert sich an Lessing als den ersten modernen Literaturkritiker, als Polemiker und als Streiter für Toleranz und freies Denken. In diesem Artikel geht es um die Kritik an Lessing: Er sei kein Dichter, seine Literatur zu konstruiert, sein Streit mit der theologischen Orthodoxie und fatalen Philologen in eitlen Selbstzweck ausgeartet.</em></p>
<p><a href="http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=220">Figurenlexikon zu Lessings Dramen</a> (Literaturlexikon, Universität Saarland)<br />
<em>Hier finden Schüler ein umfangreiches Figurenlexikon zu Lessings Dramen. Anhand von Textausschnitten charakterisieren die Autoren unter anderem die Figuren aus </em>Nathan der Weise<em>,</em> Emilia Galotti<em>, </em>Miss Sara Sampson<em> und </em>Minna von Barnhelm<em>.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1981/08/Das-gemeinschaftliche-Projekt-gluecklich-zu-werden">&#8220;</a><a href="http://www.zeit.de/1981/08/Das-gemeinschaftliche-Projekt-gluecklich-zu-werden">Das gemeinschaftliche Projekt, glücklich zu werden&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 8/1981)<br />
<em>Über Lessings Briefwechsel mit seiner Verlobten Eva König.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sknWBOKYobQ&amp;" target="_blank">Lessing: </a><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sknWBOKYobQ&amp;">Nathan der Weise (Gelesen auf YouTube)</a></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/LenOm4JSYaY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LenOm4JSYaY" target="_blank">Lessing: Nathan der Weise</a> (Die Ringparabel)<em> Die Eröffnungsinszenierung des Hans Otto Theaters Potsdam vom September 2006 &#8211; Günter Junghans (Nathan), Werner Eng (Sultan Saladin).</em></p>
<p><a href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6763/pdf/Mauser_Lessings_Miss_Sara.pdf" target="_blank">Lessings <em>Miss Sara Sampson</em></a> (Freidokumente, Universität Freiburg)<br />
<em>Die Deutung von Lessings Drama </em>Miss Sara Sampson<em> ist umstritten. Die einen verstehen es als Lessings Plädoyer für die Fähigkeit des Menschen, aus Vernunft und nicht aus religiöser Verpflichtung sittlich zu handeln. Die anderen meinen, es gehe in dem Stück um den Widerspruch zwischen Liebesbeziehung und Vernunftehe. Der Autor dieses Textes meint, man könne aus dem Stück eine Identitätskrise des Bürgertums im 18. Jahrhundert herauslesen.</em></p>
<h3><strong>Christian Fürchtegott Gellert</strong></h3>
<p><a href="http://www.uni-due.de/lyriktheorie/texte/1757_gellert.html" target="_blank">Christian Fürchtegott Gellert – Geistliche Oden und Lieder: Vorrede </a>(Unversität Duisburg)<em><br />
<em>Christian Fürchtegott Gellert hat 1757 seine</em></em> Geistlichen Oden und Lieder<em><em> veröffentlicht, von denen noch heute sechs im evangelischen Gesangsbuch zu finden sind. Warum ein Dichter religiöse Lieder und Lyrik schreiben soll – ausgerechnet in den Zeiten der Aufklörung –, erklärte Gellert im Vorwort, das hier abgedruckt ist.</em></em></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/Pe84FhScqxg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Pe84FhScqxg" target="_blank">Christian Fürchtegott Gellert </a>(Lyrik für alle, YouTube)<em><br />
<em>Christian Fürchtegott Gellerts Gedichte sind geprägt vom Geist der Aufklärung. Einige Beispiele rezitiert Lutz Görner.</em></em></p>
<h3><strong>Weitere Autoren der Aufklärung</strong></h3>
<p><a href="http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/vorlesungen/literatur18/Zusammenfassung%20Gottsched.pdf" target="_blank">Frühaufklärerisches Theater &#8211; Johann Christoph Gottsched</a> (Universität Kiel)<br />
<em>Das neue Welt- und Menschenbild der Aufklärung änderte auch die Vorstellung, wie darüber in Literatur, Lyrik und Thetaertexten zu schreiben sein sollte. Johann Christoph Gottsched schrieb daher den </em>Versuch einer critischen Dichtkunst<em> nieder.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2006/37/moritz">10 Gründe, Karl Philipp Moritz zu lesen</a> (DIE ZEIT Nr. 37/2006)<br />
<em>Warum es sich lohnt, Deutschlands jüngsten Klassiker kennen zu lernen, und warum der Aufklärer die Leser immer wieder überrascht.</em></p>
<p><a href=" http://www.zeit.de/2009/48/A-La-Mettrie">Weder Gott noch Zufall</a> (DIE ZEIT Nr. 48/2009)<br />
<em>Das wilde Denken des Julien Offray de La Mettrie zeigt eine andere Seite der Aufklärung. Zum 300. Geburtstag des Arztes und Philosophen, der ein großer Skeptiker und Theoretiker des Genusses war, ein Porträt.</em></p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/literatur/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
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		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kolonialismus</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/03/30/kolonialismus/</link>
		<comments>http://blog.zeit.de/schueler/2012/03/30/kolonialismus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 16:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Kelch</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Entdecker]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbus]]></category>
		<category><![CDATA[referat]]></category>
		<category><![CDATA[Seefahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Sklaven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/schueler/?p=4218</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Die Epoche des neuzeitlichen Kolonialismus begann Ende des 15. Jahrhunderts und reichte bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dass die Europäer auf die Idee kamen, Länder außerhalb Europas zu erkunden, für den Handel zu erschließen und die Herrschaft über die Bevölkerung zu beanspruchen, hatte verschiedene [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4225" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2012/03/freed-slaves_400.jpg"><img class="size-full wp-image-4225" title="Freed Slaves" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2012/03/freed-slaves_400.jpg" alt="" width="400" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">Sklaven werden von einem Kolonialherrn befragt ® Hulton Archive/Getty Images</p></div>
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<p>Die Epoche des neuzeitlichen Kolonialismus begann Ende des 15. Jahrhunderts und reichte bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dass die Europäer auf die Idee kamen, Länder außerhalb Europas zu erkunden, für den Handel zu erschließen und die Herrschaft über die Bevölkerung zu beanspruchen, hatte verschiedene Gründe.</p>
<p>Erst seit der Mitte des 15. Jahrhunderts war es europäischen Seefahrern möglich, die sieben Weltmeere zu besegeln. Bis dahin waren Schiffe nicht hochseetauglich, und das Wissen der Kartografen und Astronomen reichte nicht aus, um zu allen Kontinenten zu gelangen.</p>
<p>Der Wille, fremde Länder für den Handel zu erschließen, entstand mit den kapitalistischen Wirtschaftssystemen in Europa ab dem 16. Jahrhundert. Denn der Bedarf an Rohstoffen, Gold, Gewürzen und Farbstoffen war in Europa hoch und nicht mehr durch die lokalen Ressourcen zu decken. Die Waren von Zwischenhändlern wie dem Osmanischen Reich zu kaufen war teuer. Auch das Bevölkerungswachstum und der steigende Bedarf an Nahrungsmitteln führten dazu, dass die Europäer Kolonien errichteten. Die Industrialisierung beförderte die Bewegung zusätzlich.</p>
<p>Kaufleute schlossen sich zu Handelsgesellschaften zusammen und finanzierten ebenso wie Könige und Adelige die Fahrten in die neue Welt. So entstand zunächst ein weltumspannendes Handelsnetz. Die Herrschaft über über Kolonien erlangten die Machthaber Europas, indem sie Militär in die Kolonien entsendeten und Zivilverwaltungen aufbauten. Dieses Vorgehen rechtfertigten sie damit, dass sie die Bevölkerung in den kolonialen Besitzungen für minderwertig erklärten. Die sogenannten Wilden betrachteten sie als rassisch unterlegen, als unzivilisiert und unfähig, sich selbst zu verwalten. Es galt daher als legitim, sie in den Kolonien zur Arbeit zu zwingen oder als Sklaven zu exportieren.</p>
<p>Kolonialmächte wollten Kolonien aber nicht nur beherrschen und ausbeuten, sondern ihnen auch ihre Kulturen und Religionen aufprägen. Die Kirchen entsendeten Missionare, um die Menschen in den Kolonien zu christianisieren. Die Kolonialverwaltungen zwangen der Bevölkerung die Sprache der Kolonialherren auf und versuchten, regionale Traditionen abzuschaffen. Gleichzeitig nutzten Wissenschaftler die koloniale Bevölkerung als Forschungsgegenstand.</p>
<p>Aus dem Wettstreit um die besten Kolonien resultierten immer wieder gewaltsame Konflikte. Sie führten dazu, dass die Kolonialreiche Spaniens und Portugals im 17. Jahrhundert ihre Bedeutung verloren. Auch die Unterdrückung der Bevölkerung in Kolonien führte zu Kriegen. Der Boxeraufstand und Herero-Krieg zeigen, dass die Menschen in den Kolonien sich gegen Versklavung und die Ausbeutung ihrer Rohstoffe wehrten. Sie zeigen auch, wie brutal die Kolonialherren gegen Menschen vorgingen, die sie als minderwertig betrachteten.</p>
<p>Auf dieser Seite erfahren Schüler mehr über die wirtschaftlichen, politischen, sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Aspekte des Kolonialismus. Die Texte und Videos behandeln auch die Geschichte der Sklaverei, der Kolonialgesellschaften und der Verbindung von Wissenschaft und Kolonialismus.</p>
<p><strong>Zu den Begriffen: Kolonialismus, Imperialismus</strong></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/hintergruende/kolonialismus-und-imperialismus/benedikt-stuchtey-kolonialismus-und-imperialismus-von-1450-bis-1950/?searchterm=None" target="_blank">Kolonialismus und Imperialismus von 1450 bis 1950</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> Wann begannen die Europäer, ferne Länder zu kolonialisieren? Was bedeuten die Begriffe Kolonialismus und Imperialismus? Das erfahren Schüler aus diesem Text.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/ausstellungen/tsingtau/katalog/auf1_22.htm" target="_blank">Kolonialherrschaft und Imperialismus – ein Blick zurück</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> In diesem Artikel erklärt der Historiker Wolfgang Mommsen ausführlich den historischen Kontext von Kolonialismus und Imperialismus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den kolonialen und imperialistischen Ideen und Praktiken des Deutschen Reichs.</em></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/hintergruende/europaeische-begegnungen/guido-abbattista-europaeische-begegnungen-im-zeitalter-der-expansion/?searchterm=None" target="_blank">Europäische Begegnungen im Zeitalter der Expansion</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> Der Beitrag rekonstruiert die europäische Expansion in Übersee. Der Autor beschreibt die vielfältigen Begegnungen von europäischen Seefahrern, Eroberern, Kolonisatoren, Kaufleuten und Missionaren mit den &#8220;anderen&#8221; Völkern und Kulturen im Verlauf von vier Jahrhunderten.</em></p>
<p><strong>Bereiche der Kolonialpolitik</strong></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/europa-und-die-welt/herrschaft/reinhard-wendt-herrschaft/?searchterm=None#StrukturelleHerrschaft">Herrschaft</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> Die europäischen Mächte haben mit den Kolonien in Übersee Herrschaftsgebiete errichtet. Eine banale Feststellung. Doch wer kann auf die Schnelle beantworten, wie sie das getan haben? Dieser Text erklärt, wer die Akteure europäischer Kolonialisierung waren, welche Herrschaftsstrukturen sie aufgebaut haben und wie die sich veränderten.</em></p>
<p>Wie funktionierten afrikanische Gesellschaften, bevor die Kolonialmächte kamen? Mehr darüber erfahren Schüler <a href="http://www.bpb.de/themen/17KIXT,2,0,Vorkoloniale_politische_Organisationsformen.html">hier</a>. Wie der Wettlauf um die Kolonien ablief und wie die Kolonialisten die Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in Afrika veränderten, erklärt <a href="http://www.bpb.de/themen/6P1FJG,0,0,Ausbreitung_des_Kolonialismus.html#art0">diese Publikation</a>.</p>
<p><a href="http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/aussenpolitik/kolonien/" target="_blank">Kolonialpolitik</a> (Deutsches Historisches Museum, DHM)<br />
Das DHM erklärt die Grundlagen der deutschen Kolonialpolitik. Schüler können nachlesen, was die Deutschen in den Kolonien Kamerun, Togo, Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) und Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Ruanda und Burundi) wollten.</p>
<p><a href="http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=783">Bernhard von Bülow über Deutschlands &#8220;Platz an der Sonne&#8221;</a> (germanhistorydocs.ghi-dc.org)<br />
<em> Bernhard von Bülow hielt seine berühmte Rede 1897, als er Außenminister war. Seine Vision deutscher Kolonialmacht lieferte das ideologische Fundament für die expansionistische deutsche Flottenpolitik, die kurz darauf begann.</em></p>
<p><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Kolonialismus_und_Landwirtschaft#Eingriffe_der_Kolonialwirtschaft">Kolonialismus und Landwirtschaft</a> (LwG, Universität Hannover)<br />
<em> Auf dieser Seite erfahren Schüler, wie die Kolonialherren die Landwirtschaft in den Kolonien veränderten und den modernen europäischen Staat nach Afrika zu exportieren versuchten.</em></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/europa-und-die-welt/herrschaft/luigi-nuzzo-kolonialrecht/?searchterm=None">Kolonialrecht</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> Die Europäer legten Gesetze fest, die das Leben in den Kolonien in Übersee regelten und die Inbesitznahme der Kolonien legalisierten. In diesem Text rekonstruiert der Autor, wie sich das Kolonialrecht entwickelte.</em></p>
<p><a href="http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/Sokolowsky-Sprachenpolitik-Togo.htm">Sprachenpolitik in Togo als Mittel kolonialer Herrschaft</a> (freiburg-postkolonial.de)<br />
<em> Am Beispiel Togo zeigt die Autorin, dass Sprachenpolitik ein wichtiges Mittel war, um die Herrschaft in einer Kolonie zu sichern.</em></p>
<p><a href="http://www.africavenir.org/fileadmin/downloads/occasional_papers/Ndumbe_NS_Planungen_Afrika.pdf">Afrika in der NS-Planung eines großgermanischen Reiches</a> (africavenir.org)<br />
<em> Mit dem Versailler Vertrag hatte das Deutsche Reich seine Kolonien verloren. Das hinderte die Nationalsozialisten nicht daran, sich eine eigene Kolonialpolitik zu überlegen. Der Autor beschreibt, was die Nationalsozialisten in Afrika wollten und wie sie mit den afrikanischen Einwohnern umgehen wollten.</em></p>
<p><strong>Sklaverei und Sklavenhandel</strong></p>
<p><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Sklaverei_in_Afrika">Sklaverei in Afrika</a> (LwG, Universität Hannover)<br />
<em> Auf dieser Seite erfahren Schüler, was der Begriff Sklave bedeutet und was die Sklaverei in der Zeit des Kolonialismus von der Sklaverei in der Antike unterscheidet.</em></p>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/menschenrechte/sklaverei/portraet_sklavenhandel_amerika.jsp">Sklaven für Amerika</a> (planet-wissen.de)<br />
<em> Auf dieser Seite können Schüler sich über die Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels informieren.</em></p>
<p><a href="http://www.zuckerinfo.de/inhalte/8_geschichte/8_2_1_dreieck.htm">Der Transatlantische Dreieckshandel</a> (zuckerinfo.de)<br />
<em> Auf dieser Seite erfahren Schüler am Beispiel des Zuckers, was der Begriff Dreieckshandel bedeutet. Außerdem wird erklärt, was die Stationen des Dreieckhandels waren und warum Sklaven eine so wichtige Rolle dabei spielten.</em></p>
<p><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Sklaverei_in_S%C3%BCdafrika">Sklaverei in Südafrika</a> (LwG, Universität Hannover)<br />
<em> Die Sklaverei in Südafrika unterscheidet sich von der in anderen Teilen Afrikas, weil die Europäer im Land selbst Sklaven hielten. Hier erfahren Schüler mehr über die Sklavenhaltung und wie sie in die Kritik geriet.</em></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/sklaverei/audio/">Der Kampf gegen die Sklaverei</a> (<em>radioWissen</em>, BR)<br />
<em> Reiche Engländer konnten ein luxuriöses Leben führen, weil sie Sklaven auf Plantagen ausbeuteten. Dennoch spielten die englischen Quäker im Kampf gegen die Sklaverei die Vorreiterrolle. Verboten wurde sie aber erst im Jahr 1807.</em></p>
<p><strong>Die portugiesischen Kolonien</strong></p>
<p><a href="http://www.mgfa.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/meuhva06rinku.pdf">Die europäische Expansion in den Indischen Ozean bis zum 18. Jahrhundert</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> Portugiesische Seefahrer segelten im 16. Jahrhundert zu den Ländern entlang der afrikanischen Ostküste, am Horn von Afrika und im Persischen Golf, um dort Handelsplätze zu erschließen. Warum die Portugiesen sich auf den Weg in die bisher islamische Welt machten, wie sie ihre Vormachtposition sicherten und schließlich verloren, erklärt dieser Text.</em></p>
<p><a href="http://www.mgfa.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/wwkongoiiirinkkolonialisierung.pdf">Zeitalter der Entdeckungen: Die Portugiesen vor der Küste Westafrikas</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> Bereits im 15. Jahrhundert, lange bevor der Kongo belgische Kolonie wurde, war das Land portugiesische Kolonie. Die Portugiesen beuteten die Ressourcen aus und versklavten die Bevölkerung. Wie Portugal zum Kolonialreich aufstieg und im Kongo herrschte, erfahren Schüler aus diesem Text.</em></p>
<p><strong>Die spanischen Kolonien</strong></p>
<p><a href="http://www.laconquista.de/index.htm">La Conquista</a> (laconquista.de)<br />
<em> Herzstück des spanischen Kolonialreichs waren Mexiko und Peru. Auf dieser Seite finden Schüler ausführliche Informationen zum Verlauf der Kolonialisierung, Biografien der Akteure sowie wichtige Dokumente und Verträge.</em></p>
<p><a href="zfds:WS_10_HS_Variet_19-11.pdf">Die Geschichte der Expansion des Spanischen</a> (Ludwig-Maximilians-Universität München)<br />
<em> Dieser Überblick fasst zusammen, was die Voraussetzungen für die spanische Expansion waren, wie Spanien Kolonien in Besitz nahm und dann besiedelte und verwaltete.</em></p>
<p><a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/hernan-cortes100.html">Hernán Cortés – Ein Eroberer mit vielen Gesichtern</a> (<em>radioWissen</em>, BR)<br />
<em> Aus diesem Radiobeitrag erfahren Schüler, wie der Konquistador Hernán Cortés für die spanische Krone nach Mexiko segelte, dort die Azteken besiegte und Spanien so eine reiche Kolonie erschloss.</em></p>
<p><strong>Die Niederlande und ihre Kolonien</strong></p>
<p><a href="http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/Projekte/Schulprojekt/Lernen/Kolonialzeit/40/10.html">Niederländisch Guyana / Suriname</a> (Universität Münster, Haus der Niederlande)<br />
