Wir müssen reden. Über Nazis.
Nachdem fünf Punks, zwei Frauen und drei Männer, am 12.Mai 2012 in ihrem Auto von Rechten angegriffen und verletzt wurden, bittet die Opferperspektive um Spenden für die Reparatur ihres Autos. [weiter...]

Samnang Chan träumte von den USA und landete in Cottbus. Als einziger Kambodschaner Brandenburgs war er dort nicht gewollt. Aber er blieb. Eine berührende Geschichte des Kollegen Steffen Dobbert in unserer ZEIT-ONLINE-Themenwoche “Leben mit Rassismus”. Kollege Michael Götting hat außerdem die Erfahrungen zweier junger türkischstämmiger Studentinnen protokolliert, die von Berlin nach Frankfurt/Oder zum Studieren zogen. Dort trauten sie sich erst nicht, Türkisch in der Straßenbahn zu sprechen. Heute leben sie wieder in der Hauptstadt.

Nazirock bleibt das wichtigste Rekrutierungsmittel der Szene © Kai Budler
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften hat im vergangenen Jahr 95 rechtsextreme CDs und andere Tonträger sowie fünf Schriften und Bücher auf den Index gesetzt. Betroffen ist auch der NPD-Verlag “Deutsche Stimme”. [weiter...]
Mit 15 kam er aus Guinea nach Berlin. Die angeblich so weltoffene Stadt empfing ihn alles andere als freundlich. Heute ist Bouba Kaba angekommen, auch weil er Menschen gefunden hat, die ihn stärken. Der Artikel ist Teil der ZEIT-ONLINE-Themenwoche “Leben mit Rassismus”. Sehenswert ist auch die Fotostrecke über Orte fremdenfeindlicher Übergriffe.

Freunde trauern um Rick Langenstein, der 2008 von einem Neonazi in Magdeburg erschlagen wurde © Getty
Rechtsextremer Mord oder nicht? Der Opferfonds Cura protestiert gegen die Entscheidung des Innenministeriums zwei Todesopfer rechter Gewalt aus dem Jahr 2011 nicht offiziell anzuerkennen. [weiter...]
Vergangenen Mittwoch saßen 150 Zuhörer im Berliner Klub SO 36 auf Bierbänken, wo sonst hunderte von HC-Anhängern die großen Hardcore Shows besuchen. Diesmal gab es keine Musik sondern einen „Informations- und Diskussionsveranstaltung zu Neonazis auf HC-Konzerten, Grauzonenproblematik und NSHC-Bands“. Eingeladen hatten die Helle Panke e.V., das Antifaschistische Infoblatt und die Kampagne Kein Bock auf Nazis. [weiter...]

Ein Plakat aus dem Jahr 2007, das für einen nationalen Integrationsplan für Migranten warb © Johannes Eisele/dpa
Sie kamen aus Mali, Dagestan, Sierra Leone und dem Jemen – und landeten in der ostdeutschen Provinz. Für unsere Themenwoche “Leben mit Rassismus” hat Parvin Sadigh aufgeschrieben, wie vier Migranten in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. Hier geht es zum Text.

Dr. Dieter Pesch bei der Ausstellungseröffnung vor Werken Werner Peiners © Max Bassin
Keine Kunstausstellung in der Eifel dürfte so umstritten und kaum eine Eröffnung so stark beachtet gewesen sein. In Gemünd eröffnete am 20. Mai die Ausstellung „Kunst im Nationalsozialismus. Werner Peiner – Verführer oder Verführter“ des Fördervereins Maler der Eifel. Während der Kurator der Ausstellung, Dr. Dieter Pesch, darauf pocht vor dem Nationalsozialismus mit einer kritischen, wissenschaftlich begründeten Ausstellung aufklären zu wollen, zweifeln Protestierende vor dem Museum an Form und Inhalt dieser Aufklärung und befürchten die Ausstellung könne rechtsaffines und neonazistisches Klientel anlocken. [weiter...]

Viele Migranten in Deutschland erleben Vorurteile und Rassismus. Wie gehen sie damit um? ZEIT ONLINE hat heute die Themenwoche “Leben mit Rassismus” gestartet, in der wir Betroffene zu Wort kommen lassen. Den Auftakt bildet ein grandioses Videointerview mit Kuldip Singh, einem Inder, der in der bayerischen Provinz einen Imbiss betreibt. Sehenswert!

Rund 20 Neonazi haben am Wochenende das Jugendzentrum “Wohnwelt” in Wunstorf (bei Hannover) angegriffen. Es gabe mehr als 10 Verletzte. Der Jugendtreff steht schon länger im Fokus der gewaltbereiten Neonazisszene. Schon mehrfach gab es Angriffe auf Gäste der Wohnwelt. [weiter...]