Störungsmelder

Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Neue Nazi-Partei “Der Dritte Weg” im Aufschwung

Von 31. Oktober 2014 um 10:52 Uhr
FNS- AktivistInnen tragen ein "Der dritte Weg" Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

FNS- AktivistInnen tragen ein “Der dritte Weg” Transaprent, links Matthias Fischer ©TM

Vor gut einem Jahr verschärfte der Staat sein Vorgehen gegen das rechtsextreme Netzwerk “Freies Netz Süd”. Seit Juli 2014 ist es verboten. Doch schon lange vor dem Verbot hatten die Neonazis eine Ersatzorganisation ins Leben gerufen: Die Partei “Der Dritte Weg”. Alte Botschaften unter neuem Namen. Und der Staat muss zusehen.
Der Bayerische Rundfunk hat eine sehenswerte Videoreportage über die rechtsextreme Kleinstpartei veröffentlicht. Hier können Sie das Video online anschauen.

Kategorien: Bayern

Berliner Neonazis demonstrieren für „Satansmörder“ und gegen NSU-Gedenken

Von 30. Oktober 2014 um 12:44 Uhr
Plakat gegen Neonazis im Berliner Ortsteil Plänterwald

Plakat gegen Neonazis im Berliner Ortsteil Plänterwald

Eine für morgen geplante Antifa-Protestkundgebung vor einem Neonaziversand in Berlin-Plänterwald provoziert eine rechte Gegendemo. Der Versandhändler ist kein Unbekannter, sondern genießt als „Satansmörder von Sondershausen“ Kultstatus in der Szene. Weiter…

Kategorien: Berlin

“Wir sagen: Nie wieder!”

Von 29. Oktober 2014 um 11:46 Uhr
Gedenkminute am Ort des NSU-Mordes Hannes Stepputat

Gedenkminute am Ort des NSU-Mordes © Hannes Stepputat

Auf Einladung von Barbara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer des NSU, besuchen die Angehörigen der Toten in den kommenden Monaten die verschiedenen Gedenkorte für die Opfer der rassistischen Mordserie des selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrundes“. Der Auftakt fand am Montag in Rostock statt, wo die Neonazis 2004 Mehmet Turgut ermordeten. Weiter…

Kategorien: Allgemein

Videotipp: Die Nazi-Hooligans von HoGeSa

Von um 10:22 Uhr

Guter Beitrag der Kollegen von Frontal21 zur HoGeSa-Randale.

Kategorien: bundesweit

Fotogalerie: Hooligan-Demonstration in Köln

Von 27. Oktober 2014 um 19:54 Uhr
Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Rassistische Hooligan-Randale in Köln

Von um 09:29 Uhr
Der rassistische Hooliganmob am Kölner Bahnhof © Felix Steiner

Der rassistische Hooliganmob am Kölner Bahnhof © Felix Steiner

Erst spielte eine Rechtsrockband, dann flogen Böller und Steine. Mehr als 3000 rechte Hooligans wollten am Sonntag in Köln “gegen Salafisten” demonstrieren. Doch schon wenige hundert Meter nach Beginn des Aufzuges eskalierte die Veranstaltung. Immer wieder ertönten Naziparolen aus dem Block. Es kam zu schweren Angriffen auf Polizei, Journalisten und Passanten. An der Demonstration  nahmen zahlreiche bekannte Neonazis teil, darunter auch NPD-Funktionäre. Weiter…

Kategorien: Nordrhein-Westfalen

Rechtsextreme „Gefangenenhilfe“ demonstriert in Brandenburg an der Havel

Von 26. Oktober 2014 um 14:00 Uhr
Obwohl die „Gefangenenhilfe“  Organisator und Veranstalter der Kundgebung in Brandenburg/Havel war, wurde sie von der NPD Havel-Nuthe angemeldet. Foto: Anton Lommon

Obwohl die „Gefangenenhilfe“ Organisator und Veranstalter der Kundgebung in Brandenburg/Havel war, wurde sie von der NPD Havel-Nuthe angemeldet. Foto: Anton Lommon

Dass das Neonazi-Netzwerk „Gefangenenhilfe“ (GH) ausgerechnet Brandenburg an der Havel als Kundgebungsort wählte, dürfte kein Zufall sein, verbüßt doch hier Holocaustleugner Horst Mahler eine mehrjährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung. Insgesamt waren es am Samstag um die 70 Teilnehmer auf der Neonazi-Kundgebung, die getreu dem Veranstaltungsmotto ihre „Solidarität gegen staatliche Repression“ bekundeten. Auch Maik Eminger, Zwillingsbruder des Mitangeklagten im NSU-Prozess, André Eminger, war vor Ort. Weiter…

Kategorien: Brandenburg

„Wir wollen keine Asylantenschweine“

Von 25. Oktober 2014 um 19:44 Uhr
Neonazis marschierten durch Bamberg | Foto: Timo Müller

Neonazis marschierten durch Bamberg | Foto: Timo Müller

Rund 200 Neonazis formten sich in Bamberg zu einem Marsch gegen „Asylmissbrauch“. Bis zuletzt versuchten die Ultrarechten den Aufzug als „Bürgerdemonstration“ zu deklarieren. Weit über tausend Gegendemonstranten störten den Aufmarsch lautstark. Weiter…

Braunalarm!

Von 24. Oktober 2014 um 13:53 Uhr

Die Kollegen von extra 3 haben wieder mal Johannes Schlüter losgeschickt. Dieses Mal ging es zur AfD. Traumhaft!

Kategorien: bundesweit

ARD-Radiofeature: „Nazi-Netzwerk NSU“

Von 23. Oktober 2014 um 22:13 Uhr
Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Die ausgebrannte Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau | Foto: André Karwath

Seit mittlerweile eineinhalb Jahren wird am Münchner Oberlandesgericht der sogenannte „NSU-Prozess“ verhandelt. Die Bundesanwaltschaft geht trotz vieler Indizien und offensichtlicher Verstrickungen in Neonazi-Netzwerke weiterhin von einem Trio aus, das über einzelne Unterstützer verfügte. Ein ARD-Beitrag befasst sich nun mit der Frage: Bestand der NSU tatsächlich nur aus einem Trio, oder steckte ein internationales Netzwerk hinter der Terrorgruppe? Weiter…