<em> Die Niederländer besaßen auf dem amerikanischen Kontinent Kolonien, die heute Suriname und Guyana heißen. Welche Wirtschaftszweige dort eine Rolle spielten, wie die Kolonialherren mit den Sklaven umgingen und wie diese sich befreiten, erfahren Schüler auf dieser Seite.</em></p>
<p><a href="http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/Projekte/Schulprojekt/Lernen/Kolonialzeit/30/10.html">Niederländisch-Ostindien</a> (Universität Münster, Haus der Niederlande)<br />
<em> Das heutige Indonesien war einst im Besitz der Niederländer. Welche Politik die Niederländer verfolgten, wie die Arbeitsverhältnisse waren und welcher Skandal schließlich zum Ende der Kolonialherrschaft führte, erfahren Schüler auf dieser Seite.</em></p>
<p><strong>Die Kolonien Großbritanniens</strong></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=englische%20empire&amp;source=web&amp;cd=35&amp;ved=0CEYQFjAEOB4&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.chbeck.de%2Ffachbuch%2Fzusatzinfos%2FLeseprobe_Das-Britische-Empire.pdf&amp;ei=xWVjT9fZDMnEsgaQlajTBQ&amp;usg=AFQjCNEUGdm1KXqZB9RulPl1uZYXuur4-A&amp;cad=rja">Das Britische<em> Empire</em> – Geschichte eines Weltreichs</a> (chbeck.de, Buchauszug)<br />
<em> Bevor Großbritannien im 18. und 19. Jahrhundert zur größten Kolonialmacht wurde, unternahmen britische Kaufleute, Seefahrer und die britische Krone viele Versuche, auf dem Seeweg zu fremden Kontinenten zu gelangen, um dort Kolonien in Anspruch zu nehmen. Die Vorgeschichte des Empire, die Geschichte der Konkurrenz mit anderen Kolonialmächten und die Geschichte der großen englischen Seefahrt, können Schüler hier nachlesen.</em></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/publikationen/3JOCFU,1,0,Von_den_Kolonien_zur_geeinten_Nation.html#art1">Von den Kolonien zur geeinten Nation – Kolonialzeit</a> (Bundeszentrale für politische Bildung)<br />
<em> Auf dieser Seite finden Schüler eine Einführung in die Geschichte der britischen Kolonien in Amerika. Von den ersten Siedlungen über die Hochphase der Kolonialzeit bis zum Unabhängigkeitskrieg reichen die Informationen.</em></p>
<p><a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/savifadok/volltexte/2010/1162/pdf/Dharampal_Ludwig_2009.pdf">Die Kolonialisierung Indiens und der Weg in die Unabhängigkeit</a> (Universität Freiburg)<br />
<em> In diesem Text schildern die Autorinnen, wie Britisch-Indien von einem Handelsstützpunkt zur Herrschaftskolonie wurde, wie die Briten die Gesellschaft veränderten, warum schließlich 1947 die Unabhängigkeit verkündet wurde – und die beiden Staaten Indien und Pakistan entstanden.</em></p>
<p><a href="http://www.mgfa.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/lemke.pdf">Britisch-Indien – Vom Beginn der europäischen Expansion bis zur Entstehung Pakistans</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> Die größte britische Kolonie war Britisch-Indien. Dieser Text erzählt, wie die Briten zu der Kolonie kamen, sie beherrschen und wirtschaftlich ausbeuteten und wie schließlich ein Teil der Kolonie zum heutigen Pakistan wurde.</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=louisiana%20franz%C3%B6sische%20kolonie%20filetype%3Apdf&amp;source=web&amp;cd=19&amp;ved=0CFQQFjAIOAo&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.sfb-governance.de%2Fpublikationen%2Fsfbgov_wp%2Fwp19%2Fwp19.pdf%3F1325771189&amp;ei=rIB0T_2KBZGWswbO_4nYDQ&amp;usg=AFQjCNGESZbiClPZ9x2lXRl0O-5jPYByaA&amp;cad=rja">Verwaltungsstrukturen und Herrschaftsinstitutionen in den britischen und französischen Kolonialimperien</a> (Sonderforschungsbereich Governance)<br />
<em> In einem Abschnitt dieses Textes beschreiben die Autoren das politische System in den britischen Kolonien Massachusetts und South Carolina.</em></p>
<p><strong>Das Deutsche Reich und seine Kolonien</strong></p>
<p><a href="http://www.mgfa.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/meuhva07petteru.pdf">Die Kolonialpolitik des Deutschen Kaiserreichs in Afrika</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> Aus diesem Text erfahren Schüler, wie das Deutsche Reich ab 1871 zur Kolonialmacht in Afrika aufstieg. Die heutigen Staaten Togo, Kamerun, Tansania, Namibia, Ruanda, Burundi und Papua-Neuguinea wurden zu Schutzgebieten, in denen die Deutschen nach und nach die Vorherrschaft etablierten.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=w3eyaagRcGY">Das Weltreich der Deutschen – Sturm über Südwest</a> (Phoenix Dokumentation, youtube.com)<br />
<em> Dieser Film zeigt die Geschichte der deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia). Er beginnt mit der Inbesitznahme durch den Kaufmann Adolf Lüderitz. Es geht um die sogenannten Schutzverträge zwischen den Einheimischen und den Kolonialherren, die Auswanderung Deutscher, den Herero-Aufstand und den von Lothar von Trotha erlassenen Vernichtungsbefehl.</em></p>
<p><a href="http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/leutwein.htm">Freiburg und der Gouverneur von &#8220;Deutsch-Südwestafrika&#8221;, Theodor Leutwein</a> (freiburg-postkolonial.de)<br />
<em> Theodor von Leutwein war ab 1898 Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika und ließ sich nach Ende des Herero-Aufstands in den Ruhestand versetzen. Auf dieser Seite finden Schüler Zeitungsartikel über Leutwein. Sie erfahren so mehr über seine Politik in Deutsch-Südwestafrika.</em></p>
<p><a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01091/index.html.de">Deutschland und China im Zeitalter des Kolonialismus</a> (Bundesarchiv, mehrteilig)<br />
<em> Das sogenannte Schutzgebiet Kiautschou mit der Hauptstadt Qingdao/Tsingtau war deutscher Flottenstützpunkt und Zugang zum begehrten Handelsraum in China. Die sieben Dokumentationen einer Ausstellung zeigen, wie das Gebiet Kolonie wurde, wie danach die politische und wirtschaftliche Entwicklung verlief und geben Informationen zum Boxeraufstand. Hier finden Schüler Teil <a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01661/index.html.de">zwei</a>, <a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01087/index.html.de">drei</a>, <a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01657/index.html.de">vier</a>, <a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01659/index.html.de">fünf</a>, <a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01085/index.html.de">sechs</a> und <a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01083/index.html.de">sieben</a>.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/ausstellungen/tsingtau/katalog/auf1_6.htm">Der Aufbau der Kolonialstadt Tsingtau: Landordnung, Stadtplanung und Entwicklung</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> Dieser Artikel beschreibt ausführlich, was nach der Besetzung der Kiautschou-Bucht 1897 geschah. Denn bis dahin hatten die Deutschen ja nur ein Stück Land besetzt. Das wurde nun vermessen, aufgeteilt, Bebauungspläne wurden erstellt, und schließlich entstand die Stadt Tsingtao mit einem Handelshafen und Flottenstützpunkt.</em></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59383/zuwanderung-1884-1945?p=all">Afrikanische Zuwanderung nach Deutschland zwischen 1884 und 1945</a> (Bundeszentrale für politische Bildung)<br />
<em> Wie haben die Menschen afrikanischer Herkunft bis 1945 in Deutschland gelebt? Wer waren sie und unter welchen Bedingungen meisterten sie das Leben in einer Gesellschaft, die sie als  Fremde betrachtete? Eine Analyse von Originaldokumenten und Fotografien.</em></p>
<p><a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01081/index-0.html.de">Eine deutsche &#8220;Musterkolonie&#8221; – Samoa unter dem Kosmopoliten Wilhelm Solf</a> (Bundesarchiv)<br />
<em> Anhand von Bildern und Dokumenten erfahren Schüler, wie der deutsche Munizipalpräsident von Samoa, Wilhelm Solf, die politischen Spannungen in der Kolonie beurteilte und beseitigen wollte.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/aussenpolitik/ostafrika/index.html">Die Kolonie Deutsch-Ostafrika</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> Auf dieser Seite erhalten Schüler einführende Informationen über die Kolonie Deutsch-Ostafrika.</em></p>
<p><strong>Die Kolonien Belgiens</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1999/23/Das_Unternehmen_Kongo">Das Unternehmen Kongo</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 23/1999)<br />
<em> In diesem Artikel beschreibt der Autor, warum König Leopold meinte, eine eigene Kolonie zu brauchen, wie er in den Besitz des Kongo gelangte und eine Verwaltung aufbaute, um das Land auszubeuten.</em></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/VUgypBcnARE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VUgypBcnARE">Weißer König, roter Kautschuk, schwarzer Tod</a> (Phoenix, YouTube, neun Teile)<br />
<em> Der Kautschuk-Abbau im Kongo machte König Leopold zum zweitreichsten Mensch seiner Zeit. Der Reichtum beruhte auf Folter, Versklavung und Völkermord. Diese mehrteilige Reportage zeigt, wie Leopold die Kongolesen ausbeuten ließ und warum die belgischen Gräueltaten schließlich doch bekannt wurden.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2006/44/Held_des_Kongo">Held des Kongo</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 44/2006)<br />
<em> Im Ausland wurde erst spät bekannt, mit welchen brutalen Methoden König Leopold die Kautschuk-Arbeiter ausbeuten ließ. Für deren Befreiung und gegen den König setzte sich der Missionar William Sheppard ein und musste dafür büßen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/03/Kongo-Lumumba">Lumumbas Martyrium</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 3/2011)<br />
<em> Der Kongolese Patrice Lumumba wollte den Kongo nach der Dekolonialisierung zu einer Demokratie machen. Da die USA und Belgien aber gegen Lumumbas Befreiungspolitik waren, musste er sterben. Dieser Artikel zeigt, dass Kolonialmächte ihre ehemaligen Besitzungen auch nach der Dekolonialisierung unter Kontrolle behalten wollten.</em></p>
<p><strong>Die Kolonien Frankreichs</strong></p>
<p><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Zwischen_zwei_Kolonialreichen:_Algerien_im_19._Jahrhundert#Entwicklung_der_Unterentwicklung_durch_die_Franzosen">Zwischen zwei Kolonialreichen: Algerien im 19. Jahrhundert</a> (LwG, Universität Hannover)<br />
<em> Dieser Artikel beschreibt die Geschichte Algeriens unter französischer Kolonialherrschaft im 19. Jahrhundert.</em></p>
<p><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Das_K%C3%B6nigreich_Dahomey_zwischen_Sklavenhandel_und_franz%C3%B6sischer_Kolonie#Kriegsgefangene_werden_zu_Sklaven">Das Königreich Dahomey zwischen Sklavenhandel und französischer Kolonie</a> (LwG, Universität Hannover)<br />
<em> Aus diesem Text erfahren Schüler mehr über die Geschichte Französisch-Westafrikas. Dazu gehörte das Königreich Dahomey (heute Benin). Der Autor schildert die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse vor der Kolonialisierung, wie Dahomey zur französischen Kolonie wurde und welche Rolle der Sklavenhandel spielte.</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=louisiana%20franz%C3%B6sische%20kolonie%20filetype%3Apdf&amp;source=web&amp;cd=19&amp;ved=0CFQQFjAIOAo&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.sfb-governance.de%2Fpublikationen%2Fsfbgov_wp%2Fwp19%2Fwp19.pdf%3F1325771189&amp;ei=rIB0T_2KBZGWswbO_4nYDQ&amp;usg=AFQjCNGESZbiClPZ9x2lXRl0O-5jPYByaA&amp;cad=rja">Verwaltungsstrukturen und Herrschaftsinstitutionen in den britischen und französischen Kolonialimperien</a> (Sonderforschungsbereich Governance)<br />
<em> In einem Abschnitt dieses Textes beschreiben die Autoren das politische System in den französischen Kolonien Canada und Louisiana.</em></p>
<p><a href="http://www.univie.ac.at/ecco/stichproben/Nr7_Rodet.pdf">Frauen im Spannungsfeld des <em>Droit colonial</em> in <em>Afrique Occidentale Française</em></a> (Universität Wien)<br />
<em> In diesem Text beschreibt die Autorin, dass die Franzosen Kolonialrecht entwickelten, um die Bevölkerung in ihren Kolonien zu kontrollieren und zu &#8220;zivilisieren&#8221;. Anhand von zwei Fallbeispielen beschreibt sie, wie sich dadurch die Rechte und die Rolle der Frauen veränderten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2003/18/A-Louisiana">Die Verdoppelung der USA</a> (<em>DIE ZEIT</em> 18/2003)<br />
<em> Die Kolonie Louisiana mitten in den heutigen USA gehörte Frankreich bis 1803. Warum Napoleon Bonaparte sich entschied, die Kolonie zu verkaufen und die Geschichte einer ganz und gar ungewöhnlichen Entkolonialisierung erzählt dieser Artikel.</em></p>
<p><strong>Kolonialgesellschaften und kolonialer Handel</strong></p>
<p><a href="http://afrika-hamburg.de/willkommen.html">Afrika Hamburg</a> (afrika-hamburg.de)<br />
<em> Hamburg war das Zentrum des deutschen Kolonialismus. Von dort stachen die Schiffe der Handelsgesellschaften in See. Hier erfahren Schüler, wie Hamburger Kaufleute die Kolonien und die Menschen dort sahen, welche Kolonialwaren nach Hamburg kamen und wo heute noch Spuren des Kolonialismus in Hamburg zu sehen sind. Außerdem gibt es eine ausführliche Literaturliste zum Thema Kolonialismus.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/ausstellungen/tsingtau/katalog/auf1_1.htm">Kaufleute, Konsuln, Kapitäne: Frühe deutsche Wirtschaftsinteressen in China</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> Der Autor dieses Textes beschreibt die Geschichte der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Wie versuchten die Hamburger, sich gegen die dänische Konkurrenz durchzusetzen? Wer trieb den Handel voran? Welche Rolle spielten deutsche Konsulate?</em></p>
<p><a href="http://www.tea.co.uk/east-india-company">East India Company</a> (<em>UK Tea Council</em>)<br />
<em> Ab dem 17. Jahrhundert gab es mehrere Ostindien-Kompanien, die den Handel mit dem <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=HJA315">indischen Subkontinent</a> und <a href="http://www.suedostasien.uni-koeln.de/links/welcome.html">Südostasien</a> organisierten. Eine davon war die britische. Sie sorgte dafür, dass die Engländer immer genug Tee hatten. Um die Handelsstationen zu sichern, unterhielt sie eine eigene Armee. Eine kurze Geschichte der Kompanie bis zu ihrem Ende können Schüler auf dieser Seite nachlesen.</em></p>
<p><a href="http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/Projekte/Schulprojekt/Lernen/Kolonialzeit/20/10.html">Die Vereinigte Ostindische Kompanie</a> (Universität Münster, Haus der Niederlande)<br />
<em> Die Vereinigte Ostindische Kompanie war die niederländische Handelsorganisation, die Amsterdamer Kaufleute gründeten, um das portugiesische Handelsmonopol zu brechen. Hier finden Schüler umfangreiche Informationen über die Gründung, die Monopolpolitik und wirtschaftliche Bedeutung der Kompanie.</em></p>
<p><a href="http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Default.htm">Der Bildbestand der deutschen Kolonialgesellschaft</a> (Universitätsbibliothek Frankfurt am Main)<br />
<em> Die Mitglieder der Deutschen Kolonialgesellschaft machten auf Handelsreisen und Expeditionen viele Fotos, die Schüler im Internet einsehen können. Sie erfahren so, welches Bild sich die Kolonialisten von den Menschen in Kolonien, der Flora und Fauna, dem gesellschaftlichen Leben und der Architektur machten.</em></p>
<p><strong>Aufstände und Kriege in und um Kolonien</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/zeitlaeufte/herero">&#8220;… deutsches Blut zu rächen.&#8221;</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 3/1994)<br />
<em> Wie es zum Herero-Aufstand kam und wie er verlief, erfahren Schüler aus diesem Artikel des Historikers Volker Ulrich.</em></p>
<p><a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00663/index-0.html.de">Der Krieg gegen die Herero 1904</a> (Bundesarchiv)<br />
<em> Hier finden Schüler digitalisierte Bilder, Texte und Karten über den Hereor-Aufstand: Wie beurteilten Kolonialverbände, Politiker und ausländische Beobachter den Aufstand? Welche Rolle spielte der deutsche Gouverneur Leutwein?</em></p>
<p><a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/02565/index-0.html.de">Der Herero-Aufstand aus der Sicht des Soldaten und Kolonialschriftstellers Paul Leutwein</a> (Bundesarchiv)<br />
<em> Die digitalisierten Bilder zeigen, wie Leutwein die Kämpfer der Herero und die deutschen Soldaten sah – man könnte meinen, es sei kein Schuss gefallen.</em></p>
<p><a href="zfds:Widerstand_Eine%2520Erinnerung.pdf">Widerstand – Eine Erinnerung</a> (africavenir.org)<br />
<em> Aus dieser Dokumentation erfahren Schüler Grundlegendes über die Phasen des afrikanischen Widerstands und können sich über vier afrikanische Widerstandskämpfer informieren: Hendrik Witbooi, Rudolf Manga Bell, Samuel Maharero und Kinjikitile Ngwale.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/ausstellungen/tsingtau/katalog/auf1_15.htm">Gegen die ausländischen Barbaren: Die &#8220;Boxer&#8221; und ihr Mythos</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> Zwei Mythen rankten sich um den Boxeraufstand in China. Der Mythos des zivilisierten Abendlandes, das der &#8220;Gelben Gefahr&#8221; entgegen trat. Der andere, der chinesische, von mutigen chinesischen Bauern, die sich gegen die imperialistischen Besatzer gewehrt haben. Der Autor stellt diese beiden Mythen einander gegenüber und beschreibt so, was der Boxeraufstand war.</em></p>
<p><a href="http://www.magazin.avinus.de/2008/05/28/gliech-oliver-die-sklavenrevolution-von-saint-dominguehaiti-und-ihre-internationalen-auswirkungen-178991-180425-280508/">Die Sklavenrevolution von Saint-Domingue/Haiti und ihre internationalen Auswirkungen</a> (1789/91-1804/25) (<em>AVINUS-Magazin</em>, magazin.avinus.de)<br />
<em> In der französischen Kolonie Saint-Domingue (heute Haiti) gelang der erste und einzige erfolgreiche Sklavenaufstand, der schließlich zur Ausrufung eines unabhängigen Staates führte. Mehr darüber erfahren Schüler aus diesem Artikel.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/31/200031.hunnen_.xml">&#8220;Pardon wird nicht gegeben!&#8221;</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 2000)<br />
<em> 1900 erhoben sich die chinesischen Yihetuan gegen die europäischen Besatzer, die sogenannten weißen Teufel, zum Boxeraufstand. Berüchtigt ist der Aufstand auch wegen der brutalen Reaktion deutscher Soldaten und Kaiser Wilhelms &#8220;<a href="http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/wilhelm00/index.html">Hunnenrede</a>&#8220;.</em></p>
<p><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Der_Maji-Maji-Krieg">Der Maji-Maji-Krieg</a> (LwG, Universität Hannover)<br />
<em> Der Maji-Maji-Krieg zwischen 1905 und 1906 war der Widerstand von Afrikanern gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. Auf dieser Seite können Schüler nachlesen, wie er verlief.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2005/27/A-Afrika">Eine deutsche Hölle</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 27/2005)<br />
