Man muss ja nicht immer reden

Froschkrawatte – die Auflösung

Von 12. Januar 2008 um 17:23 Uhr

Kalt, ganz kalt. Laut Herrn Th. (und wenn das alles jetzt gleich sehr nach Blödsinn klingt, ist einfach er schuld) sind Froschkrawatten Damenbinden. Weil v.a. in Süddeutschland das weibliche Geschlechtsteil “Frosch” heißt.

Kann allerdings, nachdem es eine Kindheitsgeschichte war, auch mittlerweile wieder ausgestorben sein, der Begriff. Schade, eigentlich.

Kategorien: Fundstücke
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Örgs, was ne hässliche Wortschöpfung..

    Sone Art verbalisierte Misogynie.

    Also diese Süddeutschen….. ;)

    • 12. Januar 2008 um 19:36 Uhr
    • Phaidros
  2. 2.

    Also, ich als Allgäuer (Südlicher geht nicht) habe diesen Ausdruck noch nie gehört. Auch wenn “D’Bär a’ bluadige noas haut” (Laut aussprechen, so klingt der Dialekt) verwendet er keine Froschkrawatte.

    Wo kommt diese Referenz nochmal her? Sicher ein Pfälzer (absolute Underdogs, siehe Beckstein) oder ein “Zuagroaster”…

    • 13. Januar 2008 um 03:26 Uhr
    • Bela
  3. 3.

    Und ich als Badener habe diesen Ausdruck ebenso noch nie “ghört”,schließe mich allerdings Bela teilweise an: Allenfalls ein Pfälzer, Schwob oder “Neigschmäckter” kann auf so was kommen…

    • 13. Januar 2008 um 12:04 Uhr
    • machotom
  4. 4.

    Bitte nicht auf “die Süddeutschen” losgehen Phaidros – also (als Einheimischer) für den Sprachraum rund um München: diese Bezeichnung hab’ ich noch nie gehört…..mit “häßlich” allerdings stimme ich völlig überein.

    • 13. Januar 2008 um 18:06 Uhr
    • baba
  5. 5.

    Phaidros, Bela, Machotom –

    Ich bin jetzt knapp über 30 und auch im Süd-Westen grossgeworden (auch Baden) und hab’ den Ausdruck in dieser Bedeutung noch nie gehört — da verbreitet einer Gerüchte — oder ist Historiker.

    Das könnte ja jemand mal ausprobieren: im Supermarkt oder in der Apotheke nach einer “Froschkrawatte” fragen und sehen, wie ihr/ihm geholfen wird (oder auch nicht).

    • 13. Januar 2008 um 18:23 Uhr
    • Susanne
  6. 6.

    Ich darf ja keine Namen nennen, aber es war ein eindeutig älterer (lebt der überhaupt noch?) und vor allem so klassischer Bayer, dass er vermutlich im Lexikon als Paradebeispiel angeführt ist.

    Aber vielleicht war es auch seine Eigenkreation, die er mangels Gelegenheit (er war doch eher im jugendfreien Bereich tätig) nicht wirklich verbreiten konnte.

    • 13. Januar 2008 um 18:24 Uhr
    • Sigrid Neudecker
  7. 7.

    ..hat mich dann doch interessiert
    und zwei Links ergeben..

    http://www.ostarrichi.org/wort-3545-at-Frosch.html

    http://www.wie-sagt-man-noch.de/synonyme/frosch.html

    Mea Culpa, liebe süddeutschen Mitbürger und Innen :)

    • 14. Januar 2008 um 00:50 Uhr
    • Phaidros
  8. 8.

    selbst ich als ösi hab noch nie davon gehört … und man kennt ja dann doch zahlreiche dialekt-ausdrücke für so manches … strange!

    • 14. Januar 2008 um 13:07 Uhr
    • hc
  9. Kommentare sind geschlossen.