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Der Streit um die Reformpädagogik (1)

 

In einem Artikel für die ZEIT kritisiert Gabriele Behler (SPD), langjährige Kultusministerin von NRW, die Reformpädagogik.

Ihr kontert der Tübinger Pädagogikprofessor Ulrich Herrmann auf Spiegel Online.


2 Kommentare


  1. […] rein in die originalen Nachricht auf Das Schulblog Blogroll   Bildungsgeschichte, Missbrauch, Pädagogischer Eros, […]


  2. Reformpädagogik und empirische Wirklichkeit

    Guter Unterricht zeichnet sich dadurch aus, dass er klar strukturiert ist, dass sich ein roter Faden durch die Stunde zieht und zwar nicht nur für den Lehrer in seinem Hinterkopf sondern für die Schüler erkennbar. Noch besser ist, wenn Lehrer und Schüler zusammen diesen Faden gesponnen haben.

    […]

    [Ich habe mich ] von der Vorstellung [verabschieden müssen], dass man auch empirisch nachweisen kann, dass der so genannte offene Unterricht, der handlungsorientierte Unterricht, deutlich besser ist als der so genannte Frontalunterricht. Das muss man differenzieren. Bei der Vermittlung kognitiven Wissens ist der herkömmliche, weitgehend frontale Unterricht doch deutlich leistungsstärker als ich gedacht hatte.

    […]

    Die schönen Rosinenthemen, die jetzt gern zitiert werden, wie Jugend forscht oder therapeutisches Reiten, die sind lieb und schön, aber die Schlacht darum, ob Deutschland den schlechten Platz verlässt und in die Mitte aufrücken kann, wird im Frontalunterricht geschlagen und nicht beim therapeutischen Reiten.

    aus: Interview / Artikel „Die Schlacht um einen besseren PISA-Platz wird im Frontalunterricht geschlagen – Hilbert Meyer nennt zehn Kriterien für guten Unterricht“
    vom 24.09.2004
    http://bildungsklick.de/a/4548/die-schlacht-um-einen-besseren-pisa-platz-wird-im-frontalunterricht-geschlagen/