<em> Der Autor dieses Artikels zeigt, dass deutsche Kolonialisten heute keinesfalls problemlos verehrt werden können. Er berichtet über den Maji-Maji-Aufstand, den die Deutschen 1905 niederschlugen.</em></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=M_KpDe3n8bc</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M_KpDe3n8bc">Marokko 1921 – Ein vergessener Krieg</a> (arte, YouTube)<br />
<em> Diese Dokumentation zeigt Auslöser und Verlauf des Rif-Kriegs. Spanier und Franzosen wollten ihre kolonialen Besitzungen in Nord-Marokko erweitern, da dort Eisenerzvorkommen im Boden lagen. Der Berberstamm der Rifkabylen unter Führung von Mohammed Abd al-Karim setzte sich immer wieder erfolgreich gegen die Eindringlinge zur Wehr, bis es 1921 zum Krieg kam.</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=britisch-indien&amp;source=web&amp;cd=68&amp;ved=0CFIQFjAHODw&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.mgfa-potsdam.de%2Fhtml%2Feinsatzunterstuetzung%2Fdownloads%2Fbaberowskifremdherrschaft.pdf&amp;ei=uPthT6alK43AswaR_N3UBQ&amp;usg=AFQjCNFm0ew-2jHCgGYCcVKyRBJBg7ddvg&amp;cad=rja">Afghanistan als Objekt britischer und russischer Fremdherrschaft im 19. Jahrhundert</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> In Zentralasien konkurrierten das zaristische Russland und Großbritannien um Handelswege und Rohstoffe. Der Historiker Jörg Barberowski erklärt, wie Afghanistan deswegen zum Kriegsschauplatz wurde.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/11/A-Indochina">Frankreichs Stalingrad</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 11/2004)<br />
<em> 1954 begann die letzte Phase im Befreiungskrieg der Vietnamesen gegen die französischen Kolonialherren – die Schlacht um die Festung Dien Bien Phu. Was kaum bekannt ist: Auf beiden Seiten kämpften viele Deutsche.</em></p>
<p><a href="http://www.mgfa.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/meunordafrikarink.pdf">Nordafrika im 19. Jahrhundert</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> Nordafrika war im 19. Jahrhundert Schauplatz vieler Konflikte und Kriege um die begehrten Gebiete Tunesien, Libyen, Algerien und Ägypten. Russland, Großbritannien und Frankreich konkurrierten um nordafrikanische Besitzungen, das Osmanische Reich versuchte erfolglos, diesen Vorstoß aufzuhalten. Mehr über den Wettstreit um Nordafrika erfahren Schüler aus diesem Text.</em></p>
<p><strong>Wissenschaft und Kolonialismus</strong></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CDMQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.kopfwelten.org%2Fkp%2Fvirtualmuseum%2FKP%252007%2520Wissenschaft.pdf&amp;ei=hd11T9DmCZHitQaD8fnDAw&amp;usg=AFQjCNEpWQm1xJoa2VMfeV3hyNZ6D_4r3w" target="_blank">Das Märchen von den menschlichen &#8220;Rassen&#8221;</a> (köln-postkolonial.de)<br />
<em> Aus dieser Dokumentation erfahren Schüler, wie die ökonomischen Wissenschaften und die sogenannte Rassenkunde den Kolonialismus erforschten, förderten und die Ausbeutung der Menschen in den Kolonien rechtfertigten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/42/Schaedelsammlungen/seite-1">Schädel im Schrank</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 42/2011)<br />
<em> Händler brachten aus den Kolonien Waren mit, Wissenschaftler Menschen und deren Knochen, um &#8220;Rassenforschung&#8221; betreiben zu können. Wie Wissenschaftler an Knochen kamen, was sie daraus ableiteten und was nach dem Ende der Kolonialzeit mit den Knochen in Deutschland geschah, erfahren Schüler aus diesem Artikel.</em></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/hintergruende/europaeische-begegnungen/guido-abbattista-europaeische-begegnungen-im-zeitalter-der-expansion#InsertNoteID_56">Europäische Begegnungen im Zeitalter der Expansion</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> In diesem Aufsatz beschreibt der Autor, wie Wissenschaftler, Reisende und Missionare auf die als &#8220;die Anderen&#8221; wahrgenommenen Menschen in den Kolonien reagierten. Welche Vorstellungen entwickelten sie von den Menschen, die dort lebten? Wie beeinflussten diese Vorstellungen europäischer Wissenschaftler den Umgang mit den Bewohnern in den Kolonien?</em></p>
<p><a href="http://ubm.opus.hbz-nrw.de/frontdoor.php?source_opus=1093&amp;la=de">Deutsche Forschungsreisende im westlichen Zentralafrika des 19. Jahrhunderts</a> (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)<br />
<em> Für europäische Wissenschaftler war der afrikanische Kontinent ein Traumziel. Unzählige bisher unbekannte Tiere und Pflanzen gab es zu entdecken. Die Geografie des Kontinents galt es zu erforschen und nicht zuletzt die afrikanischen Völker und Stämme. Dieser Text berichtet über Ethnologen, die sich im 19. Jahrhundert aufmachten, um afrikanische Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen.</em></p>
<p><a href="http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/robertkoch.htm">Robert Koch, die Schlafkrankheit und Menschenexperimente im kolonialen Ostafrika</a> (freiburg-postkolonial.de)<br />
<em> Den meisten Menschen ist Robert Koch heute als Begründer der Bakteriologie bekannt. In der Kolonialzeit erforschte er in Deutsch-Ostafrika Tropenkrankheiten. Als Versuchsobjekte dienten ihm die Bewohner der Kolonie.</em></p>
<p><a href="http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00929/index-0.html.de">Die Kaiserliche Marine und die Kaiserin-Augusta-Fluss-Expedition</a> (Bundesarchiv)<br />
<em> Im 19. Jahrhundert hatte das Deutsche Reich die Inseln Kaiser-Wilhelms-Land, das Bismarck-Archipel und die nördlichen Salomonen in Besitz genommen. Die Expedition von 1912/1913 markiert die wissenschaftliche Erforschung des Kolonialgebietes. Hier finden Schüler den Bericht des Kommandanten der Kaiserin-Augusta-Fluss-Expedition.</em></p>
<p><strong>Die christliche Mission in den Kolonien</strong></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/ausstellungen/tsingtau/katalog/auf1_3.htm">Für Gott und Vaterland? Die christlichen Missionen</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> Am Beispiel Chinas zeigt der Autor auf, wie die katholische und protestantische Mission im 19. Jahrhundert verlief. Was waren die Ziele, welche Widerstände gab es und wie verhielten sich die Missionare?</em></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/europa-und-die-welt/mission/michael-sievernich-christliche-mission/?searchterm=None">Christliche Mission</a> (Europäische Geschichte Online, englisch)<br />
<em> Dieser Text beschreibt die Hochphase der katholischen Mission zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert. Der Autor beschreibt die Ziele und das Vorgehen in Asien, Afrika und Amerika.</em></p>
<p><strong>Kolonialausstellungen, Völkerschauen und Wahrnehmung der Kolonien im Deutschen Reich</strong></p>
<p><a href="http://www.geschichte.uni-hannover.de/kolonialismus/index.html">Spuren des Kolonialismus in Hannover </a> (Universität Hannover)<br />
<em> Neben Menschen und Waren brachten die Kolonialherren auch Beschreibungen von Land und Leuten aus den Kolonien mit. In Straßennamen und Denkmälern verewigten sie die Größe des deutschen Reiches zu Hause und erinnerten an wichtige Ereignisse in den Kolonien. Wie Kolonialismus in Hannover präsent war und ist und was für ein Afrikabild Hannoveraner Kolonialisten hatten, beschreiben Studenten der Uni Hannover.</em></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/modelle-und-stereotypen/wilde-und-zivilisierte/anne-dreesbach-kolonialausstellungen-voelkerschauen-und-die-zurschaustellung-des-fremden/?searchterm=None">Kolonialausstellungen, Völkerschauen und die Zurschaustellung des &#8220;Fremden&#8221;</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> Dieser Artikel erklärt ausführlich, welchen Zweck die sogenannten Völkerschauen hatten, wie sie aufgebaut waren und warum sie schließlich in die Kritik und damit aus der Mode gerieten.</em></p>
<p><a href="http://www.freiburg-postkolonial.de/pdf/Armbruster-Voelkerschauen-in-Freiburg.pdf">Völkerschauen um 1900 in Freiburg – Kolonialer Exotismus im historischen Kontext</a> (freiburg-postkolonial.de)<br />
<em> Auf sogenannten Völkerschauen wurden im 19. Jahrhundert Menschen aus fernen Ländern und ihre Lebensweisen ausgestellt. Die Darstellung der Menschen war dabei stark davon geprägt, dass die Kolonialherren und Wissenschaftler sie als fremd, anders, exotisch und wild wahrnahmen. Aus dieser umfangreichen Arbeit erfahren Schüler mehr über Afrikaner im Deutschland der Kolonialzeit.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/ausstellungen/namibia/stadtspaziergang/treptow.htm">Die Deutsche Colonial-Ausstellung von 1896 im Treptower Park</a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em> Im Rahmen der Großen Gewerbeausstellung in Berlin 1896 wurden einhundert Herero in einem nachgebauten Dorf in Berlin ausgestellt. Wie im Zoo sollten sie den Deutschen zeigen, wie Afrikaner in der Vorstellung der Deutschen lebten. Dass deutsche und afrikanische Normvorstellungen sehr unterschiedlichen waren und die menschlichen Ausstellungsstücke  aus Namibia daher für einige Aufregung sorgten, zeigt dieser Text.</em></p>
<p><a href="http://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/presse.htm#1852">Dokumentation von (post-)kolonialen Artikeln der Freiburger Lokalpresse</a> (freiburg-postkolonial.de)<br />
<em> Was hielten die deutschen Medien von der deutschen Kolonialpolitik? Was schrieben Journalisten über die Themen Auswanderung, Sklavenhandel, den Boxeraufstand und andere Konflikte? Wie nahm die Presse die afrikanische Kultur und Künstler wahr, die Kolonialherren mitbrachten? In digitalisierten Artikeln der Freiburger Lokalpresse aus den Jahren 1853 bis 1943 finden Schüler Antworten auf diese und andere Fragen.</em></p>
<p><strong>Das Ende des Kolonialismus? – Dekolonialisierung und Postkolonialismus</strong></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/YFDOUM,3,0,Deutschland_in_Afrika_Der_Kolonialismus_und_seine_Nachwirkungen.html#art3">Deutschland in Afrika – der Kolonialismus und seine Nachwirkungen</a> (Bundeszentrale für politische Bildung)<br />
<em> Der Verfasser dieser Publikation erklärt, welche Auswirkungen die deutsche Kolonialpolitik auch nach dem Verlust der Kolonien dort hatten.</em></p>
<p><a href="http://www.mgfa-potsdam.de/html/einsatzunterstuetzung/downloads/meunordafrikaruf.pdf?PHPSESSID=92bb8">Prozesse der Entkolonialisierung (1922–1962)</a> (Militärgeschichtliches Forschungsamt)<br />
<em> Aus diesem Text erfahren Schüler, wie die Entkolonialisierung in den nordafrikanischen Ländern Ägypten, Algerien, Tunesien, Marokko und Libyen verlief. Es gab friedliche Prozesse, aber auf Bürgerkriege oder Kriege gegen die kolonialen Besatzer.</em></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/6ZN01X.html">Der Vorwurf von kultureller Dominanz und Neokolonialismus</a> (Bundeszentrale für politische Bildung)<br />
<em> Im 20. Jahrhundert haben die Kolonialmächte ihre Kolonien politisch in die Unabhängigkeit entlassen. Dennoch ist der Einfluss in den ehemaligen Besitzungen weiterhin groß. Daher ist oft die Rede vom Neokolonialismus. Was damit gemeint ist, erfahren Schüler aus dem Text.</em></p>
<p><a href="http://wissen.dradio.de/dekolonisierung-von-britisch-indien-nach-london.37.de.html?dram:article_id=14585">Migrantische Einflüsse der Dekolonialisierung – von Britisch-Indien nach London </a> (<em>DRadio Wissen</em>, Deutschlandfunk)<br />
<em> Aus diesem Interview erfahren Schüler, was der Begriff Dekolonialisierung bedeutet. Der Historiker Sebastian Conrad erklärt auch, dass die Kolonialisierung nicht nur Spuren in den ehemaligen Kolonien hinterlassen hat. Auch die Kolonialmächte haben sich durch die Kolonialisierung verändert. Wie und warum, erklärt der Historiker im Interview.</em></p>
<p><a href="http://www.ieg-ego.eu/de/threads/europa-und-die-welt/postkoloniale-studien/harald-fischer-tine-postkoloniale-studien/?searchterm=None">Postkoloniale Studien</a> (Europäische Geschichte Online)<br />
<em> Als </em>postcolonial studies<em> gilt die wissenschaftliche Untersuchung von nicht-materiellen Auswirkungen des Kolonialismus nach seinem Ende. Das bedeutet, dass die </em>postcolonial studies<em> nach Denkmustern, Wahrnehmungen und Vorstellungen fragen, die durch die Kolonialisierung entstanden sind und die Nach-Kolonialzeit beeinflussen.</em></p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/geschichte/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
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		<title>Genetik und Fortpflanzung</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/03/07/genetik-und-fortpflanzung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Füßler</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Genetik und Fortpflanzung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[Genom]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die blauen Augen von der Mutter, das mächtige Kinn vom Vater: Was Kinder von ihren Eltern auf den Weg fürs Leben mitbekommen, liegt nicht allein an der Erziehung. Ein beträchtlicher Teil der körperlichen Merkmale ist bereits festgeschrieben, bevor ein Baby auf die Welt kommt – in den Genen. Die Lehre davon, was wie vererbt wird, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><div id="attachment_4197" class="wp-caption alignleft" style="width: 332px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2012/03/DNA-Modell.jpg"><img class=" wp-image-4197" title="Arts and Sciences City (Valencia) Prince Philip Science Museum. Giant DNA model." src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2012/03/DNA-Modell.jpg" alt="" width="322" height="473" /></a><p class="wp-caption-text">Ein DNA-Modell in der Arts and Science City in Valencia ® Ismael Alonso/Cover/Getty Images</p></div></p>
<p>Die blauen Augen von der Mutter, das mächtige Kinn vom Vater: Was Kinder von ihren Eltern auf den Weg fürs Leben mitbekommen, liegt nicht allein an der Erziehung. Ein beträchtlicher Teil der körperlichen Merkmale ist bereits festgeschrieben, bevor ein Baby auf die Welt kommt – in den Genen. Die Lehre davon, was wie vererbt wird, heißt Genetik. Als ihr Begründer gilt Gregor Mendel. Der Augustinermönch hat im Garten seines Klosters Erbsenpflanzen miteinander gekreuzt und die Ergebnisse der systematischen Kreuzungen ausgewertet. Die Vererbungsregeln bei einem einfachen Erbgang sind nach ihm benannt und bis heute eine Grundlage in der klassischen Genetik: die Mendelschen Regeln.</p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<p>Neben der klassischen Genetik spielt die Molekularbiologie eine wichtige Rolle für die Erforschung der Gene. Sie ist relativ jung. In den 1940er Jahren haben Wissenschaftler begonnen, die Struktur und Funktion der Erbinformationen in DNA und RNA auf molekularer Ebene zu untersuchen. Sie wollten herausfinden, wie die Moleküle untereinander und mit Proteinen agieren. Die so gewonnen Erkenntnisse nutzt die Gentechnik. Damit greift der Mensch gezielt in das Erbgut von Lebewesen ein und versucht, biochemische Vorgänge zu steuern. So kam zum Beispiel 1994 in Amerika eine Tomate auf den Markt, die <a href="http://www.was-wir-essen.de/abisz/tomaten_verbraucherschutz_gentechnik.php" target="_blank">gentechnisch verändert war und dadurch nicht matschig wurde</a>. Es gibt vier Zweige der Gentechnik: Die Grüne (bei Pflanzen), die Rote (in der Medizin und Pharmazeutik), die Weiße (bei Industrieprozessen) und die Graue (in der Abfallwirtschaft).</p>
<p>Mit der Fortpflanzung beschäftigt sich die Reproduktionsbiologie. Bei der Fortpflanzung entsteht ein neues Lebewesen, das seinen Erzeugern und anderen Verwandten ähnlich ist. Kann man vorhersehen, wie die Nachkommen aussehen werden? Nach welchen Regeln werden Krankheiten oder das Geschlecht weitergegeben? Bei der Beantwortung dieser Fragen hilft es, dass Forscher das menschliche Genom entschlüsselt haben. Doch das bedeutet nicht, dass Wissenschaftler sämtliche Zusammenhänge verstehen. Es ist so, als ob ein Leser einen Text mit vielen Fremdwörtern vor sich hat. Er kann die Worte zwar lesen, versteht aber nicht alle. Daran, mehr und mehr zu verstehen, arbeiten Forscher zurzeit. Gene sind empfindliche Konstruktionen, sie können von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst und geschädigt werden. Mutationen führen zu Krankheiten, mal in kleinerem, mal in größerem Ausmaß.</p>
<p>Die Gentechnik hat inzwischen Einzug gehalten in unseren Alltag. Gentechnisch veränderte Medikamente oder Pflanzen, die so verändert wurden, dass sie robuster und ertragreicher sind, sind keine Seltenheit mehr. Und es wird noch viele weitere Fortschritte geben, denn die Genetik ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft, in der es noch einiges zu entdecken gibt.<br />
&nbsp;<br />
<a name="dossier"></a><br />
<a href="#artikel">Zurück zum Artikelanfang springen</a></p>
<h2><strong>ZEIT ONLINE-Dossier:<br />
Genetik und Fortpflanzung</strong></h2>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:</strong></p>
<h3><strong>Klassische Genetik</strong></h3>
<p><a href="http://www.biologie.uni-regensburg.de/Zoologie/Schneuwly/Hofbauer/DROSI/strentw01.htm" target="_blank"><em>Drosophila</em>: ein Haustier (nicht nur) in der Genetik</a> (Universität Regensburg)<br />
<em> Seit mehr als 90 Jahren erforschen Evolutionsbiologen die Fruchtfliege </em>Drosophila melanogaster<em>. Diese Zusammenfassung erklärt, warum das so ist und geht auf embryonale Entwicklung und Genetik der Drosophila ein.</em></p>
<p><a href="http://www.scheffel.og.bw.schule.de/faecher/science/biologie/genetik/6morgan/morgan.htm" target="_blank">Morgan-Genetik: Genkoppelung, Genkartierung</a> (Scheffel-Gymnasium)<br />
<em> Die Merkmale der </em>Drosophila<em> und warum sie in der Genforschung so beliebt ist, finden Schüler hier ausführlich erklärt.</em></p>
<p><a href="http://www.mendel-regeln.de/" target="_blank">Die Mendelschen Gesetze</a> (mendel-regeln.de)<br />
<em> Auf dieser Seite finden Schüler einen kurzen Überblick über die drei Mendelschen Regeln und bekommen die Begriffe &#8220;dominant&#8221; und &#8220;rezessiv&#8221; erklärt.</em></p>
<p><a href="http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d08/08.htm" target="_blank">Frühe Erfahrungen und Überblick über Arbeiten bis zur Wiederentdeckung der Mendelschen Regeln </a>(Universität Hamburg)<br />
<em> Die frühen Erkenntnisse der klassischen Genetik sind auf dieser Seite zu finden. Außerdem können Schüler nachlesen, wie die Mendelschen Regeln von Biologen wiederentdeckt und wissenschaftlich belegt wurden.</em></p>
<p><a href="http://www.mallig.eduvinet.de/bio/Repetito/Genetik.html" target="_blank">Einführung in die klassische Genetik</a> (eduvinet.de)<br />
<em> Schritt für Schritt können sich Schüler durch diesen Selbstlernkurs arbeiten und lernen so anhand von Beispielen die Grundlagen der klassischen Genetik kennen.</em></p>
<p><a href="http://www.mallig.eduvinet.de/bio/Repetito/Genetik.html" target="_blank">Klassische Genetik – Vererbungslehre </a>(Scheffel-Gymnasium)<br />
<em> Was heißt dominant? Was rezessiv? Und wie erstellt man ein Kreuzungsschema? Hier wird die Vererbungslehre sehr detailliert erklärt.</em></p>
<p><a href="http://www.philosophy-online.de/pdf/genophaeno.pdf" target="_blank">Genotyp und Phänotyp</a> (Universität Osnabrück)<br />
<em> Was die Begriffe Phänotyp und Genotyp bedeuten und ob und wie sie sich gegenseitig beeinflussen, können Schüler hier nachlesen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1990/41/neuer-trend-zur-alten-kuh" target="_blank">Neuer Trend zur alten Kuh</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 41/1990)<br />
<em> Die Zucht alter Kühe liegt im Trend: Landwirte und Tierschützer kümmern sich darum, aussterbende Rassen wiederzubeleben.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1982/19/von-maeusen-menschen-und-katzen" target="_blank">Von Mäusen, Menschen und Katzen</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 19/1982)<br />
<em> Dieser Artikel zeigt, dass Mäuse, Menschen und Katzen sich genetisch ähnlicher sind, als so mancher denken würde.</em></p>
<h3><strong>Chromosomen</strong></h3>
<p><a href="http://www.meine-molekuele.de/die-chromosomen-zellteilung-rekombination" target="_blank">Die Chromosomen</a> (meine-molekuele.de)<br />
<em> Dieses Buchkapitel erklärt anschaulich, wie Chromosomen funktionieren und was sie für das Leben bedeuten.</em></p>
<p><a href="http://www.mallig.eduvinet.de/bio/0genetik/0sxerb1.htm" target="_blank">Vererbung des Geschlechts</a> (eduvinet.de)<br />
<em> In diesem Selbstlernkurs erfahren Schüler, wie Chromosomen sich beim Teilen von Zellen verhalten und wie das Geschlecht vererbt wird.</em></p>
<h3><strong>Angewandte Genetik und Gentechnik</strong></h3>
<p><a href="http://www.meine-molekuele.de/das-genom" target="_blank">Das Genom – fast aufgeklärt und nun? </a>(meine-molekuele.de)<br />
<em> Was die Forscher, die das Genom entschlüsselt haben, herausfanden, erfahren Schüler auf dieser Seite.</em></p>
<p><a href="http://gene-abc.ch/de/geschichte-der-gene/gen-story-von-1665-bis-1977.html" target="_blank">Gen-Story von 1665 bis 1977</a> (gene-abc.ch)<br />
<em> Auf dieser Seite lernen Schüler die Geschichte der Gene – Schritt für Schritt von der Entdeckung der Pflanzenzellen Mitte des 17. Jahrhunderts bis heute.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-08/genetik-sarrazin" target="_blank">Jeder sollte wissen, was Gene sind</a> (<em>ZEIT</em> <em>ONLINE</em>, 30.8.2010)<br />
<em> Leider wissen viele Deutsche wenig über Gene und Vererbung. Und das macht sie anfällig für populistische Parolen. Ein Kommentar</em></p>
<h3><strong>DNA in der Kriminalistik</strong></h3>
<p><a href="http://www.g-o.de/dossier-detail-15-7.html" target="_blank">Molekulare Kriminalistik – ein DNA-Test klärt auf</a> (<em>sinexx</em> – Das Wissensmagazin)<br />
<em> Winzige Hautreste unter den Fingernägeln oder Speichel an einer Cola-Flasche? Das kann manchmal schon genügen, um einen Verbrecher dingfest zu machen. Wie die Kriminalistik den DNA-Test nutzt, erklärt dieser Text.</em></p>
<p><a href="http://www.wissen.sf.tv/Dossiers/Technik/DNA-in-der-Kriminalistik#!videos" target="_blank">Dossier: DNA in der Kriminalistik</a> (<em>SF Wissen</em>, Schweizer Fernsehen)<br />
<em> Wie die DNA den Kriminalbeamten oft den Weg zum Täter weist, zeigen diese Videos. Sie erzählen, wie Kriminalisten dank DNA die Mutter eines Findelkindes identifizieren können oder der Speicheltest einen Brandstifter entlarvt.</em></p>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/verbrechensbekaempfung/fingerabdruecke/historische_mordfaelle.jsp" target="_blank">Historische Mordfälle </a>(planet-wissen.de)<br />
<em> Die Gentechnik brachte einen großen Fortschritt für die Kriminalistik. Sie ermöglicht sogar das Aufklären von Mordfällen, die schon eine Weile zurückliegen und die bislang als ungelöst galten.</em></p>
<h3><strong>Humangenomprojekt</strong></h3>
<p><em><a href="http://www.ornl.gov/sci/techresources/Human_Genome/home.shtml" target="_blank">Human Genome Project Information</a></em> (ornl.gov)<br />
<em> Das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln, war das Ziel des Humangenomprojekts (Human Genome Project). Wie das gelungen ist, wer daran beteiligt war und welchen Nutzen die Wissenschaft aus diesem Projekt zieht, ist auf der offiziellen Website des Humangenomprojekts nachzulesen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-10/genomprojekt-mensch" target="_blank">Der Mensch, das mutierende Wesen</a> (<em>ZEIT ONLINE</em>, 28.10.2010)<br />
<em> Dieser Artikel erklärt das Vorhaben Humangenomprojekt und stellt die ersten Ergebnisse der Forscher nach dem Startschuss vor.</em></p>
<p><a href="http://www.g-o.de/dossier-detail-15-10.html" target="_blank">Das Humangenomprojekt und die Folgen</a> (<em>scinexx</em> – Das Wissensmagazin)<br />
<em> Die Wissenschaft hat das menschliche Genom entziffert – und nun? Was fängt die Wissenschaft an mit diesen Daten? Der Text beschäftigt sich mit dem Humangenomprojekt und seinen Folgen.</em></p>
<h3><strong>Grüne Gentechnik</strong></h3>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/AXSF27,0,0,Gr%FCne_Gentechnik_%96_eine_gesellschaftliche_Kontroverse.html" target="_blank">Grüne Gentechnik – eine gesellschaftliche Kontroverse</a> (Bundeszentrale für politische Bildung)<br />
<em> Die Grüne Gentechnik ermöglicht es Biologen, Pflanzen genetisch zu verändern. Doch diese Möglichkeit hat nicht nur Befürworter. Auf dieser Seite finden Schüler Informationen zu den Pros und Contras der Grünen Gentechnik.</em></p>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/natur_technik/forschungszweige/gentechnik/gruene_gentechnik.jsp" target="_blank">Grüne Gentechnik </a>(planet-wissen.de)<br />
<em> Wenn Forscher die Gene von Pflanzen manipulieren, betreiben sie Grüne Gentechnik. Aus diesem Artikel und dem Interview erfahren Schüler, warum die Grüne Gentechnik so umstritten ist.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/38/Gentechnik-Kennzeichnung/seite-1" target="_blank">Was die Etiketten verstecken </a>(<em>DIE ZEIT</em>, 38/2011)<br />
<em> Wie gentechnisch veränderte Substanzen in Nahrungsmittel gelangen, auf denen &#8220;Ohne Gentechnik&#8221; steht, erfahren Schüler aus diesem Artikel.</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=10&amp;ved=0CHsQFjAJ&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dfg.de%2Fdownload%2Fpdf%2Fdfg_magazin%2Fforschungspolitik%2Fgruene_gentechnik%2Fbroschuere_gruene_gentechnik.pdf&amp;ei=nw9FT6yVBKyk4AToiuGgAw&amp;usg=AFQjCNH7Em8QL4diV8TbuJGvbXBfuaICaw" target="_blank">Grüne Gentechnik </a>(Deutsche Forschungsgemeinschaft)<br />
<em> Diese Publikation erklärt, was genetisch veränderte Pflanzen von klassisch gezüchteten Gewächsen unterscheidet. Die Autoren gehen dabei auf die Potenziale von genetisch veränderten Lebensmitteln ein. Sie erklären aber auch, wie Grüne Gentechnik auf Mensch und Umwelt wirkt und erläutern rechtliche und politische Aspekte.</em></p>
<p><a href="http://www.mpiz-koeln.mpg.de/downloads/publicRelation/Bro_grueneGentechnik.pdf" target="_blank">Grüne Gentechnik im Überblick </a>(Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung)<br />
<em> Welche Bedeutung hat die Grüne Gentechnik? Das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung beantwortet die Frage anhand von zahlreichen Beispielen aus der eigenen Forschungspraxis.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/01/Gentechnik-Patent-Nahrungsmittel" target="_blank">Wem gehört der Brokkoli?</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 1/2010)<br />
<em> Nahrungsmittelkonzerne liefern sich einen Wettstreit um das Patentieren von genetisch verändertem Gemüse, Obst und sogar Tieren.</em></p>
<h3><strong>Rote Gentechnik</strong></h3>
<p><a href="http://www.bpb.de/themen/VHVXNM,0,Rote_Gentechnologie.html" target="_blank">Rote Gentechnologie </a>(Bundeszentrale für politische Aufklärung)<br />
<em> Weil sie mit Blut zu tun hat, heißt die Gentechnologie, die Medizin und Pharmaindustrie anwenden, Rote Gentechnik. Eine kritische Darstellung zu dieser Form der Gentechnologie können Schüler hier lesen.</em></p>
<p><a href="http://gene-abc.ch/de/gene-und-medizin/gentechnisch-hergestellte-medikamente.html" target="_blank">Genetisch hergestellte Medikamente</a> (gene-abc.ch)<br />
<em> Dieses Video erklärt ausführlich die Bedeutung der Gentechnik in der Medikamentenherstellung.</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=5&amp;ved=0CFQQFjAE&amp;url=http%3A%2F%2Felib.uni-stuttgart.de%2Fopus%2Fvolltexte%2F2004%2F1807%2Fpdf%2FKIroteGentechnik.pdf&amp;ei=ixVFT-3VA-mO4gTd8KmtAw&amp;usg=AFQjCNE9zR9iIt9_9-1fAuZhfJaxZj90MA" target="_blank">Fragen und Antworten zur Roten Gentechnik</a> (Universität Stuttgart)<br />
<em> Was ist genetische Diagnostik? Sind gesunde Kinder genetisch herstellbar? Was ist das Ziel beim Klonen? Antworten auf viele Fragen zum Einsatz von Gentechnik in der Medizin erhalten Schüler aus dieser Publikation.</em></p>
<h3><strong>Molekularbiologie und Genetik</strong></h3>
<p><a href="http://www.wissensschau.de/genom/gen_mutationen.php" target="_blank">Genmutation – verhängnisvolle Schäden der DNA</a> (wissensschau.de)<br />
<em> Ein DNA-Molekül lebt riskant: Giftstoffe in der Nahrung, gefährliche Abbauprodukte des Zellstoffwechsels oder zu viel UV-Licht – dieser Text erklärt, was passiert, wenn die Träger der Erbinformation geschädigt werden.</em></p>
<p><a href="http://bildungsserver.hamburg.de/von-der-dna-zum-protein/" target="_blank">Von der DNA zum Protein </a>(Hamburger Bildungsserver)<br />
<em> Hier bekommen Schüler in Wort und Bild erklärt, worin sich DNA und RNA unterscheiden und welche Strukturen Proteine haben und wie sie funktionieren.</em></p>
<p><a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/genetik/Unterlagen/Aufbau und Struktur von DNA.pdf" target="_blank">Aufbau, Struktur, Funktion von DNA, RNA und Proteinen</a> (Universität Bochum)<br />
<em> Bereits für Fortgeschrittene: Diese Präsentation erklärt den Aufbau von DNA, RNA und Proteinen ganz detailliert.</em></p>
<h3><strong>Replikation</strong></h3>
<p><a href="http://www.pflanzenforschung.de/wissenalphabetisch/detail/dna-replikation" target="_blank">DNA-Replikation</a> (pflanzenforschung.de)<br />
<em> Auf dieser Seite erfahren Schüler, in welchen vier Phasen die DNA-Replikation verläuft. Sie heißen Initiationsphase, Elongationsphase, Interphase und Terminationsphase.</em></p>
<p><a href="http://www.johnkyrk.com/DNAreplication.de.html" target="_blank">DNA-Replikation</a> (johnkyrk.com)<br />
<em> Wie sich die DNA verdoppelt, wenn sich eine Zelle teilt, zeigt diese interaktive Animation anschaulich.</em></p>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/natur_technik/atomkraft/kernkraft/video_gefahren.jsp" target="_blank">Krebs durch radioaktive Strahlen</a> (planet-wissen.de)<br />
<em> In diesem Video erklärt die Physikerin Oda Becker, wie radioaktive Strahlung Zellen schädigt und was sie dadurch im menschlichen Körper anrichten kann.</em></p>
<h3><strong>Fortpflanzung, Sexualität, Geschlecht</strong></h3>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/natur_technik/fortpflanzung/vererbung/vererbung_des_geschlechts.jsp#" target="_blank">Vererbung des Geschlechts</a> (planet-wissen.de)<br />
<em> Junge oder Mädchen? Das entscheiden die Gene. Dieser Text erklärt, welche Rolle y- und x-Chromosomen dabei spielen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu geschlechtsgebundenen Erbkrankheiten und Störungen der geschlechtlichen Entwicklung.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2007/27/PS-Biologie-Gender" target="_blank">Erbe und Erziehung </a>(<em>DIE ZEIT</em>, 27/2007)<br />
<em> Sind Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen, Männern und Frauen angeboren? Welchen Einfluss hat die Umwelt? Die wichtigsten Ergebnisse der Wissenschaft</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/campus/2010/02/ehemalige" target="_blank">Im Hosenstall der Wissenschaft </a>(<em>ZEIT Campus</em>, 2/2010)<br />
<em> Er ist der wichtigste Sexualforscher des 20. Jahrhunderts: Alfred Kinsey sprach zu Forschungszwecken über intime Dinge, über die viele kaum nachzudenken wagten. Ein Porträt</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2009/35/intersexualitaet" target="_blank">Der Mythos von den zwei Geschlechtern </a>(<em>ZEIT ONLINE</em>, 25.8.2009)<br />
<em> Wenn Ärzte einen Mensch physisch nicht eindeutig als Mann oder Frau identifizieren können, sprechen sie von Intersexualität. Der Artikel erklärt, was damit gemeint ist.</em></p>
<h3><strong>Präimplantationsdiagnostik</strong></h3>
<p><a href="http://www.praeimplantationsdiagnostik.net/" target="_blank">Was ist Präimplantationsdiagnostik?</a> (praeimplantationsdiagnostik.net)<br />
<em> Auf dieser Seite bekommen Schüler kurz und verständlich erklärt, was Präimplantationsdiagnostik, die sogenannte PID, ist. Außerdem sind die wichtigsten Argumente der Gegner und Befürworter aufgelistet.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/2011-01/wissenschaftsakademien-pid-stellungnahme" target="_blank">Wissenschaftsakademien befürworten die PID </a>(<em>ZEIT ONLINE</em>, 18.1.2011)<br />
<em> Warum die deutschen Wissenschaftsakademien die PID befürworten und wie Wissenschaftler und Politiker im Ausland dieses Thema beurteilen, können Schüler hier nachlesen.</em></p>
<h3><strong>Klonen</strong></h3>
<p><a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/611231" target="_blank">Aktueller Überblick zu Klonen und Stammzellen</a> (<em>spektrum.de</em>)<br />
<em> Auch über das Klonen und die Stammzellforschung gibt es intensive Debatten. Eine Sammlung von aktuellen Artikeln zu den beiden Themen finden Schüler hier.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2007/09/dolly" target="_blank">Geliebter Klon</a> (<em>ZEIT ONLINE</em>, 11.2.2008)<br />
<em> Die Geschichte des wohl berühmtesten Klons – Schaf Dolly – und was die Wissenschaft daraus gelernt hat.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/16/N-Tierklone" target="_blank">Dollys erfolgreiche Erben </a>(<em>DIE ZEIT</em>, 16/2009)<br />
<em> Seit der Geburt des ersten Klonschafs haben Genforscher die Kopiertechnik immer weiter verfeinert. So sehr, dass sie nun mit der Produktion von Tieren im Reagenzglas anfangen könnten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/27/C-Babymacher" target="_blank">Die Menschen-Macher </a>(<em>DIE ZEIT</em>, 27/2004)<br />
<em> So groß die Möglichkeiten sind, so wenige Menschen interessieren sich dafür: Die Reproduktionsmedizin hat ein Nachwuchsproblem, wie dieser Text aufzeigt.</em></p>
<h3><strong>Individualentwicklung</strong></h3>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/natur_technik/fortpflanzung/vererbung/index.jsp" target="_blank">Vererbung – Wie die Mutter, so die Tochter</a> (planet-wissen.de)<br />
<em> Dass Eltern körperliche Merkmale an ihre Kinder weitergeben, weiß die Forschung inzwischen. Wie aber ist es um Charaktereigenschaften bestellt? Sind die auch in den Genen festgelegt?</em></p>
<h3><strong>Stammzellforschung</strong></h3>
<p><a href="http://www.stammzellen.nrw.de/ueber-stammzellen/videos.html" target="_blank">Typ(isch) Stammzelle </a>(Kompetenznetzwerk Stammzelle NRW)<br />
<em>Hier finden Schüler drei Videos zum Thema Stammzellen. Im ersten Video erklärt die Sprecherin, was eine Stammzelle ausmacht und was eine adulte Stammzelle ist. Video zwei und drei erklären, was eine embryonale und eine reprogrammierte Stammzelle ist und was diese Zellen im Körper tun.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/campus/2011/01/sprechstunde" target="_blank">&#8220;Wir brauchen embryonale Stammzellen&#8221;</a> (<em>ZEIT Campus</em>, 2011)<br />
<em> Im Interview begründet Hans Robert Schöler, der Erfinder künstlicher Stammzellen, weshalb wir seiner Meinung nach embryonale Stammzellen in der Forschung brauchen.</em></p>
<h3><strong>Entwicklung des Embryos</strong></h3>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/humangenetik-normale-gendefekte-bei-fruehen-embryonen-1815098.html" target="_blank">&#8220;Normale&#8221; Gendefekte bei frühen Embryonen</a> (<em>faz.net</em>, 14.6.2009)<br />
<em> Im frühen Stadium der embryonalen Entwicklung kommt es recht häufig zu Anomalien im Erbgut. Der Körper reagiert dann mit einer Fehlgeburt.</em></p>
<p><a href="http://www.embryology.ch/allemand/iperiodembry/planmodperiod.html" target="_blank">Embryonale Entwicklung </a>(embryology.ch)<br />
<em> Hier finden Schüler eine umfangreiche Sammlung von Informationen zur embryonalen Entwicklung, aufgeschlüsselt nach einzelnen Entwicklungsstadien.</em></p>
<p><a href="http://www.bio.vobs.at/sex/pics/s-embryonal.htm" target="_blank">Sexualbiologie – Die embryonale Entwicklung des Menschen</a> (Vorarlberger Bildungsserver)<br />
<em> Eine prägnante Zusammenfassung der embryonalen Entwicklung können Schüler hier nachlesen.</em></p>
<h3><strong>Altersforschung</strong></h3>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/alter/aelter_werden/index.jsp" target="_blank">Älter werden</a> (planet-wissen.de)<br />
<em> Warum altern wir? Wie altern wir? In diesem Artikel begeben sich Schüler auf die Spur der Wissenschaft, die das Rätsel des Alterns bis heute nicht lösen konnte. Nur eines steht fest: Die Gene spielen dabei eine Rolle.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/2011-02/altern-gene-interview" target="_blank">&#8220;Ewig zu leben wäre Verschwendung&#8221;</a> (<em>ZEIT ONLINE</em>, 2.2.2011)<br />
<em> Gute Gene und eine glückliche Ehe – solche Faktoren können Tom Kirkwood zufolge beeinflussen, wie alt ein Mensch wird. Ein Interview mit dem Altersforscher</em></p>
<h3><strong>Erbkrankheiten</strong></h3>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/10/Care-for-rare" target="_blank">Wenn der Doktor ratlos ist</a> (<em>DIE ZEIT</em>, 10/2010)<br />
<em> Je seltener die Krankheit, die ein Mensch hat, umso wahrscheinlicher ist es, dass er eine Odyssee erlebt, bis er endlich die richtige Diagnose erhält. Es gibt einfach zu wenige Erfahrungswerte.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/2011-06/podcast-esoterik-langes-leben" target="_blank">Die kleinen Menschen von Loja</a> (<em>ZEIT Wissen</em>, 2011)<br />
<em> Eine seltene Erbkrankheit scheint die Bewohner eines kleinen Dorfes in Ecuador immun zu machen gegen Krebs und Diabetes. Ein Podcast, der selbst Mediziner ins Staunen bringt</em></p>
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		<title>Literatur des Mittelalters</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frida Thurm</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Orff]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[referat]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Walther von der Vogelweide]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram von Eschenbach]]></category>

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		<description><![CDATA[MedientheorieÜberblick: Lesen und Schreiben &#8211; das konnten im Mittelalter vor allem die Mönche und Adeligen. Kein Wunder also, dass eine Form der Dichtung populär war, die sich auswendig lernen und vortragen ließ: Der Minnesang. In den Stücken pries der Minnesänger (meist ein Ritter oder Adeliger) eine unerreichbare (weil verheiratete) adelige Frau und beklagte seine unerfüllte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medientheorie</strong><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> Lesen und Schreiben &#8211; das konnten im <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/07/21/thema-das-mittelalter/">Mittelalter</a> vor allem die Mönche und Adeligen. Kein Wunder also, dass eine Form der Dichtung populär war, die sich auswendig lernen und vortragen ließ: Der Minnesang. In den Stücken pries der Minnesänger (meist ein Ritter oder Adeliger) eine unerreichbare (weil verheiratete) adelige Frau und beklagte seine unerfüllte Liebe. Oder er sang von erotischen Erfahrungen. Die Minnedichter sangen auf Mittelhochdeutsch und waren besonders auf den Hoffesten beliebt. Vom Minnesang abzugrenzen ist die Spruchdichtung, die zu religiös und moralisch korrektem Handeln aufforderte. Der bekannteste Minne- und Spruchdichter ist <a title="Walther von der Vogelweide" href="http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/13Jh/Walther/wal_intr.html" target="_blank">Walther von der Vogelweide</a>.<span id="more-33"></span></p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div id="attachment_1200" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/07/mittelalter-musiker-180x240.jpg"><img class="size-full wp-image-1200" title="Mittelalter-Musiker" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/07/mittelalter-musiker-180x240.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">© Hulton Archive/Getty Images</p></div>
<p>Außerdem entstanden, meist von Frankreich ausgehend, verschiedene Arten der höfischen Romane: Antikenromane, Heldenepen und der Artusroman. Berühmte Beispiele sind<em> Tristan und Isolde </em>von <a title="Gottfried von Straßburg" href="http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/13Jh/Gottfried/got_intr.html" target="_blank">Gottfried von Straßburg</a> und <em>Parzival</em> von <a title="Wolfram von Eschenbach" href="http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/13Jh/Wolfram/wol_intr.html" target="_blank">Wolfram von Eschenbach</a>. Die weltliche Lyrik, also Gedichte, in denen es um das reale Leben und nicht um Sagen und Mythen ging, wurde in Latein verfasst und heißt Vagantendichtung. Die <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carmina_Burana">Carmina Burana</a></em> ist eine Sammlung solcher Lieder und Gedichte. Einige von ihnen wurden im 20. Jahrhundert von dem Komponisten <a title="Carl Orff" href="http://www.orff.de/" target="_blank">Carl Orff</a> zu einem Chorwerk verarbeitet &#8211; dieses Stück findet sich heute noch <a href="http://www.zeit.de/1999/21/199921.revue_orff_(sony.xml">in der Popmusik wieder.</a><br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zum Artikel springen</a><br />
<strong>Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:</strong></p>
<p><strong>Zur Einführung</strong></p>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em>LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)</em><em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><em>Das Mittelalter umfasst mehrere Jahrhunderte. Da ist es nur logisch, dass die Literatur über einen so langen Zeitraum nicht gleich geblieben ist. Hier erfahren Schüler mehr über die Literatur des <a href="http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/451/778.html" target="_blank">Frühmittelalters</a>, hier über die des <a href="http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/451/777.html" target="_blank">Hochmittelalters</a> und hier über die Literatur des <a href="http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/451/776.html" target="_blank">Spätmittelalters</a>.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=25&amp;ved=0CDEQFjAEOBQ&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.freidok.uni-freiburg.de%2Fvolltexte%2F2793%2Fpdf%2FMittelalter_1.pdf&amp;rct=j&amp;q=h%C3%B6fischer%20roman&amp;ei=OwkgTqO-L9GKswamjM2-Ag&amp;usg=AFQjCNGAA0APWeYellkVLdm9fC03SOHaEQ&amp;cad=rja" target="_blank">Zur Geschichte der französischen Literatur – Mittelalter </a>(Universität Freiburg)<br />
<em>Diese Publikation stellt verschiedene Arten des höfischen Romans vor: Antikenromane, Epenzyklen, Artusepik und Schicksalsromane. </em><em>Die  Textarten sind in Frankreich entstanden und haben sich dann in Europa verbreitet. Der Autor erläutert die Merkmale der Textarten am Beispiel  von einzelnen Werken.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=k9rFMkm20_A" target="_blank">Das Mittelalter &#8211; Epoche der Finsternis</a> (Dokumentarfilm, ntv)<br />
<em>Wie das Leben im Mittelalter ausgesehen haben könnte, zeigen die nachgestellten Szenen in dieser Dokumentation. Darüber hinaus erklären Forscher, was wir heute über den Alltag von damals wissen. </em></p>
<p><a href="http://avalon.germanistik.fu-berlin.de/mittelhochdeutsch-trainer/haupt.htm" target="_blank">Mittelhochdeutsch-Trainer </a>(Freie Universität Berlin)<br />
<em>Mittelhochdeutsch (MHD.) ist eine Vorform des Hochdeutschen, das wir heute sprechen. Mittelalterliche Autoren haben oft mittelhochdeutsch geschrieben. Es klingt in unseren Ohren ein wenig fremd und die Worte werden anders geschrieben als heute. Um sich mit dem Mittelhochdeutsch vertraut zu machen, können Schüler mit diesem interaktiven Trainer lernen.</em></p>
<p><strong>Klassiker der mittelalterlichen Literatur</strong><em> </em></p>
<p><a href="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848" target="_blank">Große Heidelberger Liederhandschrift – Codex Manesse</a> (Universität Heidelberg)<br />
<em>Da aus dem Mittelalter nicht so viele Schriftquellen überliefert sind wie aus der Neuzeit oder der Moderne, ist der Codex Manesse etwas besonderes. Er ist </em><em>die umfangreichste Liederhandschrift des Mittelalters. Verschiedene Autoren haben sie über Jahre um Bilder und Liedtexte ergänzt. Die Universität Heidelberg besitzt einen originalen Abdruck, den jeder im Internet einsehen kann.</em> <em>Wer an vertiefender Literatur über den Codex Manesse interessiert ist, findet </em><em><a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/allg/benutzung/bereiche/handschriften/manesse_literatur.html" target="_blank">hier</a> digitalisierte Aufsätze.</em></p>
<p><a href="http://bildungsserver.hamburg.de/hartmann-von-aue/#texte" target="_blank">Hartmann von Aue</a> (Hamburger Bildungsserver)<br />
<em>Wer ein Referat über Hartman von der Aue und seine Werke halten möchte oder in einer Klausur ein Werk analysieren muss, findet hier Material. Es gibt Links zu biographischen Informationen, Inhaltswiedergaben und Interpretationen von einzelnen Werken und weiterführende Literaturangaben.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/29/L-Tristan">&#8220;In sînes herzen luften sweben&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 29/2004)<br />
<em>Gottfrieds von Straßburgs </em>Tristan<em> ist ein Klassiker des höfischen Romans und zugleich einer der einsamen Gipfel der mittelhochdeutschen Dichtung.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/29/L-Tristan">&#8220;</a><a href=" http://www.zeit.de/2006/25/L-Nibelungen_xml">Gunther unde Gêrnôt, die recken lobelîch</a><a href="http://www.zeit.de/2004/29/L-Tristan">&#8220;</a> (DIE ZEIT 2006)<br />
<em>Der DDR-Schriftsteller Uwe Johnson hat schon 1956 mit Manfred Bierwisch das Nibelungenlied aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2010/01/Philosoph-Abaelard">Glaube und Vernunft: &#8220;Verdammt ihr dies?&#8221;</a> (ZEIT Geschichte Nr. 1/2010)<br />
<em>Häretiker, Zweifler, Revolutionär: Der streitbare Philosoph Peter Abaelard war ein großer Liebender und ein Vordenker der Aufklärung.</em></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/wolkenstein/audio/" target="_blank">Oskar von Wolkenstein</a> (BR, radioWissen)<br />
<em>Oswald von Wolkenstein war ein ungewöhnlicher Dichter. Ungewöhnlich, weil er festgefügte Regeln der mittelalterlichen Minnelyrik durchbrach, indem er nicht mehr über Tugenden und Werte oder die Unerreichbarkeit der Frau sang. Stattdessen besang er die Natur und schildert seine ganz persönlichen Erlebnisse. Die Sprecher des Radiobeitrags erzählen über den &#8220;ersten modernen Mensch&#8221;, sein Leben und sein Werk.</em></p>
<p><strong>Mittelalterliche Literatur aus dem Orient</strong><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://xoup.de/audio/1001/schahrazad_faulpelz.mp3" target="_blank">Tausendundeine Nacht &#8211; die Geschichte Abu Mohammeds, des Faulpelzes</a> (vorleser.net)<br />
Tausendundeine Nacht<em> – das sind keine arabischen Kindermärchen. Es handelt sich bei den Geschichten vielmehr um eine mittelalterliche Sammlung von </em><em>Komödien, Liebesgeschichten, Tragödien, Gedichten und religiösen Sage<em>n. </em></em><em>Scheherazade erzählt sie König Schahriyâr, um ihn von seiner Wut und dem Schmerz über eine enttäuschte Liebe abzulenken. Eine Geschichte, die von Abu Mohammed dem Faulpelz, können Schüler anhören.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/24/Handschrift-Tausendundeine-Nacht/seite-1" target="_blank">Immer neue Nächte</a> (DIE ZEIT, 24/2010)<br />
<em> Dieser Artikel erklärt, warum es so viele verschiedene Varianten der Märchen aus Tausendundeiner Nacht gibt. </em><em></em></p>
<p><strong>Mittelalterliche Werke in Audio und Video</strong><em> </em></p>
<p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/deutsches-seminar/abteilungen/mediaevistik/mediaevistik-lernhilfen/leseproben.html" target="_blank">Leseproben mittelalterlicher Texte </a>(Universität Tübingen)<br />
<em>Wie klingt Mittelhochdeutsch? Dozenten der Universität Tübingen lesen Texte aus dem Mittelalter: Das Petruslied und das Nibelungenlied, Texte von Walther von der Volgeweide und Wolfram von Eschenbach und weitere Gedichte und Erzählungen . Die geschriebenen Texte können die Hörer parallel lesen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1986/49/Mittelalterliche-Dichtung-gesungen">Mittelalterliche Dichtung &#8211; gesungen</a> (Die ZEIT Nr. 49/1986)<br />
<em>Wie singt man die Minnelieder richtig? Die Vortragsweise mittelalterlicher Dichtung ist trotz emsiger Bemühungen seitens der Musik und Literaturwissenschaft bis heute umrätselt.</em></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/6xVaFCkDyx8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6xVaFCkDyx8" target="_blank">Minnesang</a> (Wissen macht ah, WDR, 2003)<br />
<em>Wie der Minnesang entstanden ist, und auch wie er möglicherweise geklungen hat, zeigt dieser kurze Beitrag. Der WDR hat ihn 2003 mit dem Musiktheater Dingo auf dem Schloss in Siegen gedreht.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=J6YmO0A-tds" target="_blank">Walther von der Vogelweide: &#8220;Ich saz ûf eime steine&#8221;</a> (YouTube), gesungen von Hans Hegner</p>
<p><strong>Mittelalterliche Literatur heute</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1999/21/199921.revue_orff_%28sony.xml">Rap den Orff </a>(Die ZEIT 1999)<br />
<em>Die Erbengemeinschaft des Komponisten wehrt sich gegen Musikpiraten aus der HipHop-Szene und dem Internet.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/26/Furchtbarer_Tristan">Furchtbarer Tristan</a> (DIE ZEIT, 26/2000)<br />
<em>Für einen unmusikalischen Menschen gibt es in der Musikliteratur nur wenige Werke, die ihn ergreifen. Doch der Tristan ergreift den ZEIT-Autoren Franz Schuh.</em></p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/literatur/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachkriegsliteratur (1945-1950)</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/24/thema-nachkriegsliteratur-1945-1950/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 14:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frida Thurm</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegsliteratur (1945-1950)]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Exil]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe 47]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[referat]]></category>

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		<description><![CDATA[Überblick: Die Literatur der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war in verschiedener Hinsicht gespalten: ein Teil der Autoren wollte die NS-Diktatur in ihren Werken Verarbeiten, ein anderer Teil war dabei, sie zu verdrängen. Es bestand auch eine Kontroverse zwischen den Autoren, die in Deutschland geblieben und in die &#8220;Innere Emigration&#8221; gegangen waren und den Vertretern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> Die Literatur der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war in verschiedener Hinsicht gespalten: ein Teil der Autoren wollte die <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/07/11/thema-der-nationalsozialismus/">NS-Diktatur</a> in ihren Werken Verarbeiten, ein anderer Teil war dabei, sie zu verdrängen. Es bestand auch eine Kontroverse zwischen den Autoren, die in Deutschland geblieben und in die &#8220;Innere Emigration&#8221; gegangen waren und den Vertretern der <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/08/19/thema-exilliteratur-1933-1945/">Exilliteratur</a>. Auslöser war Thomas Mann, der die angebotene Rückkehr nach Deutschland mit der Begründung ablehnte, sich durch die Zeit der NS-Diktatur von seiner Heimat entfremdet zu haben. <span id="more-848"></span></p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div id="attachment_879" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/nelly-sachs.jpg"><img class="size-full wp-image-879" title="Nelly Sachs" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/nelly-sachs.jpg" alt="" width="180" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schriftstellerin Nelly Sachs floh vor den Nazis © Central Press/Getty Images</p></div>
<p>Exilautoren, die in die westlichen Besatzungszonen zurückgekehrt waren, waren bald enttäuscht darüber, dass sich allmählich konservative Autoren durchsetzten und die jüngste Vergangenheit verdrängte wurde. Viele der nach Westdeutschland zurückgekehrten Exilautoren gingen daraufhin erneut ins Exil oder siedelten in die Osthälfte Deutschlands über. Die <a href="http://www.bpb.de/publikationen/Z4E3F7,0,0,Gruppe_47.html" target="_blank">&#8220;Gruppe 47&#8243;</a> war ein westdeutsches Netzwerk von Autoren und Verlegern, die sich zu jährlichen Versammlungen trafen, darunter Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Günter Grass und Paul Celan. Auch auf diesen Treffen wurde weder der Krieg noch die Teilung Deutschlands behandelt. In der Sowjetischen Besatzungszone und der aus ihr hervorgehenden DDR bildete sich eine relativ homogene Literatur heraus. Staatliche Einflussnahme und die beherrschende Stellung heimgekehrter kommunistischer Emigranten prägten als erstes Hauptthema die Abrechnung mit dem Nationalsozialismus als einer verbrecherischen Ausformung des Kapitalismus. Danach stellte sich die Literatur weitestgehend in den Dienst des Aufbaus einer sozialistischen Gesellschaft.<br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zum Artikel springen</a><br />
<strong>Allgemeine Materialien zur Nachkriegsliteratur</strong></p>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em> LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)<em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1993/46/Falscher-Hase">Nachkriegsliteratur &#8211; Falscher Hase</a> (DIE ZEIT Nr. 46/1993)<br />
<em>Im Jahr 1993 kritisiert ein ZEIT-Autor, die Nachkriegsliteratur sei feierlich, heimelig und nostalgisch geworden. Mit der deutschen Einheit sei sie nicht an ihr Ende gekommen, denn die deutsche Heimkehrerprosa und Trümmerliteratur blühe. </em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1979/47/Vom-Geist-der-Zeit">Innere Emigration &#8211; Vom Geist der Zeit</a> (DIE ZEIT Nr. 47/1979)<br />
<em>Der Dichter unter dem Diktator &#8211; Kritik und Würdigung der Inneren Emigration im Nazi-Reich.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1996/11/Man_schreibt_deutsch">Rückkehrer aus dem Exil &#8211; Man schreibt deutsch</a> (DIE ZEIT Nr. 11/1996)<br />
<em>Schriftsteller wie Alfred Döblin und die Philosophin Hannah Arendt waren entsetzt, als sie aus dem Exil zurück nach Deutschland kamen und feststellten: Die Menschen machten weiter, als sei nichts geschehen. </em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/36/L-W_Jasper">Ein Rätsel im Rätsel im Rätsel</a> (DIE ZEIT Nr. 36/2004)<br />
<em>Auch nach dem Krieg wollte die Mehrheit der Kulturverantwortlichen sich mitnichten so etwas wie eine Schuld- und Schamkultur aufnötigen lassen. Sie verliehen Literaturpreise an Autoren der Nazi-Ära, ließen Schriftsteller wie Alfred Döblin als &#8220;überflüssig&#8221; in die zweite Emigration entfliehen. Die widersprüchliche Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur.</em></p>
<p><strong>Gruppe 47</strong><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/Die-Gruppe-47.pdf">Die Gruppe 47</a> (digitale-schule.de)<br />
<em>Wer waren die Mitglieder der Gruppe 47? Warum fanden sie sich überhaupt zu einer Gruppe zusammen und was prägte ihre Werke?</em></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8777513.html" target="_blank">Gruppe 47 &#8211; Mancher Dichter fand es grausam</a> (Der Spiegel Nr. 36/1997)<br />
<em>Interview mit Marcel Reich-Ranicki über die &#8220;Gruppe 47&#8243;, ihre Autoren und ihren Gründer. </em></p>
<p><strong>Bertolt Brecht</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1998/07/brecht1.txt.19980205.xml">Dem Räuber, dem Spötter Bertolt Brecht zum Hundertsten</a> (DIE ZEIT Nr. 7/1998) <em>Er war Dissident, Räuber, Liebender. Bertolt Brecht portraitiert von Fritz J. Raddatz</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1997/33/Der_gute_Mensch_von_Svendborg">Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Svendborg</a> (DIE ZEIT Nr. 33/1997)<br />
<em>Sechs produktive Jahre verbrachte Bert Brecht im dänischen Exil. Sein Haus ist heute ein Künstlerdomizil.</em></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9133540.html" target="_blank">Bertolt Brecht &#8211; Führer im Hofgarten</a> (Der Spiegel Nr. 50/1996)<br />
<em>In einem Berliner Archiv ist eine Erzählung von Bertolt Brecht aufgetaucht &#8211; mit Hitler im Mittelpunkt. Der Autor schrieb die bisher unbekannte Geschichte, die teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, 1942 im US-Exil.</em></p>
<p><strong>Wolfgang Borchert</strong></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/borchert/audio/">Wolfgang Borchert: &#8220;Draußen vor der Tür&#8221; &#8211; Das Schicksal eines Kriegsheimkehrers</a> (BR, radioWissen)<br />
In dieser Radiosendung schildern die Sprecher die Biographie von Wolfgang Borchert, der nach seiner Rückkehr aus dem Kriegsgefangenenlager das Anti-Kriegs-Stück &#8220;Draußen vor der Tür&#8221; schrieb. Anhand von Ausschnitten aus der Radio-Uraufführung, erläutern die Sprecher den Kontext des Stücks.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2006/08/I__1947__46_marein_borchert">Wolfgang Borchert &#8211; Da reißt er sein Herz blutig</a> (DIE ZEIT Nr. 46/1947)<br />
<em>Im November 1947 wurde Wolfgang Borcherts Heimkehrerdrama &#8220;Draußen vor der Tür&#8221; an den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt. Eindringlich wie kaum ein anderes Stück aus jener Zeit reflektiert es den bitteren Alltag der Nachkriegsjahre. Eine Rezension.</em></p>
<p><strong>Hans Fallada</strong></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=27544">Widerstand der kleinen Leute</a> (3sat)<br />
<em>In </em>Jeder stirbt für sich allein<em> hat Hans Fallada die wahre Geschichte des Ehepaars Otto und Elise Hampel verarbeitet. Die haben sich mitten im Zweiten Weltkrieg entschieden, eine heimliche Protestaktion gegen den Hitlerismus zu starten. Aus diesem Fernsehbeitrag erfahren Schüler mehr über den Inhalt des Buches.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/18/L-Fallada/seite-1">Fallada im Volksstaat</a> (DIE ZEIT, 18/2011)<br />
<em>Adam Soboczynski erklärt, warum Falladas Roman über die Geschichte des Ehepaars Hampel auch heute fasziniert.</em></p>
<p><strong>Paul Celan</strong></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/gVwLqEHDCQE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Paul Celan, später Mitglied der &#8220;Gruppe 47&#8243;, liest in diesem Video sein wohl bekanntestes Gedicht &#8220;Die Todesfuge&#8221;. Er hatte es noch im Zweiten Weltkrieg geschrieben und so versucht die Judenvernichtung lyrisch zu erfassen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1997/21/celan.txt.19970516.xml">Paul Celan &#8211; Nimmergesänge und Zwitscherhymmnen</a> (Die ZEIT Nr. 21/1997)<br />
<em>Die Verse aus Paul Celans Nachlaß, unveröffentlichte Gedichte der Jahre 1944 bis zum Tod des Dichters in der Seine im April 1970, waschen uns die Augen, schärfen das Gefühl für deutsche Sprache, machen den Kopf hell und traurig das Herz.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/48/L-B-Celan">Paul Celan &#8211; Glühbirnen des Geistes</a> (DIE ZEIT Nr. 48/2009)<br />
<em>Der deutsche Tiefsinn ist eine französische Erfindung. Jüngstes Beispiel: Jean Daives Erinnerungen an Paul Celan.</em></p>
<p><strong>Weitere Autoren der Nachkriegszeit</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2001/39/200139_schriftsteller_b.xml">Johannes R. Becher &#8211; Schreiben fürs Volk</a> (DIE ZEIT Nr. 39/2001)<br />
<em>1928 gründete Johannes R. Becher, Schriftsteller und späterer Kulturminister der DDR, den Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller. Die ZEIT hat die letzten Aktivisten getroffen. </em></p>
<p><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=1223322">Nelly Sachs im Interview</a> (Deutsche Welle)<br />
<em>&#8220;Im letzten Augenblick hierher gekommen&#8221; &#8211; Die Schriftstellerin Nelly Sachs erinnert sich an ihre Flucht aus Deutschland. In dem Interview mit der Deutschen Welle spricht sie über ihre Flucht aus Nazi-Deutschland, ihr Leben und ihr Werk.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2007/06/L-Eich">Günter Eich &#8211; &#8220;Absicht des Anarchischen&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 6/2007)<br />
<em>Mit Günter Eich ist die deutsche Literatur aus den Ruinen des &#8220;Dritten Reiches&#8221; wiederauferstanden, hat nüchtern, sachlich und bescheiden, wie das sonst nicht ihre Art ist, ihre vier Sachen zusammengesucht und noch einmal von vorn angefangen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1957/07/Der-kesse-Herr-Arno-Schmidt">Der kesse Herr Arno Schmidt</a> (DIE ZEIT Nr. 7/1957)<br />
<em>Als 1949 der Novellenband &#8220;Leviathan&#8221; von Arno Schmidt erschien, durfte man annehmen, ein drahtiges Erzählertalent mit unüberblickbaren Entwicklungsmöglichkeiten sei in die deutsche Literatur eingetreten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/51_lit/P-Zuckmayer">Carl Zuckmayer &#8211; Die Nachsicht des Emigranten</a> (DIE ZEIT Nr. 51/2004)<br />
<em>Carl Zuckmayer warb für eine Politik des Herzens gegenüber den Nachkriegsdeutschen – und bewies wenig Geduld mit den Amerikanern.</em></p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitgenössische Literatur (ab 1950)</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/23/thema-zeitgenossische-literatur-ab-1950/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 14:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frida Thurm</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Literatur (ab 1950)]]></category>
		<category><![CDATA[68er]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Popliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Überblick: Die deutsche Literatur nach 1950 ist von einer Vielzahl von Autoren und Strömungen geprägt. Nachdem in den fünfziger Jahren in Deutschland das Wirtschaftswunder begann, konzentrierten sich die Schriftsteller auf die Gegenwart, etwa in den Romanen von Siegfried Lenz und Martin Walser. Ein wichtiger Lyriker der Zeit war Günter Eich, der auch Hörspiele schrieb. Günter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> Die deutsche Literatur nach 1950 ist von einer Vielzahl von Autoren und Strömungen geprägt. Nachdem in den fünfziger Jahren in Deutschland das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswunder">Wirtschaftswunder</a> begann, konzentrierten sich die Schriftsteller auf die Gegenwart, etwa in den Romanen von Siegfried Lenz und Martin Walser. Ein wichtiger Lyriker der Zeit war Günter Eich, der auch Hörspiele schrieb. Günter Grass, Literaturnobelpreisträger des Jahres 1999, schrieb 1959 <em>Die Blechtrommel</em>. In dem Werk behandelt er die jüngere deutsche Geschichte und erlangte damit international hohes Ansehen.<span id="more-891"></span></p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div id="attachment_2726" class="wp-caption alignleft" style="width: 550px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/guenter-grass-540x304.jpg"><img class="size-full wp-image-2726" title="guenter-grass-540x304" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/guenter-grass-540x304.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Grass ©John Macdougall/AFP/Getty Images</p></div>
<p>Autoren, die sich nur schwer einer bestimmten Richtung zuordnen lassen, sind unter anderem Arno Schmidt und Uwe Johnson. Mit dem Vietnamkrieg und der 68er-Bewegung besannen sich viele Schriftsteller auf das politische Gedicht (Hans Magnus Enzensberger) und das politische <a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/dramatik/main.html" target="_blank">Drama</a> (Peter Weiss) &#8211; oder reagieren ganz im Gegenteil mit einer zunehmenden Abwendung von politischen und zeitgeschichtlichen Themen und konzentrieren sich stattdessen auf individuelle Erfahrungen und Erlebnisse, was als &#8220;neue Subjektivität&#8221; bezeichnet wird. Herausragender deutschsprachiger Pop- und Underground-Lyriker der siebziger Jahre war Rolf Dieter Brinkmann. Einer der wichtigsten Dramatiker der achtziger Jahre ist Botho Strauß.</p>
<p>Johannes R. Becher, Dichter und Kulturminister der DDR, definierte sein Land als &#8220;Literaturgesellschaft&#8221;, das gegen &#8220;Poesiefeindlichkeit&#8221; des Westens kämpfe. Er wollte eine &#8220;Demokratisierung&#8221; der Literatur in allen Bereichen, der Produktion, der Verteilung und der Deutung. Allerdings wurde durch die Zensur der Begriff der Demokratisierung ad absurdum geführt, da der Staat versuchte, die Literatur zu instrumentalisieren und für seine Zwecke, also für das Propagieren des Realsozialismus, zu verwenden. Viele Autoren mussten oder durften die DDR verlassen, etwa Wolf Biermann, Reiner Kunze, Günter Kunert, Sarah Kirsch und schon früher Peter Huchel und Uwe Johnson.<br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zum Artikel springen</a><br />
<strong>Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em> LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)<em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><a href="http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/vorlesungen/literatur20jhdt.asp" target="_blank">Literatur des 20. Jahrhunderts</a> (Universität Kiel, Vorlesung)<br />
<em>Die Vorlesungen behandeln einige zeitgenössische Autoren und stellen jeweils ihr bekanntestes Werk vor: Wolfgang Koeppen, Christa Wolf, Rolf Dieter Brinkmann, Heiner Müller, Peter Handke, Christoph Ransmayr, Thomas Brussig und Rainald Goetz. Zu jeder Sitzung gibt es die Folien, ein Protokoll und sogar eine Videoaufzeichnung.</em></p>
<p><em>Seit 1949 gab es zwei deutsche Staaten mit verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Systemen. Das hat auch zwei unterschiedliche Literaturszenen hervorgebracht. Ein <a href="http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/451/823.html" target="_blank">Epochenüberblick DDR-Literatur</a> und ein <a href="http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/451/827.html" target="_blank">Epochenüberblick BRD-Literatur</a> erklären die Eigenarten der deutsch-deutschen Nachrkiegsliteratur.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/feuilleton/interview_strauss">Botho Strauß &#8211; Am Rand. Wo sonst </a> (DIE ZEIT Nr. 6/2003)<br />
<em>Botho Strauß, Jahrgang 1944, ist einer der brillantesten Intellektuellen und Schriftsteller dieses Landes. Mit Theaterstücken und Prosabänden, die geflügelte Titel wurden, erweiterte er den Spielraum der Literatur, mit kritischen Interventionen stellte er sich gegen den Zeitgeist. Ein Interview.</em></p>
<p><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=1223322" target="_blank">Nelly Sachs im Interview</a> (Deutsche Welle)<br />
<em>&#8220;Im letzten Augenblick hierher gekommen&#8221; &#8211; Die Schriftstellerin Nelly Sachs erinnert sich an ihre Flucht aus Deutschland. In dem Interview mit der Deutschen Welle spricht sie über ihre Flucht aus Nazi-Deutschland, ihr Leben und ihr Werk.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/10/Interview-Grass">Günter Grass &#8211; &#8220;Leisetreter gab es genug&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 10/2010)<br />
<em>Günter Grass wurde von 1961 bis 1989 von der Stasi überwacht. Ein Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger über die Grenzen der Bespitzelung und die Freiheit der Kunst.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/38/Danziger-Post">50 Jahre &#8220;Blechtrommel&#8221; &#8211; Die Mörder von Danzig</a> (DIE ZEIT Nr. 38/2009)<br />
<em>Nach dem Sturm auf die Polnische Post am 1. September 1939 sprach die deutsche Justiz blutig Recht. Die Dokumentation eines <a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/dramatik/main.html" target="_blank">Dramas</a>, das Günter Grass in seiner &#8220;Blechtrommel&#8221; beschrieb.</em></p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/geschichte/deutscher-p-e-n-club-das-erbe-der-spaltung-ist-das-prinzip-hoffnung/1377696.html">Das Erbe der Spaltung ist das Prinzip Hoffnung</a> (tagesspiegel.de, 22.11.2008)<br />
<em>Das P.E.N.-Zentrum Deutschland ist ein Zusammenschluss von Schriftstellern der Nachkriegszeit. Der Autor dieses Artikels berichtet über 60 Jahre P.E.N.-Geschichte, prägende Autoren und Themen der deutschen Nachkriegsliteratur.</em></p>
<p><a href="zfds:deutschstunde_interpretation.pdf">Siegfried Lenz: <em>Deutschstunde</em> – Ein Interpretationsansatz von Tina Rausch</a> (dtv.de)<br />
<em>Dieser Text gibt den Inhalt von Siegfried Lenz </em>Deutschstunde<em> wieder, charakterisiert die Hauptfiguren und bietet einen Interpretationsansatz für den Roman an.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/feuilleton/interview_strauss">Am Rand. Wo sonst.</a> (DIE ZEIT, 06/2003)<br />
<em>Aus diesem Interview erfahren Schüler mehr über den umstrittenen Nachkriegsliteraten Botho Strauss, was ihn beschäftigt und warum er keine Schwalben mag.</em></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1090394/">Solve et coagula</a> (Deutschlandradio)<br />
<em>Michaela Schmitz rezensiert Botho Strauß </em>Vom Aufenthalt<em>. Eine weitere Rezension finden Schüler <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/botho-strauss-vom-aufenthalt-rickeracke-geht-die-muehle-mit-geknacke-1880132.html">hier</a>.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/46/01-Hans-Magnus-Enzensberger">Hans Magnus Enzensberger &#8211; Keiner von uns</a> (DIE ZEIT Nr. 46/2009)<br />
<em>Wie soll man mit Deutschland zurande kommen? Fragen wir Hans Magnus Enzensberger! Immer wenn Deutschland zu träumen begann, dann war Hans Magnus Enzensberger bereits wieder aufgewacht.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1996/52/Spiel_und_Vernichtung">Wolfgang Hildesheimer &#8211; Spiel und Vernichtung</a> (DIE ZEIT Nr. 52/1996)<br />
<em>Eine Erinnerung an Wolfgang Hildesheimer, den melancholischen Dichter der Hoffnung.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1997/21/celan.txt.19970516.xml">Paul Celan &#8211; Nimmergesänge und Zwitscherhymmnen</a> (Die ZEIT Nr. 21/1997)<br />
<em>Die Verse aus Paul Celans Nachlaß, unveröffentlichte Gedichte der Jahre 1944 bis zum Tod des Dichters in der Seine im April 1970, waschen uns die Augen, schärfen das Gefühl für deutsche Sprache, machen den Kopf hell und traurig das Herz.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2007/06/L-Eich">Günter Eich &#8211; &#8220;Absicht des Anarchischen&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 6/2007)<br />
<em>Mit Günter Eich ist die deutsche Literatur aus den Ruinen des &#8220;Dritten Reiches&#8221; wiederauferstanden, hat nüchtern, sachlich und bescheiden, wie das sonst nicht ihre Art ist, ihre vier Sachen zusammengesucht und noch einmal von vorn angefangen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1957/07/Der-kesse-Herr-Arno-Schmidt">Der kesse Herr Arno Schmidt</a> (DIE ZEIT Nr. 7/1957)<br />
<em>Als 1949 der Novellenband &#8220;Leviathan&#8221; von Arno Schmidt erschien, durfte man annehmen, ein drahtiges Erzählertalent mit unüberblickbaren Entwicklungsmöglichkeiten sei in die deutsche Literatur eingetreten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1998/53/Der_heitere_Melancholiker">Günter Kunert &#8211; Der heitere Melancholiker</a> (DIE ZEIT Nr. 53/1998)<br />
Die DDR war für ihn ganz einfach schlimm &#8211; Schleswig-Holstein ist nicht zur Heimat geworden, aber hier fühlt er sich zu Hause. Ein Portrait.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2007/41/L-Kirsch-TAB">Sarah Kirsch &#8211; Mir geht es Glenn Gould</a> (DIE ZEIT Nr. 41/2007)<br />
Wer je sich mit der Arbeit von Sarah Kirsch beschäftigt hat, bekommt den Ton ihrer Gedichte nicht mehr aus dem Ohr. Rezension ihres politisch-poetisches Tagebuch aus der Landeinsamkeit.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/2010-07/heinrich-boell-todestag">Heinrich Böll &#8211; Eine Stimme für das Hier und Heute</a> (Der Tagesspiegel, 16.7.2010)<br />
<em>Vor 25 Jahren starb der Schriftsteller Heinrich Böll. Die Radikalität, Bitterkeit und Schärfe waren Teil seiner demokratischen Mission. </em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2003/02/L-B_9all">Bölls Vermächtnis</a> (DIE ZEIT Nr. 2/2003)<br />
<em>Warum man den wunderbaren Moralapostel der Nation dringend wieder lesen sollte.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1984/50/Der-Fall-Uwe-Johnson">Der Fall Uwe Johnson</a> (DIE ZEIT Nr. 50/1984)<br />
<em>Einbruch, krimminelle Recherchemethoden: Dokumentation eines literarischen Nachlaß-Streits.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1973/09/Die-innere-Entfernung">Reiner Kunze &#8211; Die innere Entfernung</a> (DIE ZEIT Nr. 9/1973)<br />
Er sei &#8220;eingesperrt in dieses Land&#8221;, das er wieder und wieder wählen würde, vermerkte der DDR-Bürger Reiner Kunze 1965 in einem Gedicht. Eine Rezension seines Bandes &#8220;Zimmerlautstärke&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2003/15/Schwermut_und_Seelenstau"> Peter Huchel &#8211; Schwermut und Seelenstau</a> (DIE ZEIT Nr. 15/2003)<br />
<em>Der einen war er &#8220;Magier&#8221;, &#8220;Wegschnur&#8221;, &#8220;Zauberbild&#8221;, der andere beschreibt ihn in jungen Jahren als &#8220;oft verschuldet, liebenswürdig, zu Trägheit neigend und laisser faire&#8221;. Neue Publikationen zu Peter Huchels 100. Geburtstag.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/46/rolf-dieter-brinkmann">Rolf Dieter Brinkmann &#8211; Rowdy, Dichter, großes Vorbild</a> (ZEIT ONLINE, 7.11.2008)<br />
<em>Rolf Dieter Brinkmann war einer der einflussreichsten und umstrittensten Dichter Deutschlands. Nun erzählen Schriftsteller von ihren Erfahrungen mit dem früh verstorbenen Autor.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/20/L-Lenz-Interview">Siegfried Lenz &#8211; Erzähl es, damit du es besser verstehst!</a> (DIE ZEIT Nr. 20/2008)<br />
<em>Ein Gespräch mit Siegfried Lenz über seine neue Erzählung, über die Notwendigkeit der Literatur und über die Kunst, Lachse zu fangen.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-06/klagenfurt-passig">Ingeborg-Bachmann-Preis &#8211; Die Vermessung der Literatur</a> (DIE ZEIT Nr. 6/2010)<br />
<em>Zu welchem Messwerkzeug soll man greifen, wenn es um Literatur geht? Verkaufszahlen lassen sich angenehm eindeutig ermitteln. Unpraktischerweise messen sie aber nicht die Qualität des Buchs, sondern die Qualität der Werbung. </em></p>
<p><strong>Deutscher Buchpreis:</strong> Nutzt der Deutsche Buchpreis den Schriftstellern und ihren Werken, oder schadet er, weil er den vielen nicht prämierten die Aufmerksamkeit entzieht? ZEIT-Autoren argumentieren in <a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-09/deutscher-buchpreis-pro">einem Pro</a> und <a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-09/contra-deutscher-buchpreis"> einem Contra</a>. (ZEIT ONLINE, 16.9.2009)</p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/literatur/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
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		</item>
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		<title>Exilliteratur (1933-1945)</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/22/thema-exilliteratur-1933-1945/</link>
		<comments>http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/22/thema-exilliteratur-1933-1945/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 13:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frida Thurm</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Exilliteratur (1933-1945)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Exilautoren]]></category>
		<category><![CDATA[Exilliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[referat]]></category>
		<category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Überblick: Die deutsche Exilliteratur entstand 1933–1945, nachdem viele Schriftsteller vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen mussten. Vor allem jüdische, pazifistische und marxistische Schriftsteller wurden verfolgt, ihre Bücher wurden teilweise öffentlich verbrannt. (Hier finden Sie eine Liste der im Nationalsozialismus verbotenen Schriftsteller). Zur Textsammlung springen Viele Exilautoren suchten zunächst in europäischen Ländern Zuflucht, doch nach Beginn [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> Die deutsche Exilliteratur entstand 1933–1945, nachdem viele Schriftsteller vor den <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/07/11/thema-der-nationalsozialismus/">Nationalsozialisten</a> aus Deutschland fliehen mussten. Vor allem jüdische, pazifistische und marxistische Schriftsteller wurden verfolgt, ihre Bücher wurden teilweise öffentlich verbrannt. (<a href=" http://www.berlin.de/rubrik/hauptstadt/verbannte_buecher/az-autor.php">Hier </a>finden Sie eine Liste der im Nationalsozialismus verbotenen Schriftsteller). <span id="more-816"></span></p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div id="attachment_2717" class="wp-caption alignleft" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-2717" title="zfds-buecherverbrennung-540x304" alt="" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/zfds-buecherverbrennung-540x304.jpg" width="540" height="304" /><p class="wp-caption-text">Bücherverbrennung der Nationalsoialisten 1933 © Keystone/Getty Images</p></div>
<p>Viele Exilautoren suchten zunächst in europäischen Ländern Zuflucht, doch nach Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 mussten sie auch von dort, etwa aus Österreich, Frankreich und den Niederlanden, fliehen. Neben Paris, Amsterdam, Stockholm, Zürich wurden deshalb auch Moskau, New York und Mexiko zu Zentren der Exilautoren. Der Großteil der Exilliteratur besaß einen politischen Charakter. Aus dem Heimweh einiger Autoren entstanden auch Naturgedichte und Liebeslyrik.</p>
<p>Als bedeutendster historischer Roman des Exils gilt <em>Henri Quatre</em> von Heinrich Mann. Nach ihm hatte die Exilliteratur zwei Aufgaben: sie sollte die Welt über Nationalsozialisten aufklären und den Widerstand in Nazi-Deutschland unterstützen. Andere Schriftsteller versuchten, direkt gegen das Dritte Reich zu kämpfen, in dem Sie Radioreden, Manifeste, Flugblätter oder Tarnschriften veröffentlichten.<br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zum Artikel springen</a><br />
<strong>Artikel und Materialien zur Epoche und ihren Merkmalen</strong></p>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em> LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)<em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><a href="http://www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/451/758.html" target="_blank">Epochenüberblick Exilliteratur</a> (digitale-schule.de)<br />
<em>Dieser Epochenüberblick macht deutlich, welche EInflüsse die Schriftsteller des Exils geprägt haben, wer sie waren und listet berühmte Werke auf.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2002/04/doenhoff_000406.xml">Im Exil: Das andere Deutschland</a> (DIE ZEIT 2000)<br />
<em>Marion Dönhoff schreibt über die Deutsche Akademie der Künste und Wissenschaften im Exil. Insgesamt sind mehr als eine halbe Million Menschen ins Exil gegangen, darunter etwa 2000 Künstler aller Gattungen, Schriftsteller, Musiker, Wissenschaftler, Theater- und Filmleute. Einige schlossen sich zusammen. </em></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=sMJKqktfNuA</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sMJKqktfNuA" target="_blank">Spur des Feuers &#8211; Die Bücherverbrennung 1933</a> (arte, Youtube)<br />
<em>Als Adolf Hitler im Januar 1933 die Macht ergriff, versprach er den Deutschen, das Land zu &#8220;säubern&#8221;. Nur wenige Wochen später begann die verheerende Umsetzung in den Bibliotheken. Am 2. April 1933 beschloss die Deutsche Studentenschaft &#8220;die öffentliche Verbrennung jüdischer zersetzender Schriften an den Hochschulorten des Reichsgebietes&#8221; &#8211; in vielen deutschen Städten wurden öffentlich Bücher kritischer Schriftsteller verbrannt.</em></p>
<p><a href="zfds:exilograph10.pdf">Leben im niederländischen Exil 1939 &#8211; 1942: Fanny und Max Jacob</a> (Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur)<br />
<em>Die Briefe des Ehepaars Fanny und Max Jacob zeigen, wie das Leben im Exil sich auf das Familienleben und die Gefühlswelt auswirkte. Schüler erfahren so, welche Themen und Probleme in Exilliteratur eine Rolle spielen.</em></p>
<p><strong>Bertolt Brecht</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1998/07/brecht1.txt.19980205.xml">Dem Räuber, dem Spötter Berthold Brecht zum Hundertsten</a> (DIE ZEIT Nr. 7/1998) <em>Er war Dissident, Räuber, Liebender. Bertolt Brecht portraitiert von Fritz J. Raddatz</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1997/33/Der_gute_Mensch_von_Svendborg">Bertold Brecht: Der gute Mensch von Svendborg</a> (DIE ZEIT Nr. 33/1997)<br />
<em>Sechs produktive Jahre verbrachte Bert Brecht im dänischen Exil. Sein Haus ist heute ein Künstlerdomizil.</em></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9133540.html" target="_blank">Bertold Brecht &#8211; Führer im Hofgarten</a> (Der Spiegel Nr. 50/1996)<br />
<em>In einem Berliner Archiv ist eine Erzählung von Bertolt Brecht aufgetaucht &#8211; mit Hitler im Mittelpunkt. Der Autor schrieb die bisher unbekannte Geschichte, die teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, 1942 im US-Exil.</em></p>
<p><strong>Die Familie Mann</strong></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/k5TMUdoIMK0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=k5TMUdoIMK0" target="_blank">Thomas Mann in Amerika</a> (3sat, Youtube)</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1973/09/Die-Brueder-Mann-und-Bertolt-Brecht">Die Brüder Mann und Bertolt Brecht</a> (DIE ZEIT Nr. 9/1973)<br />
<em>&#8220;In Kalifornien, 1940 bis zu der Zeit, in der Brecht den Platz verließ, waren Heinrich Mann und Bertolt Brecht ungefähr befreundet und sahen sich ab und an. Thomas Mann und Brecht waren nicht befreundet und sahen sich nur selten&#8221;, schreibt Thomas Manns Sohn Golo in der ZEIT von 1973.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/53/P-Mann">Heinrich Mann &#8211; Der Schakal im Kreml</a> (DIE ZEIT Nr. 53/2004)<br />
<em>Erst 2004 wurde die ursprüngliche Fassung von Heinrich Manns Kriegstagebuch veröffentlicht.</em></p>
<p><a href="http://www1.uni-hamburg.de/exillit/neueversion/periodika/dls/exilograph14.pdf" target="_blank">Schwindende Schätze – Heinrich Mann und das Argentinische Tageblatt</a> (Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur)<br />
<em>In dieser Publikation beschreiben die Autoren, warum Heinrich Mann ins Exil ging, worüber er und andere Autoren dort schrieben und welche Rolle das Argentinische Tageblatt bei der Verbreitung von Exil-Artikeln spielte.</em></p>
<p><a href="http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=219" target="_blank">Lexikon zu Thomas Manns <em>Joseph und seine Brüder</em></a> (Literaturlexikon, Universität Saarland)<br />
<em>In seinem umfangreichsten Werk verarbeitet Mann die biblische Geschichte von Jaakob und seinem Sohn Joseph zu einem vierteiligen Roman. In dem Buch kommen viele Personen und Orte vor, die Leser ohne Kenntnis der Bibel kaum richtig verstehen können. Um dem Abhilfe zu schaffen, finden Schüler auf dieser Seite ein erklärendes Namens- und Ortsregister.</em></p>
<p><strong>Lion Feuchtwanger</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1993/43/Elend-und-Groesse">Exil in Frankreich &#8211; Elend und Größe</a> (DIE ZEIT Nr. 43/1993)<br />
<em>Tausende deutscher Emigranten wurden während des Zweiten Weltkrieges in Südfrankreich als &#8220;feindliche Ausländer&#8221; interniert. Die ersten Berichte prominenter Internierter wie Lion Feuchtwanger (&#8220;Der Teufel in Frankreich&#8221;) erschienen zwar schon in den fünfziger Jahren in Deutschland, wurden jedoch ignoriert. </em></p>
<p><a href="http://www.br.de/themen/bayern/inhalt/geschichte/juden-bayern-juedisches-leben142.html" target="_blank">Lion Feuchtwanger – Chronist des Antisemitismus</a> (Bayrischer Rundfunk)<br />
<em>Diese Biographie verrät, wie er im amerikanischen Exil gelebt hat, was Feuchtwanger publizistisch beschäftigte und wie er nach dem Ende des Dritten Reichs wahrgenommen wurde.</em></p>
<p><a href="http://www1.uni-hamburg.de/exillit/neueversion/vorlesungen/vorlesungenarchiv/exilvorlesung03/12-feuchtwanger.pdf" target="_blank">Feuchtwanger:<em> Die Geschwister Oppermann</em></a>(Universität Hamburg)<br />
Die Geschwister Oppermann<em> erzählt die Geschichte einer großbürgerlichen jüdischen Familie im nationalsozialistischen Deutschland. Aus diesem Script erfahren Schüler mehr über den Roman Feuchtwangers.</em></p>
<p><strong>Weitere Autoren von Exilliteratur</strong></p>
<p><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3612010" target="_blank">Kurt Tucholsky</a> (WDR 2 9.1.2010)<br />
<em>&#8220;Soldaten sind Mörder&#8221;. Ist dieser Satz eine Beleidigung von Soldaten? Darüber wird in den 80er Jahren zur Zeit der Friedensbewegung, heftig gestritten, in den 90ern sogar vor dem Bundesverfassungsgericht. Dabei stammt der Satz aus einer ganz anderen Zeit, dem Deutschland Anfang der 30er Jahre. Gesagt hat ihn Kurt Tucholsky, der journalistische Tausendsassa der Weimarer Republik.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2003/38/KA-Sbib-38/seite-1" target="_blank">An einem Herbstmorgen 1937</a> (DIE ZEIT, 38/2003)<br />
<em>Anna Seghers war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der DDR, doch ihr berühmtestes Buch schrieb sie lange vor 1949, im französischen Exil: </em>Das siebte Kreuz<em>. In ihm erzählt sie die Geschichte von sieben KZ-Häftlingen auf der Flucht.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/2009-12/hans-keilson-geburtstag">Hans Keilson: Herausgefallen aus der Welt</a> (DIE ZEIT Nr. 12/2009)<br />
<em>Der letzte Überlebende der deutschen Exilliteratur: Der Schriftsteller Hans Keilson wird 100 Jahre alt. Ein Portrait.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1957/27/Zurueck-ins-traechtige-Chaos">Alfred Döblin &#8211; Zurück ins trächtige Chaos</a> (DIE ZEIT Nr. 27/1957)<br />
<em>Im Jahr 1957 starb in Emmendingen, 79 Jahre alt, Alfred Döblin. Er litt sehr viel, starb sehr langsam, durch viele Jahre &#8211; und nicht ohne Bitterkeit.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2002/19/200219_l-zuckmayer.xml">Carl Zuckmayer &#8211; Ein Dichter schärft das Fallbeil</a> (DIE ZEIT Nr. 19/2002)<br />
<em>Carl Zuckmayers &#8220;Geheimreport&#8221; sollte den Amerikanern erklären, wer im besiegten Deutschland noch etwas gelten könne. Zuckmayer schrieb seine Ansichten und Urteile über Menschen nieder, die im &#8220;Dritten Reich&#8221; Hitlers blieben und dort etwas galten. Seine Rapporte entstanden im Auftrag des amerikanischen Office for Strategic Services.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2003/51/L-Corino">Hinein ins Musil-Gebirge</a> (DIE ZEIT Nr. 51/2003)<br />
<em>Sechzig Jahre nach Musils Tod gab es keine Lebensbeschreibung des zweiten Dichters deutscher Zunge von weltliterarischem Rang: von Thomas Manns Zeitgenossen, fernem Gefährten und stillem Konkurrenten Robert Musil – und nun liegen, seltsam genug, zwei davon auf dem Tisch.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1988/25/Politisch-wider-Willen">Erich Maria Remarque &#8211; Politisch wider Willen</a> (DIE ZEIT Nr. 25/1988)<br />
<em>Sein erster Roman war ein vollendeter Flop, sein zweiter eine Sensation, ein gesellschaftliches, politisches Ereignis, der deutsche Welterfolg der Zwanziger Jahre &#8211; bis heute in zig Sprachen an die zehn Millionen Mal verkauft.</em></p>
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		<title>Literatur des Expressionismus (1910-1925)</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/22/thema-literatur-des-expressionismus-1910-1925/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frida Thurm</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Expressionismus (1910-1925)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[referat]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/schueler/?p=706</guid>
		<description><![CDATA[Überblick: Die Expressionisten lehnten alle Arten des Denkens ab, die auf Logik und Erklärbarkeit basieren. Die Sprache, die sie in ihren Werken benutzten, ist sehr subjektiv und durch Ekstase und Pathos gekennzeichnet, grammatische Normen werden dabei oft gebrochen. Die Schriftsteller des Expressionismus wandten sich mit ihren antibürgerlichen und antinationalistischen Einstellungen gegen den Trend der wilhelminischen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> Die Expressionisten lehnten alle Arten des Denkens ab, die auf Logik und Erklärbarkeit basieren. Die Sprache, die sie in ihren Werken benutzten, ist sehr subjektiv und durch Ekstase und Pathos gekennzeichnet, grammatische Normen werden dabei oft gebrochen. Die Schriftsteller des Expressionismus wandten sich mit ihren antibürgerlichen und antinationalistischen Einstellungen gegen den Trend der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelminismus">wilhelminischen Zeit</a>. Viele widmeten sich stark subjektiven, existentiellen und gesellschaftsrelevanten Themen zu. <span id="more-706"></span>Beispiele dafür sind politische Repressionen, die Großstadtproblematik während der sich noch entwickelnden Industrialisierung und gesellschaftliche Machtmechanismen.</p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<div id="attachment_709" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/Else_Lasker-Schüler_1875.jpg"><img class="size-full wp-image-709" title="Else_Lasker-Schüler" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/Else_Lasker-Schüler_1875.jpg" alt="" width="180" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Else Lasker-Schüler im Jahr 1875</p></div>
<p>Der Expressionismus als Epochenbegriff ist umstritten, weil die expressionistischen Werke stilistisch sehr vielfältig sind. Teilweise wird etwa Franz Kafka dem Expressionismus zugerechnet, obwohl er ein Kritiker der Bewegung war. Weitere wichtige Autoren waren Gottfried Benn, Else Lasker-Schüler und Alfred Döblin.<br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zum Artikel springen</a><br />
<strong>Ausgewählte Artikel und Materialien zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em> LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)<em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1965/35/Die-Berichte-vom-gelebten-Expressionismus">Die Berichte vom gelebten Expressionismus</a> (DIE ZEIT Nr. 35/1965)<br />
<em>Die Epoche war anders, als ihre puristischen Kritiker glauben machen wollen.</em></p>
<p><strong>Alfred Döblin</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/22/magazin-30-doeblin">Wer war Alfred Döblin?</a> (ZEITmagazin Nr. 22/2008)<br />
<em>Er schrieb &#8220;Berlin Alexanderplatz&#8221;, doch wer war eigentlich Alfred Döblin, fragte sich das ZEITmagazin am 26. Mai 1978.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FhQmWrVgrJs">Alfred Döblin</a> (youtube.com)<br />
<em>Dieser Film erzählt die Biographie von Alfred Döblin. Das und wie die Großstadt zu seinem Thema wurde, zeigen die im Film präsentierten Ausschnitte aus seinen Veröffentlichungen.</em></p>
<p><a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=Berlin+Alexanderplatz+D%F6blin&amp;source=web&amp;cd=8&amp;ved=0CF4QFjAH&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de%2Fveranstaltungen%2Fvorlesungen%2Fliteratur20%2FDoeblin.pdf&amp;ei=0JcVT9emI5Hxsgb6vd0d&amp;usg=AFQjCNEqdffSAlz7NgwXWW4gKUWeezqqow">Alfred Döblin: <em>Berlin Alexanderplatz</em></a> (Universität Kiel)<br />
<em>Aus diesem Text erfahren Schüler, was Alfred Döblins </em>Berlin Alexanderplatz<em> zu einem expressionistischen Roman macht und was Döblins Schreibweise charakterisiert. Außerdem beschreibt der Autor, welche anderen Kunstrichtungen des frühen 20. Jahrhunderts Döblin beeinflusst haben.</em></p>
<p><a href="http://www.alfred-doeblin.de/">Leben &amp; Werk – Weiterführende Literatur</a> (Internationale Alfred Döblin Gesellschaft)<br />
<em>Wer auf der Suche nach Sekundärliteratur zu Döblins Werken ist, findet auf dieser Seite Literaturangaben. Besonders ausführlich ist die Bibliographie zur Sekundärliteratur nach 1990.</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dQ4dgLo1V9Y">Lesung aus <em>Berlin Alexanderplatz</em></a> (youtube.com, WDR)<br />
<em>Der Berliner Proletarier Franz Biberkopf ist die bekannteste Figur von Alfred Döblin. In </em>Berlin Alexanderplatz<em> setzt er ihm und damit allen Menschen, die in der Anonymität der modernen Großstadt immer wieder unterzugehen drohen, ein Denkmal.</em></p>
<p><strong>Gottfried Benn</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2006/27/L-Benn">Gottfried Benn: Einer, der in der Kälte wohnte</a> (DIE ZEIT Nr. 27/2006)<br />
<em>Am 7. Juli 2006 jährte sich der Todestag von Gottfried Benn zum 50. Mal. Wer er zu Lebzeiten war, das verraten der Briefwechsel mit Ernst Jünger und drei neue Biografien.</em></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/c6R4w3YaDQc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=c6R4w3YaDQc" target="_blank">Gottfried Benn im Interview 3. Mai 1956 </a> (SFB, Youtube)</p>
<p><a href="http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/frontdoor.php?source_opus=4373&amp;la=de">Gottfried Benn: <em>Poesie und Sozialisation</em></a> (Universität Tübingen)<br />
<em>Hier finden Schüler ein digitalisiertes Buch des Germanisten Jürgen Schröder. Er fragt darin, wie Gottfried Benns Werk von seiner Zeit beeinflusst war und warum er erst mit den Nationalsozialisten paktierte und sie dann ablehnte. Das Buch ist 2009 in neuer Auflage erschienen und gilt als Standardwerk.</em></p>
<p><a href="http://www.gottfriedbenn.de/lebenslauf.php">Lebenslauf: Gottfried Benn</a> (Gottfried-Benn-Gesellschaft e.V.)<br />
<em>Auf der Seite der Gottfried-Benn-Gesellschaft gibt es einen ausführlichen Lebenslauf des Autors. Ausschnitte aus Briefen von Benn verdeutlichen, was den Autor zu einer bestimmten Zeit in seinem Leben bewegte.</em></p>
<p><a href="http://lyrik.antikoerperchen.de/gottfried-benn-berlin,textbearbeitung,48.html">Gottfried Benn – <em>Berlin / Die versteppte Stadt</em></a> (Antikoerperchen.de)<br />
<em>Auf dieser Seite finden Schüler Interpretationsvorschläge zu verschiedenen Gedichten von Gottfried Benn. Da der Autor der Interpretationen sich besonders für den Expressionismus begeistert, hat er auch Interpretationen zu Gedichten von Georg Trakl, Franz Werfel und Georg Heym verfasst.</em></p>
<p><strong>Franz Kafka</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/28/L-Kafka">Kafka ganz nah</a> (DIE ZEIT Nr. 28/2008)<br />
<em>Franz Kafka setzt in seinen Werken die Regeln der Logik außer Kraft &#8211; und schafft damit neue Welten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-05/kafka-arabische-welt">Franz Kafka: &#8220;Man las ihn oder wurde Islamist&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 5/2005)<br />
<em>In der arabischen Welt ist Franz Kafka eine Identifikationsfigur, sagt Atef Botros. Der Wissenschaftler erklärt, warum Kafka die Menschen dort fasziniert und entzweit. </em></p>
<p><strong>Else Lasker-Schüler</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/51_lit/L-Lasker-Sch_-TAB">Der Mensch ist ein Tunnel</a> (DIE ZEIT Nr. 51/2004)<br />
<em>Eine Biografie und Briefe der irrlichternden Else Lasker-Schüler spiegeln eine bewegte Zeit deutscher Literatur.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/47/Vorbilder-Lasker-Schueler">Lob des Eigensinns: Else Lasker-Schüler</a> (DIE ZEIT Nr. 47/2009)<br />
<em>Wir lesen ihre Stücke, ihre Gedichte, ihre Briefe &#8211; Wen gibt es heute, der verkühlte Gehirne und verkaufte Herzen so erweichen kann?</em></p>
<p><strong>Ernst Toller</strong></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/toller/audio/" target="_blank">Endstation Central Park – Ernst Toller: Literat und Revolutionär</a> (BR, radioWissen)<br />
<em>Aus diesem Radiobeitrag erfahren Schüler, wie der Erste Weltkrieg, die politischen Zustände in der Weimarer Republik und das Exil Ernst Tollers Dramen beeinflussten. Toler gehört zu einem der vielen Autoren, die die Nationalsozialisten verbaten, da sie Juden waren und sie ihre Werke für <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/kunst/entartet/index.html" target="_blank">&#8220;entartete Kunst&#8221;</a> hielten.</em></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,584269,00.html" target="_blank">Ernst Toller: Die Kunst der Rebellion</a> (Spiegel Online, 18.10.2008)<br />
<em>Erst Hurra-Patriot, dann Kriegshasser und Revolutionär: Ernst Toller schrieb nicht nur Theaterstücke, sondern führte auch selbst ein bühnenreifes Leben. Seine Autobiografie &#8220;Eine Jugend in Deutschland&#8221; wurde auch als Hörspiel inszeniert.</em></p>
<p><strong>Weitere Autoren des Expressionismus</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1950/02/Dichter-der-Schwermut-und-der-Vergaenglichkeit">Dichter der Schwermut und der Vergänglichkeit</a> (DIE ZEIT Nr. 2/1950)<br />
<em>Trakl schrieb seine ersten Verse in Salzburg. Doch erst als er, Mann geworden, nach Innsbruck übergesiedelt war, gelangen ihm die sanften Klagen, denen Rilke Ehrfurcht und Bewunderung zollte.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2001/04/200104_l-walser.xml">Robert Walsers Schreibtisch privat</a> (DIE ZEIT Nr. 4/2001)<br />
<em>Kaum ein deutschsprachiger Autor des frühen 20. Jahrhunderts hat in den letzten Jahrzehnten solche Aufmerksamkeit unter europäischen und amerikanischen Intellektuellen erregt wie Robert Walser. </em></p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/literatur/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Literatur der Weimarer Republik/Neue Sachlichkeit (1919-1932)</title>
		<link>http://blog.zeit.de/schueler/2012/02/21/weimarer-republikneue-sachlichkeit-1919-1932/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frida Thurm</dc:creator>
		<category>ZEIT für die Schule</category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Weimarer Republik/Neue Sachlichkeit (1919-1932)]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Sachlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[referat]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Weimarer Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeit.de/schueler/?p=767</guid>
		<description><![CDATA[Überblick: Die Literatur der Weimarer Republik sollte erstmals eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Dazu wählten die Schriftsteller eine allgemein verständliche Sprache und realitätsbezogene Darstellungen. Die wichtigste literarische Strömung war dabei die sogenannte Neue Sachlichkeit. Weitere Strömungen, die häufig auch als eigene Epochen oder Stile gelten, fielen zugleich in die Zeit zwischen 1919 und 1932: Naturalismus, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a name="artikel"></a><strong>Überblick:</strong> Die Literatur der <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/09/08/thema-weimarer-republik-1919-bis-1933/">Weimarer Republik</a> sollte erstmals eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Dazu wählten die Schriftsteller eine allgemein verständliche Sprache und realitätsbezogene Darstellungen. Die wichtigste literarische Strömung war dabei die sogenannte Neue Sachlichkeit. Weitere Strömungen, die häufig auch als eigene Epochen oder Stile gelten, fielen zugleich in die Zeit zwischen 1919 und 1932: Naturalismus, die literarische Moderne und Expressionismus.<span id="more-767"></span></p>
<p><a href="#dossier">Zur Textsammlung springen</a></p>
<p>Viele Schriftsteller litten unter der Zensur in der Weimarer Republik. Zwar war die Freiheit von Wort und Schrift verfassungsmäßig garantiert, doch bereits 1922 wurde nach dem Mord an Walter Rathenau das Republikschutzgesetz erlassen, das diese Freiheit wieder einschränkte. <!--more-->In der Praxis wurde dieses Gesetz nur gegen &#8220;linke&#8221; Autoren angewandt, nicht aber gegen &#8220;rechte&#8221;, die zum Beispiel in Freicorpsromanen offen Gewalt verherrlichten. Das 1926 erlassene &#8220;Schund- und Schmutzgesetz&#8221; verstärkte die Zensur. 1931 trat eine Pressenotverordnung in Kraft, die die Beschlagnahmung von Schriften und das Verbot von Zeitungen über mehrere Monate ermöglichte. Carl von Ossietzky wurde als Hochverräter angeklagt, weil er über heimliche Aufrüstung im Luftwaffenbereich geschrieben hatte.</p>
<div id="attachment_776" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/brecht.jpg"><img class="size-full wp-image-776" title="brecht" src="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/brecht.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Bertolt Brecht © Regio Augsburg Tourismus GmbH</p></div>
<p>Inhaltlich wurden in der Literatur der Weimarer Republik häufig die Ereignisse des <a href="http://blog.zeit.de/schueler/2010/09/06/thema-i-weltkrieg-1914-1918/">Ersten Weltkriegs</a> verarbeitet. Beispiele dafür sind Thomas Manns <em>Der Zauberberg</em> sowie Hermann Hesses <em>Der Steppenwolf</em>. Die Neue Sachlichkeit grenzte sich nüchtern und realistisch vom Pathos des Expressionismus ab. An die Stelle emphatischer und romantischer Bilder trat eine ernüchterte, oft distanzierte Haltung, die dokumentarisch und scheinbar gefühllos die <a href="http://docupedia.de/zg/Moderne">moderne</a> Gesellschaft darstellte.</p>
<p>Wichtige Autoren waren neben Bertolt Brecht unter anderem Alfred Döblin, Hermann Hesse, Franz Kafka, Erich Maria Remarque, Joseph Roth und Kurt Tucholsky.<br />
<a name="dossier"></a></p>
<p><a href="#artikel">Zum Artikel springen</a><br />
<strong>Ausgewählte Artikel und Materialien über die Epoche und ihre Merkmale</strong></p>
<p><a href="http://www.li-go.de/definitionsansicht/rhetorik/rhetorikanalyse.html" target="_blank">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online</a> (LiGo.de)<br />
<em> LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen für </em><a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/epik/main.htm" target="_blank">Erzähltexte</a> (z.B. Romane)<em> und Lyrik werden im Detail erläutert und die Kunst der Rhetorik erklärt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erzählformen gibt es und was ist die Erzählstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?</em></p>
<p><a href="http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/vorlesungen/literatur20jhdt.asp" target="_blank">Literatur des 20. Jahrhunderts</a> (Universität Kiel, Vorlesung)<br />
<em>Die Vorlesungen behandeln einige Autoren aus der Zeit der Weimarer Republik und stellen jeweils ihr bekanntestes Werk vor: Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Franz Kafka, Ernst Toller und Gottfried Benn. Zu jeder Sitzung gibt es die Folien, ein Protokoll und sogar eine Videoaufzeichnung.</em></p>
<p><em><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/Merkmale-des-modernen-Romans.pdf">Merkmale des modernen Romans</a> (deutsch-digital.de)</em></p>
<p><a href="http://kops.ub.uni-konstanz.de/handle/urn:nbn:de:bsz:352-opus-809">Das revolutionäre Arbeitertheater der Weimarer Zeit</a> (Universität Konstanz)<br />
<em>Literaten wie Bertolt Brecht wollten mit ihrer Kunst vor allem eines: in der Wirklichkeit etwas erreichen. Sie wollten die Arbeiter mit Literatur und Theater zur Revolution bewegen. Mehr darüber erfahren Schüler in dieser Arbeit über Piscators &#8220;Proletarisches Theater&#8221;. Im Jahr 1927 hat Brecht übrigens bei Piscator gearbeitet.</em></p>
<p><strong>Die Manns</strong></p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/9NI3qqa3mqQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9NI3qqa3mqQ" target="_blank">Die Manns &#8211; Verfall einer Familie<br />
</a> (Dokumentarfilm Bayerischer Rundfunk, Youtube)</p>
<p><a href="http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=7">Thomas Mann-Figurenlexikon </a>(Literaturlexikon, Universität Saarland)<br />
<em>Das Thomas Mann-Figurenlexikon enthält Kurzporträts von 449 Figuren aus fünf Romanen und dreißig Erzählungen Thomas Manns. Die Kurzporträts fassen die Charakteristika der Figuren und ihrer Geschichten zusammen und verweisen auf die einschlägigen Kapitel oder Erzählabschnitte der Werke.</em></p>
<p><a href="http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/kunst/zauberberg/index.html">Thomas Mann: <em>Zauberberg</em></a> (Deutsches Historisches Museum)<br />
<em>Auf dieser Seite finden Schüler Informationen, die ihnen helfen Thomas Manns </em>Zauberberg<em> zu interpretieren.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2010/10/L-B-Betrachtungen">Thomas Mann: Krieg veredelt den Menschen</a> (DIE ZEIT Nr. 10/2010)<br />
<em>Alles nur ein Spiel mit Worten? Thomas Manns berüchtigte &#8220;Betrachtungen eines Unpolitischen&#8221; in einer Neuausgabe.</em></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/files/2010/08/Naphta-in-Thomas-Manns-Zauberberg.pdf">Naphta in Thomas Manns <em>Zauberberg</em></a> (deutsch-digital.de)<br />
<em>In Thomas Manns </em>Zauberberg<em> steht die Figur Naphta für Zerstörung. Diese graphische Darstellung zeigt auf welche Strömungen der Weimarer Republik Thomas Mann damit verarbeitete. Schüler erfahren außerdem, wie Naphta im Roman dargestellt wird, welche Funktion er erfüllt und was Thomas Mann selbst über Naphta dachte.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/32/Ein_Bruderzwist_im_Hause_Mann">Ein Bruderzwist im Hause Mann</a> (DIE ZEIT Nr. 23/2000)<br />
<em>Wenn einer an den andern denkt, geht es nicht immer fein zu. &#8220;Haß&#8221; &#8211; das notiert Thomas Mann im Tagebuch, wenn er an den Bruder denkt.</em></p>
<p><strong>Bertolt Brecht</strong></p>
<p><a href="http://www.exilarchiv.de/Joomla/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=240&amp;Itemid=66" target="_blank">Brecht, Bertolt</a> (exil-archiv.de)<br />
Auf dieser Seite finden Schüler eine ausführliche Biografie Bertolt Brechts.</p>
<p><a href="http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/courage/audio/" target="_blank">Bert Brecht: <em>Mutter Courage</em></a> (<em>radioWissen</em>, BR)<br />
Mutter Courage<em> soll dem Leser zeigen, wie unmenschlich die Welt ist, weil alle so sehr damit beschäftigt sind, Profit zu machen – sogar im Krieg. Dieser Radiobeitrag erzählt über Brechts Kritik an Kriegstreiberei und Profitgier.</em></p>
<p><a href="http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/Brecht/dgoper.htm" target="_blank">Bertolt Brecht – <em>Dreigroschenoper</em></a><em> </em>(Zentrale für Unterrichtsmedien)<br />
<em>Auf dieser Seite finden Schüler umfassende Informationen über die </em>Dreigroschenoper<em>: Woher hatte Brecht die Idee zu dem Stück? Worum geht es? Wer sind die Protagonisten und wie soll das Stück aufgeführt werden?</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/47/Vorbilder-Brecht">Eine neue Welt: Bertolt Brecht</a> (DIE ZEIT Nr. 47/2009)<br />
<em>Einst berühmt geworden mit Liebeslyrik, heute berühmt für seine <a href="http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/Vorlesungen/dramatik/brecht.htm" target="_blank">Dramatheorie</a>, bleibt Brecht als frecher, scharfsinniger, rigoroser Gesellschaftskritiker weiterhin unser Begleiter.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1998/07/brecht1.txt.19980205.xml">Dem Räuber, dem Spötter Berthold Brecht zum Hundertsten</a> (DIE ZEIT Nr. 7/1998) <em>Er war Dissident, Räuber, Liebender. Bertold Brecht portraitiert von Fritz J. Raddatz</em></p>
<p><strong>Alfred Döblin</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/22/magazin-30-doeblin">Wer war Alfred Döblin?</a> (ZEITmagazin Nr. 22/2008)<br />
<em>Er schrieb &#8220;Berlin Alexanderplatz&#8221;, doch wer war eigentlich Alfred Döblin, fragte sich das ZEITmagazin am 26. Mai 1978.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1957/27/Zurueck-ins-traechtige-Chaos">Alfred Döblin &#8211; Zurück ins trächtige Chaos</a> (DIE ZEIT Nr. 27/1957)<br />
<em>Im Jahr 2008 starb in Emmendingen, 79 Jahre alt, Alfred Döblin. Er litt sehr viel, starb sehr langsam, durch viele Jahre &#8211; und nicht ohne Bitterkeit.</em></p>
<p><strong>Franz Kafka</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/28/L-Kafka">Kafka ganz nah</a> (DIE ZEIT Nr. 28/2008)<br />
<em>Franz Kafka setzt in seinen Werken die Regeln der Logik außer Kraft &#8211; und schafft damit neue Welten.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-05/kafka-arabische-welt">Franz Kafka: &#8220;Man las ihn oder wurde Islamist&#8221;</a> (DIE ZEIT Nr. 5/2005)<br />
<em>In der arabischen Welt ist Franz Kafka eine Identifikationsfigur, sagt Atef Botros. Der Wissenschaftler erklärt, warum Kafka die Menschen dort fasziniert und entzweit. </em></p>
<p><strong>Joseph Roth</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/18/KA-Mittelstueck">Joseph Roth: Die verlorene Seele</a> (DIE ZEIT Nr. 18/2008)<br />
<em>In Wien zeigen bisher unbekannte Dokumente den Schriftsteller Joseph Roth, der 1933 im Pariser Exil strandete und dort elendiglich endete.</em></p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=LkrZQIlpgkQ</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LkrZQIlpgkQ" target="_blank">Jospeh Roth: Eine Biografie</a> (3sat, Youtube)<br />
<em>Welch ein Leben: Vom jüdischen Außenseiter aus Ostgalizien zum Wiener Studenten und Weltkriegssoldaten, vom Starjournalisten der Weimarer Republik zum österreichischen Literaten mit Weltruhm, der als verlorener Trinker im Pariser Exil stirbt.</em></p>
<p><strong>Kurt Tucholsky</strong></p>
<p><a href="http://www.tucholsky-gesellschaft.de/index.htm?Ktpreis/Preistraeger/Kuby_Tucholsky.htm" target="_blank">Biographie und Werk von Kurt Tucholsky</a> (Kurt Tucholsky Gesellschaft)<br />
<em>Hier finden Schüler eine ausführliche Biographie des Publizisten und Pazifisten Kurt Tucholsky. Neben den einzelnen Lebensstationen führen Links zu berühmten Werken Tucholskys: zu Artikeln aus der Weltbühne, Rezensionen und Gedichten. Der Abschnitt &#8220;Tucholsky in Zeitzeugnissen&#8221; verdeutlicht, wie präsent seine Schriften noch heute sind. Die Option &#8220;Lehrmaterial&#8221; sind Texte zu finden, mit denen Schüler erarbeiten können, was Tucholsky über die Themen Krieg, Pazifismus, Liebe und Kommunikation schrieb.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1987/02/Kurzer-Abriss-der-Nationaloekonomie">Kurt Tucholsky: Kurzer Abriß der Nationalökonomie</a><br />
<em>&#8220;Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben&#8221;, schreibt Tucholsky 1987 in einem ZEIT-Artikel. Hier der Originaltext des Schriftstellers.</em></p>
<p><strong>Carl Zuckmayer</strong><em> </em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2004/51_lit/P-Zuckmayer">Carl Zuckmayer &#8211; Die Nachsicht des Emigranten</a> (DIE ZEIT Nr. 51/2004)<br />
<em>Carl Zuckmayer warb für eine Politik des Herzens gegenüber den Nachkriegsdeutschen – und bewies wenig Geduld mit den Amerikanern.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1977/05/Erfuelltes-Leben">Carl Zuckmayer &#8211; Erfülltes Leben</a> (DIE ZEIT Nr. 5/1977)<br />
<em>Der Schrifsteller starb im Jahr 1977. Der original Nachruf aus der ZEIT aus diesem Jahr.</em></p>
<p><strong>Weitere Autoren</strong><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1988/25/Politisch-wider-Willen">Erich Maria Remarque &#8211; Politisch wider Willen</a> (DIE ZEIT Nr. 25/1988)<br />
<em>Sein erster Roman war ein vollendeter Flop, sein zweiter eine Sensation, ein gesellschaftliches, politisches Ereignis, der deutsche Welterfolg der Zwanziger Jahre &#8211; bis heute in zig Sprachen an die zehn Millionen Mal verkauft.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/1992/26/Zettel-aus-der-Kiste">Zettel aus der Kiste</a> (DIE ZEIT Nr. 26/1992)<br />
<em>Anfang der Neunziger wurden die Tagebücher Lion Feuchtwangers aus den Jahren 1906 bis 1940 in der Wohnung seiner Sekretärin entdeckt. Zugleich werden Feuchtwangers Tagebuchnotizen aus dem französischen Internierungslager zum ersten Mal veröffentlicht.</em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2001/04/200104_l-walser.xml">Robert Walsers Schreibtisch privat</a> (DIE ZEIT Nr. 4/2001)<br />
<em>Kaum ein deutschsprachiger Autor des frühen 20. Jahrhunderts hat in den letzten Jahrzehnten solche Aufmerksamkeit unter europäischen und amerikanischen Intellektuellen erregt wie Robert Walser. </em></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2003/51/L-Corino">Hinein ins Musil-Gebirge</a> (DIE ZEIT Nr. 51/2003)<br />
<em>Sechzig Jahre nach Musils Tod gab es keine Lebensbeschreibung des zweiten Dichters deutscher Zunge von weltliterarischem Rang: von Thomas Manns Zeitgenossen, fernem Gefährten und stillem Konkurrenten Robert Musil – und nun liegen, seltsam genug, zwei davon auf dem Tisch.</em></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-COCQEINZEL_mi_SP19580709_mi_C0500685-name.html" target="_blank">Hermann Hesse: Im Gemüsegarten</a> (DER SPIEGEL Nr. 28/1958)<br />
<em>&#8220;Morgens so gegen die sieben&#8221; verläßt ein alter Mann seine Stube und tritt, wie er es schildert, &#8220;erst auf die lichte Terrasse&#8221;. Er nimmt sich den &#8220;runden Korb für das Unkraut &#8230;, Hacke und Spaten&#8221; und der &#8220;Gießkannen zwei, gefüllt mit sonnegewärmtem Wasser&#8221;. Was immer der menschenscheue Hesse tut, um sich dem öffentlichen Kulturbetrieb zu entziehen: die Gesten und Gebärden der Weltabgeschiedenheit führen um so sicherer dazu, daß ihm von eben jenem öffentlichen Kulturbetrieb gehuldigt wird. Ein Text aus den Lebzeiten Hesses.</em></p>
<p>Sie möchten noch mehr Lesestoff? <a href="http://www.zeit.de/suche/index">Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen</a></p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/schueler/literatur/">Zurück zur Übersicht.</a></p>
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